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Wechsel Kühlmittel Klimaanlage. Wie ist da er aktuelle Marktpreis?

Themenstarteram 6. Juni 2019 um 17:13

Moin,

 

Die Klimaanlage unseres alten Roomster (BJ 2007) hat kein Stück mehr gekühlt. Es kam nur ein Pfeifen und lauwarme Luft. Also ist meine Frau in die Werkstatt an der Ecke und hat einmal das Kühlmittel austauschen lassen. Kostenpunkt 160,- EUR. Was ich ziemlich viel finde. Auch, wenn die Anlage komplett leer war.

 

Erst im letzten Jahr haben wir das Mittel auffüllen lassen. In einer anderen Werkstatt. Gezahlt haben wir da 50,- EUR. Wahrscheinlich hat er da aber nur nachgefüllt und nachgefüllt und nicht komplett aufgefüllt/ausgetauscht.

 

Leider hat er heute verplant zu checken, ob die Anlage ein Leck hat. Also kommende Woche nochmal hin. Werkstatt argumentiert mit den massiv gestiegenen Preisen für das Kühlmittel.

 

Ist dem so?

 

Ich hätte das ja anders geregelt, aber die Frau ist halt einfach losgedüst ohne mal weitere Angebote einzuholen. ;)

 

Beste Antwort im Thema

In meinem 3,9 kW Klimagerät zu Hause (Dachgeschoss :rolleyes:) befinden sich 280 Gramm Propan (R290) inkl. den Sprüchen auf der Anlage nicht zu rauchen und kein Lagerfeuer daneben zu machen. :D Da die Anlagen aber aufgrund des Explosionsrisikos deutlich solider gebaut werden müssen, sind sie in der Regel langlebiger.

Propan ist gegenüber echten Kühlmitteln halt deutlich schonender zur Umwelt mit einem GWP CO2-Faktor von 3. D.h. 300 Gramm Propan entsprechen 900 Gramm CO2. R134a hat z.B. Faktor 1430, d.h. 300 Gramm R134a entsprechen 429 Kilogramm(!) CO2.

Effizienter ist R290 ebenfalls, man benötigt deutlich weniger für den gleichen Kühleffekt wie von anderen Kältemitteln wie R134a, R404A, R410A, usw.

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gibts eigentlich schon Propan R290 Klimaanlagen in PKWs?

Zitat:

@Stereo_ schrieb am 6. Juni 2019 um 17:13:10 Uhr:

Moin,

Die Klimaanlage unseres alten Roomster (BJ 2007) hat kein Stück mehr gekühlt. Es kam nur ein Pfeifen und lauwarme Luft. Also ist meine Frau in die Werkstatt an der Ecke und hat einmal das Kühlmittel austauschen lassen. Kostenpunkt 160,- EUR. Was ich ziemlich viel finde. Auch, wenn die Anlage komplett leer war.

Erst im letzten Jahr haben wir das Mittel auffüllen lassen. In einer anderen Werkstatt. Gezahlt haben wir da 50,- EUR. Wahrscheinlich hat er da aber nur nachgefüllt und nachgefüllt und nicht komplett aufgefüllt/ausgetauscht.

Leider hat er heute verplant zu checken, ob die Anlage ein Leck hat. Also kommende Woche nochmal hin. Werkstatt argumentiert mit den massiv gestiegenen Preisen für das Kühlmittel.

Ist dem so?

Ich hätte das ja anders geregelt, aber die Frau ist halt einfach losgedüst ohne mal weitere Angebote einzuholen. ;)

Das ist ja noch preiswert für eine Leeranlage! Bei VW bezahlst Du momentan ca. 140 € Arbeit + aufgefülltes Klimamittel (da kommst Du ganz schnell auf ca. 200 €!

Wenn ihr jedes Jahr kommt, dann seit ihr ja bald Goldkunden!

Wahrscheinlich hat die Werkstatt auch vergessen, UV-Kontrastmittel mit einzufüllen...die nächste Abzocke kann beginnen...bei jeder Klimaanlagenausbildung wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass R134a äußerst klimagiftlich ist und bei Leeranlagen immer die Ursachenfindung an erster Stelle steht, bevor die Anlage komplett befüllt wird!

Zitat:

@wuzi0086 schrieb am 6. Juni 2019 um 17:18:52 Uhr:

gibts eigentlich schon Propan R290 Klimaanlagen in PKWs?

Und bei den häufigen Unfällen fackelt dann jedesmal ein Auto ab...

In meinem 3,9 kW Klimagerät zu Hause (Dachgeschoss :rolleyes:) befinden sich 280 Gramm Propan (R290) inkl. den Sprüchen auf der Anlage nicht zu rauchen und kein Lagerfeuer daneben zu machen. :D Da die Anlagen aber aufgrund des Explosionsrisikos deutlich solider gebaut werden müssen, sind sie in der Regel langlebiger.

Propan ist gegenüber echten Kühlmitteln halt deutlich schonender zur Umwelt mit einem GWP CO2-Faktor von 3. D.h. 300 Gramm Propan entsprechen 900 Gramm CO2. R134a hat z.B. Faktor 1430, d.h. 300 Gramm R134a entsprechen 429 Kilogramm(!) CO2.

Effizienter ist R290 ebenfalls, man benötigt deutlich weniger für den gleichen Kühleffekt wie von anderen Kältemitteln wie R134a, R404A, R410A, usw.

Zitat:

@tommy_c20let schrieb am 6. Juni 2019 um 20:43:33 Uhr:

In meinem 3,9 kW Klimagerät zu Hause (Dachgeschoss :rolleyes:) befinden sich 280 Gramm Propan (R290) inkl. den Sprüchen auf der Anlage nicht zu rauchen und kein Lagerfeuer daneben zu machen. :D Da die Anlagen aber aufgrund des Explosionsrisikos deutlich solider gebaut werden müssen, sind sie in der Regel langlebiger.

Propan ist gegenüber echten Kühlmitteln halt deutlich schonender zur Umwelt mit einem GWP CO2-Faktor von 3. D.h. 300 Gramm Propan entsprechen 900 Gramm CO2. R134a hat z.B. Faktor 1430, d.h. 300 Gramm R134a entsprechen 429 Kilogramm(!) CO2.

Effizienter ist R290 ebenfalls, man benötigt deutlich weniger für den gleichen Kühleffekt wie von anderen Kältemitteln wie R134a, R404A, R410A, usw.

Sind diese Kühlmittel nicht auch brennbar?

R134a, R404A, R410A

.....und ich meine gelesen zu haben, dass bei der Verbrennung ätzende Gase entstehen. Warum dann nicht gleich Propan einfüllen?

Ich lasse mich gern korrigieren.

Zitat:

@harzmazda schrieb am 7. Juni 2019 um 05:32:15 Uhr:

Zitat:

@tommy_c20let schrieb am 6. Juni 2019 um 20:43:33 Uhr:

In meinem 3,9 kW Klimagerät zu Hause (Dachgeschoss :rolleyes:) befinden sich 280 Gramm Propan (R290) inkl. den Sprüchen auf der Anlage nicht zu rauchen und kein Lagerfeuer daneben zu machen. :D Da die Anlagen aber aufgrund des Explosionsrisikos deutlich solider gebaut werden müssen, sind sie in der Regel langlebiger.

Propan ist gegenüber echten Kühlmitteln halt deutlich schonender zur Umwelt mit einem GWP CO2-Faktor von 3. D.h. 300 Gramm Propan entsprechen 900 Gramm CO2. R134a hat z.B. Faktor 1430, d.h. 300 Gramm R134a entsprechen 429 Kilogramm(!) CO2.

Effizienter ist R290 ebenfalls, man benötigt deutlich weniger für den gleichen Kühleffekt wie von anderen Kältemitteln wie R134a, R404A, R410A, usw.

Sind diese Kühlmittel nicht auch brennbar?

R134a, R404A, R410A

.....und ich meine gelesen zu haben, dass bei der Verbrennung ätzende Gase entstehen. Warum dann nicht gleich Propan einfüllen?

Ich lasse mich gern korrigieren.

Das mit den hochgiftigen Gasen ist eher der Fall beim neuen Ersatz R1234yf. Hier entsteht Flusssäure (Trifluoressigsäure)!

die entsteht auch beim alten 134a.

warum nicht auf propan gewechselt wird muss man auch nicht verstehen. CNG und LPG geht doch auch.

letzteres sogar per zusammengepfuschter selbstnachrüstung.

Zitat:

@slv rider [url=https://www.motor-talk.de/.../...aktuelle-marktpreis-t6634950.html?...]

warum nicht auf propan gewechselt wird muss man auch nicht verstehen.

Ich gehe davon aus, weil damit kein Geld (da halt nicht patentierbar) zu verdienen ist.

vermutlich.

mit co² macht auch keiner. oder liegt das an den technischen problemen....?:D

CO2 könnte vielleicht tatsächlich sein. Da braucht man denke ich ganz andere Drücke.

CO2 hat allerdings bereits im Namen einen eingebauten Treibhauseffekt. ;-)

aber einen sensationellen GWP von 1.;)

Zitat:

@slv rider schrieb am 7. Juni 2019 um 09:36:29 Uhr:

vermutlich.

mit co² macht auch keiner. oder liegt das an den technischen problemen....?:D

Es kann nicht in herkömmlichen Anlagen verwendet werden. Also kein Ersatz für R134a. Die Anlagen müssten mit 60 bis 80 bar Betriebsdruck klar kommen, je nach Betriebsmitteltemperatur.

Hochdruckanlagen sind deutlich teurer. Vor allem Kompressor, Verdampfer und Kondensator müssen diesem Druck gewachsen sein. Hinzu kommt die deutlich höhere Leistung, die zum Verdichten erforderlich ist!

Zitat:

oder liegt das an den technischen problemen....?:D

das meinte ich doch.

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