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Welche Dashcam inkl. Parküberwachung?

Themenstarteram 22. März 2020 um 11:45

Ich würde gerne eine Dashcam installieren, der Parkraum sollte auch überwacht werden. Welches Modell ist da zu empfehlen?

 

Bisher habe ich damit gar keine Erfahrungen.

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79 Antworten

Gelöscht.

Hallo!

 

Auch eine dauerhafte Aufzeichnung ist alles andere als "das Richtige". Und zwar unabhängig von der juristischen Problematik aus rein technischer Sicht.

 

Für eine gelegentliche Parküberwachung mag das noch funktionieren. Wohl dem, der sein Fahrzeug die ganz überwiegende Zeit des Tages in der eigenen Garage oder ähnlich für Dritte unzugänglich parken kann und deshalb nur stundenweise überwachen "muss". Für alle anderen, bei denen das Auto normalerweise einfach auf der Straße oder in der Tiefgarage steht, ist eine echte 24/7-Rundumüberwachung kaum praktikabel.

 

Eine permanent aufzeichnende Kamera entnimmt eine erhebliche Menge Strom aus der Fahrzeugbatterie und entleert diese über kurz oder lang. Immerhin parkt ein Auto in Deutschland durchschnittlich etwa 23 Stunden am Tag.

 

Soviel fährt kaum jemand, um diesen Stromverbrauch dauerhaft kompensieren zu können. Bliebe als Möglichkeit, die Batterie regelmäßig extern nachzuladen .... da bekommt man schon mal einen Vorgeschmack auf Elektromobilität. ;)

 

Und dabei reden wir hier von lediglich einer Kamera. Die in der Regel nur nach vorne sieht. Wenn also "die Handtasche" an den Seiten oder dem Heck Kratzer verursacht, hat man weiterhin gar nichts in der Hand. Oder man installiert eben - wie weiter vorn im Thread bereits erwähnt - mindestens 4 Kameras. Mit entsprechend exorbitantem Stromverbrauch.

 

Abseits der technischen Probleme frage ich mich allerdings, was ich mit einer Dashcam-Aufnahme soll, die sich rechtlich nicht verwerten lässt. Die Lüge, "ein Freund wäre Zeuge", wiegt da strafrechtlich noch weit schwerer als die Datenschutzverletzung durch die Dashcam. Das muss dann also schon ein wirklich beneidenswert guter Freund sein, der im Streitfall als vorgeblicher Zeuge eines Blechschades eine Falschaussage macht.

 

Gruß

.SD

 

Richtig, wer 23 Stunden am Tag überwachen muss, muss über externe Lösungen nachdenken wie eine Wildkamera.

Ansonsten habe ich zwischen Dashcam und Steuergerät einen Batteriewächter dazwischen geklemmt. Die Dashcam geht also vorher aus bevor die Autobatterie alle ist. Zum starten bleibt genug Saft drin. Hat die letzten 11 Monate sehr gut funktioniert.

Ich habe auch nur eine Kamera nach vorne. Mir reicht das aus. Ich muss die Tat nicht direkt auf Video haben da es ja eh nicht zugelassen ist. Es reicht mir wenn ich rückwärts eingeparkt habe und am Vortag kein Schaden festzustellen ist mir das Video anzuschauen wer an meinem Auto vorbei gelaufen ist oder neben mir geparkt hatte und dann gleich wieder losgefahren ist. Wenn ich vorwärts eingeparkt habe kann ich das nicht erkennen, das ist richtig. Zu Silvester war ich froh so eine Möglichkeit zu haben. Und Tatsächlich, es haben genau vor meinem Wagen Leute Batterien gezündet. Wäre ein Schaden entstanden hätte ich sie ansprechen können.

Ich hatte letztes und vorletztes Jahr 3 Schäden noch mit meinem alten Auto. 2 an der Front, eine an der Seite. Alle sind abgehauen und alle hätte ich mit der Möglichkeit bekommen und einen 4stelligen Betrag gespart. Das ist ein echt beschissenes Gefühl wenn dir Leute dein Auto zerdeppern und dann abhauen, daher habe ich mich dafür entschieden. Einen 100 % Schutz gibt es nicht. Aber sie ist meiner Meinung nach die praktischste und kostet fast nichts. Auch die Frau mit der Handtasche läuft dann durch das Bild und die kann ich suchen. Mittels Kippschalter stelle ich die Parkraumüberwachung auch wenn ich denke ich parke sicher aus um die Batterie zu schonen. Eine neue benötige ich aber sicher eher als andere. Das ist es mir aber Wert.

Den Freund brauche ich gar nicht, wichtig ist das ich es weiß, den Rest kann man so klären.

Hallo!

 

Zitat:

@TobiasundNadin schrieb am 25. März 2020 um 06:08:44 Uhr:

Richtig, wer 23 Stunden am Tag überwachen muss, muss über externe Lösungen nachdenken [...]

 

Ansonsten habe ich zwischen Dashcam und Steuergerät einen Batteriewächter dazwischen geklemmt. Die Dashcam geht also vorher aus bevor die Autobatterie alle ist. [...]

 

Ich habe auch nur eine Kamera nach vorne. Mir reicht das aus. Ich muss die Tat nicht direkt auf Video haben da es ja eh nicht zugelassen ist. Es reicht mir wenn ich rückwärts eingeparkt habe [...]

 

[...] Mittels Kippschalter stelle ich die Parkraumüberwachung auch wenn ich denke ich parke sicher aus um die Batterie zu schonen. [...]

Alles in allem erstaunlich viele nachträgliche Einschränkungen der ursprünglich so pauschalen Aussage "Daueraufzeichnung sei das einzig Richtige". ;)

 

Da der lt. eigener Aussage unerfahrene TE leider keine Einlassung dazu gemacht hat, unter welchen Umständen er parkt und in welchem Umfang er dies dann gerne überwachen möchte, sind diese Einschränkungen aber sehr wichtig und richtig.

 

Zitat:

Ich hatte letztes und vorletztes Jahr 3 Schäden noch mit meinem alten Auto. [...] Das ist ein echt beschissenes Gefühl wenn dir Leute dein Auto zerdeppern und dann abhauen, [...]. Einen 100 % Schutz gibt es nicht. Aber sie ist meiner Meinung nach die praktischste und kostet fast nichts. Auch die Frau mit der Handtasche läuft dann durch das Bild und die kann ich suchen.

Unbestritten ist das extrem ärgerlich. Ich möchte auch nicht grundsätzlich gegen eine Dashcam argumentieren. Im Gegenteil, ich hätte ich gerne selbst eine, habe aber leider bisher nichts passendes gefunden (auch nicht bei z. B. Blackvue).

 

Was die Frau mit der Handtasche angeht: Ich kann glücklicherweise überwiegend in geschützter Umgebung parken. Eine Parkuberwachung könnte ich deshalb am ehesten in Situationen gebrauchen, wo das Fahrzeug im öffentlichen Raum steht. Auf dem Supermarkt-Parkplatz zum Beispiel. Wenn ich da nicht direkt daneben stehe und sehe, wie ein Fußgänger (oder sonst jemand ohne Fahrzeug-Kennzeichen) mein Fahrzeug beschädigt, nützt mir die beste Dashcam der Welt herzlich wenig. Einfach weil eine Identifikation der Person auch anhand einer noch so perfekten Aufnahme praktisch unmöglich ist. Zur Polizei kann ich damit ja nicht.

 

Zitat:

Den Freund brauche ich gar nicht, wichtig ist das ich es weiß, den Rest kann man so klären.

Du argumentierst offenbar ebenso hypothetisch wie ich. ;) Und ich könnte mir da gut vorstellen, dass der Angesprochene (der sich ja auch schon bei der Beschädigung nicht seiner Verantwortung gestellt oder es schlicht nicht bemerkt hat) nach Beweisen verlangt. Ganz ehrlich, ich bin mir ziemlich sicher, die Taktik mit dem imaginären Zeugen, den man dann aber auf Nachfrage gar nicht präsentieren kann, wird im Ernstfall (wo evtl. sogar noch unerlaubtes Entfernen vom Unfallort im Raum steht) nicht aufgehen.

 

Gruß

.SD

Ich kann ja nur davon sprechen was ich selbst erlebt habe. Und alle 3 Unfälle hätte ich mit meiner jetzigen Lösung die Verursacher bekommen. Das ganze hat mich so um die 30 Euro gekostet für den Batterieschutz. Die Dashcam habe ich ja schon vorher genutzt.

Ich nutze die Parkraumüberwachung auch nur dort wo es eng wird. Ich fotografiere aber auch die Nummernschilder bei den Autos die neben mir stehen. Einfach für den Fall der Fälle. Zusätzlich parke ich meist rückwärts damit die Dashcam alles aufnimmt, wenn ich an den Kofferraum muss parke ich sogar noch mal um. Beim einkaufen parke ich in der hintersten Ecke.

Ich hoffe durch die Maßnahmen die Chance zu verringern das ich erneut Opfer werde. Außschliesen kann ich das aber im verrückten Berlin aber wohl nie ganz. Bei einem Neuwagen passt man aber auch etwas mehr auf und ist etwas Paranoid, in 5 Jahren sehe ich das sicher auch wieder etwas anders.

Zitat:

@TobiasundNadin schrieb am 25. März 2020 um 16:47:56 Uhr:

Ich kann ja nur davon sprechen was ich selbst erlebt habe. Und alle 3 Unfälle hätte ich mit meiner jetzigen Lösung die Verursacher bekommen. Das ganze hat mich so um die 30 Euro gekostet für den Batterieschutz. Die Dashcam habe ich ja schon vorher genutzt.

Ich nutze die Parkraumüberwachung auch nur dort wo es eng wird. Ich fotografiere aber auch die Nummernschilder bei den Autos die neben mir stehen. Einfach für den Fall der Fälle. Zusätzlich parke ich meist rückwärts damit die Dashcam alles aufnimmt, wenn ich an den Kofferraum muss parke ich sogar noch mal um. Beim einkaufen parke ich in der hintersten Ecke.

Ich hoffe durch die Maßnahmen die Chance zu verringern das ich erneut Opfer werde. Außschliesen kann ich das aber im verrückten Berlin aber wohl nie ganz. Bei einem Neuwagen passt man aber auch etwas mehr auf und ist etwas Paranoid, in 5 Jahren sehe ich das sicher auch wieder etwas anders.

Kenne ich auch. :)

Aber meist steht man ganz am Ende, alles daneben noch frei und der nächste stellt sich trotzdem neben dein Auto...

Zitat:

@TobiasundNadin schrieb am 24. März 2020 um 15:43:20 Uhr:

Kann man auch abkürzen. Es gibt keine Dashcam die zuverlässig eine Erschütterung aufnimmt. Bei nem Kratzer mit der Handtasche zum Beispiel wird sie nicht anspringen. Daher ist das einzig richtige, auch wenn eben illegal, das dauerhafte filmen. Es muss ja dann nicht die Dashcam gewesen sein die es aufgenommen hat sondern ein Freund der grade vorbei gelaufen ist und die Frau gesehen hatte...

Man "beweist" dann also eine Straftat durch eine Falschaussage, also durch minimum eine Ordnungswidrigkeit (die Dashcam) und durch eine Straftat (die Falschaussage des Freundes).

Muß man aber auch mögen...

Alternative ist dann doch eher ein Auto bei dem nicht jeder Kratzer zählt oder Stossleisten, wahrscheinlich aber beides uncool...

Warum soll eine Cam die bei Erschütterungen auslöst eine Ordnungswidrigkeit sein ?

Gelesen worauf sich mein Beitrag bezog? Ist ja durchaus zitiert...

Hier nochmal die Kernaussage von TobiasundNadin: " Daher ist das einzig richtige, auch wenn eben illegal, das dauerhafte filmen. Es muss ja dann nicht die Dashcam gewesen sein die es aufgenommen hat sondern ein Freund der grade vorbei gelaufen ist und die Frau gesehen hatte..."

Naja, man muss es auch mögen wenn andere einem sein Eigentum, oder zumindest Besitz, beschädigen und dann einfach abhauen. Das ich wegen anderen ein „uncooles“ Auto fahre finde ich nun keine Alternative.

Manchmal muss man eben handeln. Ich schaue mir die Bilder die aufgenommen werden nicht zum Spaß an und veröffentliche sie auch nicht, seien die Situationen die ich aufnehme manchmal doch zu komisch. Durch die Straftat die wir oder ich begehe, kommt kein Dritter zu schaden. Ich schütze sogar andere vor den Tätern, erwischt man sie nie, machen sie es immer wieder weil ja eh nichts passiert. Ich kann damit also leben.

Und genauso fühle ich mich durch illegale Dashcams dauerüberwacht. Muß ich jetzt als Reaktion die Dinger alle lackieren, stehlen, überkleben... Was auch immer?

Machst du das mit den Kameras in Zügen, am Flughafen, oder den Kameras zur Verkehrsüberwachung usw. auch?

Ich halte eine Vollüberwachung im öffentlichen Raum sinnvoll. Sie verhindert zwar keine Straftaten, aber sie hilft der Verfolgung der Straftäter ungemein.

Du verwechselt legal mit illegal.

Es scheint dir aber auch nicht zu gefallen wenn andere illegale Mittel verwenden möchten um dein illegales Verhalten zu verhindern. Ein Anfang.

 

Übrigens gibt dir deine Befürwortung der Vollüberwachung nicht das Recht dazu. Du hast aber das Recht in solche Staaten auswandern zu dürfen, die dies erlauben. Zumindest in normalen Zeiten.

 

Wenn dann müssen Regelungen gefunden werden die mit dem Datenschutz vereinbar wären. Also meinethalben Dauerkameras die nur bei begründetem Verdacht und nur von Behörden ausgelesen werden dürfen und können.

Ich kann auch meine Meinung kund tun und politisch engagieren damit es geändert wird, dafür muss ich nicht auswandern. Das kannst du dann machen wenn es dir dann nicht gefällt. Ich verstehe die Argumentation daher nicht, denn wir würden sonst immer auf der Stelle stehen bleiben wenn man nichts ändert und hätten heute noch die gesellschaftlichen Regeln von vor 1000 Jahren.

Warum stört es dich eigentlich so das ich filme? Siehst du so gut aus das ich mir die Bilder gerne anschauen möchte oder was ist da los? Ja es könnte Regeln dazu geben so wie wo es erlaubt ist ja auch schon. Aber die gibt es noch nicht, daher handle ich jetzt eben illegal um mich zu schützen.

Weil ich weder in einem Überwachungsstaat leben möchte noch lebe...

Es geht also erstmal niemanden wo ich wann bin, wue ich aussehe, mit wem ich rumlauf...

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