Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
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SAE 0W-8, Zitat Wie entstehen die niedrigen Viskositäten?
https://www.ato24.de/de/blog/0w-8-motoroel-spezifikation
Zitat:
@Zavage schrieb am 18. Oktober 2017 um 12:44:38 Uhr:
@kev300 Hab auch im Accordforum gelesen, dass der R20 Motor bei sportlicher Fahrweise Öl Schluckt( Anteil mind. 75% Vollast des Motors), bei sanfter Fahrweise so gut wie keinen außer den, den er bei der Ventilverstellung braucht, was recht häufig ja passiert. Letzteres wird wahrscheinlich bei deinem Vater der Fall sein.
Ne die Ventilverstellung verbraucht kein Öl. Dieses Gerücht hält sich hartnäckig in den Honda Foren seit es die ersten VTEC Motoren gab, die bei hohen Drehzahlen aufs VTEC umschalteten.
Der erhöhte Verbrauch kam nur durch die höheren Drehzahlen zustande und nicht durchs VTEC. Das VTEC ist ja im Ölkreislauf. Selbst wenn da etwas undicht ist, fließt das Öl wieder zurück in die Ölwanne und verschwindet nicht in den Brennraum.
Die R Motorenserie schaltet das VTEC zwischen 1000-3500RPM je nach Last um. Es wird zum Spritsparen benutzt und nicht wie bei den klassischen VTECs, um mehr Leistung zu erzeugen.
Also schaltet das VTEC bei den R Motoren ständig hin und her und nicht nur ab und zu. 😉
Also wenn der Motor bei sportlicher Fahrweise mehr Öl schluckt, dann drehzahlbedingt. Ich bin allerdings schon etliche Male sowohl mit dem CR-V als auch mit meinem Civic über 300km am Stück mit Drehzahlen zwischen 4500-6500 gefahren (Baustellen ausgenommen), was bei beiden nicht zu einem höheren Ölverbrauch geführt hat.
Solche Systeme sind an den Ölkreislauf angeschlossen und sind so ausgelegt daß auch ein gewisser Durchfluss in den Systemen vorhanden ist, so wie bei Hydros auch, damit Schmutz etc ausgespült wird...der Öldruck bzw Zufluss zur Mechanik wird idR durch elektrische Ventile irgendeiner Art geregelt.. aus den Systemen fließt das Öl ganz normal zurück in einen drucklosen Rücklauf, wie von allen anderen Schmierstellen im MOtor auch ...
Dasselbe Prinzip gilt auch für Kettenspanner, auch hier findet ein gewisser permanenter Durchfluss statt, sonst würde sowas ja auch niemals entlüftet werden.
Prinzipiell sind in den Systemen dünne Bohrungen u Kanäle, teilweise auch feine Siebe, verbaut, so daß es zu Problemen führen kann wenn sich im Ölkreislauf Ablagerungen bilden
Das mit dem Ölverbrauch ist dann wohl nur ein Gerücht
Zitat:
@kev300 schrieb am 18. Oktober 2017 um 10:57:39 Uhr:
Ich versuch dran zu denken hier mal ein Update zu schreiben. 😉Mein Vater fährt einen CR-V mit dem R20A1 Motor und der hatte weder mit einem 5w-30 (ich meine es war Meguin oder so) noch mit Addinol 5w-40 einen nennenswerten Ölverbrauch. Ölstand bewegte sich das ganze Jahr nicht, aber er fährt nur 8-10tkm im Jahr.
Ausgleich geringen Ölverbrauchs durch Kondensateintrag möglich auf Grund häufiger Kurzstrecke?
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Zitat:
@HL66 schrieb am 18. Oktober 2017 um 14:31:44 Uhr:
Solche Systeme sind an den Ölkreislauf angeschlossen und sind so ausgelegt daß auch ein gewisser Durchfluss in den Systemen vorhanden ist, so wie bei Hydros auch, damit Schmutz etc ausgespült wird...der Öldruck bzw Zufluss zur Mechanik wird idR durch elektrische Ventile irgendeiner Art geregelt.. aus den Systemen fließt das Öl ganz normal zurück in einen drucklosen Rücklauf, wie von allen anderen Schmierstellen im MOtor auch ...
Dasselbe Prinzip gilt auch für Kettenspanner, auch hier findet ein gewisser permanenter Durchfluss statt, sonst würde sowas ja auch niemals entlüftet werden.
Prinzipiell sind in den Systemen dünne Bohrungen u Kanäle, teilweise auch feine Siebe, verbaut, so daß es zu Problemen führen kann wenn sich im Ölkreislauf Ablagerungen bildenDas mit dem Ölverbrauch ist dann wohl nur ein Gerücht
Genau so ist es. 🙂
Der Ölverbrauch bei "sportlicher Fahrweise" kann schon stimmen, nur liegt das nicht an der Ventilverstellung.
Zitat:
@rufus608 schrieb am 18. Oktober 2017 um 14:47:12 Uhr:
Zitat:
@kev300 schrieb am 18. Oktober 2017 um 10:57:39 Uhr:
Ich versuch dran zu denken hier mal ein Update zu schreiben. 😉Mein Vater fährt einen CR-V mit dem R20A1 Motor und der hatte weder mit einem 5w-30 (ich meine es war Meguin oder so) noch mit Addinol 5w-40 einen nennenswerten Ölverbrauch. Ölstand bewegte sich das ganze Jahr nicht, aber er fährt nur 8-10tkm im Jahr.
Ausgleich geringen Ölverbrauchs durch Kondensateintrag möglich auf Grund häufiger Kurzstrecke?
Nein, weil zwischendurch Langstrecke (über 500km) auch nichts am Ölstand ändert.
Zitat:
@Laurin-2008 schrieb am 18. Oktober 2017 um 13:12:20 Uhr:
SAE 0W-8, Zitat Wie entstehen die niedrigen Viskositäten?
https://www.ato24.de/de/blog/0w-8-motoroel-spezifikation
Du meinst sicherlich wobei sie in so großer Menge in de Raffinerien anfallen?
Das ein dünnes Grundöl mit sehr wenig oder ohne VIV einfach so schon ein 0w8 seien könnte weist du ja selbst.
Gute Frage zudem von Gruppe III und sogar II die Rede ist.
Zitat:
@Laurin-2008 schrieb am 17. Oktober 2017 um 23:20:26 Uhr:
Zitat:
@LupoR schrieb am 17. Oktober 2017 um 20:52:16 Uhr:
hat hier jemand Erfahrungen mit Swd Rheinol?
für meinen käme laut Freigabelisten von VAG folgendes in die Auswahl:
http://www.swdrheinol.com/produkt-detail/primus-hdc-%C2%B7-sae-5w-40/von den Daten die ich im Netz finden konnte, sieht es auf dem Papier dem ASL 0540 "ähnlich"
.Primus HDC · SAE 5W-40 basiert auf spec ACEA A3-/ B4-08
https://oeldepot24.de/swd-rheinol-primus-hdc-5w-40-5-liter.htmlnimm besser das
Primus CVS · SAE 5W-40 basiert auf spec ACEA A3-/B4-10
www.swdrheinol.com/.../D-act.PDS-Primus-CVS-5W40.pdf
oder das
Primus VS · SAE 0W-40 basiert auf spec ACEA A3-/B4-10
habe heute das aktuelle Primus HDC Datenblatt bekommen....
...ich finde, das sieht gut aus!
Meinungen?!??!?!
Zitat:
@kev300 schrieb am 18. Oktober 2017 um 15:41:57 Uhr:
Zitat:
@rufus608 schrieb am 18. Oktober 2017 um 14:47:12 Uhr:
Ausgleich geringen Ölverbrauchs durch Kondensateintrag möglich auf Grund häufiger Kurzstrecke?
Nein, weil zwischendurch Langstrecke (über 500km) auch nichts am Ölstand ändert.
🙂 so wars bei meinem VOLVO V40 1,8er auch. Das ist Praktik. Ich bin der Meinung entgegen vieler anderer: ein guter Motor verbraucht kein Öl in einem am Peilstab sichtbaren Ausmaß.
Beim INSIGNIA Diesel kann ich mir da nicht sicher sein, da könnte es schon sein dass Öl-Verbrauch durch DK-Eintrag über die DPF-Regenerierung ins Öl kommt. Aber einen Öltest investiere ich nicht. Jährlicher ÖW im Frühjahr nach spätesten 15 tkm müssen in meinem Falle ausreichen.
Zitat:
@Laurin-2008 schrieb am 18. Oktober 2017 um 13:12:20 Uhr:
SAE 0W-8, Zitat Wie entstehen die niedrigen Viskositäten?
https://www.ato24.de/de/blog/0w-8-motoroel-spezifikation
Habe mir dieser Tage u.a. den Blog von denen durchgelesen. Zunächst wurde ato24 mir als Lieferant von Ravenol selbst empfohlen. Ich hatte Ravenol nach Bezugsquellen gefragt. Bestellt habe ich das RAVENOL Arctic Low SAPS ALS SAE 0W-30 als Winteröl für einen BMW LL04 Motor. Dann entdecke ich weiter im Blog, dass ato24 ein Partner von Motul ist. Da ich das Motul x-clean 5W-40 als Sommeröl in diesem Motor verwende habe ich zehn Liter davon mitbestellt. Es kommt auch in einen Dexos2 Motor.
Ich hatte kürzlich von meiner "Angst", Fälschungen aufzusitzen, geschrieben. Die Preise von ato24 empfinde ich als in Ordnung. Ach ja: auf Motul geben sie dieser Tage 20%.
Heute ist hier wieder von den angeblich nachlassenden VI-V geschrieben worden. Ich behaupte, dass dies seit Jahrzehnten unerheblich ist. VI-V sind seit sehr langer Zeit scherfest, Öle sind seit sehr langer Zeit stay-in-grade. Ölverdünnung und Viskositätsverlust ist real. Die Ursache dafür ist meiner Meinung nach Kraftstoffeintrag im Zusammenwirken mit falschem Ölintervall. Longlife Intervalle und 5W-30 sollte man vermeiden.
Ich möchte hier mal kurz dazwischen gehen...
Am Samstag bekomme ich meinen neuen Polo 6c mit der 1.2 81KW-Maschine.Der Wagen hat noch keine Zulassung.
Folgendes ist angedacht:Nach spätestens 5000km ist ein Ölwechsel samt Umölung und Festinterwalle geplant.Ich habe in den letzten Jahren überwiegend Produkte von Mobil 1 und Meguin gefahren,und kann nur Gutes berichten.Ich möchte den Wagen gerne 10 Jahre fahren.Verwenden würde ich ein 0W40 oder 5W40 Öl.
Gäbe es diesbezüglich Einwände.....
Zitat:
@Lappland 2 schrieb am 18. Oktober 2017 um 23:16:44 Uhr:
Verwenden würde ich ein 0W40 oder 5W40 Öl.
Gäbe es diesbezüglich Einwände.....
Ja. Der Motor hat Garantie und muss mit freigegebenen Betriebsstoffen betrieben werden.
Es sollte doch sicherlich eine große Auswahl an vollsyntetischen Ölen geben, die die geforderte VW -Norm erfüllen.
Ein Öl nach DB 229.5 wäre doch sicherlich nicht verkehrt...
Zitat:
@AE01a schrieb am 18. Oktober 2017 um 23:59:03 Uhr:
Zitat:
@Lappland 2 schrieb am 18. Oktober 2017 um 23:16:44 Uhr:
Verwenden würde ich ein 0W40 oder 5W40 Öl.
Gäbe es diesbezüglich Einwände.....Ja. Der Motor hat Garantie und muss mit freigegebenen Betriebsstoffen betrieben werden.
Guten Morgen.
Wenn er den auf fest Intervall bei je umstellen lässt ( in sonfern es geht nach 50200 ) spricht nix gehen ein 5w40 oder 0w40
Gruß
Zitat:
@Lappland 2 schrieb am 19. Oktober 2017 um 00:15:39 Uhr:
Es sollte doch sicherlich eine große Auswahl an vollsyntetischen Ölen geben, die die geforderte VW -Norm erfüllen.
Leider nicht.
Es gibt nur extrem wenige vollsynthetische Öle mit der 502.00. Glaub sind nur 2 oder 3.
Zitat:
@rufus608 schrieb am 18. Oktober 2017 um 20:50:38 Uhr:
Zitat:
@kev300 schrieb am 18. Oktober 2017 um 15:41:57 Uhr:
Nein, weil zwischendurch Langstrecke (über 500km) auch nichts am Ölstand ändert.🙂 so wars bei meinem VOLVO V40 1,8er auch. Das ist Praktik. Ich bin der Meinung entgegen vieler anderer: ein guter Motor verbraucht kein Öl in einem am Peilstab sichtbaren Ausmaß.
Der Meinung bin ich auch. Ein nicht verschlissener Motor sollte in einem Jahres-Intervall nicht mehr als 300ml Öl verbrennen.
Dass das geht zeigten mir bisher 3 Hondas, 3 Ford (wobei der Fiesta den Wechsel aufs Addinol nicht mochte.) und sogar ein VW. 😉