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Welches Fahrzeug für Vielfahrer?

Themenstarteram 17. Juni 2009 um 23:13

Aufgrund einer ungünstigen beruflichen Wendung werde ich wohl in den nächsten 4 Jahren etwa 50.000 Kilometer im Jahr fahren, wobei sich die Fahrleistung größtenteils aus Autobahnstrecken von etwa 100 Kilometern ergibt. . Zu diesem Zweck suche ich nun ein Fahrzeug, da ich mir bisher ein Auto mit meiner Lebensgefährtin geteilt habe, was aber als Benziner für die hohe Fahrleistung nicht in Frage kommt. Als Budget stehen für den Autokauf maximal 20.000€ zur Verfügung.

Bei der Fahrzeugwahl kommen sowohl Neuwagen, Werkwagen als auch Gebrauchtwagen in Frage. Auch bei der Marke bin ich offen. Wichtig sind natürlich einmal der Komfort, aber auch günstige Unterhaltskosten. Als Antriebskonzept hatte ich einen Diesel im Sinn, wäre am auch LPG oder CNG nicht abgeneigt, solange es Fahrzeuge sind, die von Werk umgerüstet sind, da ich mir den Stress mit dem Umrüsten nicht unbedingt antun will. Wichtig zu erwähnen wäre noch, dass ich in der Regel allein fahre und auch selten etwas transportiere, sodass ein Kombi nicht unbedingt nötig wäre.

Ich gehe nun regelrecht unter in den verschiedenen Fahrzeugmöglichkeiten. Da sich in diesem Forum sicherlich einige Vielfahrer tummeln, möchte ich das Forum nutzen, um einige Tipps zu bekommen, welches Auto sich für mich am besten eignen würde, sowohl in Bezug auf Komfort, die Unterhaltskosten als auch die Zuverlässigkeit, da das Auto ja mindestens 4 Jahre und 200.000km halten soll. Letztendlich stellt sich mir auch die Frage, was zu diesem Zweck allgemein besser geeignet ist, ein Neuwagen, ein Jahreswagen oder halt ein etwas älteres Exemplar, wie z.B. ein Leasingrückläufer?

Beste Antwort im Thema

Hallo!

Wir haben im Unternehmen einige VW und Audi TDI sowie Ford TDCI. Meine Laufleistung liegt hochgerechnet bei ca. 80.000 Km p.a.

Aktuell fahre ich einen Audi A4 1.9 TDI von 2005. Er stand einige Zeit und hat momentan 124.000 Km gelaufen. Das Auto läuft gut, die Reparaturen beschränken sich auf Verschleißteile und Dinge wie Fensterheber und Xenon-Lampen. Einige Passat 2.0 TDI bei uns haben 190.000 Km gelaufen, bevor sie ausgetauscht werden. Hier ist dann bei ausnahmslos allen Fahrzeugen mindestens der 2. Turbolader verbaut.

Das liegt aber wohl auch an der schonungslosen Fahrweise.

Die Fords machen etwas mehr Sorgen, halten aber generell auch sehr gut durch.

Ein normaler Fahrer, der das Fahrzeug nicht 700 Km am Tag mit Vollgas quält, dürfte kaum mechanische Probleme mit einem neuen aktuellen TDI der mittleren Leistungsklasse haben.

Bei Deinem Budget würde ich einen VW Golf mit Tageszulassung oder Kurzzulassung mit 0 - 3.000 Km kaufen.

Als Motorisierung kommt eigentlich nur ein Diesel in Frage, ich würde die mittlere Leistungsstufe wählen. Den am höchsten gezüchteten Motor würde ich aus Haltbarkeitsgründen nicht wählen.

Vielleicht findest Du einen 1.6 TDI Blue Motion Comfortline als Vorführwagen. Neu dürfte ein solches Auto mit einer einigermassen brauchbaren Ausstattung bei 25.000 Eur liegen. Somit solltest Du dann mit 20 K Eur hinkommen.

Probiere die Sitze der verschiedenen Ausstattungslinien durch.

Für den Passat, der nun den A4 ersetzen wird, habe ich die Comfortline gewählt. Sehr bequem, straff, aber wenig Seitenhalt. letzteres brauche ich auch nicht, da ich keine Rennen fahre.

Von Kleinwagen rate ich kategorisch ab, sie sind auf Dauer für die Langstrecke allein schon aufgrund Geräuschdämmung und Fahrkomfort nicht geeignet. Klar, ein 25-jähriger spult mit solch einem auto schon mal 800 Km auf einer Urlaubsreise ab und steigt ohne einen Bandscheibenvorfall aus.

Wer jedoch nach der Autofahrt noch arbeiten muss, sollte mindestens die Golf-Klasse wählen.

200.000 Km sind heute bei vernünftiger Wartung und Fahrweise absolut kein Problem mehr. Mit Produkten, die dafür gedacht sind, und dazu zähle ich die VW TDIs, ist das zudem noch recht wirtschaftlich möglich. 300.000 Km sind mechanisch drin. Das Problem werden eher die gelangweilten EU-Bürokraten mit ihren Abgaslimits sein, die 6 Jahre alte, super hochwertige Audi TDIs zu wirtschaftlichen Totalschäden abstempeln.

Meinen Privatwagen, einen Volvo XC 90 Benziner, kalkuliere ich für 250.000 Km. Aktuell hat er 110.000 Km gelaufen und sieht aus wie neu, ist technisch einwandfrei, kostet allerdings locker 1.000 Eur im Jahr in der Werkstatt. Zugegeben treibe ich diesbzgl. auch einen großen Aufwand, meine fahrzeuge sind immer technisch perfekt und sofort uneingeschränkt einsatzbereit. Das ist eben die Kehrseite der modernen und schweren High-Tech-Autos.

Aber mein Job erfordert es, vielleicht bekomme ich in 2 min. einen Anruf und fahre dann 1.200 Km. Mit VW und Volvo geht das.

Sieh Dir ruhig auch mal die Ford Focus und die Opel Astra an.

Alles andere in dieser Klasse, v.a. die hier auch empfohlenen Hybridautos, wären mir bei einer höheren Laufleistung wie Du sie fährst, in Bezug auf das Reparaturkostenrisiko zu gefährlich oder bringen keinen Kostenvorteil beim Spritverbrauch, da hauptsächlich Autobahn gefahren wird.

Der ebenfalls empfohlene Mercedes E 220 CDI ist für Deine Zwecke viel zu teuer. Für 20 kEur hat er bereits 70-80 TKm gelaufen und spätestens bei der 120.000 Km-Inspektion kostet meiner Erfahrung nach jedes Auto richtig geld. V.a. die großen. Das war bei meinem Mercedes E 320 CDI und dem E 270 CDI, auch ein 211er, der Fall, genauso wie beim BMW 530d, dem aktuellen A4 und einem früheren Mercedes S. Der Volvo kostete schon bei 90.000 Km viel.

Möglicherweise fällt auf, dass ich viel Taxi-Technik fuhr. Und das tat ich schonend. Trotzdem waren die Autos teuer.

Halte also Dein Geld zusammen und kaufe ein möglichst neues Auto wie eben einen Golf TDI.

Gruß,

M.

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Wie hoch ist dein Komfortanspruch (eher Richtung obere Mittelklasse oder reicht auch Mittelklasse) und welche Ausstattung muss das Auto mindestens haben?

Da dir natürlich die Garantie wichtig ist, sollte die Suche wohl eher in die Richtung Neuwagen gehen, da man dort erstmal natürlich die zwei (oder gar mehr?) Jahre Neuwagengarantie hat und diese auch überall problemlos verlängern kann auf 4 oder sogar noch mehr Jahre. Von daher ist der Aufpreis für einen Neuwagen sicher gut angelegt, bzw ist einfach die risikolosere Variante. Ja, auch bei einem Gebrauchten KANN vier jahre lang nichts kaputt gehen, es KANN aber eben auch was teures kaputt gehen - die Chancen bei einem Neuwagen sind auf jeden fall geringer.

Da du größtenteils alleine fährst, sollte im Endeffekt jedes Auto ab einem Kleinwagen völlig in Ordnung sein. Die Kleinwagen sind in den letzten Jahren erwachsen geworden und auch problemlos auf der AB fahrbar (zumal es ja immer nur um die 100km sind). Da würde ich dann lieber das Auto eine Nummer kleiner kaufen und dafür das gesparte Geld in die (Komfort-)Ausstattung bzw Motor stecken.

Mit den heutigen Kleinwagen ala Corsa, Clio und Polo kann man auf jeden Fall wunderbar auch Langstrecken fahren ohne hinterher Rückenschmerzen zu haben. Für mich ist so ein Auto auf jeden Fall der bessere Kauf als ein dann natürlich abgespeckter Kompakt- oder Mittelklassewagen.

Was hast du aktuell für ein Auto?

Ich würde wert auf einen möglichst langen Radstand legen, ist auf der AB am Komfortabelsten zu fahren. Ist im direkten vergleich stark zu spüren.

Ein großes Augenmerk solltest du auf den Sitz legen. Da gibt es himmel weite Unterschiede. Auch eine Mittelarmlehne ist zu empfehlen.

Ich würde mir für deine Anwendung den Mercedes W211 E220CDI mal genauer anschauen.

Ich denke als Pendlerfahrzeug wo der Verkehr sowieso oft zähflüssig ist,

eine ausreichende und wirtschaftliche Motorisierung.

Ich denke zwar nicht das er so langlebig ist wie der vor Vorgänger W124. Wir haben einen 230 Benziner mit über 800Tkm (erste Kupplung, erstes Getriebe) in der Familie die absolut problemlos laufen. Normaler Service mal ein Kleinteil sonst nix weiter.

Aber ich denke bei anständiger Pflege Kannst du mit nem 220er CDI 400TKM locker fahren.

Also einen Neuwagen würde ich nicht nehmen du bekommst max. einen Golf für 20000€ der ist nach 4 Jahren und 200000km ca 2000€ Wert, dazu wird man den auch nicht besonders gut los da man in Deutschland kaum einen Käufer finden weil wer kauft ein Auto mit 200000km.

Also wird das Auto ins Ausland gehen dort ist der Golf nicht grade seh beliebt.

Such dir lieber einen BMW AUDI MERCEDES Limo. der 3-4 Jahre alt ist und paar km drauf hat, als Diesel wirst du die später ganz locker los und das wahrscheinlich noch für mehr als 2000€, zudem hast du mehr komfort.

z.b Sowas

Nachteil ist das du max 1 Jahr Gewährleistung bekommst und keine garantie mehr.

Mir fallen hier eigentlich zwei Möglichkeiten ein: Zum einen einen kleinen LPGler (CNGs haben zu kurze Reichweiten und deutlich weniger Tankstellen), bei einigen Herstellern (mir fallen da Chevrolet, Dacia, Ford, Lada, Opel und Subaru auf Anhieb ein) kann man das beim Neuwagenkauf mitbestellen und hat da auch die komplette Werksgarantie.

Alternativ fällt mir der Toyota Prius der gerade auslaufenden Generation ein. Das ist zwar eigentlich ein reiner Benziner, aber doch recht sparsam und der Antriebskomfort ist in dieser Kostenklasse bei weitem ungeschlagen. Ich selbst fahre auch meist Autobahn und komme auf ca. 30 tkm p.a. und habe den Prius nur wegen der Nichtverfügbarkeit meiner Wunschausstattung (vor allem Schiebedach) und der fehlenden Anhängelast nicht gekauft.

Zitat:

Original geschrieben von HighspeedRS

z.b Sowas

Nachteil ist das du max 1 Jahr Gewährleistung bekommst und keine garantie mehr.

Eben genau das mit der Gewährleistung und auch z.B. Verschleißteilen ist ein Problem. Siehe deinen Vorschlag - klar, größer und "besser" als ein Neuwagen fürs gleiche Geld, aber bei über 70.000km schon gelaufen kommen da schnell die ersten Verschleißteile. Bei ca. 50.000km im Jahr vom TE sind schon im ersten Jahr neue Bremsbeläge, Reifen, vllt sogar Bremsscheiben wenn man Pech hat, nötig. Das haut natürlich auch gut rein.

Und last but not least hat so ein auto dann natürlich auch am ende 270.000km statt "nur" 200.000 drauf...

Themenstarteram 18. Juni 2009 um 1:47

Also von dem Vorschlag, einen Kleinwagen zu nehmen, kann ich mich noch nicht so richtig überzeugen lassen. Fahre die besagte Strecke zur Zeit übergangsweise mit dem Ford Focus (80 PS, Benziner) von meinem Schwiegervater. Damit macht das Fahren schon kaum Spaß, weil der Wagen zum einen sehr träge ist und auch die Sitze relativ schlecht sind. Beim Kleinwagen kommt ja noch dazu, dass dann der Radstand noch kleiner und der Raum im Inneren noch kleiner wird.

Da ich nach der Fahrt noch einen vollen Arbeitstag vor mir habe, wäre mir der Komfort schon sehr wichtig. Aufgrund des relativ hohen Unterhalts wäre mir jedoch die obere Mittelklasse schon etwas zu riskant, da man selbige Autos wohl nur mit relativ vielen Kilomtern in meiner Preisklasse bekommt.

Von der Größe wollte ich mich eher im Bereich Golf oder Passat bewegen, wobei die Marke jetzt keine Rolle spielt.

Am besten einen der letzten Superb der ersten Generation mit dem 1.9er TDI sofern möglich als 130PS Version.

Preiswert, gute Materialqualität und basierend auf dem Passatvorgänger aber Langversion!!!

Den gabs als er auslief schon für 20k neu. 

Hallo!

Wir haben im Unternehmen einige VW und Audi TDI sowie Ford TDCI. Meine Laufleistung liegt hochgerechnet bei ca. 80.000 Km p.a.

Aktuell fahre ich einen Audi A4 1.9 TDI von 2005. Er stand einige Zeit und hat momentan 124.000 Km gelaufen. Das Auto läuft gut, die Reparaturen beschränken sich auf Verschleißteile und Dinge wie Fensterheber und Xenon-Lampen. Einige Passat 2.0 TDI bei uns haben 190.000 Km gelaufen, bevor sie ausgetauscht werden. Hier ist dann bei ausnahmslos allen Fahrzeugen mindestens der 2. Turbolader verbaut.

Das liegt aber wohl auch an der schonungslosen Fahrweise.

Die Fords machen etwas mehr Sorgen, halten aber generell auch sehr gut durch.

Ein normaler Fahrer, der das Fahrzeug nicht 700 Km am Tag mit Vollgas quält, dürfte kaum mechanische Probleme mit einem neuen aktuellen TDI der mittleren Leistungsklasse haben.

Bei Deinem Budget würde ich einen VW Golf mit Tageszulassung oder Kurzzulassung mit 0 - 3.000 Km kaufen.

Als Motorisierung kommt eigentlich nur ein Diesel in Frage, ich würde die mittlere Leistungsstufe wählen. Den am höchsten gezüchteten Motor würde ich aus Haltbarkeitsgründen nicht wählen.

Vielleicht findest Du einen 1.6 TDI Blue Motion Comfortline als Vorführwagen. Neu dürfte ein solches Auto mit einer einigermassen brauchbaren Ausstattung bei 25.000 Eur liegen. Somit solltest Du dann mit 20 K Eur hinkommen.

Probiere die Sitze der verschiedenen Ausstattungslinien durch.

Für den Passat, der nun den A4 ersetzen wird, habe ich die Comfortline gewählt. Sehr bequem, straff, aber wenig Seitenhalt. letzteres brauche ich auch nicht, da ich keine Rennen fahre.

Von Kleinwagen rate ich kategorisch ab, sie sind auf Dauer für die Langstrecke allein schon aufgrund Geräuschdämmung und Fahrkomfort nicht geeignet. Klar, ein 25-jähriger spult mit solch einem auto schon mal 800 Km auf einer Urlaubsreise ab und steigt ohne einen Bandscheibenvorfall aus.

Wer jedoch nach der Autofahrt noch arbeiten muss, sollte mindestens die Golf-Klasse wählen.

200.000 Km sind heute bei vernünftiger Wartung und Fahrweise absolut kein Problem mehr. Mit Produkten, die dafür gedacht sind, und dazu zähle ich die VW TDIs, ist das zudem noch recht wirtschaftlich möglich. 300.000 Km sind mechanisch drin. Das Problem werden eher die gelangweilten EU-Bürokraten mit ihren Abgaslimits sein, die 6 Jahre alte, super hochwertige Audi TDIs zu wirtschaftlichen Totalschäden abstempeln.

Meinen Privatwagen, einen Volvo XC 90 Benziner, kalkuliere ich für 250.000 Km. Aktuell hat er 110.000 Km gelaufen und sieht aus wie neu, ist technisch einwandfrei, kostet allerdings locker 1.000 Eur im Jahr in der Werkstatt. Zugegeben treibe ich diesbzgl. auch einen großen Aufwand, meine fahrzeuge sind immer technisch perfekt und sofort uneingeschränkt einsatzbereit. Das ist eben die Kehrseite der modernen und schweren High-Tech-Autos.

Aber mein Job erfordert es, vielleicht bekomme ich in 2 min. einen Anruf und fahre dann 1.200 Km. Mit VW und Volvo geht das.

Sieh Dir ruhig auch mal die Ford Focus und die Opel Astra an.

Alles andere in dieser Klasse, v.a. die hier auch empfohlenen Hybridautos, wären mir bei einer höheren Laufleistung wie Du sie fährst, in Bezug auf das Reparaturkostenrisiko zu gefährlich oder bringen keinen Kostenvorteil beim Spritverbrauch, da hauptsächlich Autobahn gefahren wird.

Der ebenfalls empfohlene Mercedes E 220 CDI ist für Deine Zwecke viel zu teuer. Für 20 kEur hat er bereits 70-80 TKm gelaufen und spätestens bei der 120.000 Km-Inspektion kostet meiner Erfahrung nach jedes Auto richtig geld. V.a. die großen. Das war bei meinem Mercedes E 320 CDI und dem E 270 CDI, auch ein 211er, der Fall, genauso wie beim BMW 530d, dem aktuellen A4 und einem früheren Mercedes S. Der Volvo kostete schon bei 90.000 Km viel.

Möglicherweise fällt auf, dass ich viel Taxi-Technik fuhr. Und das tat ich schonend. Trotzdem waren die Autos teuer.

Halte also Dein Geld zusammen und kaufe ein möglichst neues Auto wie eben einen Golf TDI.

Gruß,

M.

Themenstarteram 18. Juni 2009 um 13:35

@matz

Du würdest also sagen, dass es sich nicht lohnt, einen 3 Jahre alten Wagen mit etwa 60.000km zu kaufen? Die Passats (2.0l TDI, Comfortline) kosten in dem Bereich etwa 16.000€ - 18.000€, Gölfe etwas weniger. Damit hätte man im Vergleich zum Jahres- oder Vorführwagen noch einige Euro für die früheren Verschleißreparaturen über. Letztere kosten etwa 20.000-22.000€.

...schaue dir doch bei den Franzosen um, die haben recht komfortable Autos! Bei viel Km pro Jahr macht das was aus - also Probefahrten machen! 

Themenstarteram 18. Juni 2009 um 14:08

Sind die französischen Autos denn von der Zuverlässigkeit mit VW und Co. zu vergleichen?

Hallo!

Bei der hohen Fahrleistung wird das dann in meinen Augen immer mehr zur Glückssache.

Wenn der Passat die 60.000 Km nur geschrubbt worden ist, kaufst Du Dir massiven Ärger ab 150.000 Km ein. Das ist eben das Risiko.

Dasselbe gilt für Leihwägen, die oft mit um die 30.000 Km zu attraktiven Konditionen angeboten werden. Du weisst einfach nicht, was zuvor mit dem Wagen angestellt worden ist.

Ich versuche nur, Dir hier eine möglichst seriöse und sichere Empfehlung zu geben.

Ich persönlich würde mir bei einer derart hohen Fahrleistung mit dem Privat-PKW einen Mercedes E 280 CDI Kombi Avantgarde mit Ledersitzen, um die 50.000 Km, schön voll ausgestattet, von einer DB NL kaufen. Kostet 25-27 TEur, macht Spass und ich weiss ungefähr, was mich an Kosten erwartet. Das Modell gefällt mir einfach gut und solche Autos werden normalerweise auch nicht gnadenlos verheizt.

Gerade die Passat und A4 als Diesel hingegen sind die typischen Vertreterautos, die ständig unter Volllast laufen. Daher würde ich so etwas nicht gebraucht kaufen.

Von französischen Autos lässt man als Vielfahrer besser die Finger. renault ist nach wie vor qualitativ auf Alfa Romeo - Niveau und Peugeot bestenfalls auf dem von Opel.

Der 407 ist zudem fahrwerksseitig m.E. brandgefährlich, solche Schaukeln dürften überhaupt nicht mehr verkauft werden.

Gruß,

M.

Zitat:

Original geschrieben von FellowEngineer

Sind die französischen Autos denn von der Zuverlässigkeit mit VW und Co. zu vergleichen?

Inzwischen ja, die Hersteller nehmen sich alle nicht mehr viel, wenn man die neueren Baujahre vergleicht. Dafür hat man bei den Franzosen (oder auch anderen wie Japanern etc.) den Vorteil, dass man eben ein jüngeres Auto, wenn nicht gar Neuwagen kaufen kann mit dann eben entsprechend sehr guten Garantiebedingungen.

wie stehts z.B. damit?

http://www.motor-talk.de/.../...modell-unter-18-000-euro-t2298733.html

Zitat:

Original geschrieben von matzhinrichs

Ich persönlich würde mir bei einer derart hohen Fahrleistung mit dem Privat-PKW einen Mercedes E 280 CDI Kombi Avantgarde mit Ledersitzen, um die 50.000 Km, schön voll ausgestattet, von einer DB NL kaufen. Kostet 25-27 TEur, macht Spass und ich weiss ungefähr, was mich an Kosten erwartet.

Und wie will er nun die 27.000€ bezahlen, wenn er nur 20.000€ hat? Nicht zu vergessen die höheren Kosten aufgrund von Versicherung, Sprit, Steuern, Wartung?

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