Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Trockensumpf ist nicht die erste, sondern sogar die die einzig mögliche Wahl der Ölversorgung bei dieser Art von Fahrzeugen.
Ich habe einige Bilder gefunden, die das recht gut illustrieren:
https://www.auto-motor-und-sport.de/.../
Hallo,
habe meine Fragen schon in 2 anderen Foren gestellt, aber für mich noch nicht alles klären können. Deshalb versuche ich es mal hier.
Es geht um einen Honda CR-V Bj. 2005 mit einem 140 PS Diesel und einem nachgerüsteten offenen ungeregelten DPF von Twintec.
Im Handbuch steht als 1. Wahl ein B1 0W30 Öl. Ich habe ein Bulletin von Honda aus England gefunden, in dem "strongly recomanded" wird ein A5/B5 Öl zu nehmen.
Nun habe ich schon verstanden, dass A5/B5 ein recht dünnes Spritsparöl ist. Für Fahrzeuge mit geregeltem geschlossenen DPF ist C3 wohl die beste Wahl. Aber auch für meinen? Oder eher A3/B4 und warum?
Danke und Gruß
Zitat:
@comand schrieb am 22. April 2018 um 23:36:32 Uhr:
Hallo,habe meine Fragen schon in 2 anderen Foren gestellt, aber für mich noch nicht alles klären können. Deshalb versuche ich es mal hier.
Es geht um einen Honda CR-V Bj. 2005 mit einem 140 PS Diesel und einem nachgerüsteten offenen ungeregelten DPF von Twintec.Im Handbuch steht als 1. Wahl ein B1 0W30 Öl. Ich habe ein Bulletin von Honda aus England gefunden, in dem "strongly recomanded" wird ein A5/B5 Öl zu nehmen.
Nun habe ich schon verstanden, dass A5/B5 ein recht dünnes Spritsparöl ist. Für Fahrzeuge mit geregeltem geschlossenen DPF ist C3 wohl die beste Wahl. Aber auch für meinen? Oder eher A3/B4 und warum?Danke und Gruß
Hallo!
Nimm am allerbesten a3/b4!
C3 ist für dich unnötig, weil dein dpf nur 30% des rußes filtert!
Und diese Nachrüst dpfs brauchen das nicht .
Lg
Zitat:
@Leon596 schrieb am 21. April 2018 um 22:13:44 Uhr:
Ach, Briggs&Stratton...
Habe heute das erste mal Rasen gemäht für dieses Jahr.Das Ding hat nen halbes Jahr gestanden und ist SOFORT angesprungen.
Da mein Opa vor 20 Jahren als die Batterie kaputt war diese einfach ausgebaut hat samt Lichtmaschine muss der jetzt immer per Hand angezogen werden.Das war sonst immer eine eher unangenehmere Angelegenheit und mitunter echt problematisch.
Seit dem ich 0w30 fahre ist das aber alles kein Problem mehr.Aber ne extreme blaue Wolke wirft er trotzdem immer beim Start.
Aber das war auch mit dem 15 Jahre alten SAE30 (was durch nachkippen vmtl 15w40 war) aber auch schon so.Aktuelles Nachfüllöl ist Total Quartz Ineo ECS 5w30 😁
Achso, und zu den Ölwechselabständen.
Die Motoren sind SEHR ZÄH.
Der Rasenmäher von uns hat in 28 Jahren im letzten Jahr erst den zweiten Ölwechsel bekommen.
(Ca 50 Betriebsstunden pro Jahr kann man wohl rechnen)Öfters wechseln macht vermutlich trotzdem Sinn.
Denn unserer verbraucht 0.2-0.3l Öl auf 2 Stunden Betrieb was sicherlich darauf zurückzuführen ist.
(Wobei der Ölverbrauch mit dem 0w30 im Gegensatz zum 15w40 gesunken war, aber sagte ich hier schon)
Ich habe einen ähnlichen ölsaufenden Rasenmäher. Pro Stunde mähen braucht er gut 0.25l Öl. Ganz schön viel bei nur 0.65l Füllmenge. Hab dann Altöl vom Auto eingefüllt. Altes Shell HelixUltra 0W40. Und nach paar Stunden mähen hat sich der Ölverbrauch deutlich reduziert. Fülle nun nur mehr alle 4-5 Stunden nach.
Lässt sich ebenfalls deutlich leichter starten mit dem 0W40.
Das Shell soll ja hohe Reinigungseigenschaften haben. Vermutlich hat es die verdreckten Kolbenringe wieder gelöst. Dieses SAE30 Rasenmäheröl ist halt echt nach jeder Saison am Ende.
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Zitat:
@comand schrieb am 22. April 2018 um 23:36:32 Uhr:
Hallo,habe meine Fragen schon in 2 anderen Foren gestellt, aber für mich noch nicht alles klären können. Deshalb versuche ich es mal hier.
Es geht um einen Honda CR-V Bj. 2005 mit einem 140 PS Diesel und einem nachgerüsteten offenen ungeregelten DPF von Twintec.Im Handbuch steht als 1. Wahl ein B1 0W30 Öl. Ich habe ein Bulletin von Honda aus England gefunden, in dem "strongly recomanded" wird ein A5/B5 Öl zu nehmen.
Nun habe ich schon verstanden, dass A5/B5 ein recht dünnes Spritsparöl ist. Für Fahrzeuge mit geregeltem geschlossenen DPF ist C3 wohl die beste Wahl. Aber auch für meinen? Oder eher A3/B4 und warum?Danke und Gruß
im grunde genommen hast du schon alles richtig gemacht und deine frage schon selbst beantwortet wrüde ich sagen.
die ungergelten dpf sprich die nagerästeten die nicht ins motormanagement eingebunden sind, bringen eigentlich nur vorteile für die besitzer, sie gehen nicht so zu wie die ins motormanagement eingebundenen, sprich ab werk ausgelieferten.
es ist nun die frage, sicher hilft ein dünnes öl sprit zu sparen, bei einem geschlossenen system kommst du um ein aschearmes öl nicht herum, das ist klar. für den verschleiss schutz wäre es allerdings durchaus besser, wenn du was anderes nimmst . . .
schau mal nach den möglichen visco klassen . . . ich würde wohl am ehesten ein 5 w 40 nehmen.
viele grüße
Zitat:
Dieses SAE30 Rasenmäheröl ist halt echt nach jeder Saison am Ende.
Das ist mineralisches Einbereichsöl ... technologischer Stand 1970 ... warum soll man so etwas verwenden wenn es dasselbe koste als 1 Liter Motoröl... einfach irgendein Motoröl was Du so hast und gut... 20x besser als das "Spezialöl"
Das Gerede was mal auftauchte von wegen Moderne Motoröle wären nicht gut für Wälzlager, für mich Stammtischgelaber...konnte niemand wirklich begründen und 30 Jahre Erfahrung zeigen das Gegenteil.. ich habe noch nie ein SAE 30 verwendet... außerdem haben die meisten 0815 Motoren gar keine Wälzlager, das bleibt den Profiversionen der Motoren vorenthalten.
Einen tendenziell niedrige Visko unterstützt die Schleuderschmierung, die Öltemperatur geht idR eh kaum über 80°
Wichtig wie immer: Regelmäßig wechseln... so alle 25h oder so ... die meisten Motoren haben keine Ölfilter, hohen Schmutzeintrag durch die Betriebsbedingungen und nur rudimentäre Luftfilter... und
laufen meistens ziemlich fett weil die Vergaser auch nur grade so funktionieren.
0.5l Öl sind ja nicht der Rede wert...also einfach wechseln, wenn das Ding halten soll
Ganz tolle Entwicklung: Briggs&Stratton sagt bei den neuen Motoren kein ÖW mehr notwendig, nur noch nachfüllen... klar, entweder pro Stunde einmal alles nachfüllen oder hält eben wie immer "LEbensdauer"
Und da nun bestimmt wieder jemand meckert:Auch das sind Motoren die geschmiert werden müssen und daraum geht's hier
Zitat:
Alkylatbenzin verbrennt aber heißer wie normales Benzin.
Alkylatbenzin ist geil ... es verbrennt nahezu rückstandsfrei... ich verwende in den Kleinmotoren schon lange nichts anderes mehr, die privat benötigten Mengen sind ja relativ gering... auch bei 2T Motoren sind die Kolben perfekt sauber, nur eine leichte Verfärbung, keine Ablagerung... wenn man es in 4T Motoren einfüllt ( die 4T Variante natürlich) die vorher mit Benzin liefen...dann rauchen die Motoren die erste Stunde leicht blau... das ist kein Öl sondern die Ölkohleablagerungen im Brennraum brennen ab und der Brennraum ist danach super sauber.... verwendet man es von Anfang an in neuen Motoren, bleibt sogar der Auspuff rußfrei, sieht aus als sei er noch nie gelaufen...
Als schöner Nebeneffekt stinkt das Benzin nicht, was bei Reparatur und Lagerung der Maschinen sehr angenehm ist..... wäre bestimmt auch fürs Auto gut, aber leider zu teuer... komisch, daß in dieser Richtung nicht entwickelt wird, synthetische Kraftstoffe bezahlbar machen... ob es heißer verbrennt weiß ich nicht
Zitat:
@comand schrieb am 22. April 2018 um 23:36:32 Uhr:
Hallo,Es geht um einen Honda CR-V Bj. 2005 mit einem 140 PS Diesel und einem nachgerüsteten offenen ungeregelten DPF von Twintec.
Danke und Gruß
.
Da offener DPF von Twintec ein C3 mid Saps in 5W40, oder ein full Saps in 5W40
Frage bei Twintec nach ob noch immer ein full Saps zulässig ist.
https://www.idealo.de/.../...iesel-high-tech-5w-40-5-l-liqui-moly.html
oder
https://www.idealo.de/.../MainSearchProductCategory.html?...
https://www.ebay.de/.../111987037475?...
Je nach Fahrprofil Ölwechsel im Festintervall alle 10000km oder jährlich nach 15000km.
HL66
Das SAE30 verdreckt die Motoren extrem wenns nit regelmäßig rauskommt.
Die Kurbelghäuse belommst kaum noch sauber.
Außerdem dickt es extrem ein. Wenn man nur nachfüllt aber nie wechselt.
Vermutlich soll das SAE30 unlegiert auch genau das tun. Den Rotz absetzen.
Zitat:
@HL66 schrieb am 23. April 2018 um 09:05:39 Uhr:
Zitat:
Dieses SAE30 Rasenmäheröl ist halt echt nach jeder Saison am Ende.
Das ist mineralisches Einbereichsöl ... technologischer Stand 1970 ... warum soll man so etwas verwenden wenn es dasselbe koste als 1 Liter Motoröl... einfach irgendein Motoröl was Du so hast und gut... 20x besser als das "Spezialöl"
Das Gerede was mal auftauchte von wegen Moderne Motoröle wären nicht gut für Wälzlager, für mich Stammtischgelaber...konnte niemand wirklich begründen und 30 Jahre Erfahrung zeigen das Gegenteil.. ich habe noch nie ein SAE 30 verwendet... außerdem haben die meisten 0815 Motoren gar keine Wälzlager, das bleibt den Profiversionen der Motoren vorenthalten.
Einen tendenziell niedrige Visko unterstützt die Schleuderschmierung, die Öltemperatur geht idR eh kaum über 80°Wichtig wie immer: Regelmäßig wechseln... so alle 25h oder so ... die meisten Motoren haben keine Ölfilter, hohen Schmutzeintrag durch die Betriebsbedingungen und nur rudimentäre Luftfilter... und
laufen meistens ziemlich fett weil die Vergaser auch nur grade so funktionieren.
0.5l Öl sind ja nicht der Rede wert...also einfach wechseln, wenn das Ding halten sollGanz tolle Entwicklung: Briggs&Stratton sagt bei den neuen Motoren kein ÖW mehr notwendig, nur noch nachfüllen... klar, entweder pro Stunde einmal alles nachfüllen oder hält eben wie immer "LEbensdauer"
Und da nun bestimmt wieder jemand meckert:Auch das sind Motoren die geschmiert werden müssen und daraum geht's hier
Zitat:
@HL66 schrieb am 23. April 2018 um 09:05:39 Uhr:
Zitat:
Alkylatbenzin verbrennt aber heißer wie normales Benzin.
Alkylatbenzin ist geil ... es verbrennt nahezu rückstandsfrei... ich verwende in den Kleinmotoren schon lange nichts anderes mehr, die privat benötigten Mengen sind ja relativ gering... auch bei 2T Motoren sind die Kolben perfekt sauber, nur eine leichte Verfärbung, keine Ablagerung... wenn man es in 4T Motoren einfüllt ( die 4T Variante natürlich) die vorher mit Benzin liefen...dann rauchen die Motoren die erste Stunde leicht blau... das ist kein Öl sondern die Ölkohleablagerungen im Brennraum brennen ab und der Brennraum ist danach super sauber.... verwendet man es von Anfang an in neuen Motoren, bleibt sogar der Auspuff rußfrei, sieht aus als sei er noch nie gelaufen...
Als schöner Nebeneffekt stinkt das Benzin nicht, was bei Reparatur und Lagerung der Maschinen sehr angenehm ist..... wäre bestimmt auch fürs Auto gut, aber leider zu teuer... komisch, daß in dieser Richtung nicht entwickelt wird, synthetische Kraftstoffe bezahlbar machen... ob es heißer verbrennt weiß ich nicht
so schauts aus . . . vom verbrauch her oder von der leistung sind sie dem normalen benzin gleich auf . . . keine negativen unterschiede festellbar, nur positive . . .
wenn man vielliecht größere mengen produzieren würde, dann würde vielelicht auch der preis günstiger werden . . .
viele grüße
Ich habe im Bereicht Kraftstoffe mal einen Fred für Alkylatbenzin aufgemacht.
Fred zu Alkylatbezin
Find ich interessant...
Zitat:
@LupoR schrieb am 19. März 2018 um 12:18:14 Uhr:
trotz "hohem" NOACK und eher "schlechten" Datenblattwerten:
2017er S3 mit 2.0 TFSI EA888 Gen.3
Addinol Super Light 0540 5w40
- kein Öl(mehr)verbrauch
- letzte Analyse nach ~ 11tkm -> alle Verschleißwerte einstellig
Motor läuft insgesamt absolut unauffällig
Ich habe jetzt knapp 60tkm runter mit meinem S3 (2014), seit der letzten "serienmäßigen Inspektionsbefüllung" ca. 12tkm, da ich eh in die Werkstatt muss, wollte ich LL-Öl rausschmeißen und auf Festintervall wechseln. Ich fahre sicher 50% Kurzstrecke um die 5-10km, wäre das ASL 0540 auch bei mir empfehlenswert, vielleicht auch erstmal 10tkm drin lassen um den Motor damit über den Sommer "reinigen" zu lassen und dann ggfs. auf das VST oder ein anderes Ravenol wechseln?
Welches Ravenol wäre das passendere für mich, VST, SSL oder gar RSP oder RUP?
Besten Dank
wenn du mich fragst, machst du mit dem ASL0540 nichts verkehrt, im Gegenteil!
andere werden hier wieder anderer Meinung sein, aber können nichts belegen außer Mutmaßung und „Theorie“; in der Praxis funktioniert das Öl sehr (!) gut, die Ölanalysen belegen das!
wichtige Voraussetzung:
bei viel Kurzstrecke, Intervall verkürzen!
mit Festintervall liegst du aber schon mal richtig
bei dem Motor bleibe ich dabei:
- festes und ggf. kurzes Intervall
- Öl nach Norm VW 502.00 und (!) MB 229.5
- Marke etc ist eigentlich egal
@ 1895Fortune
Welchen Motor hat dein S3?
Ist es ein reiner DI Motor?
Hätte der Ölpreis eine Relevanz für dich?
Welche Norm schreibt VW bei deinem Motor vor?
Zitat:
@LupoR schrieb am 23. April 2018 um 13:23:52 Uhr:
wenn du mich fragst, machst du mit dem ASL0540 nichts verkehrt, im Gegenteil!andere werden hier wieder anderer Meinung sein, aber können nichts belegen außer Mutmaßung und „Theorie“; in der Praxis funktioniert das Öl sehr (!) gut, die Ölanalysen belegen das!
wichtige Voraussetzung:
bei viel Kurzstrecke, Intervall verkürzen!mit Festintervall liegst du aber schon mal richtig
bei dem Motor bleibe ich dabei:
- festes und ggf. kurzes Intervall
- Öl nach Norm VW 502.00 und (!) MB 229.5
- Marke etc ist eigentlich egal
Dem schließe ich mich voll und ganz an .
Hätte keine bedenken bei dem addinol
Zitat:
@foxstream schrieb am 23. April 2018 um 13:27:18 Uhr:
Welchen Motor hat dein S3?
Ist es ein reiner DI Motor?
Hätte der Ölpreis eine Relevanz für dich?
Welche Norm schreibt VW bei deinem Motor vor?
Im fest Intervall vw 50200 dabei spielt der motor fast keine Rolle.