Welches Motoröl?
Hallo,
würd mal wissen wollen, was das beste Motoröl ist? Welche Erfahrungen habt ihr im Bezug auf Motoröl gemacht?
Gruß Gorge
Beste Antwort im Thema
Also ich bin mal vor vielen Jahren einen alten Opel Rekord meines Bruders gefahren, der hatte die 100.000er Grenze längst überschritten. Als ich Öl nachkippen wollte, konnte ich vor lauter Siff die Gleitflächen der Nockenwellen kaum noch erkennen. Um meinem Bruder, bzw. seinem Wagen was Gutes zu tun, habe ich an der Tanke irgendein Vollsynthese-Zeugs gekauft und einen halben Liter reingeleert. Der Wagen lief daraufhin weicher und leiser. Ein paar Wochen später schraubte ich wieder den Öleinfülldeckel auf - und siehe da, die Nockenwellen waren so sauber, als ob der Motor fabrikneu wäre. Die Additive in diesem halben Liter Öl hatten gereicht, um alle Ablagerungen zu lösen.
Seitdem schwöre ich auf Vollsynthetik.
Meine Favoriten: Mobil 1, Shell Helix Ultra, Aral Supertronic und Total Quartz 9000, und zwar jeweils in der Visko-Klasse 0W-40 bzw. 5W-40.
Aber Achtung, nicht jedes Vollsynthetische ist gut:
Ich hab mal den Fehler gemacht, Poweroil aus dem Baumarkt zu kaufen, weils so schön billig war und hab damit einen Ölwechsel bei meinem damaligen Auto (Fiat Panda) gemacht. Obwohl vollsynthetisch, bildeten sich schwarze Schlieren im Öl als Vorläufer von Schwarzschlamm!
Das war mir eine Lehre, beim Öl spart man immer am falschen Ende.
Die Vorteile von Vollsyntheseöl liegen darin, dass es langlebiger ist als Mineralöl, seine guten Qualitäten länger behält, auch in Extremsituationen.
Diese Qualitäten wären z.B. eine bessere und schnellere Schmierwirkung, bessere Reinigungswirkung, besserer Oxidationsschutz des Motors vor aggressiven Säuren, die bei der Verbrennung entstehen und vieles mehr. Die Mehrkosten bei der Anschaffung haben sich manchmal innerhalb eines Ölwechselinvertalls amortisiert, da der Ölverbrauch geringer ist und man meist kein Öl nachfüllen muss zwischen den Ölwechsel.
Ich kenne einen, dessen Wagen soff 1 Liter Öl auf 1000 km, d. h. bis zu seinem Ölwechsel bei 15.000 km hat er 15 Liter Öl nachgekippt. Hauptsache, billiges Öl. Die Umwelt dankt! :-(
Ich konnte ihn nicht davon überzeugen, mal was anderes als 15W-40 zu probieren, weil das in seinem Handbuch stand. Und da stand auch, dass bis zu einem Liter pro 1000 Km normal sind. Also hat er fleissig nachgekippt. Manchen ist eben nicht zu helfen.
Um auch mal gleich mit ein paar weitverbreiteten Irrtümern aufzuräumen, sei noch erwähnt, dass man sehr wohl vollsynthetisches mit mineralischem Öl mischen kann, genauso wie verschiedene API- oder ACEA-Spezifikationen und auch verschiedene Viskositätsklassen. Ebenso stimmt es nicht, dass man bei Motoren nach einer gewissen Zeit nicht mehr von mineralisch auf vollsynthetisch umsteigen kann.
Wichtigtuer setzen eine Menge Hoaxes diesbezüglich in Umlauf, dahingehend, dass Motoren dann reihenweise an verstopften Ölleitungen eingehen oder sturzbachmässig das Öl verlieren, weil sich Dichtungen in Nichts auflösen, etc.
Naja, wer es glauben mag... der wird dann wahrscheinlich auch voller Dankbarkeit gute Bewertungen abgeben. Only bad news are good news.
Teilsynthetischen Ölen traue ich allein schon deswegen nicht über den Weg, weil sich rein theoretisch jedes Mineralöl, in dem sich auch nur ein einziger Tropfen Vollsynthetisches Öl befindet, teilsynthetisch nennen darf. Wie gross der jeweilige Anteil ist, steht nämlich wohlweisslich nirgends. Das riecht mir sehr nach Bauernfängerei.
Zu den API- und ACEA-Klassifikationen nur so viel: Ich halte sie für korrupt. Eine API-, genauso wie eine ACEA-Klassifikation ist käuflich. Beim American Petroleum Institiut z.B. bekommt man für 600 $ + Umsatzbeteiligung am Ölverkauf die Klassifikation verkauft. Zitat:
"Die Schmierstoffhersteller prüfen in Eigenverantwortung (Selbstzertifizierung) Ihre Produkte ab. Eine Listung bei API ist gegen Bezahlung entsprechender Lizenzgebühren (min. 600$ + Umsatzbeteiligung) möglich, und erlaubt die Nutzung des API-„Donut“. Eine Überprüfung der Schmierstoffqualität durch API wird im Unterschied zu den meisten Fahrzeugherstellerfreigaben aber nicht durchgeführt!", nachzulesen hier:
http://www.transalp.de/.../KFZ_schmierstoffe.pdf
Selbst die Schmierstoffhersteller machen kein Geheimnis daraus:
"Die Auslobung der API- und ACEA-Klassifikationen erfolgt weitestgehend in einem sogenannten Selbstzertifizierungssystem. Dem Schmierstoffhersteller wird es dabei selbst überlassen, die in eigener Regie durchgeführten Teste auszuloben.", nachzulesen hier:
http://www.castrol.de/.../m_klassifikation_3.html
Das erklärt auch, wie Billigsvollsynthesetöle (z.B. Poweroil aus dem Baumarkt) zu ihren API SL-Qualifikationen kommen.* (Fortsetzung im 2. Teil)
Eins vorneweg: Ich bin kein reicher Snob, sondern fahre jetzt eine 13 Jahre alte Klapperkiste (Citroen BX 16), gekauft vom Schrotthändler, doch mit 2 Jahren TÜV - und solange sollte das Teil noch halten. Dennoch, oder gerade deswegen, habe ich mal Mobil 1 ausprobiert.
Aber der Reihe nach: Der Motor hatte beim Kauf schon über 157.000 KM und die rabenschwarze Brühe tropfte kaum noch vom Ölmessstab, so sehr war sie eingedickt.
Also als erstes Öl gewechselt. Dazu kaufte ich für 22 € das LiquiMoly 10W-40 (Finger weg!) im 5 Literkanister. Der Motor klapperte ab und zu, und schon nach 5000 KM hatte sich am Öleinfülldeckel eine helle, wachsartige Schicht gebildet.
Jetzt kommts:
Da ich nach 5000 KM eh Öl nachfüllen musste und die freie Tankstelle dieses Mobil 1 (0W-40) für 12,50 € in der Literdose anbot, welches ich kurz vorher bei Esso für 19 € nochwas gesehen hatte, griff ich kurzentschlossen zu und kippte einen Liter in den Motor, um ihm was Gutes zu tun.
Was dann geschah, hat mich zuerst erschrocken: Auf dem Nachhauseweg qualmte mein Auto so stark aus dem Auspuff, dass ich dachte: "Na klasse, jetzt wird das gute teure Öl einfach verbrannt, vielleicht war es doch zu dünn?"
Aber am nächsten Tag hat sich das Qualmen nach dem Warmfahren gelegt und mir fiel auch auf, dass der Motor gar nicht mehr klapperte. Und je länger ich fuhr, umso weicher schien der Motor zu laufen. Nach ein paar Wochen öffnete ich den Öleinfülldeckel - und siehe da: Die helle, wachsartige Schicht war weg!
Das würde auch das kurzzeitige Qualmen erklären: Die Additive in dem guten Öl haben die Ablagerungen aufgelöst und diese wurden verbrannt.
Das Öl hat mich voll überzeugt: Der Motor läuft leiser, der Ölverbrauch hat abgenommen (vorher 1 Liter auf 5000 KM, jetzt nur noch ca. ein viertel Liter auf die gleiche Entfernung), ich schone somit die Umwelt und meinen Geldbeutel und meinen Motor.
Und das lediglich durch das Auffüllen von nur einem Liter Mobil 1! Wers nicht glaubt, solls ausprobieren!
Nochwas:
Vor dieser Mobil 1-Ölkur lief mein Wagen mit Müh und Not 170 km/h, obwohl 176 km/h im Brief stehen, jetzt jedoch fast 180! Ich erkläre mir das dadurch, dass die Kolbenringe in der Kolbennut mit Ölkohle verbacken waren, was zu schlechter Kompression und somit Leistungsverlust führte, die Additive in dem guten Öl die Ölkohle jedoch auflösten, die Kolbenringe dadurch frei wurden und nun zur Zylinderwandung hin wieder richtig abdichten. Fazit: Mehr Leistung und geringerer Ölverbrauch.
Was viele Motorölzusätze nur versprechen: Dieses Motoröl hält es.
Übrigens:
Mobil 1 (0W-40) ist Erstbefüllöl bei Porsche, Aston Martin und AMG! Lasst euch also nicht kirre machen von Leuten, die Bedenken haben, dass bei so einem dünnen Öl der Schmierfilm reissen könnte.
Ebenso gehört ins Reich der Fabeln, dass man bei einem Motor mit hoher Laufleistung kein vollsynt. Öl benutzen sollte, wegen evtl. Verstopfung von Ölkanälen durch losgelöste Ablagerungen. Die gute Dispergierwirkung bewirkt eine Feinstverteilung, welche die Fremdstoffe in Schwebe hält und somit besteht diese Gefahr nicht. Ansonsten wäre Mobil (US-Firma) in den USA längst im Zuge von Schadensersatzprozessen Pleite gegangen.
Merke:
Kein Auto geht an zu gutem Öl kaputt, sondern an zu schlechtem – und kein Auto hat zu viele Kilometer, um ihm gutes Öl zu gönnen!
Im Gegenteil, je mehr Kilometer auf der Uhr stehen, umso nötiger ist gutes Öl, umso dankbarer reagiert der Motor darauf. Da kann das gute Motoröl dann zeigen, was in ihm steckt.
Und wenn jetzt der Einwand kommt:
„Aber im Handbuch meines alten Golf, meines Ford Granada, meines Opel Rekord, meines sonstwas steht doch 15W-40!!“, dann soll sich derjenige bitte mal daran erinnern, ob es damals, als diese Autos konstruiert wurden, es überhaupt 0W-40er Öle gab. Was es damals nicht gab, kann logischerweise auch nicht im Handbuch stehen! Das ist so, als würde ein Arzt es ablehnen, moderne Arzneimittel zu verschreiben, weil es zu Zeiten seines Studiums diese nicht gab.
Was ich auch nicht mehr hören kann, sind die gutgemeinten Ratschläge einiger selbsternannter Spezialisten: „Bleib einfach bei dem Öl, das vorher drin war“ (und wenn’s die letzte Brühe war…)
Ich jedenfalls habe es mir abgewöhnt, mit solch ewiggestrigen Zeitgenossen zu diskutieren, die nach dem Motto zu gehen scheinen: „Was der Bauer nicht kennt, isst er nicht!“
Natürlich ist es diesen auch ein Gräuel, Vollsynthetiköl mit Mineralöl zu mischen, 10W-40er mit 0W-40er, verschiedene Güteklassen, etc.
Tja, was soll ich sagen, die scheinen ein ideologisches Problem damit zu haben, so in etwa: Nurr rrasserreines Öl darrf in meinem Motorr sein, jawollja!!!
Nun gut, ich glaube, ich schweife etwas ab... ;-)
Fakt ist, alle Motoröle sind miteinander mischbar, und Fakt ist, dass beim Auffüllen mit besserem Öl sich die Qualität verbessert und beim Mischen mit schlechterem Öl sich verschlechtert. Klar, eine komplette Füllung mit besserem Öl ist das Optimum. Aber in meinem Fall ist das eh nicht nötig, denn ich fahre keinen Aston-Martin Sportwagen, sondern eine alte Franzosenschaukel.
Und dafür reichen die Additive, die in einem Liter Mobil 1 drin sind. Und dafür reicht auch mein Geldbeutel.** (-->)
107321 Antworten
Du gibst dir nichtmal Mühe den Thread zu überfliegen, sondern rollst ALLES komplett von vorne auf! Da dir allem Anschein nach der Wagen sehr wichtig ist, wundert es mich dass du noch nicht mit Lesen angefangen hast.
Hier die threadinterne Zusammenfassung:
http://www.motor-talk.de/showthread.php?...
Hier eine Zusammenfassung eines Users:
http://www.pixelgate.info/privat/stefan/%f6lweisheiten.htm
Es wurde über 400Seiten diskutiert, mind 150 davon sind wiederholte Fragen. Und auf den ganzen Seiten wurde auch das Motorclean durchgekaut...immer und immer wieder. Da wird man dir hier sicher nicht etwas empehlen, was den Motor "angreift".
Ein Vollsyntehtiköl löst die Ablagerungen nicht in dem Maße, wie das Motorclean. Das greift nichts an sondern holt nur den Schmutz raus. War davor eine Dichtung schon spörde, ist es natürlich möglich dass diese dann leckt und ausgetauscht werden sollte/muss (der "Dreck" hat das dann schön abgedeckt) oder man kann versuchen mit Wynns Dichtungspflegemittel sie wieder aufzupeppen.
Dexelia 5W30
Hallo,
was qualifiziert bzw.über welche speziellen Eigenschaften verfügt eigentlich das Dexelia Öl 5W30 um als alleiniges Öl von Mazda speziell für den Wankelmotor des Mazda RX-8 empfohlen zu werden??
was da jemand näheres??
gibt es da tatsächliche Unterschiede zu anderen Ölen gleicher Viskosität die dem Dexelia speziell beim Wankel einen Vorteil sichern??
oder alles nur Geldmacherei...😁
weiß unser Sternendoktor eventuell etwas mehr darüber??
Grüße Andy
Geldmacherei auf jeden Fall. Ein bißchen googeln ergibt, dass das Öl wohl ein Low SAPS ist mit einem Aschegehalt von nur 0,8%, was aber auch auf jedes Öl nach MB 229.31 und 229.51 und BMW LL-04 zutrifft. VW Öle nach 504.00/507.00 haben sogar nur 0,6%. Wenn man also das optimale Öl sucht und das berücksichtigt, landet man bei Mobil 1 ESP 5w-30 (neu mit 229.51, gutes Öl mit sogar nur 0,6%) oder Aral 0w-40 (neu mit 229.51, qualitativ wohl das beste bei 0,8%).
Weitere besondere Eigenschaften hat das Öl sicher nicht, dürfte qualitativ auch deutlich unterhalb der genannten liegen.
Dieses Thema bezüglich der speziellen Öl-Eigenschaften für die konstruktiv doch völlig andersartigen Wankelmotoren interessiert mich auch sehr, wäre gut wenn der Sterndocktor mal was darüber schreiben würde.
Ist bestimmt weitaus interessanter, als ständig immer wieder die selben Fragen beantworten zu müssen. Mercedes hat doch auch mal mit Wankelmotoren in den 70ern experimentiert (C111).
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10W-40 ungeeignet für T3 ?
Hallo,
bin mir etwas unsicher bezüglich des Öls für meinen VW T3 Bj 85, 1.9 l Benzin, 83 PS, WBX.
Ich wollte dem Bus ein teilsynthetisches 10W-40 mit A3/B3-Profil verpassen (hat auch eine Freigabe nach VW 505.00).
In der Rep.-Anleitung steht jedoch, daß 10W-40 nur für den Temperaturbereich -15 bis +15 Grad zugelassen ist. Für Öl der Viskosität 15W-40 ist der Temperaturbereich von -15 bis +25 Grad angegeben.
Eigentlich müßte sich doch das 10W-40 bei höheren Temperaturen dem 15W-40 sehr ähnlich verhalten, wenn ich die Ausführungen in diesem Thread richtig verstanden habe.
Kann ich das 10W-40 für meinen Motor verwenden?
Vielen Dank
S.
Sicher kannst Du das verwenden, die Temperaturangaben sind Nonsens, zumindest nach oben hin. Allerdings kann man Dir das nicht empfehlen, weil es für sogar weniger Geld bessere Öle gibt, insb. das Praktiker Highstar 5w-40 (VW 502.00). Und wenn Du etwas mehr ausgeben willst, freut sich auch Dein Motor über eines der empfohlenen Vollsynth., z.B. das Megol.
Tjaja, die guten alten Betriebsanleitungen....
Hier ´85, gestern blätterte ich bei BMW Bj´90:
kein 5W-40, von einem 0W-40 ganz zu schweigen......
Wer kann da bitte noch mit Ernst behaupten, diese Öle dürfe man halt nicht einfüllen, weil sie nicht zugelassen sind, tststs 🙂
Ach ja, und natürlich API-Normen..........
Das Wägelchen erfeut sich bei >200,000km bester Gesundheit, zur Zeit mit M1 0W-40
Viele Grüße,
Torsten
Hallo, seid gegrüsst, ich bin neu hier (hmpf 😉 und mein Name ist Tom.
Ich habe den thread aktuell bis seite 40 komplett gelesen und auch ich danke dem Meister für sein -im Prinzip- Fachkunde-Seminar und die detaillierten einblicke hier online.
Nu hab ich kürzlich auf ebay für 150 tacken einen suzuki swift 1.0 Bj93 geschossen, der bereits 160t auf der uhr hat. das motoröl sieht extrem schlecht aus, der einfülldeckel war mit so ner art trockenem schlamm-siff verschmutzt den ich regelrecht auskratzen mußte. ich gehe davon aus, daß man diesem motörchen nix gutes getan hat, er war, nebenbei, auch schon im osten weit herumgekommen laut den sechs vorbesitzern.
ebenfalls merkte ich beim einfüllen von lecwec bei laufendem motor und offenem einfülldeckel, daß das vorhandene öl relativ stark dampft.
bei der optischen kontrolle des zahnriemens stellte ich starken ölaustritt fest, auf dieser seite der nocken(?)welle. ich bin kein fachmann, daher hab ich erstmal eine ladung lecwec reingekippt. sonst ölt der motor im übrigen nicht. aber auf dieser seite war es schon sehr viel.
meine frage nun:
es handelt sich um einen 3Zylinder, 1.0Liter motor mit etwa 53 PS. er hat auf einer 190Km fahrt auf der AB etwa knapp unter 5 L/100 gebraucht, nimmt sich in der stadt aber etwa 6,5 bis 7.
meine überlegung: das alte, schwache motörchen so wenig innenwiederstand zu geben wie möglich.
aufgrund des hier gelesenen gehe ich jetzt von folgendem, besten weg für mein motörchen aus:
- ölfilterwechsel auf "mann-hummel"
- luftfilterwechsel der selben firma
- 1 Liter altöl absaugen und
- auffüllen mit Mobil-1 0W 40 (zur "gemäßigten" säuberung)
2000 km fahren.
- ölfilterwechsel
- "high star" 5W 40 (addinol) halb und halb mit
- mobil 0W 40 (damit der motor aufgrund seiner undichtigkeiten nicht _direkt_ die volle dünne suppe bekommt)
- diese mischung mit einem neuen filter 6000 km fahren, beobachten was passiert (sprit, ölverbrauch, geräusche).
nach 6000 km neu entscheiden,
- welches öl man nimmt, ob addinol aka "high star" komplett oder das gute Mobil-1 0W40 (wegen dem geringsten wiederstand für den motor).
- ob man eine motorspülung von LM durchführt.
ich bitte alle diejenigen, die das hier komplett gelesen haben, um unterstützung, weil ich erst in den nächsten tagen ab seite 40 weiterlesen kann!
habe ich irgendwo einen denkfehler?
gruß,
tom
Zitat:
Original geschrieben von dr. swift
aufgrund des hier gelesenen gehe ich jetzt von folgendem, besten weg für mein motörchen aus:
- ölfilterwechsel auf "mann-hummel"
- luftfilterwechsel der selben firma
- 1 Liter altöl absaugen und
- auffüllen mit Mobil-1 0W 40 (zur "gemäßigten" säuberung)2000 km fahren.
- ölfilterwechsel
- "high star" 5W 40 (addinol) halb und halb mit
- mobil 0W 40 (damit der motor aufgrund seiner undichtigkeiten nicht _direkt_ die volle dünne suppe bekommt)
- diese mischung mit einem neuen filter 6000 km fahren, beobachten was passiert (sprit, ölverbrauch, geräusche).nach 6000 km neu entscheiden,
- welches öl man nimmt, ob addinol aka "high star" komplett oder das gute Mobil-1 0W40 (wegen dem geringsten wiederstand für den motor).
- ob man eine motorspülung von LM durchführt.ich bitte alle diejenigen, die das hier komplett gelesen haben, um unterstützung, weil ich erst in den nächsten tagen ab seite 40 weiterlesen kann!
habe ich irgendwo einen denkfehler?
gruß,
tom
boah.. wat fürn Aufwand... is doch garnicht nötig!
Kauf dir M1 0W-40, LM MotorClean und Wynns Ölleckstop. Dann hauste das MotorClean nach Anleitung rein und machst nen Ölwechsel (inkl. Filter) und haust zusätzlich das Wynns Ölleckstop rein (Ölleckstop von der Motorölmenge abziehen). Dat wars. Fahr 10000km und dann Ölwechsel und nochmal Wynns rein, dat dürfte reichen.
Noch wat: Das 0W Öl ist keine "dünne Suppe". Du musst immer bedenken das jedes Öl im warmen Zustand dünnflüssiger ist als ein 0W im kalten Zustand. Insofern ein kleiner Denkfehler. Ansonsten geh in Laden und nimm Dir ein 5W und ein 0W und zeig mir einen merklichen Unterschied in der Visko. 😉
Gruß
kik
Aloha dr.dwift,
alles was recht ist, da hast Du Dir aber ein Programm zurechtgezimmert 🙂!
Im Prinzip kann ich nur krankimkopf recht geben, allerdings würde ich in Deinem Fall den ersten Turn kein M1 verwenden.
Die Gefahr ist doch recht groß, daß das Wägelchen den Geist aufgibt, nicht wegen'm Öl... Das Addinol ( Praktiker 20%-Aktion ) ist schon o.k. wenn Du wirklich was Gutes tun willst, reicht auch das Megol 5W-40 ( Wo bis'n Du ? ). Das SuperSyn und die tollen Dichtungspflegemittel im Mobil sind hier doch Perlen vor die Ferkelchen ( 'ne Sau ist der kleine Wagen bestimmt nicht, auch wenn er zur Zeit vielleicht so ausieht 🙂 ). Du hast ein echtes Dichtungsproblem, also Wynn's, und was den Verschleiß angeht, so wird da schon einiges über'n Jordan sein, also abwarten und kein Geld verschleudern. Klar, es gibt kein zu gutes Öl für einen Motor, aber hier sind doch Grenzen erreicht. Nach 10.000km, wenn er gehalten hat, dann kannst Du ja M1 nehmen, weil dann wird er auch weiter halten.
Ich drück Dir die Daumen daß Du einen guten Kauf gemacht hast, vielleicht hälst Du uns über Deine Erlebnisse mit dem Suzzukki 🙂 auf'm laufenden....
Viele Grüße,
Torsten
@Jan0815
Danke für den Hinweis. Ich habe aber noch das 10W-40 als teilsynthetisches herumstehen. Ansonsten habe ich noch ein Castrol 15W-40 ohne jegliche Freigaben und ohne Ax/Bx-Profil (dürfte wohl eher ein Einfachöl sein) sowie ein Castrol GTX3 herumstehen. Von denen dürfte das 10W-40er wohl noch das bessere Öl sein.
Bei so alten Motoren bin ich doch skeptisch bezüglich der vollsynthetischen Öle, denn schließlich sind diese Motoren für die damaligen Öle ausgelegt worden.
Mein alter Passat (Bj 84) hat ja 18 Jahre mit über 200.000 km mit dem GTX3 überstanden, dann habe ich ihn verkauft und er läuft heute noch!
Viele Grüße
S.
Zitat:
Original geschrieben von svenson-vw
@Jan0815
Bei so alten Motoren bin ich doch skeptisch bezüglich der vollsynthetischen Öle, denn schließlich sind diese Motoren für die damaligen Öle ausgelegt worden.
S.
Gehe zurück auf "Los", ziehe nicht 4000,- DM ein! 😉
P.S.: Das erste Vollsynth. (Valvoline) kam 1972 auf den Markt, oder war es 1970?
Zitat:
Gehe zurück auf "Los", ziehe nicht 4000,- DM ein!
P.S.: Das erste Vollsynth. (Valvoline) kam 1972 auf den Markt, oder war es 1970?
Okay, dann bin ich halt nur sparsam.
S.
Welches Motoröl für Citroen C8 und Fiat Punto?
Da das hier "der" thead über motoröl is, frag ich einmal, welches Motoröl könnt ihr mir für meinen C8 2,2 HDI und meinen Fiat Punto 1,2 empfehlen, was ist das beste, dass ich einfüllen kann (ich meine natürlich zum nachschütten,wenn mal zu wenig drinn sein sollte, denn beide pkw sind schekheftgepflegt bei citroen und fiat)?
Gibt es eigendlich spezielle diesel-motoröle, oder kann ich da ohne weiteres auch ein Motoröl für Benzin-Motoren reinschütten? Spielt das eigendlich eine rolle, ob ich da castrol oder mobile oder eine andere marke reinschütte, oder nicht?
Danke für eure antworten
mfg franz
"offener Brief"
Liebes MT-Team,
es ist wirklich höchste Zeit, eine bessere Einteilung des Forums zu finden. Ich könnte da durchaus auf andere Foren verweisen.
Als Alternative schlage ich vor, hier ein CLOSED zu setzen,
mit dem Zusatz: LESEN-DENKEN-VERSTEHEN
Viele Grüße,
Torsten
Mein guter Franz,
Du hast ja schon erkannt, daß das hier "der" Thread ist.
Dan lies bitte ihn auch. Ab Seite 8, achte auf die Beiträge von "Sterndocktor" und Du stolperst bald über eine Zusammenfassung. Die unbedingt lesen.
Dann nochmal fragen, o.k? Oder wärst Du so naiv, einfach das zu glauben, was irgendwer hier so schreibt?
Und was für eine Empfehlung willst Du hören? Scheckheftgepflegt? Läuft doch drauf raus, daß Du Originalöle
nutzen möchtest, dazu mehr im Thread, zugegebenermaßen
wenig speziell für Citroen oder Fiat, aber guck in Deine Betriebsanleitung und lies den Thread, dann fällt auch bei Dir der Groschen.
Auch an Dich viele Grüße,
Torsten