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Wasserverlust / Verbrauch / unrunder Motorlauf nach Kaltstart

Opel Omega B
Themenstarteram 26. Febuar 2020 um 17:43

Hallo alle zusammen, bin neu hier und habe gleich mal eine Frage zu einen V6 2,6, welchen ich mir zulegen möchte. Das Fzg hat ca. 258.000 km. EZ 06 / 2001

Beim Kaltstart läuft er für ganz kurze Zeit ( 30 - 60 sek ) nur auf 5 zylindern, ab dann alles gut, nimmt spontan Gas an und ruckelt nicht oder macht sonst irgendwelche merkwürdigen Sachen. Außerdem sagt mir der "Nochbesitzer" das er von Zeit zu Zeit Wasser nachschütten muß, ca. 0,5 - knapp 1,0 ltr., aber nach außen kein Wasser austritt. ZKD?

Würde ich mir da Arbeit kaufen?:confused:

Bin für jede Antwort dankbar.

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10 Antworten

Ich würde mal eine Druckverlustprüfung machen. Und wenn der Druck abfällt, dann den Abgastest auf Wasserverlust machen lassen. Ich habe zwar keinen Opel, aber alle Fahrzeuge haben einen Wärmetauscher und die liegen meistens im Innenraum des Fahrzeuges und tropfen dann in den Innenraum.

Hallo

Die Frage ist was heißt von Zeit zu Zeit?

Aber bei meinem x30xe fing es damals so an.

Es war die ZKD

Gruß

Das Kaltstartproblem würde ich mit nem OP Com Überprüfen. Da siehst, welcher Zylinder nicht zündet. Kann die Zündleiste sein oder auch nur die Kerze.

Generell sind die Y V6 (also auch der Y26SE) nicht so empfindlich, was die ZKD (Zylinderkopfdichtung) betrifft, weil die schon die Metallagendichtung haben. Was aber nicht heißt, dass auch die nicht kaputt gehen kann.

Der Wasserverlust kann zig Gründe haben. Da ist es immer schwierig ne klare Aussage zu treffen. Abdrücken vom System ist schon mal nicht verkehrt.

Generell rate ich bei den V6: Der Pflegezustand ist wichtig. Wenn immer gut gewartet wurde, Ölwechsel und Zahnriemenwechsel eigehalten und auch sich sonst um Zipperlein gekümmert wurde, macht man da nix verkehrt. Wurden die nur gefahren und nix gemacht, kann man sich schnell ein Geldgrab zulegen.

Zitat:

@suedwester01 schrieb am 26. Februar 2020 um 17:43:22 Uhr:

Außerdem sagt mir der "Nochbesitzer" das er von Zeit zu Zeit Wasser

Hallo,

dies spricht auch irgendwie für das Auto, wenn Dir der Verkäufer schon solche "Problemchen" offenbart. Hätte er ja nicht unbedingt sagen müssen, denn bei einer Besichtigung und Probefahrt ist sowas ja kaum festzustellen.

Also wenn der Verkäufer damit einverstanden erklärt, dann könnte man alle 6 Kerzen rausdrehen und anschauen. Wenn Wasseeintrag in einen Zylinder vorliegt, dann müsste diese Kerze besonders hell sein, quasi abgewaschen. Aber 6 Kerzen am V6 ist schon eine kleine Schrauberübung....

Du schreibt zwar 0,5 bis 1 Liter nachfüllen. Aber nach welcher Fahrstrecke? Wenn es innen über den Wärmetauscher austritt, dann müsste man das riechen. Insbesondere wenn man die Heizung bei warmen Motor mal volle Polle heizen lässt. Kühlmittel hat doch einen sehr markanten Geruch.

Und ja, Arbeit kauft man sich schon mit einem 20 Jahre alten Fahrzeug, das auch schon 250tkm runter hat. Wann Du einiges selber machen kannst, dann wäre das kalkulierbar, wenn Du für alles eine Werkstatt brauchts und die nicht von Deinem Schwager betrieben wird, dann könnts Geld kosten.

Jedenfalls sollte sich diese Unwägbarkeit im Preis widerspiegeln. Natürlich nicht im Umfang von ZDK erneuern (eigentlich sind es ja 2 ZKD), aber ein paar Hunnis sollten schon abgepuffert werden.

Und keinenfalls irgendwelches Kühlerdicht in den Kreislauf kippen. Macht es nur schlimmer.

Gruß - Robi

Das beschriebene ist eigentlich, das im Kaltstart typische Verhalten, wenn eine Zylinderkopfdichtung, oder der Zylinderkopf selbst, eine Mikroundichte zum Kühlmittelkreislauf hat.

Es läuft ein Zylinder ein paar Sekunden bis ne Minute nicht mit.

Die Kerze ist feucht und die Hochspannung sucht sich den einfachen Weg, über den feuchten Isolator gegen Masse.

Erst wenn durch die, über die Verdichtung, entstehende Wärme im Brennraum die Feuchtigkeit vertrieben hat, läuft der entsprechende Zylinder wieder mit.

Meist läßt sich aber solch eine Mikroundichte schon über einen CO Test, am Kühlmittelbehälter, nachweisen.

Das muß nicht immer gleich die Zylinderkopfdichtung sein, es kann auch, viel schwerer zu finden, ein Riss in einem Brennraum sein, der bis zu den Kühlmittel-Kanälen durch geht.

Bei Mikro-Undichten gelangt das Kühlmittel nicht durch Druck respektive Druckunterschiede in den Brennraum, sondern meist eher durch die Diffusions-Kräfte eines Mikrospaltes.

Themenstarteram 27. Febuar 2020 um 9:37

Erst einmal herzlichen Dank allen die mir geantwortet haben. Werde mich mal bei meinem Reparateur erkundigen was so eine ZKD-Erneuerung bei ihm kosten würde, für den Fall der Fälle.

Halte Euch auf dem laufenden.

Gruß suedwester01 ( Henry)

Denn mach Dich schon mal auf etwas gefasst. Ich kenne kaum Werkstätten die beim V6 eine ZKD unter 1500,-€ erneuern.

Da kannst wirklich nur selber machen, oder privat. Sonst ist das bei 90% der Omega nen wirtschaftlicher Totalschaden. Wenn man es selber machst liegst beim Material bei ca. 300-500 Euro.

Die Frage ist doch auch was soll er kosten? Wie ist der sonstige Zustand des Omega? Rost ? speziell Längsträger iO?

Vieles ist austauschbar und machbar aber lohnt es sich? Will man ihn dann weiterfahren ich meine über längere Zeit?

Also selbst wenn es die Kopfdichtung ist dann kann man das ja machen.

Bei meinem X30XE fing es damals wie gesagt genau so an. Es war nichts zu erkennen wo er Wasser verlieren würde.

Habe teilweise Schläuche und Schellen etc getauscht. Kein Öl im Kühlwasser und kein Wasser im Öl. Er qualmte auch nicht weiß hintenraus. Eines Morgens wollte ich ihn starten da war es so als wäre die Batterie leer. Nicht genug Kraft.

Ich wunderte mich denn diese war relativ neu. Also nochmal versucht und da sprang er an. Er hatte es nicht geschafft beim ersten Mal das Wasser aus dem Zylinder zu drücken. Das war die zweite Phase wie gesagt . Es fing an das er erst nicht auf alle lief so ca 20 bis 30 sek. Erst nachdem ich die hintere Zahnriemenabdeckung weg hatte konnte ich sehen wo er rausgedrückt hatte. Nachdem die Köpfe unten waren sah man auch sehr genau welcher Zylinder gespült wurde. Ich möchte Dir keine Angst machen das muss auf den 2,6er nicht zutreffen.

Aber wenn man ein Auto noch lange fahren möchte spricht doch nichts gegen eine Reparatur. Wenn der Zustand des Fahrzeugs in Ordnung ist und es sich lohnt. Ich habe somit bei meinem die Kopfdichtung erneuert. Natürlich macht man ja dann gleich auch die anderen Sachen wie Simmerringe Nockenwelle, Ventilschaftdichtung, Deckeldichtung, neue Kerzen, Zahnriemen , Ölwechsel, Kühlwasserwechsel , Wasserpumpe, neuer Keilriemen, etc Also ich habe das jedenfalls bei meinem gemacht.

Auch an die Kurbelgehäuseentlüftung kommt man prima dran und kann diese spielend wieder in Stand setzen falls nötig. Bei mir war es der Fall das dieser Gummilappen zerbröselt war. Auch das Heizungsventil habe ich bei der Gelegenheit gleich mitgetauscht. Die Krümmer hätte ich nicht machen müssen diese waren dicht und auch die Stehbolzen waren nicht abgerissen. Habe das dann trotzdem erneuert damit nach ein paar Kilometern kein böses Erwachen kommt und man wieder anfängt. Was soll ich sagen? Er lief danach wieder wie eine 1 absolut perfekt .

Wenn man das natürlich nicht selbst machen kann wird es viel zu teuer. Das Material ist nicht schlimm aber die Werkstattkosten würden einem sehr schnell auffressen. Wenn man es kann lässt sich der Kaufpreis evtl noch etwas herabsetzen das man ggf die Materialkosten wieder raus hat. Wie alt ist der Zahnriemen muss der ggf sowieso neu?

So ähnlich war es bei mir. Ich meinen MV6 damals bereits mit ZKD Schaden gekauft und dementsprechend den Preis gedrückt. Hier in Berlin eine Werke gefunden, die die ZKDs bei den X V6 für pauschal 1500,-€ macht. Da ich schon einige Teile hatte, habe ich dann 1000,-€ bezahlt.

Die hätte ich mir aber lieber sparen sollen. Bereits 20tkm später ging die linke wieder hoch. Gewährleistung wurde abgelehnt, man erfand einfach einen neuen Schaden, der angeblich mit dem Wechsel der ZKD nix zu tun hatte (Kopf hat sich angeblich verzogen). BMW Biker hat mir dann damals geholfen und sie nochmal gemacht.

Etwas später musste ich dann auch die rechte machen, weil sie massiv Öl durchließ. Da habe ich dann angefangen das selbst zu lernen und mache es in meinem Verein. Mittlerweile hat der Motor 352tkm runter und läuft wie eine Biene. Einmal musste ich dummerweise die linke nochmal machen. Mir ist beim Zahnriemenwechsel ne Unterlegscheibe in den Zylinder gepurzelt :D Angemerkt: Immer noch die selben Köpfe, planen war nie erforderlich.

Sprich...mittlerweile bin ich geübt :D

im Südwesten sollte es Schrauber geben die helfen können........

lg Wolfgang

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