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wer kann Wartburgmotor identifizieren ?

Hallo Leute, ich habe einen Wartburgmotor bekommen und kann nicht feststellen ob er 900 od. 1000 ccm hat,od. hat er Gleit od. Nadellager. Die Mot. Nr. ist nicht eingeschlagen sondern am Zylinder aufgedruckt. Da mehrere Nr. da sind schreibe ich alles auf

353 001 001 01

11. 1067

E17 Kann jamand das Bj. bestimmen od. um was es sich handelt

Danke für Eure Mühe

Reiner

Beste Antwort im Thema

Entschuldigung, dass ich mich mal einmische. Ich muß Proximus im letzten Absatz widersprechen. Alle 353 und 312 (damit meine ich das Schraubenfederfahrgestell) hatte die Wasserpumpe im Zylinderkopf. Durch die geänderte Auspufführung wurde auch ein anderer Krümmer verwendet und somit wäre kein Platz für eine seitlich angeordnete Wapu gewesen.

Hier noch ein Schmankerl für Liebhaber von Zweitaktmotoren. Das gute Stück entstand in Eigenregie um die Hubraumklasse bis 1600 ccm im Autocross mit einem Zweitakter zu besetzen

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Danke für die Korrektur, da ist es etwas durcheinander gegangen, stimmt. 312er und 353er hatten die WaPu immer im Zylinderkopf, der 312er-Kopf stammt vom Wartburg 311 mit 1000ccm bzw. frühem Barkas., beim Barkas auch mit Anguß für das Thermostatgehäuse (im Gegensatz zum reinen Schlauchstutzen beim 311er).

Schöne Grüße

Micha

Proximus 1

danke für deine Ausführung wenn auch manches für mich Fachchinesich ist ( Kurbelwelle ) aber man lernt nie aus, für mich ist Kurbelwelle eben Kurbelwelle.

Gruss Reiner

Wenn man die Kurbelwellen ansieht, so sieht man den Unterschied auf den ersten Blick - nur vom geschriebenen Text kann man sich das evtl. schwer vorstellen.

Ergänzung : Beim Barkas war die Verdichtung durch eine dickere Zylinderkopfdichtung herabgesetzt.

Die Wasserpumpen wurden mit Einsatz des Frontkühlers ( ab Mai 85 ) natürlich geändert, somit auch die Lüfterwelle, denn ab dann ist ein elektrisches Kühlgebläse montiert.

Motortyp 353-1 wurde im Mai 1969 eingeführt - ab dann mit Vergaser 40 F 1 - 11.

Ab Einsatz des Vergasers " Jikov " wurde auch der Motorblock geändert.

Nach 8 Jahren wäre das dann auch geklärt... ;)

Schönen Sonntag!

Nik

Der Vierzylinder Zweitaktmotor ist sehr interessant, schade das man da keine weiteren Infos hat.Ich erkenne da zwei geteilte Zylinderköpfe auf einem Ladarumpf? und den Auspuffsammler aus einem Trabi Heizungsgeräuschdämpfer.

Bekannt sind mir aus dieser Zeit lediglich die Yamaha Bimotoren vom Mücke.

Basis des Vierzylinder waren die beiden ersten und die beiden hinteren Zylinder des Wartburgblocks. Hierzu wurden von zwei Blöcken jeweils ein Zylinder abgetrennt und danach wieder verklebt und zusätzlich verspannt. Ähnlich wurde mit den Zylinderköpfen und den Gehäuseunterteilen verfahren, jedoch wurden diese geschweisst. Die Kurbelwelle ist beim Zweitakter bekanntlich gepresst - somit kann man diese verlängern.

Sehr interessant, war dieser Motor konkurrenzfähig?

Was leistet so ein Motor?

Das Fahrzeug mit dem Eigenbaumotor wurde im Zeitraum 1991 - 1992 in der deutschen Meisterschaft eingesetzt. Für vordere Platzierungen reichte es nicht nur motorleistungsmäßig nicht, auch fehlte hier der Allrad. Nach dem damaligen Modus waren zwei Wertungsläufe für die Tageswertung relevant (ähnlich Moto Cross) und somit reichte es in Addition für Platzierungen im Mittelfeld. Eine genaue Leistungsangabe kann nicht gemacht werden, es sollten ca. 110 PS gewesen sein

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