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Welches Motoröl?

Themenstarteram 25. Januar 2004 um 19:12

Hallo,

würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?

Gruß Gorge

Beste Antwort im Thema
am 2. März 2004 um 0:20

Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.

Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.

Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.

Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:

Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!

Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.

Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.

Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.

Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(

Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.

Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.

Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.

Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.

Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.

Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:

"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:

http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf

Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:

"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:

http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html

Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)

Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.

Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.

Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.

Jetzt kommts:

Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.

Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"

Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!

Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.

Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.

Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!

Nochwas:

Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.

Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.

Übrigens:

Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.

Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.

Merke:

Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!

Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.

Und wenn jetzt der Einwand kommt:

„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.

Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)

Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“

Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.

Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!

Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)

Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.

Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)

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Zitat:

@UTrulez schrieb am 10. März 2018 um 09:18:43 Uhr:

Der FIAT-Motor wird bei genau 999999,5 km ein Pleuel durch die Ölwanne schießen und das schöne CASTROL EDGE 0 W 40 ACEA C 3 wird sich seinen Weg nach draußen suchen.

Um dies zu verhindern empfehle ich auf jeden Fall ein 10w-60, weil dann sowas nicht passieren kann!;)

Wenn das Auto ein dpf hat, wird dieser nie zumachen!:D

Lg

Zitat:

@kev300 schrieb am 9. März 2018 um 08:40:59 Uhr:

Zitat:

@jrda schrieb am 9. März 2018 um 07:38:44 Uhr:

Dazu steht hier:https://www.auto-motor-oel.de/.../

Zitat:

@kev300 schrieb am 9. März 2018 um 08:40:59 Uhr:

Zitat:

@jrda schrieb am 9. März 2018 um 07:38:44 Uhr:

 

Naja, gibt auch dünne Öle mit wenig NOACK. Das Ravenol 0w-30 z.B. nur 7,7. Da hatte das alte Addinol 0540 einen deutlich höheren Wert. :)

Irgendwo wirken sich die billigen Zutaten dann halt doch aus.

Heute wurde von Autoteilemeile (bzw. als Direktlieferung von deren Vorlieferanten) das Petronas 5W40 geliefert. 39,20 EUR für 10l Öl mit echter MB 325.0 229.5, finde ich in Ordnung. Abgefüllt Februar 2018.

"Fully Synthetic" :D

Petro

Zitat:

@UTrulez schrieb am 10. März 2018 um 12:38:54 Uhr:

Heute wurde von Autoteilemeile (bzw. als Direktlieferung von deren Vorlieferanten) das Petronas 5W40 geliefert. 39,20 EUR für 10l Öl mit echter MB 325.0, finde ich in Ordnung. Abgefüllt Februar 2018.

"Fully Synthetic" :D

Seit wann hat Motoröl eine Korrosions-/Frostschutzmittel Spezifikation?

RUHE !!! :D

Reinkippen , fahren !

Mit 325.0-Kühlmittel hatte ich letzte Woche beim Kühlerwechsel zu tun. Man kann sich als BMW-Fahrer an dieser Norm orientieren.

Zitat:

@Tequila009 schrieb am 9. März 2018 um 07:52:12 Uhr:

Zitat:

@jrda schrieb am 9. März 2018 um 07:38:44 Uhr:

 

Was die da schreiben ist erstmal nicht falsch, jedoch fehlt eine Differenzierung.

Es kommt drauf an, ob man bei einem Nutzungsprofil zwischen 0W-5W und 5W-10W wählen kann, oder man eben wegen z.B. reiner Winternutzung auf 0W begrenzt ist.

Wenn ich z.B. ein Sommer-Fahrzeug mit sportlicher Nutzung habe und zwischen 5W, 10W und 15W frei wählen kann, wird NOACK nämlich ganz schnell zum Argument. Da nun einfach zu sagen, dass dieser Vergleich nicht sinnvoll ist, stimmt in diesem Fall nicht.

Das Problem solcher Standard-Ölberatungs-Seiten ist, dass dort zu viel pauschalisiert wird und nicht auf individuelle Gegebenheiten eingegangen werden kann.

Und was nimmt der Kollege nun am besten? VST oder SSL?

Zitat:

@Tequila009 schrieb am 10. März 2018 um 01:10:00 Uhr:

Zitat:

@karnin schrieb am 9. März 2018 um 19:36:58 Uhr:

Und neuere Motoren *mit* Thermomanagement bringen es im Winter auf so um die 85 Grad laut Ölthermometer, was zur Frage führt, ab wann die Öladditive, die dem Lebenssaft zugesetzt sind, voll verschleißmindernd wirksam sind...:confused:

Die Aufgabe des Thermomanagement ist es, den Motor samt Öl auf die Betriebstemperatur zu bringen und möglichst dort zu halten.

Wenn Dein Öl nur ~85°C erreicht, ist entweder Deine Fahrstrecke zu kurz, oder Dein Th-Management arbeitet nicht wie es soll.

Wie sieht denn Deine Kühlwasser-Temp. so aus?

Wie ist Deine Art zu fahren?

Wie viel Km pro Strecke?

Die Kühlwassertemp kann ich nicht auslesen, steht im Mittel der Anzeige.

An der Strecke kann es nicht liegen, die Temp bleibt auch auf der BAB bei 200km-Strecke und Außentemp 0 Grad so bei 140-150 km/h des Dahingleitens recht konstant, allerdings dreht der Motor dann auch nur mit 2000 - 2500 U/Min, quasi 'erhöhtes Standgas' :D

Zwischenzeitige Antritte/ Beschleunigungen treiben die Temp dann auch mal auf 95 Grad, schleicht man wieder, pendeln sich die 85 Grad ein.

Im Sommer, bei 30 Grad Außentemp, geht es schon mal auf ca. 110 Grad, höher nicht.

Moin an alle Ölexperten ,

Ich bin erst seit ein paar Wochen hier bei MT eingeschrieben und habe ein paar Fragen an die Öl-Experten .

Leider habe ich nicht die Zeit, mir alle 6000 Seiten dieses Threads durchzulesen . Daher bitte ich um Verständnis, wenn ich etwas frage , was z.B. auf Seite 4567 bereits beantwortet wurde. Mein Kenntnisstand in Sachen Motoröl stufe ich als mittelmäßig ein. Also ganz unbeleckt von Ahnung bin ich nicht.

Ich fahre einen Mercedes mit m273 -Motor , die zugeassenen Öl-Spezifikationen sind 229.3 und 229.5

Die Literleistung beträgt 70 PS, ist also moderat. Der Motor ist ein unkomplizierter V8 - Sauger.

Das Auto hat eine Standheizung, die jedesmal am frühen Morgen 20 min vor dem Start angestellt wird.

Wenn ich das Auto starte ist es innen puttwarm und das Kühlwasser bereits vorgewärmt.

Ich habe mich für den nächsten Ölwechsel für ein 5W-40 Öl der Spez. 229.5 entschieden.

In die engere Auswahl habe ich folgende Öle einbezogen :

1. Castrol Edge Professional A3 5W-40

2. Aral High Tronic M 5W-40

3. Shell Helix ultra 5W-40

4. Motul 8100 D-cess 5W-40

5. andere ?

von Mobil gibt es derzeit kein Öl mit der Spez. MB 229.5

das Motul-Öl ist das einzige vollsynthetische Öl unter den Genannten, die anderen sind HC- oder Synthesetechnologie und sonstwie bezeichnete sog „Synthese“- Öle mit nicht komplett aus POA- bestehenden Grundölen. Die haben alle einen mineralischen Hydro-Crack-Anteil oder haben überhaupt keine PAO- Anteile im Grundöl.

Hier nun meine Fragen an die Experten :

Zunächst eins vorweg, Preise interessieren mich überhaupt nicht, das beste Öl istfür meinen Motor gerade gut genug, egal was es kostet. Ich will auch mit dem Öl keinen Sprit sparen, wenn ich dadurch irgendwelche Nachteile in Kauf nehmen muß. Mein Auto verbraucht 14 bis 15 Liter auf 100 km. Da kommt es auf einen Liter mehr oder weniger auch nicht mehr an. Ich will auch kein Öl sparen durch lange ÖW-Intervalle, wenn ich dadurch andere Nachteile in Kauf nehmen muß. Ich habe mich auf feste ÖW-Intervalle festgelegt, mindestens einmal im Jahr oder alle 20000 km

Frage 1. Seit Ende der 2000-Nuller Jahre sind die großen MineralölKonzerne (Esso, Aral, Shell) dazu übergegangen,

ihre guten Vollsyntheseöle durch vermeintlich weniger wertige sog. „Synthese-Technologie“ -Öle , oder wie sie auch immer heißen, zu ersetzen . Die Grundöle bestehen aus Mineralölen der Gruppe 3, die durch ein Hydro-Crack -Verfahren „synthetisch“ verbessert wurde. Vollsynthetische Öle besten nur aus Gruppe 4 PAOs.

Sind den HC- Grundölen auch PAOs zugefügt, oder sind die völlig frei davon ?

Der eigentliche Kern meiner 1. Frage bezieht sich darauf, warum man vom Vollsynthese-Konzept abgewichen ist.

Meine Vermutung : Spritersparnis durch sog- Leichtlauföle, Öl-Ersparnis durch Longlife Öle mit verlängerten ÖW-Intervallen, Aufkommen der Dieselpartikelfilter. Und was sonst noch ? Sind die neuen HC-Öle schlechter als die alten vollsynthetischen ? War das alte vollsynthetische Mobil 1 besser als das neue New Life ? Oder nehmen die sich nicht viel ? Man sagt, ein vollsynthetisches Öl ist , insbesondere was die Stabilität bei hohen Temperaturen unter Vollgasbedingungen anbeangt, nicht zu übertreffen.

Frage 2 : ist es richtig, daß man in unseren Breiten ein 0W-x nicht braucht ? Reicht da ein 5W-x eventuell völlig aus bei Tempraturen bis -10 Grad ? Diesen Wert erreichen wir vielleicht, wie jetzt geschehen, mal gerade für 3 Wochen im Jahr. Die komplette Durchölung des Motors beim Kaltstart ohne Standheizung dauert allerdings beim 5W ein paar Sekunden länger als beim 0W . Ist das für den Kaltstart-Verschleiß aber wirklich relevant ? Und nimmt man dafür dann bei einem 0W-40 billigend in Kauf, bei hohen Temperaturen wegen des dünneren Grundöles im Vergleich zum 5W-40 einen weniger stabilen Ölfilm zu erhalten ?

Frage 3 Ist das oben genannte Aral-Öl identisch mit dem Castrol-Öl ? Beide stammen aus dem Aral-Konzern. Castrol-Öle sind nur eine zweite Vermarktungslinie von Aral. Worum sollten die 2 verschiedene 5W-40 -Öle

herstellen? Sehe ich das so richtig ? Oder noch krasser: die unter 1 bis 3 geannten Öle stammen alle aus einer einzigen Raffinerie und werden alle aus einem großen Tank in verschiedene Plastikflaschen abgefüllt und jeder klebt sein eigenes Label drauf ? Es wurden schon Tanklastwagen beobachtet, die erst bei Shell und dann bei Aral „abgeladen“ haben.

 

Frage 4 : Weches der unter 1 bis 4 genannten Öle würdet ihr bevorzugen ? Welches ist das Beste für meinen Motor ?

Auf den ersten Blick erscheint das vollsynthetische Motul-Öl das Beste zu sein. Ist das aber wirklich so ? Oder ist es eigentlich wurscht , welches ich nehme ? Mein Fahrverhalten : meist 50ger, 70ger und 100er Zonen. Autobahnabschnitte mit unbeschränkter Geschwindigkeit weniger als 1 % aller Fahrstrecken. 90 % der Fahrzeit fahre ich mit 1000 U/min. Außerorts können es auch schon mal 2000 werden. Allerdings kommt es, wenn es der Verkehr zuläßt, auch mal vor, daß ich hinter dem Ortsschild für ein paar Sekunden bis 100 kmh Vollgas gebe. Dann gehts schon mal bis 5000 U. Bei den seltenen Gelegenheiten freier Autobahnabschnitte ohne Geschwindigkeitsbeschränkung fahre ich dem Wagen aber voll aus und sehe dann schon mal für ein paar Sekunden die 240 (Winterreifen)auf dem Tacho. Aber ansonsten nur Juckelei mit 1000 U. Das ist mein Fahrprofil. Und das Auto wird durch die Standheizung vor dem Start immer „vorgeglüht“.

Für die freundliche Beantwortung meiner Fragen und insbesondere für die Nachsicht, daß ich hier so wenig gelesen habe und daß sicherlich ein Teil meiner Fragen hier schon beantwortet worden ist, bedanke ich mich im voraus

Gruß Ole-Boy

Frage 4 : Welchem der unter

Frage 3

Film zu bekommen ?

Ps alles was nach dem Gruß kam , müßt ihr Euch wegdenken. Also Frage 4 welchem ....und Frage 3 Film zu bekommen war ein Versehen . Damit hier keine Verwirrung auf kommt.

und noch ein Fehler ist mir unterlaufen. Das erwähnte Motulöl heißt natürlich X -cess und nich D- cess.

Zitat:

@Ole-Boy

...von Mobil gibt es derzeit kein Öl mit der Spez. MB 229.5...

https://www.mobil1.de/.../motorenol-fur-mercedes-benz.aspx

Zitat:

@pepe889900 schrieb am 11. März 2018 um 15:53:02 Uhr:

Zitat:

@Ole-Boy

...von Mobil gibt es derzeit kein Öl mit der Spez. MB 229.5...

https://www.mobil1.de/.../motorenol-fur-mercedes-benz.aspx

schon ok, aber es gibt kein 5W-40 mit Spez . MB 229.5 von Mobil

Alle von dir genannten Öle sind gut genug für den M273. Auch die Wahl von 5W-40 passt, du beschreibst nicht nur bezüglich der Temperatur die Situation richtig.

Bezüglich der Drehzahlen: höhere Drehzahl sollte meiner Meinung nach schon öfter sein. Ich weiß, das ist bei so einem Motor schwierig. Mal von Hand den vierten oder fünften Gang einlegen. Ein paar Minuten drin lassen wenn frei ist. Dauervollgas geht ja nicht im höchsten Gang. Ab einer gewissen Geschwindigkeit tauchen Kurven auf, die man vorher nicht in der Art wahrnahm.

Zitat:

@Ole-Boy schrieb am 11. März 2018 um 16:05:33 Uhr:

Zitat:

@pepe889900 schrieb am 11. März 2018 um 15:53:02 Uhr:

 

https://www.mobil1.de/.../motorenol-fur-mercedes-benz.aspx

schon ok, aber es gibt kein 5W-40 mit Spez . MB 229.5 von Mobil

Hallo und herzlich willkommen im Forum!

 

Das Motul ist nicht vollsynthetisch!!!

 

Wenn du unbedingt ein vollsynthetisches Öl mit der mb-Freigabe 229.5 haben willst, mit der visco 5w-40 wäre das ravenol vsi 5w-40 und ravenol vst 5w-40 nicht schlecht!

Das Shell basiert nicht ganz auf hc sondern gtl...

Das Shell Helix Ultra 5w-40 gibt es nicht mehr, sondern das Shell Helix Ultra 1 5w-40 welches sehr schlecht ist!

Das Shell Helix hx7 5w-40 hat zwar die mb 229.3, aber entspricht der 229.5 und dieses Öl würde ich wegen den Preis empfehlen...

Wenn dir der liter preis egal ist würde ich redline Öl einfüllen!

Wenn du sichere Quellen suchst meld dich nochmal

Lg und habt einen schönen Sonntag noch!

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