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WBX DG / DF springt bei Nässe nicht an

VW T3 Kastenwagen (251)
Themenstarteram 11. November 2017 um 18:58

Hallo Leute, ich habe ein günstiges Angebot für einen 84er Bundeswehr T3 mit WBX 1.9 mit Vergaser, also glaube ich, einem DG Motor.

Bei Nässe spring das Teil aber nicht an. Scheinbar kommt dann auch kein Zündfunke. Beim ersten Test heute, hatte ich leider keine Zeit das zu prüfen. Grunsätzlich ist ja an dem Motor nicht viel dran (im Vergleich zu meinem JX), aber alles Elektrische dort ist trocken. Hat jemand eine Idee, was das sein kann?

Bei Trockenem Wetter springt er wohl immer an. Der Wagen wurde die letzten 20 Jahre immer nur einmal die Woche für etwa 10 km bewegt und sieht aus, wie am ersten Tag nach der Ersteigerung, aber mit dem Staub der letzten 20 Jahre innen ?? Die Karosse wurde seit dem nicht bearbeitet oder lackiert, ist aber mehr oder weniger rostfrei, obwohl er immer im Freien stand. Werde ihn morgen mal genauer unter die Lupe nehmen. Wenn jemand eine Idee wegen des Nässe-Startproblems hat, freue ich mich über einen Tipp.

Gruß

Ralph

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14 Antworten

Hallo. Hatte mal das gleiche Problem. Bei mir war es weg als ich Zündkabel, Zündkerzen, zündverteilerkappe, Zündverteilerfinger getauscht habe. Gruß Michl

Grundsätzlich schließe ich mich an.

Zündproblem.

Kabel vermutlich nicht, Obwohl schlechte Isolierung und Krichstöme bei Luftfeuchtigkeit...

Ungünstig da der Fehler nur bei schlechtem Wetter auftritt.

Das macht die Fehlersuche wetterabhängig.

Verifizieren ob es wirklich die Zündung und nicht Anlasser oder.... ist

Dann je nach finanzieller Situation und Fehlerbild überlegen auf Verdacht mehrere Teile zu tauschen.

Ich vermute das meiste an der Zündung ist nicht so teuer.

Und bevor man die Kabel mit Wasser einsprüht und dann einen Schlag bekommt....

Themenstarteram 12. November 2017 um 15:44

Hi, also ich habe den Verteiler geöffnet und mal mit der Heißluftpistole ausgefönt. Das Ding ist dann sofort angesprungen. Ich kaufe das Auto, das völlig unverbastelt und so gut wie null Rost hat. Selbst die Hinterachsschwingen sind unter den Plastikabdeckungen jungfräulich rostfrei. 1984 muss VW guten Stahl verbaut haben. Ich kaufe gleich mal einen neuen Verteilerkopf und -finger und was sonst noch gebraucht wird.

 

Vielen Dank für Eure Tipps.

 

Gruß

 

Ralph

Zitat:

@Mecksite schrieb am 12. November 2017 um 16:44:23 Uhr:

1984 muss VW guten Stahl verbaut haben.

Moin,

ein wenig Halbwissen aus Erfahrung: mein 79er T3 fing an heftig weiß zu blühen (Zinkoxid) nachdem ich am Unterboden alle Schrauben durch V4A ersetzt hatte (gab es in meiner damaligen Firma fast für lau).

Der Unterboden war wohl verzinkt. Mein 83er sieht am Unterboden auch noch gut aus trotz Winterbetrieb und wenig Pflege.

Ich glaube, 1985 hat VW angefangen, an der Karosserie/Versiegelung/Hohlraumversiegelung zu sparen.

Vielleicht kann das jemand fundiert wiedergeben.

Grüße, Ulfert

 

Themenstarteram 14. November 2017 um 8:05

Hi Ulfert,

neben dem neuen Bus, also dem Bundeswehr-Auto aus 1984, der ja mehr oder weniger keine Rost oder irgendwie bereits geschweißte Stellen besitzt, hat mein alter Bus (der Blaue hier auf meinem Bild) von 1988 auch ganz wenig Rost. In den Radläufen hinten und vorne musste ich Bleche einschweißen, aber solche Sachen wie Einstieg oder sonst am Unterboden ist alles prima. Der alte Bus ist auch ein Militär-Transporter, aber von US-Army. Dort sind selbst die Stehbolzen der Getriebehalterung komplett in grün lackiert. Ich glaube fast, dass die Autos für US-Army oder Bundeswehr besonders bearbeitet wurden, damit sie nicht so anfällig sind. Beide Busse wurden ja nach der Militärzeit überhaupt nicht gepflegt und nur das Nötigste instandgehalten. Das wäre eventuell eine Erklärung für den guten Zustand. Ich habe gestern die Unterlagen der Vebeg bekommen und mein neuer Bus hat nachweislich nur 98.000 echte km auf der Uhr. Der ist 1996 mit 52.000 km von der Vebeg verkauft worden und mein Vorbesitzer hat ist damit den 21 Jahren nur 46.000 km gefahren. Er war als Einkaufswagen für einen Obsthändler unterwegs und ihn in der Woche nur einmal zum Großhandel in ein paar Kilometern Entfernung gefahren. Dadurch war immer alles schön in Bewegung, ohne km zu fressen. Wie sich herausgestellt hat, ist es aber kein DG sondern ein DF mit 60 PS, aber damit kann ich leben. Am Dienstag führe ich ihn beim TÜV zu H-Gutachten vor. Mal schauen, was die sagen.

Gruß

Ralph

Zitat:

@Mecksite schrieb am 14. November 2017 um 09:05:16 Uhr:

Wie sich herausgestellt hat, ist es aber kein DG sondern ein DF mit 60 PS, aber damit kann ich leben.

darauf hätte ich Dich jetzt noch hinweisen wollen, da die BW eigentlich nur den DF hatte. Ist halt doof weil die Teileverfügbarkeit schlecht ist und vom DG nix passt.

[Editiert]

Moin,

soo schlimm finde ich den DF nicht. Kann doch nicht viel kaputt gehen...

Was siehst Du denn als problematische Teile? Ich dachte die Basics wie Block, Wasserkreislauf, Lima etc. sind mit dem DG identisch?

Grüße, Ulfert

Köpfe, nocke, verteiler und vergaser/ansaugbrücke sind wohl anders.

Denke auch das der rest passt.

Olli

So etwas primitives wie der Verteiler der nur 4 Zündfunken zum richtigen Zeitpunkt und "irgendwie" mit der Kurbelwelle syncronisiert ..... soll entscheidend anders....

Würde mich überraschen.

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 15. November 2017 um 21:28:07 Uhr:

So etwas primitives wie der Verteiler der nur 4 Zündfunken zum richtigen Zeitpunkt und "irgendwie" mit der Kurbelwelle syncronisiert ..... soll entscheidend anders....

Würde mich überraschen.

zündzeitpunktverstellung!

heißt: verschiedene zündzeitpunkte bei verschiedenen drehzahlen bei verschiedenen motoren. so in etwa ;)

sonst hätte VW ja für alle wbx (tszh) den gleichen nehmen können.

haben sie aber nicht.

olli

Themenstarteram 16. November 2017 um 9:32

Gestern ist mir ein Kupplungsstück mit Entlüftungsschraube für den Kühlkreislauf abgebrochen und ich habe das Ding sofort bei Buschef bekommen. Ebenso habe ich mal alle Teile der Zündung und Filter für den Motor bestellt. Das gibt es ja alles. Wenn mal etwas größeres am und im Motorblock kaputt ist, würde ich sowieso einen überholten DG oder ähnliches nehmen. Auspuff und andere Sachen gibt es auch alles für den Motor, was will ich mehr.

Zitat:

@oeliolli schrieb am 15. November 2017 um 22:26:05 Uhr:

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 15. November 2017 um 21:28:07 Uhr:

So etwas primitives wie der Verteiler der nur 4 Zündfunken zum richtigen Zeitpunkt und "irgendwie" mit der Kurbelwelle syncronisiert ..... soll entscheidend anders....

zündzeitpunktverstellung!

heißt: verschiedene zündzeitpunkte bei verschiedenen drehzahlen bei verschiedenen motoren. so in etwa ;)

Moin,

wir hatten es oben schon: andere Nockenwelle. Damit ist auch ein anderer Verteiler und meist eine andere Unterdruckdose nötig. Denn die Werte für die drehzahlabhängige sowie für die unterdruckabhängige Frühzündung hängen an Vergaserbestückung und Steuerzeiten.

Grüße, Ulfert

Themenstarteram 24. November 2017 um 17:46

das Problem ist gelöst. Der Stecker am Zündmodul hatte Kontaktprobleme. Jetzt läuft er.

Brauchen diese Motoren eigentlich Blei oder fahren die bleifrei?

Gruß

Ralph

Bleifrei!

Grüße, Ulfert

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