Wer hat Schuld? *Unfall mit Motorrad*
Hallo Community
Hatte am Montag leider nach der Arbeit einen Unfall mit dem Motorrad nicht allzu schlimm trotzdem
ist die ganze Sache etwas komisch gelaufen (Motorradfahrer sind wohl bei den 2 Beamten nicht so beliebt)
Aufjedenfall bin ich nach der Arbeit ganz normal los gefahren Links aus dem Firmengelände habe gerade in den zweiten geschaltet also ca 40 kmh (+ - 5 kmh bei erlaubten 50) als ich in der leichten rechtskurve aufeinmal ein LkW sah dachte im ersten moment er wartet da auf seiner Seite ein parkendes Auto stand dem war nicht so hab dann noch versucht zu Bremsen allerdings durch den Schotter kalte Reifen etc weggerutscht und unter den LKW gerutscht...
Dann Polizei gerufen die kamen und als erstes direkt zu mir wieso ich denn auch so schnell dort langfahr etc für die war der Fall direkt klar ich sei Schuld da ich zu schnell in die Kurve gefahren bin ohne zu Wissen was dort ist meiner meinung nach müsste doch aber der LKW genau so aufpassen und er hätte noch auf die Seite fahren können oder nicht?
Verletzungen sind Wunden an den Beinen sowie Rücken war auch im Krankenhaus (Da es nach der Arbeit war bin ich über meinen Betrieb versichert)
Unten ein Link zur Skizze ich hoffe es ist zu erkennen bevor ich jetzt einen Anwalt einschalte wollte ich mal eure Meinung dazu hören allein meine Schuld oder Teilschuld oder gar keine Schuld?
Zeugen hätte ich Arbeitskollegen
http://www.directupload.net/file/d/3615/pqzgd45q_jpg.htm
mfg
Beste Antwort im Thema
Du solltest die Schuld bekommen. Wer ohne jegliche Interpunktion schreibt, der hat das verdient. 😛
119 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Gleiterfahrer
Ohne den Falschparker wäre die Situation aber auch nicht so brenzlig geworden.Zitat:
Original geschrieben von martins42
Frage ist eben, wie viel der Schuld da dem LKW-Fahrer zugesprochen werden kann. Ohne den hätte es den Unfall ja (voraussichtlich) nicht gegeben. Aber auch dafür muss man die Situation genauer kennen als die Beschreibungen her geben und am Ende ist da viel Ermessensspielraum des Gerichts.
Kann sein, dass der Falschparker mit in die Haftung gezogen wird oder auch nicht. Da gibt es solche und solche Urteile. U.A. dass bei ausreichender Sicht der Falschparker
nichtin die Haftung genommen wurde.
Die Hauptlast liegt aber so oder so beim fließenden Verkehr. Wenn an der Stelle eine Baustelle statt einem Falschparker gewesen wäre, hätten die Verkehrsteilnehmer auch mit klarkommen müssen.
PS: Wo ist denn überhaupt die Erkenntnis der, dass der PKW da nicht hätte parken dürfen, wenn hier von "Falschparker" gesprochen wird?
Da stand doch nur als Fragezeichen im Raum.
Zitat:
Original geschrieben von martins42
Die Hauptlast liegt aber so oder so beim fließenden Verkehr. Wenn an der Stelle eine Baustelle statt einem Falschparker gewesen wäre, hätten die Verkehrsteilnehmer auch mit klarkommen müssen.
Gar keine Frage, dass den fliessenden Verkehr die Hauptlast trifft. Aber vor Gericht zählen nur Fakten. Ein Hätte, Können, Aber gibts da nicht.
Sofern es überhaupt eine Verhandlung gäbe.
Zitat:
Original geschrieben von Gleiterfahrer
Gar keine Frage, dass den fliessenden Verkehr die Hauptlast trifft. Aber vor Gericht zählen nur Fakten. Ein Hätte, Können, Aber gibts da nicht.Zitat:
Original geschrieben von martins42
Die Hauptlast liegt aber so oder so beim fließenden Verkehr. Wenn an der Stelle eine Baustelle statt einem Falschparker gewesen wäre, hätten die Verkehrsteilnehmer auch mit klarkommen müssen.
Sofern es überhaupt eine Verhandlung gäbe.
Und es sind eben genau diese Fakten, wo ein Gericht Interpretationsspielraum hat. Bzgl. Teilschuld von Parkern gibt es nicht umsonst völlig divergierende Urteile.
Das Beispiel mit der Baustelle diente nur zur Verdeutlichung, warum ein Richter einem VT der sich auf Hindernisse als Unfallursache berufen will - auch wenn dieses Hinderniss ein falsch parkender PKW ist -, auch sagen kann, dass er dann wohl zu ungeschickt war, um mit einem Hinderniss im Straßenverkehr - mit dem man aber immer rechnen muss - umzugehen, eben entsprechende Schuld trägt.
Und auch der Richter hat z.B. bezüglich der Entscheidung ob der LKW da hätte noch vorher stehenbleiben können und sollen oder nicht, nur die Möglichkeit einer Abschätzung zu machen, anhand der Endsituation die von der Polizei aufgenommen wurde. Massiver Spielraum für Fehleinschätzungen, da keiner vorher dabei war, insbesondere nicht aus dem Blickwinkel des LKW-Fahrers.
Und nochmal: Wenn ich nichts übersehen habe, ist das mit dem "Falschparker" bisher auch nur eine Behauptung. Gar nicht klar, ob der da stehen durfte oder nicht.
Zitat:
Original geschrieben von martins42
Und nochmal: Wenn ich nichts übersehen habe, ist das mit dem "Falschparker" bisher auch nur eine Behauptung. Gar nicht klar, ob der da stehen durfte oder nicht.
Naja, wenn man von der Skizze ausgeht, steht der Falschparker in einer Kurve.
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Zitat:
Original geschrieben von martins42
Fakt ist aber, dass wenn ich in so einer Situation zu Sturz komme, ich schon was falsch gemacht habe.
Aha, ich verlasse mich drauf das der Wartepflichtige wartet, er macht es aber nicht, ich muss eine Notbremsung machen, ich habe da was falsch gemacht.
Komische Auslegung der STVO.
Wenn Du demnächst der Wartepflichtige bist und ich Dein Gegenverkehr, werde ich abbremsen und gaaaanz langsam fahren, Du könntest ja Deine Wartepflicht verletzen.
Das kann es doch aber auch nicht sein.
Zitat:
Original geschrieben von Diedicke1300
Aha, ich verlasse mich drauf das der Wartepflichtige wartet, er macht es aber nicht, ich muss eine Notbremsung machen, ich habe da was falsch gemacht.Zitat:
Original geschrieben von martins42
Fakt ist aber, dass wenn ich in so einer Situation zu Sturz komme, ich schon was falsch gemacht habe.Komische Auslegung der STVO.
[...]
Da ist überhaupt nicht komisches dran. Die Vorgabe der StVO innerhalb der Sichtweite bzw. der halben Sichtweite, in solchen Situationen, wie hier anscheinend gegeben, zum Stehen zu kommen, beinhaltet dies bei Zweirädern, das auch sturzfrei zu tun. (
http://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__3.html)
Wenn einem dies nicht gelingt, hat man dagegen erst mal verstoßen, einen Fehler gemacht. Diese entsprechende Passi der StVO sind eben genau für die Situationen, wo andere (auch) Fehler machen, um da Schäden zu vermeiden, zu minimieren.
Das erhebliche Schuldanteile bei dem Verursacher der Bremsung - der LKW - liegen können, ist da völlig unbenommen, aber als Motorradfahrer hat man eben nicht alles mögliche unternommen, um den Unfall zu vermeiden.
Das wäre in der Situation - wenig Sicht und Schotter auf der Straße - eben ggf. noch sehr viel langsameres Fahren gewesen.
Vielleicht (!) - Kaffeesatzleserei - wäre der Sturz und Unfall sogar zu vermeiden gewesen, wenn die Kombination aus Schreckbremsung und Fahrbahnbedingungen nicht zu einem blockierenden Rad geführt hätten.
Kann ein Fahrerfehler reingedeutelt werden (muss aber nicht). Aber da müsste man wirklich die Vorort-Situation, Strecke, Entfernungen etc. real sehen.
Das Leben ist da ein Stück ungerecht. Grad auf die Backe gefallen, Mopped verbeult und zerschrammt, hat auch weh getan, aber trotzdem ist man mit Schuld, dass es passiert ist. Ich weiss aus eigner Erfahrung wie sch.... das ist.
Zitat:
Original geschrieben von ecuuasd
er kam die Straße entlang gefahren und anstatt hinter dass Auto zu fahren ist weiter gefahren und hat dann gebremst er stand genau wie auf dem Bild...
Auf dem Bild steht der LKW aber immer noch vor dem Hindernis (auch wenn auf der falschen Spur). Ist das so gemeint? Wo genau kam der LKW genau zum stehen? Wirklich noch vor dem Hindernis aber er hat dabei deine Spur blockiert?
Darf der LKW denn überhaupt alleine zurück setzen ohne, dass ihn jemand einweist?
Wenn er in dem Moment abbremst, in dem er den Gegenverkehr wahr nimmt und dann erstmal stehen bleibt, um die Situation zu entschärfen, hat er doch alles richtig gemacht.
Wie sollte er sich sonst verhalten?
Zitat:
Original geschrieben von martins42
Da ist überhaupt nichts komisches dran. Die Vorgabe der StVO innerhalb der Sichtweite bzw. der halben Sichtweite, in solchen Situationen, wie hier anscheinend gegeben, zum Stehen zu kommen, beinhaltet dies bei Zweirädern, das auch sturzfrei zu tun. (http://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__3.html)Zitat:
Original geschrieben von Diedicke1300
Aha, ich verlasse mich drauf das der Wartepflichtige wartet, er macht es aber nicht, ich muss eine Notbremsung machen, ich habe da was falsch gemacht.
Komische Auslegung der STVO.
[...]
Wenn einem dies nicht gelingt, hat man dagegen erst mal verstoßen, einen Fehler gemacht. Diese entsprechende Passi der StVO sind eben genau für die Situationen, wo andere (auch) Fehler machen, um da Schäden zu vermeiden, zu minimieren.
@Diedicke1300
Wenn Du Dich - in der Tat - im Strassenverkehr auf eine "zielfuehrende" Reaktion des potentiellen "Gegners" verlassen solltest, kann ich Dir nur aus x-Jahren Moepp- und Dosen-Erfahrung - klipp und klar - schreiben:
DASgeht
garantiertin die Hose!
@martins42
Deine Aussage kann ich hier - leider - nur bestaetigen, denn, wer sich auf andere verlaesst, der ist - per se - schon verlassen!
Mich hat der erste "Crash" mit meinem Moepp damals nicht viel gekostet (OK, selbst verschuldet (Auffahrunfall) und die Prozente waren halt weg, tat damals aber nicht wirklich weh).
Ich weis nicht, wie das hier aufgenommen wird, aber ich denke, es sollte sich JEDER Zweirad-Fahrer darueber im Klaren sein, das er auch sich selbst gegenueber eine gewisse Verantwortung traegt!
Und die kann ihm Niemand, auch dem TE nicht, abnehmen, denn das muss er dann schon selbst durchstehen, auch wenn er es nicht einsehen wollen sollte ...
@wbf325i
Das ist nochmal die andere Betrachtungsebene, ich war mit der Dicken eigentlich auf der formalen, StVO.
Aber du hast völlig recht. Wenn ich in meinen 34 Jahren Mopped und Motorrad nicht grundsätzlich jedem anderen Verkehrsteilnehmer misstraut hätte, und meine eigenen Reserven eingeplant hätte, wäre ich schon mehrfach tot.
Und selbst dann reicht es manchmal nicht. Das Highlight war als ich nach Notbremsung wegen quer über die Straße wendenden Mercedes 200D (ist schon eine Weile her) auf der schnurgeraden Straße stand, Situation war schon geklärt, ich dann schon wieder als der Weg wieder frei wurde anfuhr und mir dann ein PKW hinten drauf gefahren ist, mich noch ca. 10m geschoben hat.
Wobei - obwohl ich in den letzten Jahren nur wenig Motorrad gefahren bin - ich den Eindruck habe, dass es in den letzten Jahren schlimmer geworden ist. Da waren zwei Situation, wo ich dem anderen VT eigentlich Absicht unterstellen muss. Anders waren die Situationen nicht zu erklären. Aber anderes Thema.
@martins42
Ich weis nicht, aber ich habe es mir abgewoehnt, dem "Gegner" dabei irgendeine Absicht unterstellen zu wollen, denn i.d.R. faellt das auf einen selbst zurueck. - Klingt zwar "verrueckt", aber es ist - in der Tat - einfach so!
Zitat:
Original geschrieben von wbf325i
@martins42Ich weis nicht, aber ich habe es mir abgewoehnt, dem "Gegner" dabei irgendeine Absicht unterstellen zu wollen, denn i.d.R. faellt das auf einen selbst zurueck. - Klingt zwar "verrueckt", aber es ist - in der Tat - einfach so!
Im allgemeinen Ja. Aber in den beiden Fällen sage ich "nein".
Einer der Fälle:
Nebenstrecke dritter Ordnung im Grenzgebiet Hessen/Thüringen. Ich nähere mich einem Knick in der Straße, ca. 30° Abbiegewinkel (respektive 150° Innenwinkel). Ich auf der Spur in der Innenseite des Knick. Mir kommt ein Opel-Omega mit ziemlich breitem offenem Hänger dran entgegen. Fahrerfenster des Omega offen, linker Arm des Herren irgendwo in den 50ern lässig draußen. Absehbar das wir uns im Umfeld des Knick begegnen würden. Andererseits Strecke breit genug, dass beim ausfahren der Linie durch das Gespann innen satt Luft bleibt, käme auch PKW noch durch, Motorrad erst recht.
Aus gesunden Misstrauen verlangsame ich aber deutlich, um manövrierfähiger zu bleiben. Schon in der Annährung guckt mich der Fahrer des Omega kontinuierlich an. Tja, und in dem Augenblick wo ich in dem Engpass drin bin , grad mal Mofageschwindigkeit, zieht der nach innen, der Hänger in seiner Breite schneidet die Kurve noch enger, so dass ich mit vorderen linken Ecke des Hängeraufbau kollidieren würde. Dabei guckt der mich immer noch an, wie ich im Augenwinkel sehe. Stoppi hingelegt und Rechts aufs Parkett raus, wo gut 30cm Gras bis zum Graben waren. Wäre da eine Leitplanke gewesen, hätte ich irgendwie drüber hechten müssen, um nicht zermatscht zu werden (Mopped ade, aber drauf gesch....). Da wäre die Zeit für die Idee und Reaktion aber arg knapp geworden. Von daher noch Glück gehabt.
Warum zieht der Fahrer also an der Stelle nach innen, ohne den geringsten Anlass? Mich deutlich sehend. Sorry, grundsätzlich unterstelle ich anderen VT keine Absichten bei solchem Fehlern, meistens ist es schlicht Augenblicksversagen. Aber da gehen mir da in dem Fall echt die Interpretationsmöglichkeiten aus.
Zumal das da in der Gegend keine Gelegenheits-Hängerfahrer sind, denen man solche Fehler vielleicht - aber auch nur vielleicht ! - nachsehen muss. Da wimmelt es von Nebenerwerbslandwirten und das Fahrzeug sah auch so aus.
PS: Der Typ hat natürlich nicht angehalten. Obwohl er gesehen haben muss, dass er mich von der Straße gedrängt hat.
Zitat:
Original geschrieben von ecuuasd
...und hat dann gebremst er stand genau wie auf dem Bild...
Leute, schaut euch das Bild doch mal an.
Der LKW Fahrer hat noch bevor er überhaupt auf Höhe des parkenden Wagens war, den TE gesehen und sein Fahrzeug zum Stillstand gebracht.
Was hätte er sonst noch tun sollen? Er hatte eine angepasste Geschwindigkeit und konnte sein Fahrzeug rechtzeitig stoppen.
Ich sehe hier 100% Schuld beim TE.
Zitat:
Original geschrieben von Elchsucher
Leute, schaut euch das Bild doch mal an.Zitat:
Original geschrieben von ecuuasd
...und hat dann gebremst er stand genau wie auf dem Bild...Der LKW Fahrer hat noch bevor er überhaupt auf Höhe des parkenden Wagens war, den TE gesehen und sein Fahrzeug zum Stillstand gebracht.
Was hätte er sonst noch tun sollen? Er hatte eine angepasste Geschwindigkeit und konnte sein Fahrzeug rechtzeitig stoppen.
Ich sehe hier 100% Schuld beim TE.
Und wie kommst Du nun zu diesem Schluss ?
Wie er seinen Hintern dabei dennoch haette rettten koennen, wurde hier doch wohl inzwischen hinreichend geklaeert ? 😕
Zitat:
Original geschrieben von wbf325i
Und wie kommst Du nun zu diesem Schluss ?
Durch aufmerksames Lesen des Threads.
Es handelt sich um eine Kurve, so das der Gegenverkehr erst spät gesehen wird:
Zitat:
An der Kurve sind Bäume die die Sicht etwas behindern deswegen hatte ich ihn erst so spät gesehen
Also eine unübersichtliche Stelle, die ein Herabsetzen der Geschwindigkeit notwendig macht. Der LKW Fahrer hat seine Geschwindigkeit an die Situation angepasst. Vermutlich auch vor dem Hintergrund, dass er dem parkenden Auto ausweichen muss:
Zitat:
lkw war so ca 30-40 kmh schnell laut seiner aussage
Der LKW Fahrer sieht also das Hindernis, und die nicht einsehbare Stelle und fährt dementsprechend vorsichtig in die Kurve ein. Jetzt sieht er plötzlich den TE. Also bringt er sein Fahrzeug schnellstmöglich zum Stillstand:
Zitat:
deswegen hatte ich ihn erst so spät gesehen ich denke er hat mich im gleichen moment gesehen und gebremst
Um einen Unfall mit dem parkenden Fahrzeug zu vermeiden, ist es rein logisch, dass er nicht komplett auf die Rechte Fahrspur zurückschwenkt, sondern so schnell wie möglich stehen bleibt:
Zitat:
nach den Bremsen bzw Unfall stand der Lkw ca 1-2 Meter hinter dem stehenden Auto nur eben auf meiner Seite bzw in der Mitte.
Und jetzt sagt mir bitte jemand, was der LkW Fahrer in dieser Situation noch anders hätte machen sollen, um den Unfall zu verhindern. Er hat die Gefahr der Kurve erkannt und war dementsprechend langsam, er kam sofort nachdem er den TE gesehen hat zum stehen. Hier war für den LKW Fahrer nichts mehr zu machen.
Der TE dagegen, der die Strecke täglich fährt und die Gefahrstelle kennt, fährt unvermindert im guten Glauben das schon keiner kommt in eine unübersichtliche Situation mit höchstmöglich erlaubter Geschwindigkeit.
Wäre ich der TE würde ich nicht über einen Anwalt nachdenken, sondern dem LKW Fahrer einen Strauß Blumen schicken, dafür dass er mein Leben durch seine Weitsicht gerettet hat. Wäre dort stattdessen der angesprochene 40 Tonner mit geeichten 50 km/h blind in die Kurve gefahren, würde es diesen Thread hier nicht geben, weil der TE nur noch ein Haufen Mett am Strassenrand wäre.