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Wechselkennzeichen

Themenstarteram 30. Oktober 2016 um 14:17

Im Forum kriegt man recht kurze Antworten: "vergiss es" und " hast Du schon mal ein Wechselkennzeichengesehen?"

Soweit die Quintessenz. Aber warum?

Zu meinen Ergebnissen der Recherche (zusammengefasst):

- Für das Wechselkennzeichen muss man 2x Steuern zahlen (unumgänglich, und im Forum bereits erwähnt)

- Man schließt zwei volle Versicherungen ab, für jedes Fahrzeug, und nicht einmal die SF-Klasse ist gleich, sondern das zweite Auto geht wie der Zweitwagen ab SF4 los.

- Man benötigt ein ziemlich merkwürdiges, zweiteiliges Kennzeichen, und man muss es immer korrekt anbringen (im Forum auch schon erwähnt)

- man benötigt einen legalen Standplatz für das gerade nicht mit allen Kennzeichenversehene Fahrzeug (im Forum auch schon erwähnt)

- Ersprarnis: ein je nach Versicherung unterschiedlich hoher Rabatt. Bei Huk gibt es 10%, bei DER gibt es 20%.

Bei HUK gibt es aber ohnehin 5%, wenn man eine weitere Versicherung bei denen hat. Ob die 10% noch dazu kommen, konnte mir die Dame am Telefon nicht mehr sagen. Mit einem Wechselkennzeichen ist also selbst die Hotline überfordert.

Ob man sich für gesparte 100-150 Eur im Jahr den Ärger mit der Wechselei antun muss, ist wahrlich fraglich. Ob man bei DER und 20% Rabatt insgesamt günstiger versichert ist, als mit HUK und 10% Rabatt - dies alles muss auch erst erfragt werden.

Im Endeffekt ist die Antwort auf "Sein oder nicht Sein" sehr individuell, und mit viel Telefoniererei verbunden. Am Ende zählen die nackten Zahlen, und das Kosten-Nutzen-Aufwandsverhältnis.

Ich habe mich auch dagegen entschieden.

Aber ich würde nicht "vergiss es" antworten, wenn sich jemand erkundigt, sondern "Du musst es durchrechnen, und das sind die Randbedingungen... (s.o.)"

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41 Antworten

Und nach dem Durchrechnen und Berücksichtigung der Randbedingungen folgt der messerscharfe Schluss "VERGISS ES".

Kenne wen, der es für seine "Oldtimer" macht. Die fährt man ja ohnehin nur selten. Da zB. kann es sich durchaus "lohnen"

exakt, weil die deutsche Bürkokratie es mal wieder nicht auf die kette bekommen hat, die Idee dahinter zu verwirklichen und die versicherungswirtschaft dies auch nicht unterstützt. ein schelm, wer lobbyarbeit vermutet.

Zitat:

@guruhu schrieb am 30. Oktober 2016 um 14:25:25 Uhr:

Kenne wen, der es für seine "Oldtimer" macht. Die fährt man ja ohnehin nur selten. Da zB. kann es sich durchaus "lohnen"

warum?

Ist doch für die Versicherung ein einträgliches Geschäft. Jedes Auto (fast) mit voller Prämie versichern, aber es ist immer nur ein tatsächliches Risiko auf der Straße. Gleiches für die Kfz.-Steuer. Einfach nur die Prämie/Kfz.-Steuer nach dem höchsten Wert berechnen wäre vermutlich zu einfach gewesen.

Da bevorzuge ich das Saisonkennzeichen, das Cabrio sieht den Winter nur durchs Garagenfenster, sieht nach nun 9 Jahren immer noch neuwertig aus und kostet auch nur in den Monaten Geld, in denen es tatsächlich gefahren wird.

Zitat:

@PeterBH schrieb am 30. Oktober 2016 um 14:33:39 Uhr:

Ist doch für die Versicherung ein einträgliches Geschäft. Jedes Auto (fast) mit voller Prämie versichern, aber es ist immer nur ein tatsächliches Risiko auf der Straße. Gleiches für die Kfz.-Steuer. Einfach nur die Prämie/Kfz.-Steuer nach dem höchsten Wert berechnen wäre vermutlich zu einfach gewesen.

Eben, risikotechnisch teile ich Deine Meinung voll und ganz.

Um so mehr ist doch verwunderlich, dass der höchsten Rabatt, den ich bisher zu dem Thema gesehen habe, 25% Prämiennachlass ist. Ich glaube DEVK, die ja auch nicht unbedingt ein niedriges Tarifniveau haben.

Gerade im Kfz-Bereich, wo der Wettbewerb nahe zu am höchsten ist, wo sich jedes Jahr Versicherer irgendwelche neuen "tollen" Besonderheiten (die kein Schwein braucht) ausdenken, um den Tarifdschungel noch "vollkommener" zu gestalten, wird das Wechselkennzeichen nicht forciert. Warum das?

Zitat:

@phaetoninteressent schrieb am 30. Oktober 2016 um 14:28:01 Uhr:

Zitat:

@guruhu schrieb am 30. Oktober 2016 um 14:25:25 Uhr:

Kenne wen, der es für seine "Oldtimer" macht. Die fährt man ja ohnehin nur selten. Da zB. kann es sich durchaus "lohnen"

warum?

Was warum?

Warum ich ihn kenne?

Warum man Oldtimer selten fährt?

Warum es sich lohnen kann?

Warum ich den Text verfasst habe?

Warum die Banane krumm ist?

Warum....?

warum es sich lohnen soll?

Man spart Geld. Der zusätzliche Aufwand zum Wechseln der Nummernschilder ist 'geringer'.

Was nicht heißt, dass ich nicht bei euch wäre in Bezug auf die eigentlich zu hohen Prämien der Versicherer bzw. auch die Steuer

Themenstarteram 30. Oktober 2016 um 16:17

Ich hätte bei HUK ca. 160 EUR gespart, wenn die zu den 5% dazu gekommen wären, sonst nur ca. 80 EUR... Ich habe beschlossen, dass mir das für den Aufwand zu wenig ist, zumal ich die Option, die Fahrzeuge parallel zu nutzen, auch noch im Hinterkopf habe. Entscheidet sich im Februar/März. Falls also doch getrennt versichert, hätte ich die Zusatzkosten für neue Kennzeichen usw., ich würde also draufzahlen. Lohnt nicht.

Zitat:

@guruhu schrieb am 30. Oktober 2016 um 15:56:57 Uhr:

Man spart Geld. Der zusätzliche Aufwand zum Wechseln der Nummernschilder ist 'geringer'.

Was nicht heißt, dass ich nicht bei euch wäre in Bezug auf die eigentlich zu hohen Prämien der Versicherer bzw. auch die Steuer

wo spart man den Geld? Steuer ist gleich. Kfz-Versicherung unterscheidet sich marginal, weitere Unterhaltskosten sowieso nicht. Kennzeichen sind teurer. Man braucht einen Abstellplatz im Nicht-öffentlichen Verkehrsraum. Ggf. kommt also Stellplatzmiete hinzu.

Alles im allem beraubt man sich extrem der Flexibilität, wenn man mal beide Autos nutzen will, für wenn überhaupt 1,50€ Ersparnis im Jahr.

naja...

Ich habe geschrieben es -KANN- sich lohnen. Nicht dass es sich immer lohnt.

 

Habe ich eine Garage/Grundstück/Was auch immer kostet es mich nichts. Weiß ich, dass ich die PKW nicht parallel fahre (Oldtimer, die ohnehin nur von einer Person gefahren werden), stört mich die Einschränkung nicht.

Die Ersparnis wird irgendwo zwischen wenigen € und niedrigem 3-Stelligen Betrag liegen.

 

Pauschal zu sagen es lohnt sich nicht ist aber definitiv falsch

das kann man schon.

grundstüdck bringt in der regel nichts, da öffentlicher verkehrsraum somit versicherungspflicht.

sf-angleichungen bieten die meisten versicherer bei alleinnutzung an. der vorteil bezöge sich auf die konkreten vertragssiutation, der einen nachlass für das W-Akz zulässt. Das hälst sich schwerst in Grenzen.

Ok lassen wir zahlen sprechen. 26 stück (Stand ca. halbes Jahr alt) bei 4 Millionen Bestand (Bei uns). Mehr sag ich dazu jetzt nicht mehr.

Ansonsten insgemat 2016 Stück in 2012. Mag jetzt jeder seine schlüsse ziehen.

http://www.gdv.de/2013/06/ein-jahr-wechselkennzeichen/

Ich finde ein Wechselkennzeichen lohnt fast immer.

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