Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
schelle1, bei gewissen Werten bleibt es Dir natürlich selbst überlassen, welches Öl Du nutzen möchtest.
Ich bin auch ganz klar dafür, Deine 10W-60-Nutzung zu akzeptieren. .....ähnlich war das ja schon im "Benziner-2T-Öl-Tread".....
Das ist schon hinnehmbar, auch wenn es anderssprechende Zahlen gibt. Du fährst das, was Du für richtig hälst, und dann passt das schon.
Folgendes...
Zitat:
@rufus608 schrieb am 11. März 2016 um 11:53:39 Uhr:
Du machst Dich häufig über die ständig gleichen Fragen anderer lustig und dass im Thema darum irgend welche Leute irgend etwas nicht begreifen.
...
Warum monatlich die selbe Frage, ist doch darum schon 10x beantwortet.
...bitte ich jedoch zu beachten.
Denn es macht wenig Sinn. Genauso wenn Du in Abständen beim 2T-Öl nachfragst......wobei dort ja schon die unterschiedlichsten Nutzungsmengen legitimiert wurden. 😉
So, und nun mal zu unseren geliebten Zahlen.... 😁 ...einen kleinen Vergleich:
Viskositäten bei 5°C, 60°C und 140°C in mm²/s
___________________@140°C gelistet
#: _959,77 --- 72,82 --- 10,89 = Liqui Moly Synthoil Race Tech GT1 10W-60
#: 1078,15 --- 73,12 --- 10,39 = Shell Helix Ultra Racing 10W-60
#: 1075,65 --- 70,51 --- _9.92 = RAVENOL RSS 10W60
#: _601,23 --- 51,65 --- _8.53 = ELF HTX 850 5W-50
#: _510,36 --- 48,29 --- _8,41 = Eneos Sustina 0W-50
#: _650,98 --- 51,70 --- _8,24 = Mobil 1 Peak Life 5W-50
#: _527,75 --- 42,07 --- _6,90 = Helix HX7 5W-40
#: _476,45 --- 40,02 --- _6,76 = megol Motorenoel High Condition 5W-40
#: _668,01 --- 44,24 --- _6,66 = Shell Helix HX7 10W-40
#: _575,35 --- 42,08 --- _6,65 = RAVENOL RCS Racing Competition Synto 5W-40
#: _408,58 --- 37,47 --- _6,63 = Mobil 1 New Life 0W-40
#: _523,59 --- 40,68 --- _6,63 = Valvoline SynPower 5W-40
#: _411,10 --- 37,52 --- _6,62 = Shell Helix Ultra 0W-40
#: _434,23 --- 38,01 --- _6,58 = Valvoline SynPower 0W-40
#: _432,93 --- 37,99 --- _6,58 = Kroon Oil HELAR 0W-40
#: _479,09 --- 39,14 --- _6,55 = Gulf Competition Synthetic Ester 5W-40
#: _673,19 --- 43,37 --- _6,48 = Valvoline DuraBlend 10W-40
#: _382,67 --- 35,77 --- _6,42 = Midland Synqron 0W-40
#: _419,00 --- 36,78 --- _6,40 = Shell Helix Ultra 5W-40
#: _364,55 --- 34,37 --- _6,22 = MANNOL Legend+Ester 0W-40 API SN/CF
___________@60°C gelistet
#: _364,55 --- 34,37 --- _6,22 = MANNOL Legend+Ester 0W-40 API SN/CF
#: _382,67 --- 35,77 --- _6,42 = Midland Synqron 0W-40 ***
#: _419,00 --- 36,78 --- _6,40 = Shell Helix Ultra 5W-40
#: _408,58 --- 37,47 --- _6,63 = Mobil 1 New Life 0W-40
#: _411,10 --- 37,52 --- _6,62 = Shell Helix Ultra 0W-40
#: _432,93 --- 37,99 --- _6,58 = Kroon Oil HELAR 0W-40
#: _434,23 --- 38,01 --- _6,58 = Valvoline SynPower 0W-40
#: _479,09 --- 39,14 --- _6,55 = Gulf Competition Synthetic Ester 5W-40
#: _476,45 --- 40,02 --- _6.76 = megol Motorenoel High Condition 5W-40
#: _523,59 --- 40,68 --- _6,63 = Valvoline SynPower 5W-40
#: _527,75 --- 42,07 --- _6,90 = Helix HX7 5W-40
#: _575,35 --- 42,08 --- _6,65 = RAVENOL RCS Racing Competition Synto 5W-40
#: _673,19 --- 43,37 --- _6,48 = Valvoline DuraBlend 10W-40
#: _668,01 --- 44,24 --- _6,66 = Shell Helix HX7 10W-40
#: _510,36 --- 48,29 --- _8,41 = Eneos Sustina 0W-50
#: _601,23 --- 51,65 --- _8,53 = ELF HTX 850 5W-50
#: _650,98 --- 51,70 --- _8,24 = Mobil 1 Peak Life 5W-50
#: 1075,65 --- 70,51 --- _9,92 = RAVENOL RSS 10W60
#: _959,77 --- 72,82 --- 10,89 = Liqui Moly Synthoil Race Tech GT1 10W-60
#: 1078,15 --- 73,12 --- 10,39 = Shell Helix Ultra Racing 10W-60
___@5°C gelistet
#: _364,55 --- 34,37 --- _6,22 = MANNOL Legend+Ester 0W-40 API SN/CF
#: _382,67 --- 35,77 --- _6,42 = Midland Synqron 0W-40
#: _408,58 --- 37,47 --- _6,63 = Mobil 1 New Life 0W-40
#: _411,10 --- 37,52 --- _6,62 = Shell Helix Ultra 0W-40
#: _419,00 --- 36,78 --- _6,40 = Shell Helix Ultra 5W-40
#: _432,93 --- 37,99 --- _6,58 = Kroon Oil HELAR 0W-40
#: _434,23 --- 38,01 --- _6,58 = Valvoline SynPower 0W-40
#: _476,45 --- 40,02 --- _6,76 = megol Motorenoel High Condition 5W-40
#: _479,09 --- 39,14 --- _6,55 = Gulf Competition Synthetic Ester 5W-40
#: _510,36 --- 48,29 --- _8,41 = Eneos Sustina 0W-50
#: _523,59 --- 40,68 --- _6.63 = Valvoline SynPower 5W-40
#: _527,75 --- 42,07 --- _6,90 = Helix HX7 5W-40
#: _575,35 --- 42,08 --- _6,65 = RAVENOL RCS Racing Competition Synto 5W-40
#: _601,23 --- 51,65 --- _8,53 = ELF HTX 850 5W-50
#: _650,98 --- 51,70 --- _8,24 = Mobil 1 Peak Life 5W-50
#: _668,01 --- 44,24 --- _6,66 = Shell Helix HX7 10W-40
#: _673,19 --- 43,37 --- _6,48 = Valvoline DuraBlend 10W-40
#: _959,77 --- 72,82 --- 10,89 = Liqui Moly Synthoil Race Tech GT1 10W-60
#: 1075,65 --- 70,51 --- _9,92 = RAVENOL RSS 10W60
#: 1078,15 --- 73,12 --- 10,39 = Shell Helix Ultra Racing 10W-60
*** 60°C zuvor leider falsch mit 35,75 angegeben
So Leute, jetzt könnt ihr euch einen relativ groben Überblick verschaffen.
Für unsereins mit Stadt und Land sowie wenige male BAB, erachte ich die 60°C als sehr ausschlaggebend. Denn bei den überwiegend Kurzstrecken erreicht das Öl ja niemals die Kühlwasser-Betriebstemperatur von 80-90°C.
Sucht euch etwas aus..... 😁
Edit: Sorry an die 0/5W-30er-Fahrer....aber dafür hatte ich jetzt keine Muße mehr.... 😉
Ihr könnt das ja jeder Zeit selbst nachrechnen und die entsprechenden Zahlen dann eingliedern um zu sehen, wo sich das derzeitige Öl so befindet. 🙂
Die Editierungen beziehen sich auf die 2 nachfolgenden Beiträge
Edit2: foxstream, bin soweit dabei........*done*..........Du, das kostet jetzt aber ne Flasche originalen Tequila....den, den man nicht mit ner Zitronenscheibe und Salz trinken muss.... 😛 😁
Edit3: skynetworld,....*done*.....auf Deine indirekte "Einladung" bin ich angesprungen.... 😉 😁
Hi Tequila009
wenn ich mir was wünschen dürfte
die drei Viskowerte für
Gulf Competition 5w40
Ravenol rcs
Eneos 0w50 sustina
Mannol Legend+Ester
Ich seh grade, das Kroon Helar 0W-40 hat auch noch nen Pourpoint von -54 Grad C. Scheint demnach noch ein gewisser Teil PAO drin zu sein!?
Zitat:
@Golf2_1.6 schrieb am 11. März 2016 um 21:24:34 Uhr:
was soll ich nun sagen. das teil sah von innen blitze blank aus. keine ablagerungen. ganz minimal dunkel verfärbt, aber keine krusten oder ähnliches.
Blitze blank, oder minimal dunkel verfärbt? Es geht nur eines von beiden.... 😁
Bei sowas bitte immer (vernünftige) Fotos machen und hier zeigen. 😉
Die optischen Wahrnehmungen sind doch schon sehr unterschiedlich.....was vor kurzem beim Renegolf347 bestätigt wurde.
Da meinte man anfangs, die bräunliche Fasen-Verfärbung der Nocken sei einfach wegzuwischen........doch dem ist nun nicht so, und es handelt sich um eine feste Schicht.
Ohne Fotos werde ich Aussagen wegen sauber oder schmutzig nicht mehr ernst nehmen.............das bringt nicht's und führt nur zu Verfälschungen.
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Zitat:
@HL66 schrieb am 2. August 2015 um 22:10:08 Uhr:
Ich kenne eigentlich nur das andere Extrem, Leute die solche Motoren durch Ölmangel klein kriegen.. meistens in Kombination mit dem Effekt daß über jahre oder Jahrzehnte hinweg kein Ölwechsel gemacht wird.
Anders als durch Ölmangel kriegt man die Dinger nämlich nicht klein, also mir kam noch kein Briggs o.ä. in die FInger der durch normalen Verschleiß trotz guter Wartung am Ende war....
FÜr mich gänzlich unverständlich da eine Ölstandskontrolle 5-10s dauert und die Füllmenge der Kleinmotoren meistens 1l nicht überschreitet, also keine nennenswerten Kosten.
Klassische Symptombeschreibung: Der lief bis letztes Mal super, aber dann ging er aus und nicht mehr an... klar geht er aus, wenn das Pleul abreißt
L😁L
Das erinnert mich an die Folge Top Gear als Jeremy Clarkson mit den anderen Beiden in (ich glaube) italienischen Gebrauchtwagen unterwegs war und es während der Fahrt diese fürchterlichen(!!!) Geräusche aus dem Motor in seinem Alfa Romeo oder Fiat gab, kurz bevor der ausging. Ich glaube, da ist auch was zerbröselt, Pleuel? Was habe ich gelacht. ( Obwohl das für nen Autofan der GAU schlechthin ist. 🙁 )
....aber die ganze Situation und wie Clarkson geguckt hat. Hammer ..... zweite oder dritte Staffel ...vielleicht kennt die Folge ja jemand?!?
Zitat:
@OHCTUNER schrieb am 7. August 2015 um 20:42:29 Uhr:
Mit dem Meguin läuft der Motor gut , ist aber die letzte Füllung mit einem 40er Öl , danach wird nur noch mit 50er oder 60er aufgefüllt , Winter wohl eher mit Mobil1 5W-50 , da weiß ich was ich für mein Geld bekomme , praktische Erfahrung bis über 400tkm bei einem Motor und die waren sehr positiv , das sind greifbare Erfahrungen die ich hier um die Ecke kaufen kann ,
Wurden die 400tkm mit dem aktuellen Peak Life runtergefahren? oder zum Großteil mit dem alten Rally Formula?
Sollte letzeres zutreffen, weiß ich nicht, in wie fern der Umstand einem weiterhelfen würde bzw. welche Aussagekraft das hätte.
Die Frage ist ja, wie gut war das alte Öl und wie gut ist das neue noch?
Zitat:
@Tequila009 schrieb am 11. März 2016 um 19:01:46 Uhr:
Ergänzend möchte ich gerne noch mitteilen, dass Low-SAPS einzig und allein dem RPF geschuldet ist.
..............
.......................
😰 Oh, das kommt jetzt überraschend 😉 Bis jetzt konnte das gut unter Verschluss gehalten werden, aber Plaudertaschen gibts ja immer. 😁
😁
Ich kenne 4 Argumente die "heut zu Tage" hier in D Pro 10W-60 sind:
1. es ist ein Motorenöl,
2. gibts anscheinend noch zu kaufen,
3. auch kleine Motoren springen im Winter trotzdem an (hoffentlich),
4. beim PKW in Privatbesitz kann der Eigner einfüllen welches er möchte.
Auf Vollständigkeit erhebe ich keinen Anspruch, die Argumentation kann nach Belieben fort geführt werden, nur bitte beim Pro bleiben damit nichts durcheinander kommt 😉.
Na dann,
gute Nacht 😎
https://www.motointegrator.de/.../...obil-1-peak-life-5w50-1-liter?...Zitat:
@skynetworld schrieb am 11. März 2016 um 19:41:11 Uhr:
Ob man das einem Mobil 1 5W-50 vorziehen sollte?
Aber selbst wenn, wo bekommt man das überhaupt?
Ich selbst vertraue auf die Güte von PeakLife aber nicht mehr so wie früher, da ich der Meinung bin das Grundöl ist durchschnittlich und auch schlechter als beim NewLife. Dafür muß ich samt Versand keine ~45€/5L zahlen.
Aktuell wären imho mit Abstand Motul Sport und dann Valvoline VR-1 5W-50 die beste Wahl, wenn man 5W-50 sucht.
Ich bin auch nicht der Meinung, daß man z.B. einen schmerzhaften Ölverbrauch von 5W-40 mit einem 10W-60 sinnvoll unter diese Grenze reduzieren kann.
Ob man nach 3Tkm 1L oder 0,6L auffüllen muß, das macht nichts heile...
Wenn man sich sonst sorgt, daß man etwas bisschen übertunen konnte, ist imho ein 5W-50 mit SM auf jeden Fall besser als 10W-60. Eben wegen den Kaltfahrphasen.
Ok, wenn man einen Audi S2 auf 650PS oder einen 1.8T auf 360PS peitscht (und vergleichbares bei anderen Herstellern), kann man mit 300V 15W-50 & Co. anfangen. Solche Leute haben wie hier aber nicht bzw. sind die schon von anderen Stellen ausreichend geschult zu dem Thema.
Humane 5W-50 erreichen offiziell SM. Imho geht bei den guten nur wegen der Eigenreibung kein SN (Spritspar-Effekt wird nicht erreicht). Sonst müßte man mit den Viskos so knapp runter, daß man nicht stay-in-grade bleibt.
Was uns wiederum egal sein sollte. Oder fährt hier jemand Koenigsegg oder McLaren?
Wenn nach 9Tkm ein 5W-40 draus wird, ist das in einem umprogrammierten OPC immernoch härter als ein 5W-40 nach 9Tkm 🙂 Stay-in-grade ist aber Qualimerkmal. Zu starkes nachlassen macht sich halt insgesamt nicht so gut.
So wunderte ich mich aber auch sehr über Totals " Racing 10W-60 SN". Und nun heißt es "Quartz Racing 10W60" und wird mit SJ angegeben 😉 http://totalengineoils.com/quartz-racing-10w60/
Um zugelassenes nur kleinwenig zu stäken sollte man sich erst dickere Compagnons suchen, bevor man komplett auf 5W-50 geht. Der einzige Sinn hinter Mixen. Wenn z.B. ein Daily nur Stufe1-Tuning bekam usw. NewLife/PeakLife bringts imho nicht mehr. Dafür ist mir PeakLife zu schlecht geworden.
Bei Motul scheinen mir das mit X-max und Sport zu sein. Bei Total Quartz9000Energy und das Racing.
Zitat:
@rufus608 schrieb am 12. März 2016 um 02:54:06 Uhr:
Zitat:
@Tequila009 schrieb am 11. März 2016 um 19:01:46 Uhr:
Ergänzend möchte ich gerne noch mitteilen, dass Low-SAPS einzig und allein dem RPF geschuldet ist.
..............
.......................😰 Oh, das kommt jetzt überraschend 😉 Bis jetzt konnte das gut unter Verschluss gehalten werden, aber Plaudertaschen gibts ja immer. 😁
Naja, ich wollte das nur mal wieder in's Gedächtnis rufen, weil ich den Eindruck habe, dass doch viele Leute da keinen Unterschied machen und Low-SAPS auch in Benziner Saugrohreinspritzer verwenden, wo es meiner Meinung nach absolut nicht's zu suchen hat.
Ich bin, was dies angeht, da echt sehr konservativ. Das mag etwas übertrieben sein, doch ich kann mich mit diesen Ölen einfach nicht anfreunden.
Meine Sichtweise kann natürlich unbegründet sein, will ich gar nicht abstreiten....
Das wird sich sicherlich bald ändern, wenn die Benzin Direkteinspritzer auch entsprechende Partikelfilter verpasst bekommen.
Daß da verschleißtechnisch kein nennenswerter Unterschied besteht, wenn vernünftige Wechselintervalle gefahren werden wurde ja weiter oben schon erwähnt.
Ich finde die Gegenüberstellung der Viskositäten bei verschiedenen Ölen/Temperaturen übrigens super und sehr informativ.
Wäre sicherlich auch mal interessant im Vergleich mit 5W-30er Öltypen.
Und hier nocheinmal in der Unterteilung normaler und abgesenkter HTHS Wert
Zitat:
@foxstream schrieb am 11. März 2016 um 23:08:38 Uhr:
Hi Tequila009
wenn ich mir was wünschen dürfte
die drei Viskowerte für
...
Mannol Legend+Ester
Das MANNOL Legend+Ester 0W-40 ist von der Viskositätsauslegung ja schon relativ dünnflüssg.....könnte glatt als 0W/5W-30 durchgehen.
Für Kurzstrecke sehe ich das ziemlich vorteilhaft an......leider hat es jedoch nur eine Empfehlung für die 229.3-Freigabe.
TBN von 10,16 erachte ich als ziemlich gut, und der Pourpoint ist mit -50°C schon absolut top.
Interessant wäre jetzt noch der HTHS.
Viskosität bei 140°C in mm²/s
#: 6,22 = MANNOL Legend+Ester 0W-40
#: 6,42 = Midland Synqron 0W-40
#: 6,63 = Mobil 1 New Life
#: 6,62 = Shell Helix Ultra 0W-40
Zitat:
@Sachte schrieb am 12. März 2016 um 10:06:51 Uhr:
So wunderte ich mich aber auch sehr über Totals " Racing 10W-60 SN". Und nun heißt es "Quartz Racing 10W60" und wird mit SJ angegeben 😉 http://totalengineoils.com/quartz-racing-10w60/
Um zugelassenes nur kleinwenig zu stärken sollte man sich erst dickere Compagnions suchen, bevor man komplett auf 5W-50 geht. Der einzige Sinn hinter Mixen. Wenn z.B. ein Daily nur Stufe1-Tuning bekam usw. NewLife/PeakLife bringts imho nicht mehr. Dafür ist mir PeakLife zu schlecht geworden.
Bei Motul scheinen mir das mit X-max und Sport zu sein. Bei Total Quartz9000Energy und das Racing.
@Sachte
Das Datenblatt vom T-Racing 10W-60 ist aus den USA,
im deutschen und im französisches Daten-Blatt T-R-10W60 ist auch nur API SJ vermerkt.
http://www.total.fr/cs/Satellite?...
Auslobung passend für die BMW M-Klasse
TOTAL QUARTZ RACING 10W- 60
ist besonders geeignet für Turbolader und Multi- Ventilen versehenen Motore, es erfüllt die schwierigsten Einsatzbedingungen (Autobahnen, dichten Stadtverkehr ... ), zu jeder Jahreszeit.
T-Racing 10W50
Im deutschem Datenblatt von 2013, ist für das Racing 10W50 die Spezifikation API SN,
im französischem von 2008 wird die ACEA mit A3/B4-2007, die API mit SM/CF angegeben.
Mein Pumpe-Düse läuft mit dem Schwesternöl und Motor-Protect nun fast 300km. Ich meine, das Motorgeräusch hat sich verändert. Es ist leiser und die metallischen, hellen Obertöne fehlen.
Gruß
Zitat:
@Pit 32 schrieb am 12. März 2016 um 13:07:07 Uhr:
Ich finde die Gegenüberstellung der Viskositäten bei verschiedenen Ölen/Temperaturen übrigens super und sehr informativ.
Wäre sicherlich auch mal interessant im Vergleich mit 5W-30er Öltypen.
Ja, mit solchen Vergleichen kann man die Unterschiede dann mal direkt sehen.
Leider sind diese Aufstellungen immer sehr zeitaufwendig und eintönig bis man alle Werte zusammen hat.
Bei Lust und Laune kann ich nochmal eine Liste mit paar ausgewählten 0W/5W-30er im Vergleich zu den anderen SAE-Klassen erstellen.
Welche 30er-Öle wären für euch denn am interessantesten?
Am besten gleich die 40°C- und 100°C-Werte mit angeben oder zu mindest das aktuelle Datenblatt......das würde mir die Arbeit schon ernorm erleichtern. 🙂
Zitat:
@Tequila009 schrieb am 12. März 2016 um 13:15:15 Uhr:
Bei Lust und Laune kann ich nochmal eine Liste mit paar ausgewählten 0W/5W-30er im Vergleich zu den anderen SAE-Klassen erstellen.
Welche 30er-Öle wären für euch denn am interessantesten?
Am besten gleich die 40°C- und 100°C-Werte mit angeben oder zu mindest das aktuelle Datenblatt......das würde mir die Arbeit schon ernorm erleichtern. 🙂
Siehe Anhang.