Wer von einem Mercedes mit ProViDa2000 angehalten wurde:
Eventuell war die Messung nicht gerichtsverwertbar …
http://www.sueddeutsche.de/.../...lagen-harmlose-raserjaeger-1.1888221
Beste Antwort im Thema
Hauptsache ein paar Raser konnten sich wieder rausreden... 🙄
91 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von birscherl
Genau. Wenn das alles egal ist, können wir ja wieder zum Schätzen übergehen.
Lesen, verstehen dann antworten.
Wenn du noch Fragen hast, dann stelle sie einfach.
Gruß Metalhead
Zitat:
Original geschrieben von metalhead79
… Lesen, verstehen dann antworten. Wenn du noch Fragen hast, dann stelle sie einfach.
Gruß Metalhead
Zitat:
Ist halt wieder Bürokratie. Manchmal wär's IMHO besser wenn's keine Anwälte gäbe und rein nach gesundem Menschenverstand geurteilt würde, aber naja, darüber brauchen wir nicht diskutieren.
Mit dem Schätzen ("gesunder Menschenverstand"😉 hast du angefangen ;-)
Zitat:
Original geschrieben von birscherl
Zitat:
Original geschrieben von metalhead79
… Lesen, verstehen dann antworten. Wenn du noch Fragen hast, dann stelle sie einfach.
Gruß Metalhead
Zitat:
Original geschrieben von birscherl
Mit dem Schätzen ("gesunder Menschenverstand"😉 hast du angefangen ;-)Zitat:
Ist halt wieder Bürokratie. Manchmal wär's IMHO besser wenn's keine Anwälte gäbe und rein nach gesundem Menschenverstand geurteilt würde, aber naja, darüber brauchen wir nicht diskutieren.
Unter "Gesundem Menschenverstand" verstehe ich "mal kurz über die Naturgesetze nachdenken und dann entscheiden", mit Schätzen hat das nix zu tun.
Ist zwar schön daß du die Info hier gepostet hast, würde mich auch darauf rausreden wenn sie mich erwichen. 😁
Aber trotzdem, am reinen Meßergebnis kann sich nichts ändern. Oder zweifelst du das an?
Gruß Metalhead
Zitat:
Original geschrieben von metalhead79
Zitat:
Original geschrieben von birscherl
Zitat:
Original geschrieben von metalhead79
Unter "Gesundem Menschenverstand" verstehe ich "mal kurz über die Naturgesetze nachdenken und dann entscheiden", mit Schätzen hat das nix zu tun.Zitat:
Original geschrieben von birscherl
Mit dem Schätzen ("gesunder Menschenverstand"😉 hast du angefangen ;-)Ist zwar schön daß du die Info hier gepostet hast, würde mich auch darauf rausreden wenn sie mich erwichen. 😁
Aber trotzdem, am reinen Meßergebnis kann sich nichts ändern. Oder zweifelst du das an?Gruß Metalhead
Sehe ich genau so.
Wie schon gesagt muß man schon sehr auffällig fahren um überhaupt ins Visier dieser Polizeistreifen zu kommen.
Und der Fahrer weiß mit Sicherheit selber daß er nicht vorschriftsmäßig fährt.
Warum sich dann noch aufregen.
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Zitat:
Original geschrieben von Andi_08
Wie schon gesagt muß man schon sehr auffällig fahren um überhaupt ins Visier dieser Polizeistreifen zu kommen.
Und der Fahrer weiß mit Sicherheit selber daß er nicht vorschriftsmäßig fährt.
Warum sich dann noch aufregen.
So ist es. Im Gegensatz zu einfachen Radarfallen, wo man halt einfach mal Pech haben kann und in dem Moment geblitzt wird, in dem man beim Überholen mal aufs Gas gegangen ist (um die hier heiligen 20 Sekunden blos nicht zu überschreiten...), trifft es bei den ProViDa-Fahrzeugen i.d.R. ja keinen Falschen.
Was man so aus Reportagen mitbekommt (und hier spreche ich nicht von RTL, Vox und Co.), wird ja ein längerer Zeitraum aufgenommen und sozusagen die "Gesamtsituation" beurteilt, nicht nur ein Sekundenbruchteil.
Ich kann es nur (mal wieder) an meinem eigenen Beispiel festmachen. Bei meinen 60.000 bis 80.000 km pro Jahr fange ich mir durchaus das eine oder andere Ticket im punktefreien Bereich ein. Kontakt mit ProViDa-Fahrzeugen hatte ich mein Autofahrerleben lang nur indirekt, wenn andere rausgezogen wurden. Von daher scheint wohl mein Fahrverhalten alles in allem nicht so schlimm zu sein, dass es für eine Video-Würdigung reichen würde, trotz flexibler Einhaltung der Tempolimits auf der AB im Bereich < 20 km/h Überschreitung, trotz Nutzung der linken Spur in Baustellen, obwohl mein Auto 4 cm zu breit ist etc.
Zitat:
Original geschrieben von metalhead79
Unter "Gesundem Menschenverstand" verstehe ich "mal kurz über die Naturgesetze nachdenken und dann entscheiden", mit Schätzen hat das nix zu tun.
Ist zwar schön daß du die Info hier gepostet hast, würde mich auch darauf rausreden wenn sie mich erwichen. 😁
Aber trotzdem, am reinen Meßergebnis kann sich nichts ändern. Oder zweifelst du das an?
Gruß Metalhead
"Mal kurz über die Naturgesetze nachdenken" – da musste ich jetzt schon ein wenig lachen. Wenn allein schon eine Ferritspule an einem Kabel vieles bewirken kann, reicht "mal kurz über die Naturgesetze nachdenken" eben nicht, da muss man sich schon sehr gut in der Messtechnik auskennen. Wer weiß denn, gegen was das originale Kabel ausgetauscht wurde? Wer (von uns) weiß denn, was bei dem ProViDa-Gerät alles übertragen wird?
Vermutlichwird ein anderes Kabel keine Auswirkung haben, sicher wissen tut es aber keiner. Außer dem Prüfingenieur. Und solange eine einwandfreie technische Funktion nicht nachgewiesen wurde, darf die Messung halt nicht verwertet werden. Zum Glück haben wir solche Gesetze, auch wenn sie im Einzelfall absurd sein können.
Wenn ein eigentlich völlig idiotensicheres Radargerät um wenige Grad schief aufgestellt wurde und es dadurch zu allen möglichen falschen Messungen kommt , schützt einen das selbe Gesetz glücklicherweise auch.
Hi,
Das Ferrit an der Videoleitung macht das Bild unscharf und Filtert dir vielleicht die Farbe raus (muß aber schon 'ne nicht abgeschirmte Leitung sein). Schau dir mal an was die den Delinquenten in den hochredaktionell geprüften Reportagen immer vorführen (da wird einem schlecht was die Bildqualität angeht).
Beim Geschwindigkeitssignal werden die Flanken abgeflacht (auch egal solange der Triggerlevel immer gleich bleibt).
Über 2m Leitungslänge kannst du nachdenken wenn du mit 'nem Laserpuls die Entfernung vom Mond auf den cm genau bestimmen willst (oder halt bei Signalen im GH-Bereich), aber nicht hier.
Gruß Metalhead
Noch mal: Das mag technisch alles überhaupt kein Problem darstellen und ein Meter mehr oder weniger mag vielleicht gar nicht nachweisbar sein. Es geht hier aber nur um die Zulässigkeit der Messungen. Und wenn ein System keine Zulassung mehr hat, weil es geändert wurde und dadurch falsche Ergebnisse liefern könnte, dann ist es glücklicherweise so. Weil es eben im Umkehrschluss auch heißt, dass Missbrauch und Schlamperei nicht Tür und Tor geöffnet wird. Siehe mein Beispiel mit dem Radar und den wenigen Grad Abweichung.
Ich als angehaltener Autofahrer kann jedenfalls nicht überprüfen, ob die Kabellänge einen Einfluss auf die Messung hat. Ich muss mich auf die Freigabe des Systems verlassen können.
Allein dein Einwand "muss aber schon ein nicht abgeschirmte Leitung sein" zeigt ja das Problem: Keiner weiß, gegen was ein Systembestandteil getauscht wurde und welche Fehler dadurch auftreten könnten.
Zitat:
Original geschrieben von birscherl
Noch mal: Das mag technisch alles überhaupt kein Problem darstellen und ein Meter mehr oder weniger mag vielleicht gar nicht nachweisbar sein. Es geht hier aber nur um die Zulässigkeit der Messungen. Und wenn ein System keine Zulassung mehr hat, weil es geändert wurde und dadurch falsche Ergebnisse liefern könnte, dann ist es glücklicherweise so. Weil es eben im Umkehrschluss auch heißt, dass Missbrauch und Schlamperei nicht Tür und Tor geöffnet wird. Siehe mein Beispiel mit dem Radar und den wenigen Grad Abweichung.
Das ist schon richtig, das bezweifle ich auch gar nicht.
Mir ging es nur darum die (haarsträubenden) Erklärungsversuche hier richtig zu stellen.
PS. Warum man die Länge einer Videoleitung auf den cm in der Zulassung Spezifiziert ist mir ein Rätsel.
Gruß Metalhead
Zitat:
Original geschrieben von metalhead79
Warum man die Länge einer Videoleitung auf den cm in der Zulassung Spezifiziert ist mir ein Rätsel.
Das ist notwendig, um eine Referenz zum Prüfmuster zu bekommen.
Zitat:
Original geschrieben von birscherl
Das stimmt so nicht, weil beispielsweise die Abstandsmessung auf den Bildern der Frontkamera basiert und für eine Korrekte Berechnung die Geschwindigkeitswerte benötigt werden. Also ist das Kabel durchaus Bestandteil der Messeinrichtung.Zitat:
Original geschrieben von onzlaught
Das Kabel ist nicht Bestandteil der Messeinrichtung sondern ein Teil der Dokumentationskomponenten.
Die Messwerte selber könnten alternativ wahrscheinlich auch ohne das Bild der Frontkameraausgelesen werden.
Also die Geschwindigkeit hätte ich vom (geeichten) Tacho abgegriffen o.ä.
Aber mittels Videoauswertung lässt sich da bestimmt auch was machen.
Natürlich in Echtzeit, wird ja gleich mit im Video festgehalten.
Inwieweit die Tatsache, das der Zeitstempel einer Momentaufnahme (immer) um 7ns abweicht Einfluß
auf die Fahrzeug- und Fahrbahnmarkierungsmasse hat wage ich nicht zu beurteilen.
Nachdem die Profis hier wieder Seiten volldiskutieren...
Ich halte das ganze für eine Ente.
Warum? Weil selbst der Staat so schlau sein sollte, zu erkennen, dass eine "einfache" Genehmigung/Prüfung der Umbauten/Alternativkabel/Kabellängen deutlich günstiger kommen sollte als eine Umrüstung sämtlicher Fahrzeuge, die Gerichtskosten und die ausbleibenden Bußgelder.
Mag sein, dass sich aktuell eine Hand voll Raser rausreden kann, aber das wird schon alles bald wieder seinen üblichen Lauf nehmen.
Als Beweismittel sollten im Übrigen auch die zwei Polizisten dienen, oder besser deren Aussagen und Protokoll. Grundlos werden die keinen rausziehen, die haben die "Vergehen" also durchaus gesehen, haben einen geeichten Tacho etc. wie auch immer.
Gibt dann zwar größere Toleranzen, aber gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr, wie auch Rechts-Überholen etc. dafür braucht man kein Video. Bei einer Lasermessung mit Laserpistole wird auch nur eine Zahl von einem Bildschirm abgelesen. Genauso kann ein Polizist auf einen Tacho gucken.
Der Artikel ist letzlich auch ein ganzschöner Schnellschuss. Ich finde kein Aktenzeichen und nichts, der Redakteur schreibt das auch eher wie einen Blogeintrag. Nichts genaues weiß auch er nicht, so hat es den Anschein.
Aber schön, dass man auf dieser Grundlage sich dermaßen toll fetzen kann, nicht? 😁 😎
pöser Staat <-> pöse Raser
Wie immer, findet sein Publikum. 🙂
Zitat:
Original geschrieben von einsdreivier
… Der Artikel ist letzlich auch ein ganzschöner Schnellschuss. Ich finde kein Aktenzeichen und nichts, der Redakteur schreibt das auch eher wie einen Blogeintrag. Nichts genaues weiß auch er nicht, so hat es den Anschein. …
Das lässt sich alles ergoogeln.
2007 gab’s schon mal den gleichen Ärger…
Das ganze zeigt auch das in D schon lange Recht & Gesetz
über gesundem Menschenverstand stehen.
Es schreit nach einem neuen, in sich möglichst geschlossenem System.
Für meinen Geschmack werden zu viele Daten extern erzeugt.
( Geschwindgkeit vom Tacho, Abstände hinterher errechnen ...)
Aber bei den heutigen Hürden in den Genehmigungsverfahren
sehe ich uns noch in 10 Jahren mit Beweisvideos auf VHS konfrontiert.
Technisch gesehen ist das keine Pionierarbeit mehr,
eher eine Fleißaufgabe an Informatikstundenten & ETechniker.
Schaut man sich die erfolgreichen Klagen an,
erkennt man deutlich das Muster im Versagen des Bedienungspersonals.
Technische Defekte sind zweitrangig.
Aber wenn der ProvidaCop die Bda nicht liest oder seine Dokumentation
verschlampt ist das nicht Schuld der Meßsysteme.
Das Problem 3m<->5m Kabel wird zurückgehen auf 1-2 Techniker,
die beim Umbau zu technisch gedacht haben.
"Du 3m sind zu kurz, haste noch was Längeres da?"
"Hier haste `nen 5er, ist nur die Frontkamera, keine Sensorleitung"
Und leider nicht über das Erlöschen der Betriebserlaubnis nachdachten.