Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
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10.2 ist noch lange kein XW20..entscheidender als die Viskosität ist die HTHS... bei den xW30er unterscheidet man solche mit niedrigem und hohem HTHS Wert... und bei den Freigaben muß der mindestens 3.5 sein ... Tabellen und Datenblätter müssen nicht immer stimmen.. in der Branche nimmt man es nicht so genau, ich habe schon oft Datenblätter mit Fehlern gesehen
Zitat:
@Golf4AKL schrieb am 25. Oktober 2015 um 20:02:37 Uhr:
In der Tabelle steht beim Shell AG 5w-30 bei 100 Grad 10,2. Das ist doch fast ein w20-Öl, oder? Die meisten 5w30-Öle liegen doch so bei 12,1.Zitat:
@AE01a schrieb am 20. Oktober 2015 um 20:26:43 Uhr:
Wenn schon denn schon: 0W-30. Das AG 5W-30 wäre mir als ausgesprochenes Winteröl angesichts von erhältlichen 0W-30 zu zäh. Schau dir mal die 0 Grad Viskositäten der Öle in der angehängten Tabelle an. Das Shell Helix Ultra ECT C2/C3 0W-30 ist nach meiner Meinung das beste für extreme Kälte in dafür freigegebenen Motoren. Noch wintertauglicher sind nur Öle mit abgesenktem HTHS. Was des Teufels ist!
Kann der PP (lt Datenblatt) mit -45 Grad wirklich richtig sein? Und was ist von der dynamischen Visko von 14500 bei -35 Grad zu halten? Gut? Schlecht?
Das Shell Helix Ultra Professional Ag, hat doch 12,1 bei 100°. Schau mal im richtigen Datenblatt.🙄
Fährt sich meiner Meinung sehr ruhig, hatte allerdings hier auch noch nicht unter 3 grad. Datenmäßig, finde ich ist es eines der besten 5w30er... mit dexos 2. Naja biss eben auf Castrol Gold.😛
Zitat:
@andi.36 schrieb am 25. Oktober 2015 um 19:47:37 Uhr:
Addinol, Addinol,Addinol,Addinol 😁
Das war aber jetzt auch mal nötig, für die Addinol Jünger. Die alles kaufen, Hauptsache grün verpackt.🙄
Mist mein Addinol von dieser Woche war Silber verpackt 😉 Bin froh das es mal weg ist.
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Zitat:
@HL66 schrieb am 25. Oktober 2015 um 19:06:29 Uhr:
Ich habe seit Monaten bei 50-60km/h .. und nur genau bei dieser Geschwindigkeit ein heulen / singen..Zitat:
Reifenabrollgeräusche, war für 23% wichtig.
Manche schwirrende, klirrende aus dem Getriebe kommende Geräusche, oder wummernde Geräusche aus dem Hinterachsbereich verschwinden bei Umrüstung auf ein anderes Reifenprofil.
Mein Getriebe ist zwar als Katastrophe bekannt ( Opel M32) aber alle typischen Symptome zeigt es (noch)nicht.
Ich habe diesen Sommer wirklich fast ein dutzend Getriebeöle durch aber das Geräusch ändert sich damit nicht oder nur im Bereich von Einbildung...ebenso tritt es nur bei dieser Geschwindigkeit auf, ist nur minimal Lastabhängig. mittlerweile glaube ich auch daß es an den Reifen liegt da ich noch andere Dinge beobachte die in Richtung Reifen gehen.
Im Bereich 50 bis 60 Km liegt wohl eine Resonanzfrequenz aus Ungleichförmigkeitsgrad und Abrollkräfte.
Habe ähnliche Erfahrungen mit Frontantrieb und Ganzjahresreifen gemacht, 0,5 Liter mehr auf 100km/h Geräusche an der Vorderachse, und wummernde Geräusche an der Hinterachse. Nach Umrüstung auf eine andere, leisere Marke waren die Geräusche und der Mehrverbrauch weg.
http://www.oeamtc.at/portal/uebersicht-205-55-r16-h+2500+1636558
Zitat:
@scootertourist schrieb am 25. Oktober 2015 um 18:24:17 Uhr:
Kein Wunder...Zitat:
@Laurin-2008 schrieb am 25. Oktober 2015 um 17:59:54 Uhr:
Hallo,
habe die Auswertung der Umfrage Motoröl Bewertung aufgerufen.
😮 Bis jetzt nur 42 Teilnehmer.
Manche Frage-Antwort-Konstellation ist doof. Wenn ich keine Ölüberwachungsmöglichkeiten und Zusatzgerätschaften habe, kann ich auch nirgendwo eine Antwort geben, auch wenn ein Kreuzchen obligatorisch ist...F
Fazit: Ich musste die Umfrage abbrechen.Viele Grüße, Alex
Ebenso. Will man zutreffend antworten kommt man irgendwann nicht mehr weiter.
Auf der Suche nach einem Hydrauliköl für meinen Holzspalter,
das besser als die mineralischen HVLP 46 die Reibung im Zylinder mindert,
habe ich die die Datenblätter diverser 0|5W20 Motoröle geprüft.
0W20 ist mehr als ACEA A1/B1, das 5W20 mehr als A5/B5 ausgelegt.
Das Rowe Hightec Synt RS HC 5W20 liegt mit 51 mm²/s bei 40°C in dem Bereich.
Das Alternativ angedachte ADDINOL Giga Light MV 0530 LL oder das MANNOL 5W-30 Energy entspricht in der 40°C Visko einem HVLP 68. Mit 13€+6€ für 5 Liter ist das Mannol eine Überlegung wert.
Ansonsten
http://www.ebay.de/sch/m.html?...
Denke werde erstmal den Luftfilter W940/66 nachrüsten und den Reibkraftminderer das Liqui Moly 5116 Hydraulik System Additiv hinzufügen.
Das Problem ist daß die Verschleiß- und Reibminderer Additive in Motoröl ja einiges an Temperatur benötigen um zu wirken.. das Öl in einem Holzspalter wird kaum 30°C warm, vielleicht in der Gluthitze im Sommer mal 40°C, falls da jemand Holz spaltet...deshalb wird das vermutlich nicht den von Dir erwarteten Effekt haben... ..wichtig ist die Viskosität ich hatte mal zu dünnes Hydrauliköl eingefüllt , HLP22 statt HLP46, das hat zu Problemen geführt wenn das Öl warm wurde, da hat er Kraft verloren und der Rücklauf funktionierte nicht mehr richtig..ich würde ehrlich gesagt be ausgewiesenen Hydraulikprodukten bleiben.. wenn Dir danach ist, gibt es da ja auch hochwertige Synthetische Flüssigkeiten die im industriellen Bereich vorallem eingesetzt werden wenn es um hohe Standzeiten und / oder Temperaturen geht...es is nur schwer, als Endverbraucher in Kleinmengen an das Zeug heranzukommen. Frag ev mal bei einer Werkstatt für Baumaschinen.
Aber Achtung: Es gibt biologisch abbaubare Hydrauliköle die oft auf Esterbasis sind... ob die Dichtungen in einem China Holzspalter dafür ausgelegt sind ?
Das DIng ist bei mir der einzige Fall wo ich mineralisches Öl einsetze, ganz normales HLP46..das ist ja bereits additiviert... er läuft geschätzt 30-40 Stunden pro Jahr, wenn überhaupt... ich wechsle so alle 2-3 Jahre das Öl... das halte ich aber schon für notwendig, nach dieser Zeit ist auch eine leichte Verfärbung zu erkennen... und weil es so vielleicht Verschleiß mindert, eine Reparatur lohnt sich an so einem Ding ja kaum.. ich bekomme Ravenol HLP46 für 3-4 Eur pro Liter..da wird nicht diskutiert
Zitat:
@Johnes schrieb am 25. Oktober 2015 um 19:56:34 Uhr:
Und wir wissen auch, das andere Öle mindestens genauso gut sind. Addinol bietet gute Qualität zu moderaten Preisen.Zitat:
@Ja-Ho schrieb am 25. Oktober 2015 um 19:36:46 Uhr:
Das braucht man nicht Feiern.
Wir wissen das es gut ist!MfG
Habe auch am WE einen Wechsel gemacht. 3l (hatte nur noch 3l) Addi 0540 + 700ml Ravenol 5w-40 in meinen 0w-20 Motor. 😰
Läuft wie immer. 😁
Zitat:
@HL66 schrieb am 26. Oktober 2015 um 08:46:45 Uhr:
Das Problem ist daß die Verschleiß- und Reibminderer Additive in Motoröl ja einiges an Temperatur benötigen um zu wirken.. das Öl in einem Holzspalter wird kaum 30°C warm, vielleicht in der Gluthitze im Sommer mal 40°C, falls da jemand Holz spaltet...deshalb wird das vermutlich nicht den von Dir erwarteten Effekt haben... .
.
Als Reibwertminderer gegen Stick-Slip des Hydraulikzylinders hatte ich an stark polar wirkende Additive gedacht, diese wirken auch bei geringen Temperaturen. Denke mit Reduzierung der Reibung am Kolben und der Kolbenstange gewinne ich etwas mehr Spaltkraft.
Auch mein 8Tonnen Holzspalter kommt nicht über 40°C Öltemperatur.
Das HVLP 46 ist ein Mehrbereichsöl, bietet einen besseren Verschleißschutz als die HLP Öle.
Wichtig beim Holzspalter ist die Luft-Filterung am Hydrauliktank beim Spalthub. Überwiegend werden als Belüftung nur offene Kappen eingesetzt. Somit gelangt bei jedem Spalthub ungefilterte feuchte Luft in den Hydrauliktank.
http://www.norelem.de/.../...C3%BCftungsschrauben-%C3%96lmessstab.html
Der Schaumstoffeinsatz im Belüfter taugt nicht ist aber besser als garnichts.
Man kann über den Belüftungsdeckel auch einen Gefrierbeutel stülpen und abdichten.
Beim Spalten bläht sich der Beutel dann auf.
Meiner Spalter bietet sogar die Option die Belüftungsschraube zu zudrehen.
Dann wird im Hydrauliktank über dem Spalthub immer das eingeschlossene Luftvolumen verdichtet und entspannt. Bei guter Abdichtung der Saug- und Rücklaufleitung ermüdet aber der Hydrauliktank in seiner ST00 Festigkeit.
Obiger Link, das Mannol Hydro HV ISO HLP 46 ist für die Qualität sehr günstig
10 Liter von dem HVLP 46 kosten nur 20€
Das RENOLIN LIFT 46 ist mir zu teuer,
alternativ FUCHS RENOLIN ANTI-STICK-SLIP,
auch die kleinste Gebindegröße passt bei beiden nicht.
Denke mit einer besseren Belüftung gegen Schmutz und Luftfeuchtigkeit sind die Holzspalter unverwüstlich.
Ich hab da so ein Billig Teil ausm Baumarkt das aber schon 8 Jahre prima spaltet... mehr als ein einfacher Stopfen mit Ölmesstab hat der nicht.. leider auch keine Ablasschraube, ich muß immer absaugen..Ölwechsel ist wohl nicht vorgesehen....
Aber ein anderes Öl könnte ich mal ausprobieren nächstes Frühjahr, auch wenn es eigentlich kein Problem gibt :-)
Zitat:
@AndyTHL schrieb am 25. Oktober 2015 um 23:01:25 Uhr:
Das Shell Helix Ultra Professional Ag, hat doch 12,1 bei 100°. Schau mal im richtigen Datenblatt.🙄Zitat:
@Golf4AKL schrieb am 25. Oktober 2015 um 20:02:37 Uhr:
In der Tabelle steht beim Shell AG 5w-30 bei 100 Grad 10,2. Das ist doch fast ein w20-Öl, oder? Die meisten 5w30-Öle liegen doch so bei 12,1.
Kann der PP (lt Datenblatt) mit -45 Grad wirklich richtig sein? Und was ist von der dynamischen Visko von 14500 bei -35 Grad zu halten? Gut? Schlecht?
Fährt sich meiner Meinung sehr ruhig, hatte allerdings hier auch noch nicht unter 3 grad. Datenmäßig, finde ich ist es eines der besten 5w30er... mit dexos 2. Naja biss eben auf Castrol Gold.😛
Also lt Shell Datenblatt hat es 10.2! 😕 siehe Anhang
Zitat:
@HL66 schrieb am 26. Oktober 2015 um 08:46:45 Uhr:
Das Problem ist daß die Verschleiß- und Reibminderer Additive in Motoröl ja einiges an Temperatur benötigen um zu wirken..
Das selbe Problem besteht bei mir mit dem Kompressor. Der Verdichter wird Handwarm und nur der nicht vom Öl versorgte Ventilbereich wird heiß.
Viele Grüße, Alex
Ich habe im Kompressor derzeit 5W20 drin.. weil ich mir Vorteile erhoffe da es bei 20-40°C dünner ist als andere Öle und ich dadurch eine bessere "Spritzschmierung" im Kurbelgehäuse erhoffe... die Thematik Additive liegt auch hier vor, richtig
Ich kanns allerdings nicht sagen, ich brauch das Ding nicht mehr und die Betriebszeit seit Jahresbeginn liegt bei ganzen 5 MInuten 🙂
Zitat:
@Golf4AKL schrieb am 26. Oktober 2015 um 18:43:01 Uhr:
Also lt Shell Datenblatt hat es 10.2! 😕 siehe AnhangZitat:
@AndyTHL schrieb am 25. Oktober 2015 um 23:01:25 Uhr:
Das Shell Helix Ultra Professional Ag, hat doch 12,1 bei 100°. Schau mal im richtigen Datenblatt.🙄
Fährt sich meiner Meinung sehr ruhig, hatte allerdings hier auch noch nicht unter 3 grad. Datenmäßig, finde ich ist es eines der besten 5w30er... mit dexos 2. Naja biss eben auf Castrol Gold.😛
Also das Datenblatt kann nicht stimmen... weiß nicht wo du das her hast.
Aber das wo ich mir zuschicken ließ, hat 12,1 bei 100°... und neuere ergoogelte auch.
Wende dich doch mal an die Shell Hotline.
Ich denke nen 10,x Öl würde schon gar nicht die Dexos 2 Spezifikation bekommen.
Und die Werte in deinem Datenblatt, entsprechen höchstens nem Viskositätsindex von 160...
Also wenn du mal die Formel nimmst, mit den anderen Werten dann kommst du wahrscheinlich auf 12,1...
Macht ja auch Sinn, denn das alte Shell Helix Ultra Ag, hatte schon 11,7... und nun das neuere, verbesserte hat nen höheren Visco Index und mehr Stabilität bei 100°.🙄