Welchen Diesel im W124?

Mercedes E-Klasse W124

Hallo zusammen!
Ich spiele mit dem Gedanken, meinen W202 (C220D, 95 PS, BJ 1994, 340.000 km) gegen einen W124-Diesel zu tauschen.
Ein wichtiger Grund für meinen angedachten Tausch: Ich möchte unter die PÖLer gehen. Meine Lucas-ESP ist dafür leider nicht geeignet :-(
Aber welchen Diesel nehme ich? Ich habe eine Jahres-KM-Leistung von ca. 70.000 km.

Den 200D mit 72/75 PS? Gegen die Gemütlichkeit habe ich nix einzuwenden. Auf der Autobahn kann man sowieso selten schneller als 140 fahren.

Was ist mit dem 250D? Soweit ich weiß, gab es den erst mit 90/94 PS und später mit 113 PS. Die 90/94-PS-Modelle sind mittlerweile zu sehr akzeptablen Kursen zu bekommen. Haben diese Motoren bekannte, schwerwiegende Probleme, die zu diesen Preisen führen?

Und schließlich der 300D. Mir ist aufgefallen, dass diese Fahrzeuge häufig eine sehr gute Ausstattung haben. Aber wie siehts mit dem Motor aus?

Und die wichtigste Frage: Welcher dieser Motoren ist am besten (möglichst ohne Umbau) zum pölen geeignet?

61 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Meik´s 190er


.

Wobei mich die laufende Filterdiskussion momentan von den alten Dieseln abhalten würde. Wer weiss was da noch kommt. 🙁

Gruß Meik

Lichtblick ?

http://forum.mb124.de/read.php?1,403177

Bei dieser ganzen PÖL-Diskussion würde mich echt mal interessieren, was denn nun wirklich hinten rauskommt, also aus dem AUSPUFF.

Ich hab ja bei der PÖLerei immer noch den ökologischen Hintergedanken. Rein CO²-technisch ist die Bilanz sicher besser als Beim Diesel, denn es wird ja nur soviel freigesetzt wie die Pflanze im Wachstum aufgenommen hat plus das, was während der Produktion ausgestoßen wird (Anbau, Transport etc.)

Dementsprechend wäre mal ne Abgasanalyse echt interessant...

Und Fakt ist, dass die Spritpreise langfristig wieder steigen werden....

Gruß Lars, der ab dem Wochenede umbaut....

Zitat:

Original geschrieben von TomE250TD


Lichtblick ? http://forum.mb124.de/read.php?1,403177

Das Prob wird hierzulande die Anerkennung, sprich die Erteilung eines entsprechenden Schriftstückes sein, das die Kompatibilität mit den Abgasbestimmungen bescheinigt.

Einerseits wird die Lobby der Autoindustrie darauf drängen, möglichst hohe Kaufanreize/-zwänge für die Besitzer älterer Diesel zuschaffen, andererseits wäre es interessant zu ermitteln, wie groß die Zahl derer ist, die bei Rußfilterzwang gekniffen sein werden. Die Interessen letzterer werden nur dann gehört werden, wenn diese potenzielle Wählergruppe groß - sprich relevant -genug ist.

Ich fürchte, die Autobauer sind stärker.

Andere Länder machen da erheblich weniger Bohei um strenge Abgaswerte, vor allem da, wo es keine Autos produzierende Industrie gibt. Na sowas...

Zitat:

Original geschrieben von Bommelkönig


hmm ja, da hast du recht, bei so einem zeitraum / km-leistung. aber wirklich langfristig gerechnet, sagen wir 100 tsd km + X, da fangen dann vermutlich so langsam DIE pöl-reperaturen an. seien es die düsen, tanksieb, oder sonst irgendwas, oder einfach nur die schläuche die sich verhärtet haben, irgendwo zieht er luft. wenn man das selber machen kann, ist es natürlich "umsonst", die zeit die du investierst, fehlt dir dann trotzdem woanders. muss man halt alles mit reinrechnen.

wie gesagt habe ich ebenfalls 40 tsd km mit pöl letzten beiden jahre abgespult, und natürlich aehnlich wie du auch gespart 🙂 trotz allem, das auto leidet langfristig stärker unter pöl als unter diesel.
wenn man die kiste nur 75 tsd fährt und dann weiterverkauft, kanns einem ja egal sein >:]

aber wie du schon sagst, jeder muss es selber wissen 🙂

Bei meiner Jahres-km-Leistung geht es um über 1.000 EUR Ersparnis pro Jahr. Das ist schon ne Hausnummer...

Natürlich muss ich da evtl. pöl-bedingte Mehrausgaben gegenrechnen.

Bei höherem Dieselpreis steigt auch diese Ersparnis.

Und dann hat man natürlich noch verschiedene Optionen: Ist Diesel billig, tanke ich Diesel. Ist Diesel teuer, wird gepölt oder gemischt.

Verstehe ich es eigentlich richtig, dass man nach Belieben mischen kann und damit evtl PÖL-Probleme (im Winter sowieso) verringern kann? Und die Ersparnis natürlich auch...

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Zitat:

Original geschrieben von Follkao


Verstehe ich es eigentlich richtig, dass man nach Belieben mischen kann und damit evtl PÖL-Probleme (im Winter sowieso) verringern kann? Und die Ersparnis natürlich auch...

Moin,

mischen kannst wie Du willst. Eigentlich reichen 10% Diesel im Winter um das Zeugs etwas zu verdünnen.

Tom

Gibt es eigentlich Erfahrungen, wie die Einspritzpumpen den Natorsaft vertragen? Auf dem Pumpenfriedhof sieht man das Ergebnis und die vermutete Ursache diverser Bosch-Verteiler-ESP-Totalschäden...

Öhm, hast Dir mal angesehen was da für Autos ruhen?
Als die Biodiesel Diskussion neu war hieß es auch man könne den VW TDI damit fahren *hust*

Ich würd jetzt ganz spontan behaupten daß die VW_Motoren einfach mit nix anderem als reinem Diesel umgehen können, natürlich rein konstruktionsbedingt.

Zitat:

Original geschrieben von Eclipsed


Gibt es eigentlich Erfahrungen, wie die Einspritzpumpen den Natorsaft vertragen? Auf dem Pumpenfriedhof sieht man das Ergebnis und die vermutete Ursache diverser Bosch-Verteiler-ESP-Totalschäden...

Dachte wir sind hier im 124er Forum. der ja nun eben auf Grund seiner Reihenpumpe so problemlos mit PÖL zu fahren ist.

Tom

Opels E-Kadetts machen das auch mit und auch Golf II Diesel hat da kein Problem mit.

Bei 124ern werden die Pumpen bei Pöl auch stärker belastet und alles geht kaputt, irgendwann.

Nur halten die 124er Pumpen eben länger.

Ökologisch ist Pöl nicht, denn es ist eine riesen Umweltverschmutzung.
Dazu zählt einerseits der Russ, welcher Krebserregend ist und andererseits auch die Geruchsbelastung, und auch das ist Umweltverschmutzung die wohl keiner abstreiten will...

Der Russ von normalen Diesel ist dagegen wesentlich harmloser.

Mfg, Mark

Ob der Russ von Diesel harmloser ist lass ich mal dahingestellt. Jedenfalls stösst ein PÖL betriebener Motor erheblich mehr davon aus. Von der Schadstoffbilanz sieht es daher nicht so toll aus für PÖL. Und wie es aussieht verstopfen die unverbrannten Anteile auch die Russfilter, wobei da noch mehr Erfahrungswerte fehlen.

Wieviel PÖL du fahren kannst hängt von der Fahrstrecke und vom Umbau ab. Ich fahr bei viel Kurzstrecke maximal 50&, im Winter nur 30% PÖL. Bei längeren Strecken geht bei Plusgraden auch schnell 100% sogar ohne Umbau. Wobei ein Wärmetauscher nie schadet und die Belastung für Motor und ESP senkt.

Die Russfilterthematik find ich hier in D echt zum Ko... 😠

Nicht nur die Fahrverbote. In anderen Ländern werden für unsere Autos Filter teilweise schon seit Jahren angeboten, nur hier in D bekommen die keine Zulassung. Selbst MB hat schon in den 80ern Fahrzeuge mit Filter in den USA verkauft.

Was soll der Sch...?

Gruß Meik

Zitat:

(...)
Die Russfilterthematik find ich hier in D echt zum Ko... 😠
(...)
Was soll der Sch...?
Gruß Meik

Wie ich bereits schrieb: die Autoindustrie redet hierzulande über ihre Lobbyisten ein gewichtiges Wort mit. Und den Staat freut's, dass sich ein weiterer Grund finden lässt, die Steuereinnahmen von Haltern älterer Autos noch ein Stückchen zu erhöhen.

Hat übrigens mal jemand gehört, dass auch für LKW Filter eingeführt werden bzw. diese aus den Städten wegen der "Rußbelastung" draußen bleiben sollen? Nein? Was Wunder, auch das Speditionswesen hat 'ne starke Lobby. Otto Normalfahrer eben nicht.

Jetzt kann man nur nicht mehr über rot-grün deswegen schimpfen...

Hätten alle Leute nagelneue, den aktuellen Abgasbestimmungen entsprechende Autos, würden wahrscheinlich Steuern auf bestimmte Lackierungen oder 'ne Airbag-Abgabe eingeführt. Wenn in einigen Jahren die Euro2 und Euro3-Autos langsam weniger werden, zahlen eben die Euro4- und Euro5-Fahrzeuge höhere Steuern. Hauptsache, die (Staats-)Kasse stimmt.

Steuereinnahmen sind eine Sache, irgendwo muss der Staat ja sein Geld einnehmen. Und eine Lobby des Speditionsgewerbes? Ist mir nicht bekannt. Guck da mal hinter die Kulissen was da abgeht, das ist für deutsche Unternehmen nur noch ein Überlebenskampf.

Nur hat man da erkannt dass man den Lieferverkehr nicht eben verbieten kann weil es für die betreffenden Betriebe keine Alternativen gibt.

Was mich vielmehr ärgert: Es gibt Filter! Und unser Staat verhindert dass wir die einbauen dürfen!! Das ist ökologisch doch der totale Schwachsinn. Das Problem ist in D vielmehr dass man uns im Namen des Umweltschutzes fast alles verkaufen kann.

Kaum steht irgendwo "Bio" drauf kostet es gleich das 5fache.

Gruß Meik

Zitat:

Original geschrieben von Meik´s 190er


Kaum steht irgendwo "Bio" drauf kostet es gleich das 5fache.

also bio-diesel ist eine spur billiger als normaler ... 😁 😉

Zitat:

Original geschrieben von Mark-RE


Opels E-Kadetts machen das auch mit und auch Golf II Diesel hat da kein Problem mit.

Bei 124ern werden die Pumpen bei Pöl auch stärker belastet und alles geht kaputt, irgendwann.

Jawoll Mark, irgendwann geht alles kaputt...

Dieses typische dumme Geschwätz von Dir ist hier schon zur Gewohnheit geworden.

Zitat:

Original geschrieben von Mark-RE


Nur halten die 124er Pumpen eben länger.

Ökologisch ist Pöl nicht, denn es ist eine riesen Umweltverschmutzung.
Dazu zählt einerseits der Russ, welcher Krebserregend ist und andererseits auch die Geruchsbelastung, und auch das ist Umweltverschmutzung die wohl keiner abstreiten will...

Der Russ von normalen Diesel ist dagegen wesentlich harmloser.

Gibt es für diese geistreichen Feststellungen irgendwelche Belege außer Deiner Nase?

Gruß

Shango

Öhm...wegen normalem Diesel haben wir doch die Feinstaubgeschichte...
Und dass PÖL Acrylamid rausrotzt is genauso gefährlich wie der Duft einer Frittenbude, also komm mal runter. ich nippel doch auch nich ab weil ich mir ein paar Pommes mache!

Und öööh...schonmal Autobild gelesen? Blaubes Salatöl Experimente? Leider nach knapp nem Jahr eingestellt weil der Golf 2 Motor dran verreckt ist. Soviel dazu.

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