Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Ich fahre natürlich das High Tronic 5W-40, bei den ganzen Bezeichnungen kommt man schonmal durcheinander.
Das 0W40 LE von TNB ist nicht offiziell freigegeben nach 229.51, das 5W-40 hingegen schon.
Ich habe ja auch geschrieben ein 0W-40 nach ACEA C3!
77 Lubricants ist der Handelsname der Öle von TNB.
In der Bevo 229.51 sind unter beiden Namen jeweils das 5W-30 Le und das 5W-40 Le gelistet.
Zu meinem 2.0 HDI mit FAP, der stammt noch aus der Zeit in der es gar keine Low Saps Öle gab, die Bedienungsanleitung verweist nur auf ein "vollsynthetisches 5W-40", ohne ACEA Norm Angabe oder gar einer Freigabe von PSA.
Mein offiziell Freigegeben bezog sich auf die MB 229.51, womit ich meinte das es diese wirklich nachweislich erfüllt.
Zitat:
@amstaf schrieb am 6. November 2015 um 14:36:35 Uhr:
Soll das jetzt heissen dass Aral Super Tronic 0W40 doch nicht wirklich vollsynthetisch ist?
Ich wollte heute Aral bestellen aber wenn das so ist, sollte ich vielleicht doch lieber Mobil 1 ESP 0W40 nehmen?
So langsam nervt mich dieses ganze Halbwissen hier... 😁
1.) ich habe anno 1735 hier mal regelmäßig mitgelesen und mich damals (tm) für das hochgelobte "Aral Supertronic 0w-40" entschieden, weil es vollsynthetisch war und eines der Besten 229.51
2.) FloOdw spricht auf einmal von drei Aralen, findet dann auf der Aralseite aber nur zwei und eigentlich ist es nur eins, das andere hat ja den Zusatz "Diesel" und ist in freier Wildbahn (= günstig im Netz) nicht anzutreffen.
3.) Danke an FloOdw an den Aral-Link, denn dort steht beim einzigen "SuperTronic 0W40" 😁 vollsynthetisches Hochleistungs-Motorenöl für Pkw-Otto- und Dieselmotoren Alle Zweifler können ja jetzt Aral verklagen 😉
4.) für unter 7,- /Liter in der Einzelflasche ist es nach wie vor meine erste Wahl, das Öl der Werkstatt mitzugeben.
5.) Viel verändert hat sich seit damals nicht, obwohl ich mir die Augen reibe, dass Hunter & Co jetzt HC-Öle nicht mehr für Teufelszeug halten... 😁
6.) 0w-40 ist mir bei 25.000 km / 18 Monate Wechsel intervall wichtiger als ein dubioses 5w-30
Zitat:
@diematrix10000 schrieb am 6. November 2015 um 15:14:20 Uhr:
Ich fahre natürlich das High Tronic 5W-40, bei den ganzen Bezeichnungen kommt man schonmal durcheinander.
Das 0W40 LE von TNB ist nicht offiziell freigegeben nach 229.51, das 5W-40 hingegen schon.
Ich habe ja auch geschrieben ein 0W-40 nach ACEA C3!77 Lubricants ist der Handelsname der Öle von TNB.
In der Bevo 229.51 sind unter beiden Namen jeweils das 5W-30 Le und das 5W-40 Le gelistet.Zu meinem 2.0 HDI mit FAP, der stammt noch aus der Zeit in der es gar keine Low Saps Öle gab, die Bedienungsanleitung verweist nur auf ein "vollsynthetisches 5W-40", ohne ACEA Norm Angabe oder gar einer Freigabe von PSA.
Mein offiziell Freigegeben bezog sich auf die MB 229.51, womit ich meinte das es diese wirklich nachweislich erfüllt.
Das ist ja ok.! Aber komischer Weise gehen alle hin und halten sich immer an die neueste MB-Norm. Aber wenn man dann jemanden auf die neueste Herstellernorm seines eigenen Fabrikats hinweist, dann heißt es immer das dies in der Betriebsanleitung nicht drinsteht und das ist sehr witzig. Du fährst Peugeot und nicht Mercedes 😛😉 !!! Wenn Du ein passendes Öl für Deinen Diesel haben möchtest, dann nimm M1 ESP Formula 5W30 mit MB-Freig. 229.51 und PSA B71 2290. Dann bist Du 100% auf der richtigen Seite 😉!
Zitat:
@moonwalk schrieb am 6. November 2015 um 16:10:52 Uhr:
2.) FloOdw spricht auf einmal von drei Aralen, findet dann auf der Aralseite aber nur zwei und eigentlich ist es nur eins, das andere hat ja den Zusatz "Diesel" und ist in freier Wildbahn (= günstig im Netz) nicht anzutreffen.
Jetzt hab ichs gesehen. Ich wollte natürlich schreiben: Das CASTROL ist ja auch ein Full-saps und die beiden Aral 0W-40 sind low-saps.
Nicht:
Das Aral ist ja auch ein Full-saps und die beiden Aral 0W-40 sind low-saps. Das sind definitiv völlig unterschiedliche Öle.War verwirrend, geb ich zu.
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Zu der PSA Norm: Ich weiss nicht ob die auch rückwirkend für die älteren Motoren gilt, denn in meiner Anleitung steht zu 5W30 folgendes:
" Dieses Energiesparöl kann nur für die hierfür vorgesehenen Motoren verwendet werden."
In der Tabelle obendrüber sind die vorgesehenen Motoren nur diverse Benziner.
Eine Zeile drunter steht dann:
"Verwenden Sie für Turbodiesel HDI-Motoren mit Partikelfilter ausschließlich vollsynthetische Öle der Qualität 5W40. "
Bei meinem Modelljahr ( 2003) gab es weder den 1,4 L Hdi noch den 1,6 L Hdi, wobei der 1,4L dann zunächst auch nur für 5W-40 freigegeben war!
Abgesehen davon mag ich Grundsätzlich kein 5W-30 fahren, eventuell würde ich mal das neue Shell Helix Ultra 0W-30 ECT C2/C3 probieren, des Grundöls wegen. Dieses Öl kostet aber je Liter mehr als das doppelte wie das Aral 5W-40, lediglich als AV-L (VW Freigabe) wäre es einigermaßen ok vom Preis her. Wundert mich, warum Die allround Version des Öls so viel teurer ist, wie die spezifischen Ableger, die ja soweit ich denke exakt identisch sind.
...und ich hab's jetzt auch verstanden.. 🙂
Dachte, von "damals", das Castrol ist gleich und habe es nicht weiter untersucht
Zitat:
Hier muß sich der Autofahrer auf das know-how und Verantwortungsbewußtsein des Motorenölherstellers und dessen generelle Einstellung ztur Produktqualität verlassen.
Bei unseren Spitzenölen der Shell Helix Ultra Motorenölfamilie kann der Autofahrer sicher sein, daß sie bis zum Ende der vom Fahrzeughersteller zugelassenen Verweildauer im Motor volle Leistung zeigen. Gerade in dieser Hinsicht trennt sich bei Motorenölen die Spreu vom Weizen." Zitat Ende
Aber natürlich.. jeder Marketingsprecher besteht darauf daß sein Produkt das Beste ist ... oder soll der hinstehen und im Interview sagen kaufen sie bloß kein Shell, das Öl ist nur mittelmäßig u völlig überteuert.....und sine Behauptungen glauben wir dann genau so wie wir VW geglaubt haben daß sie die Abgaswerte einhalten.. kontrollieren kann es kaum einer... mehr als jemals zu vor geht es in der gesamten Branche nur noch um eines: Profitmaximierung um jeden Preis... die Zahlen müssen stimmen, nicht das Produkt
Daß Kunden dabei gezielt angelogen und betrogen werden ist egal.. Lügen zum eigenen Vorteil ist in der Gesellschaft alltäglich geworden. Ich glaube einem Ölhersteller genau so wenig wie ich meinem Motorhersteller glaube wenn er mir bei irgendeinem Intervall längste Lebensdauer verspricht. Das ist ein Zielkonflikt für den Autohersteller... ich sehe deshalb weiterhin nur eine Möglichkeit die Motoren in gutem Zustand verschleißarm zu hohen Laufleistungen zu bringen: Häufig Öl wechseln, die Herstellerintervalle mindestens halbieren.
Alternativ kann man natürlich den Werbemist auch glauben...
Zitat:
ich sehe deshalb weiterhin nur eine Möglichkeit die Motoren in gutem Zustand verschleißarm zu hohen Laufleistungen zu bringen: Häufig Öl wechseln, die Herstellerintervalle mindestens halbieren.
Alternativ kann man natürlich den Werbemist auch glauben...
Ich geb dir damit Recht @ HL66 ...
...allerdings bist du, als jemand, der den Werbemist nicht glaubt, damit dann auch direkt der "bessere" Kunde, weil du das Produkt Motoröl doppelt so oft wie die gläubigen Lemminge kaufst 🙂
Win Win? Ja, für den Hersteller :P
Gibt es eine Empfehlung für einen 2,0 tfsi(180 PS) aus dem Hause Audi? Primär geht's um den Ölverbrauch zu minimieren eventuell zu eliminieren.
Ist ein Audi A5 Baujahr 2009 mit 40tkm, zu Beginn wurde regelmäßig Öl nachgefüllt, was sich mit der Zeit gelegt hat, aber nicht ganz. Leider weiß man nicht wieviel auf welche Laufleistung nachgefüllt worden ist.
Wird nach Kauf sofort auf Festintervall umgestellt. Kauf vom Audi Händler.
Danke im voraus.
Zitat:
@HL66 schrieb am 6. November 2015 um 19:06:40 Uhr:
Aber natürlich.. jeder Marketingsprecher besteht darauf daß sein Produkt das Beste ist ... oder soll der hinstehen und im Interview sagen kaufen sie bloß kein Shell, das Öl ist nur mittelmäßig u völlig überteuert.....und sine Behauptungen glauben wir dann genau so wie wir VW geglaubt haben daß sie die Abgaswerte einhalten.. kontrollieren kann es kaum einer... mehr als jemals zu vor geht es in der gesamten Branche nur noch um eines: Profitmaximierung um jeden Preis... die Zahlen müssen stimmen, nicht das ProduktZitat:
Hier muß sich der Autofahrer auf das know-how und Verantwortungsbewußtsein des Motorenölherstellers und dessen generelle Einstellung ztur Produktqualität verlassen.
Bei unseren Spitzenölen der Shell Helix Ultra Motorenölfamilie kann der Autofahrer sicher sein, daß sie bis zum Ende der vom Fahrzeughersteller zugelassenen Verweildauer im Motor volle Leistung zeigen. Gerade in dieser Hinsicht trennt sich bei Motorenölen die Spreu vom Weizen." Zitat Ende
Daß Kunden dabei gezielt angelogen und betrogen werden ist egal.. Lügen zum eigenen Vorteil ist in der Gesellschaft alltäglich geworden. Ich glaube einem Ölhersteller genau so wenig wie ich meinem Motorhersteller glaube wenn er mir bei irgendeinem Intervall längste Lebensdauer verspricht. Das ist ein Zielkonflikt für den Autohersteller... ich sehe deshalb weiterhin nur eine Möglichkeit die Motoren in gutem Zustand verschleißarm zu hohen Laufleistungen zu bringen: Häufig Öl wechseln, die Herstellerintervalle mindestens halbieren.
Alternativ kann man natürlich den Werbemist auch glauben...
Sehe ich genauso... BMW sagt bei mir alle 2 Jahre oder 30000 km ein Wechsel mit 5W30. Ich viertel den Intervall und Wechsel alle 6 Monate mit 5W40. Und die Kosten werden jetzt viele sagen…52€ pro Wechsel… immer noch billiger als 1 Wechsel bei BMW!
Zitat:
@pantera30 schrieb am 6. November 2015 um 19:22:32 Uhr:
Gibt es eine Empfehlung für einen 2,0 tfsi(180 PS) aus dem Hause Audi? Primär geht's um den Ölverbrauch zu minimieren eventuell zu eliminieren.
Ist ein Audi A5 Baujahr 2009 mit 40tkm....
Ich will dir nicht die Freude nehmen, aber genau bei diesen Audi 2.0 TFSI (glaube von 2008 bis 2010) ist der Ölverbrauch ein bekanntes Problem.
Es ist eine Schande, dass Audi diese Motoren nicht großflächig nachbessert.
Die verlinkte PDF stammt wohl aus einem AutoBild Artikel.
Die Online Version habe ich hier runtergeladen (ich hoffe, die beiden Quellenangaben reichen):
https://www.torial.com/roland.kontny/contents/172477
AutoBild ist nun nicht die Zeitung, die ich empfehlen wollen würde, aber das Thema ist da schön beschrieben.
Zitat:
@diematrix10000 schrieb am 6. November 2015 um 16:46:09 Uhr:
Zu der PSA Norm: Ich weiss nicht ob die auch rückwirkend für die älteren Motoren gilt, denn in meiner Anleitung steht zu 5W30 folgendes:
" Dieses Energiesparöl kann nur für die hierfür vorgesehenen Motoren verwendet werden."
In der Tabelle obendrüber sind die vorgesehenen Motoren nur diverse Benziner.
Eine Zeile drunter steht dann:
"Verwenden Sie für Turbodiesel HDI-Motoren mit Partikelfilter ausschließlich vollsynthetische Öle der Qualität 5W40. "
Bei meinem Modelljahr ( 2003) gab es weder den 1,4 L Hdi noch den 1,6 L Hdi, wobei der 1,4L dann zunächst auch nur für 5W-40 freigegeben war!Abgesehen davon mag ich Grundsätzlich kein 5W-30 fahren, eventuell würde ich mal das neue Shell Helix Ultra 0W-30 ECT C2/C3 probieren, des Grundöls wegen. Dieses Öl kostet aber je Liter mehr als das doppelte wie das Aral 5W-40, lediglich als AV-L (VW Freigabe) wäre es einigermaßen ok vom Preis her. Wundert mich, warum Die allround Version des Öls so viel teurer ist, wie die spezifischen Ableger, die ja soweit ich denke exakt identisch sind.
Ich hänge Dir mal die Empfehlung von 2009 und 2012 unten dran. Und Dein Motor gehört nicht zu den sonstigen Motoren, da Du ein HDI FAP hast. Was Du daraus machst ist natürlich Deine Sache.
Ist nicht mein neuer, ein Arbeitskollege der relativ wenig Ahnung, hat sich auf den fixiert und versteift, Montag will er ihn kaufen, trotz allen Warnungen. Deshalb wollte ich wissen ob, wie und mit welcher Viskosität dem entgegen wirken kann.
Er hat sich auch darüber informiert und läßt sich nicht umstimmen.
Vielleicht kann jemand ein gutes Öl nennen, das man benutzen kann.
Zitat:
@FloOdw schrieb am 6. November 2015 um 13:44:36 Uhr:
@moonwalk
Das Aral ist ja auch ein Full-saps und die beiden Aral 0W-40 sind low-saps. Das sind definitiv völlig unterschiedliche Öle.
Und welches von beiden ist verschleißmindernd ?
Will man den Katalysator "retten" oder die Laufleistung des Motors erhöhen ?
Über welches Baujahr der Motortechnik wird gesprochen ?
Sind Abgaswerte nicht eh eine Verschwörungstheorie !?
https://www.oelcheck.de/.../...-low-ash-oelchecker-fruehjahr-2010.htmlZitat:
@pantera30 schrieb am 6. November 2015 um 19:48:53 Uhr:
Ist nicht mein neuer, ein Arbeitskollege der relativ wenig Ahnung, hat sich auf den fixiert und versteift, Montag will er ihn kaufen, trotz allen Warnungen. Deshalb wollte ich wissen ob, wie und mit welcher Viskosität dem entgegen wirken kann.Er hat sich auch darüber informiert und läßt sich nicht umstimmen.
Vielleicht kann jemand ein gutes Öl nennen, das man benutzen kann.
Schau mal im a3q Forum nach. Ich glaube das dort dieser Motor vertreten ist. Dort ist das Addinol sehr hoch gelobt.