Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
So, die Analyse vom Ravenol LSG 5W30 ist da
Bin positiv überrascht, hätte schlechteres Ergebnis erwartet weil
Ich habe diesen Winter meine Standheizung wenig benutzt habe...es war nicht super kalt aber ich hatte gegenüber anderen WIntern viele Kaltstarts bei -3 bis +5 °C...nur wenn die Scheiben zu waren kam die Heizung zum Einsatz...habe ich mal absichtlich so gemacht.
An meiner Arbeitsstelle mache ich einen Kaltstart, fahre 3km und stehe dann im Rush Hour Stau...daher kann es auch mal 20min dauern ehe das Öl wirklich seine volle Betriebstemperatur von 100°C+ hat.
Bis zum Stau muß ich gleich nach 500m auf eine Bundesstraße und kann ihn also nicht so ganz schonend warmfahren wie ich das z.b. ab zu Hause mache
Es war eine 1000km Langstreckenfahrt ( an einem Tag dabei) und sonst einige Vollgasetappen auf der AB mit Ausdrehend er Gänge
Wie gesagt ich hätte schlechteres erwartet, auch weil das Öl an der unteren Grenze der Visko ist für Öle mit hohem HTHS und ich dieses Intervall flotter gefahren bin als üblich
Sehr positiv ist daß ich bislang noch kein Öl hatte daß in dem Motor subjektiv so lange gut war... ich beklage oft daß die Öle nach ca.10.000km oder knapp darunter nachlassen und die Motoren rauher klingen...beim LSG ist das überhaupt nicht der Fall, er läuft so gut wie lange nicht. Ich habe das Öl noch nicht gewechselt, es ist jetzt 10.000km drin, bis jetzt kein Unterschied zu frischem Öl.
Am negativsten empfand ich diesbezüglich das Addinol 0540.
Ich hatte auch noch keine Analyse bei der die IR Kurve noch so nah am Frischöl war.
Der einzige Punkt der mich stört ist ein Ölverbrauch der vermutlich der niedrigen Visko geschuldet ist ... auf 9500km war es 1/2 Liter...davon 1/4 auf ca 3000km die relativ forsch mit höherer Drehzahl gefahren wurden... sobald sich die Drehzahl häufiger in Richtung 5000 oder darüber bewegt, setzt mit dem LSG Ölverbrauch ein... natürlich ist es kein dramatischer Wert..ich mag es nur nichtweil ich nie weiß ob der Verbrauch vom Motor(verschleiß) oder vom Öl kommt
Bin auf Grund der Analyse und des guten Laufverhalten unschlüssig ob ich überhaupt was ändern will und tatsächlich das Motul Xmax nehmen soll. Was meint ihr?
Die vorherige Analyse mit dem 0540 hat natürlich wenige Fe, aber das war auch im Sommer, kann man nicht 100% vergleichen.. es sind alleine 2000km Urlaubsfahrt dabei in denen der Motor nur 4 Kaltstarts hatte und generell war der Sommer sehr heiß, das sind andere Kaltstarts als jetzt im Winter
Bin mir nicht mehr sicher aber ich glaube die drittletzte Analyse von 03/2015 war auch das SL0540 im Winter und die ist nicht wirklich anders als das Ravenol
Ach ja...ein Oxidationswert von 1 nach diesen km Leistung deutet übrigens darauf hin daß das Öl Ester enthält... in welcher Form und Menge ist natürlich nicht ersichtlich
Zitat:
@AcJoker schrieb am 5. März 2016 um 10:34:13 Uhr:
Kann es sein das man mit 0W-30 anstelle von 0W-40 0,5L-1,0L/100km spart?also das wage ich doch stark zu bezweifeln... seit ich Motor Protect verwende verbrauche ich 0.2L weniger aber benutze auch nur immer eine halbe dose von dem Stoff.
Zitat:
@HL66 schrieb am 5. März 2016 um 12:23:41 Uhr:
So, die Analyse vom Ravenol LSG 5W30 ist daBin positiv überrascht, hätte schlechteres Ergebnis erwartet weil
Ich habe diesen Winter meine Standheizung wenig benutzt habe...es war nicht super kalt aber ich hatte gegenüber anderen WIntern viele Kaltstarts bei -3 bis +5 °C...nur wenn die Scheiben zu waren kam die Heizung zum Einsatz...habe ich mal absichtlich so gemacht.
An meiner Arbeitsstelle mache ich einen Kaltstart, fahre 3km und stehe dann im Rush Hour Stau...daher kann es auch mal 20min dauern ehe das Öl wirklich seine volle Betriebstemperatur von 100°C+ hat.
Bis zum Stau muß ich gleich nach 500m auf eine Bundesstraße und kann ihn also nicht so ganz schonend warmfahren wie ich das z.b. ab zu Hause macheEs war eine 1000km Langstreckenfahrt ( an einem Tag dabei) und sonst einige Vollgasetappen auf der AB mit Ausdrehend er Gänge
Wie gesagt ich hätte schlechteres erwartet, auch weil das Öl an der unteren Grenze der Visko ist für Öle mit hohem HTHS und ich dieses Intervall flotter gefahren bin als üblich
Sehr positiv ist daß ich bislang noch kein Öl hatte daß in dem Motor subjektiv so lange gut war... ich beklage oft daß die Öle nach ca.10.000km oder knapp darunter nachlassen und die Motoren rauher klingen...beim LSG ist das überhaupt nicht der Fall, er läuft so gut wie lange nicht. Ich habe das Öl noch nicht gewechselt, es ist jetzt 10.000km drin, bis jetzt kein Unterschied zu frischem Öl.
Am negativsten empfand ich diesbezüglich das Addinol 0540.
Ich hatte auch noch keine Analyse bei der die IR Kurve noch so nah am Frischöl war.Der einzige Punkt der mich stört ist ein Ölverbrauch der vermutlich der niedrigen Visko geschuldet ist ... auf 9500km war es 1/2 Liter...davon 1/4 auf ca 3000km die relativ forsch mit höherer Drehzahl gefahren wurden... sobald sich die Drehzahl häufiger in Richtung 5000 oder darüber bewegt, setzt mit dem LSG Ölverbrauch ein... natürlich ist es kein dramatischer Wert..ich mag es nur nichtweil ich nie weiß ob der Verbrauch vom Motor(verschleiß) oder vom Öl kommt
Bin auf Grund der Analyse und des guten Laufverhalten unschlüssig ob ich überhaupt was ändern will und tatsächlich das Motul Xmax nehmen soll. Was meint ihr?
Die vorherige Analyse mit dem 0540 hat natürlich wenige Fe, aber das war auch im Sommer, kann man nicht 100% vergleichen.. es sind alleine 2000km Urlaubsfahrt dabei in denen der Motor nur 4 Kaltstarts hatte und generell war der Sommer sehr heiß, das sind andere Kaltstarts als jetzt im Winter
Bin mir nicht mehr sicher aber ich glaube die drittletzte Analyse von 03/2015 war auch das SL0540 im Winter und die ist nicht wirklich anders als das RavenolAch ja...ein Oxidationswert von 1 nach diesen km Leistung deutet übrigens darauf hin daß das Öl Ester enthält... in welcher Form und Menge ist natürlich nicht ersichtlich
Ich kann aus dieser Analye entnehmen, das die Werte zu 90% besser geworden sind , gegenüber deinen letzten Analysen ( Addinol). Das Wundermittel SL0540 scheint also doch nicht das beste zu sein , was man nutzen kann . Vielen Dank.
Ähnliche Themen
Zu meiner BMW Motorenöl spezifischen Umfrage haben sich momentan 19 Personen bereiterklärt teilzunehmen. Vllt findet sich nach der eine oder andere 😉 ;
http://www.survio.com/survey/d/T4Y3B6B8Q7M2E7X1X?preview=1
@HL66
Welches Öl wurde den am 3.3.2014 untersucht? Das hat ähnliche Additivmengen 😉 Könnte also das Additivpakte vom gleichen Hersteller stammen.
@ renegolf, woran genau machst du die 90 Prozent Verschlechterung des addinol aus ? HL hat doch geschrieben das es keinen Unterschied zum ravenol gab .
Die Analyse zeigt auch, daß das gelegentliche und verallgemeinerte Rumgehacke hier und Anderswo im Hinblick auf "Plürre" bezüglich 5W-30er Öle jeglicher Grundlage entbehrt
Zitat:
@Pit 32 schrieb am 5. März 2016 um 14:20:57 Uhr:
Die Analyse zeigt auch, daß das gelegentliche und verallgemeinerte Rumgehacke hier und Anderswo im Hinblick auf "Plürre" bezüglich 5W-30er Öle jeglicher Grundlage entbehrt
.
Plörre ist wohl eher eine subjektive Meinung, ohne jegliche Beweiskraft.
Aber ist es richtig,
bei einem Langstreckenfahrzeug mit einem speziellem Motor,
auf alle anderen Motoröle, andere B&D Motore mit verschiedenen Fahrprofilen zu schließen.
Zitat:
Welches Öl wurde den am 3.3.2014 untersucht? Das hat ähnliche Additivmengen 😉 Könnte also das Additivpakte vom gleichen Hersteller stammen.
Du meinst sicher 3.3.2015 ? Ich meine, das war auch Addinol SL 0540... nach dem Winter... die Analyse danach ist SL 05040 im Sommer...
Deshalb sage ich ja daß die super gute 0540 Analyse im Sommer wohl eher dem SOmmer zuzuschreiben ist ... das SL macht nichts wirklich besser als ein anderes Öl...
Wobei es dem Motor wohl ziemlich egal ist was man einfüllt, Turbo hin oder her... vermutlich ist der als AUsnahme sehr gut durchkonstruiert...das was an Verschleiß auftritt wird sich vermutlich durch kein Öl der Welt noch weiter verringern lassen.
Was die Additiv Pakete angeht so sieht man in der Analyse nur die klassichen anorganischen Bestandteile... viele neu entwickelte Additive sieht man überhaupt nicht...deshalb kann man das nicht so pauschal sagen.. wenn man MID SAPS Öle vergleicht dann ist der Gehalt an Zink, Phospor u Schwefel ja durch die Freigaben bestimmt....
Interessant ist aber daß auch manche der Öle mit Full Saps Freigaben nicht mehr Zink und Phospor haben... das wurde auch in diesen Ölen auf MID SAPS Niveau zurückgefahren...lediglich Schwefel u Calzium ist mehr drin...
Zitat:
Ich kann aus dieser Analye entnehmen, das die Werte zu 90% besser geworden sind , gegenüber deinen letzten Analysen ( Addinol). Das Wundermittel SL0540 scheint also doch nicht das beste zu sein , was man nutzen kann . Vielen Dank.
Da hast Du was falsch verstanden....
Rechnet man den Fe Verschleiß auf mg/1000km um dann hat das Addinol im Winter 0.69 und das Ravenol im Winter 0.74... in der Praxis ist der minimale Unterschied natürlich völlig irrelevant... wie schon erwähnt ist das Ravenol aber etwas besser zu bewerten da die Bedigungen schlechter waren als beim Addinol ( siehe mein Bericht).
Das Addinol ist auch ein sehr gutes Öl, mich stört daran nur daß es in meinem Motor nach <10.000km durch raues Motorgeräusch auffällt...ob das mancher für Hirngespinst hält oder nicht ist mir eigentlich ziemlich egal
@little Joe, ja in der Tat lach. Habe da so das ein oder andere Pflege Auto Fiat Panda alter Ford Fiesta und so den ein oder anderen der sich nicht belehren lassen will aufgrund des Alters seines Autos. Da fülle dann hin und wieder mal auf Wunsch das 10W40 ein welches ich recht günstig bekomme . Manchmal bringt das eben nichts die Leute zu belehren, versuche ich auch schon gar nicht mehr. Man merkt den Leuten gleich an ob sie was Gutes wollen oder ob man einfach das nimmt was sie sagen ohne ihnen was auf zu schwätzen Punkt ich sage dann zwar immer man hat den und den Vorteil aber dann kommt der Standardspruch das machen wir schon immer so. Also machen wir das weiter so .
PS schreib mir doch nochmal bitte per PN deiner Nummer.
Grus Hunter
Zitat:
@Laurin-2008 schrieb am 4. März 2016 um 21:01:23 Uhr:
Ihr müßt euch mal einigen,
welche Laborwerte Ihr prüfen lassen wollt.
Und dafür die Kosten anfragen.
Frischöl versenden an ein Labor, ohne Angabe des Herstellers...
Ich hätte es anders gedacht: Öl versenden an Labor, unter Angabe 'Mobil1 0W40 Supersyn' aus 2007.
Ölcheck sollte doch für den IR-Spektrumsvergleich die Daten des alten Supersyn noch haben.
Zitat:
@gobang schrieb am 5. März 2016 um 17:49:33 Uhr:
Öl versenden an Labor, unter Angabe 'Mobil1 0W40 Supersyn' aus 2007.
Hmm...wäre eine Überlegung Wert...schummeln wir dann auch mal etwas um ein für uns besser auswertbares Ergebnis zu bekommen. 😁
Wir müssen dann in der PDF/Bilddatei nur klar kenntlich machen, dass es sich um das High Performer handelt.