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Was bringen Downsizing und die ganzen tollen Spritsparttechniken?

Themenstarteram 9. Dezember 2008 um 2:23

Gerade bin ich auf einen Vergleichstest in der Autozeitung gestoßen: http://www.autozeitung.de/.../premieren-fieber&show=messwerte

Da sieht man deutlich, daß der Focus nicht nur am wenigsten verbraucht, er ist ja auch der schwächste im Vergleich, sondern auch mit Abstand den gringsten Unterschied zwischen dem Norm- und dem Testverbrauch aufweist, nur 1.1l. Alle anderen mit ihren tollen, ach so sparsamen Dowsize-Turbo Motoren brauchen in der Praxis mind. 2 Liter mehr und auch der BMW mit seiner ganzen Spartechnick braucht wie der Audi und der VW TSI sogar in der Realität 2.5l mehr als auf dem Prospekt.

Also bringt doch die ganze tolle Technik nur auf dem Papier was und in der Praxis außer ggf. höhren Anschaffungs- Wartungs- und Reperaturkosten nichts!

Wie seht Ihr das, ist Ford gut beraten weiterhin konservativ auf haltbare Saugmotoren zu setzen oder sollte man auch dem Modetrend zu aufgeladenen, kleinen Motoren hinterherrennen, die dann nur auf dem Papier weniger Sprit brauchen?

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8 Antworten
am 9. Dezember 2008 um 9:15

hi,

im Grunde bin ich auch dagegen! Gehört hab´ich, dass Ford 2011 solche Motoren auf den Markt bringt. (1l mit 110 PS!!!)

Hoffe, dass diese Dinger auch wirklich ausgereift sind.

Weiß jemand, ob diese alleine entwickelt werden?

Ansonsten zahl ich lieber etwas mehr Steuern.....

Grüße

Zitat:

Original geschrieben von Holt

 

Wie seht Ihr das, ist Ford gut beraten weiterhin konservativ auf haltbare Saugmotoren zu setzen oder sollte man auch dem Modetrend zu aufgeladenen, kleinen Motoren hinterherrennen, die dann nur auf dem Papier weniger Sprit brauchen?

Relativ simple Antwort. Ungefähr 5 von 100 Autokäufern (oder potentiellen) gehen wie Du hin und hinterfragen, ob das wirklich in der Praxis auch was bringt. Etwa 95 gehen her und sagen, bei VW gibt's so tolle Motoren, Downzizing ist das Gebot der Stunde. Warum gibt's sowas bei Ford nicht? Was glaubst Du wohl, wird ein Hersteller dann machen?

Zitat:

Original geschrieben von xr3i82

hi,

im Grunde bin ich auch dagegen! Gehört hab´ich, dass Ford 2011 solche Motoren auf den Markt bringt. (1l mit 110 PS!!!)

Hoffe, dass diese Dinger auch wirklich ausgereift sind.

Weiß jemand, ob diese alleine entwickelt werden?

Ansonsten zahl ich lieber etwas mehr Steuern.....

Grüße

110PS aus 1 Liter

oder hochgerechnet 220PS aus 2 Liter, gabs bei Ford doch schon vor 20 Jahren, nannte sich Sierra Cosworth und war Downsizing mit Spassfaktor :) So wild sind diese Literleistungen also auch nicht mehr. Aber was z.B. bei VW für ein Aufwand betrieben wird, ich wollte keine solche Kiste nach Ablauf der Garantie fahren. Wenn die verbauten Komponenten genauso "hochwertig" von der Qualität sind wie im Rest der VW Flotte, na dann gute Nacht.

Aber ansonsten wenns gut gemacht ist haben aufgeladene Motoren schon was, man denke nur ans Drehmoment. Und beim Benziner ist dann im Gegensatz zum Diesel auch noch ein schönes nutzbares Drehzahlband vorhanden.

Dass das nichts Neues ist, ist mir schon klar. Nur hat man für den Cosworth (heut auch andere Sportwagen) auch ein kleines Vermögen hingeblättert und ich glaube die verwendeten Materialien sind um längen hochwertiger als bei Fahrzeugen, die unter wirtschftlichen Aspekten gekauft werden! Die sog. "Sparmotoren" sind bei weitem nicht so robust wie die Cosworth/RS -Motoren.

Und was VW und den Motorbau anbelangt wär ich sowieso vorsichtig! Die Motoren (auch die Sauger) sind bei weitem nicht so gut wie deren Ruf. Meine Tante ist mit einer defekten Ölpumpe (na bei den Zulieferern wurd´aber ordentlich gedrückt!) (1,4l Polo 120000km Scheckh.) liegengeblieben und trotzdem ist aus Wolfsburg noch alles ganz toll!

Wenn andere Hersteller sowas rausbringen, so auch z.B. Ford, dann hoffentlich auch hochwertig mit genug Reserven... soweit das überhaupt möglich ist!

Möglicherweise gehört das ja nicht hierher, aber als Fahrer eines 1.4 TSI 103 kW Golf 5 Variant (Leasing 11/2007-11/2010) ist mir gerade danach, auch mal meinen Senf dazuzugeben.

Der TSI hat in den vergangenen 12 Monaten über die 15000 km bisherige Laufleistung im Schnitt 7.5 l Super 95 verbraucht - und das bin ich komplett selber schuld, da ich bei den ca. 50% Autobahnanteil immer fahre was erlaubt ist, d.h. dann auch Vollgas wo möglich.

Bei Holland Trips roll der Golf vollbeladen mit entspannten 6.3 l durch die Gegend.

Ich weiss, daß ich nicht als Verkehrshindernis unterwegs bin - wie die Autozeitung im Test am Anfang des Threads 8.6 l Verbrauch für einen TSI hinbekommen hat, ist mir persönlich ein Rätsel.

Zum Drehmonent - mir ist es völlig schnuppe, mit welcher Technik der Wagen die 220 NM Drehmoment erzeugt, die da irgendwo zwischen 1700-4000 U/min zur Verfügung stehen - sie verleihen ihm gefühlt einen Anschub, wie ich ihn bislang nur von TDI und TDCi kannte. Stadtverkehr ohne Schnecke zu sein, Spass haben und trotzdem mit nur geringer Drehzahl und angemessenem Verbrauch unterwegs. Mehr erwartete ich nicht, das liefert der Motor. Für einem Benziner mit vergleichbarem Drehmoment muss man bei Ford schon auf den 2.3 l im Mondeo oder höher gucken ... ob die in meinem Alltagsbetrieb mit 7.5 l hinkämen, wage ich jetzt einfach mal zu bezweifeln.

Als Zweitwagen habe ich noch ein 2-sitziges Cabrio italienischer Herkunft, das seine 114 kW mit einem Motor eher "klassischer" Bauart erzeugt ... keine Frage, damit kann ich genauso schnell wie mit dem Golf unterwegs sein, nur mit dem geht das dann über Drehzahl und höheren Verbrauch. Für den Alltag empfinde ich den Downsizing Motor damit durchaus als Fortschritt.

In der Werkstatt war ich bislang nur einmal nach der Abholung in Wolfsburg - um mich für den reibungslosen Ablauf und das tolle Auto zu bedanken.

Eine Randnotiz: Die unter http://www.adac.de/steuer abrufbare Liste der Fahrzeuge, die jetzt EU5/EU6 homologiert sind und somit die vollen 2 Jahre - zugegebenermassen lächerlich geringe - Steuerförderung erhalten, enthält reihenweise Downsizing Motoren verschiedener Hersteller ... und Stand 10.12. exakt einen Ford Focus 1.6 TDCi, der im Februar 2009 verfügbar ist.

Sinn oder Unsinn der Norm und Förderung hin- und her, wer heute ein Fahrzeug kauft, wird insbesondere wenn er auf's Geld schauen muss und sich vielleicht um den Verkauf in 5 - X Jahren - wenn EU6 Standard ist - Gedanken macht, möglicherweise nicht als erstes zum Ford Händler gehen, auch wenn er da erfahren könnte, daß die aktuellen Ford Benziner auch ökologisch ganz toll sind und evtl. bald umgeschlüsselt werden können.

Ich finde das ist keine Glanzleistung von Ford, gerade beim Fiesta Rollout im Herbst hätte ich in dieser Hinsicht mehr erwartet.

Regards,

Kyle

@ kkatarn

ich gebe dir recht, das ford sich nicht mit ruhm bekleckert was die euro 5 norm betrifft. aber welcher automobilherstellr tut das schon. ich erinnere an das dpf desaster, da hat ja der vw konzern lange zeit keine wurst vom teller gezogen. und wenn die vw leute 1 liter öl auf 1000 km als stand der technik feiern, viel spass.

über 6,3 liter bein durch holland tuckern lach ich nur. ich komme mit meinen 1,6 liter tdci auf knapp 5. der v max verbrauch ist mir schnuppe, ich will lebend ankommen und mich wärend der fahrt noch was anderes tun als verbissen ins lenkrad zu beißen. aber du kommst auch noch in mein alter. mir gings in den jungen jahren auch nicht schnell genug. nur das mein 2 liter sierra dohc auch nicht mehr als 8 liter super gezogen hat. das war vor über 15 jahren.

zurück zum thema.

wer braucht den wirklich die motoren mit den sagenhaften ps zahlen. jeder durchschnittliche pkw hat doch mehr ps als ein normaler traktor. ausnahmen bestätigen die regel. sind wir denn alle verkappte rennfahrer? oder eher die stausteher. mir reichen die 109 ps um auf der autobahn oder der aachener straße in köln zu stehen. erster vor der nächsten roten ampel will ich nicht sein, weil es dafür keine pokale gibt. und die paar mal,wo wirkich strecke gefahren wird, kommt es mir auf eine halbe stunde mehr oder weniger nicht wirklich an. und wer einen bc hat, soll mal auf seine durchschnittsgeschwindigkeit schauen und nicht erschrecken.

wir brauchen keine hochleistungsmotoren, wir brauchen sparsame motoren, die inteligent arbeiten. bmw ist auf einem guten weg, mit seiner abkoppelung der lichtmaschiene von motor. start stopp bringt auch was. ford hat ja auch schon was mit der servolenkungspumpe die nur dan arbeitet wenn sie gebraucht wird im angebot. und wenn es ein gesetzt gibt, das autos nur noch die bereifung erlaubt die notwendig ist, anstatt gummiwalzen zu deformieren, dann sehe ich da eine menge einsparungspotential. ebenso wie bein feintuning zur verbrauchsenkeung der motoren.

@habanos

Ich weiss nicht, für welche Motoren VW 1l Öl auf 1000 km als normal bezeichnet, ich weiss nur, daß ich beim TSI bislang insgesamt 0,5 l nach gefüllt habe...

Beim Italiener sind's tatsächlich ~ 0,5 l auf 2000 km und da hab ich den Spruch mit den 1 l auf 1000 auch von meiner Werkstatt bekommen :-)

Als ich noch Diesel gefahren bin, hatte ich auch immer die 5 vorm Komma bei Holland Touren ... für einen mit Kind und Kegel vollbeladenen Benziner-Kombi find ich 6.3 l als Tourdurchschnitt durchaus OK .... schlieslich gibt's ja noch den unlimitierten Anteil auf deutschen BABs :-)

Ich bin zuversichtlich, daß Du mit ins Lenkrad beissen nicht andeuten wolltest, daß dies bei 180-200 km/h im Ford nötig ist :-))) nein, ernsthaft - das sollte doch jedem überlassen bleiben solange man sich an die Regeln hält und beim Gasgeben auf freier Strecke/Streckenabschnitten niemanden auf Seite nötigt, oder?

In Köln senke ich beim Rollen zur Arbeit, da ich die Ampelphasen recht gut kenne, regelmässig meinen Durchschnittsverbrauch ;-)

Ich bin zwar nicht unbedingt dafür, daß der Gesetzgeber sich auch noch mit Reifengrössen beschäftigt ... der zeigt ja schliesslich an genug Stellen, daß er's (oder sie) nicht kann ... aber ansonsten gebe ich Dir bei Deinen restlichen Hinweisen Recht.

 

Regards,

Kyle

Themenstarteram 13. Dezember 2008 um 0:21

Also sowohl mein 1.8i Mondeo mit 115PS (EZ 12/96) als auch mein Sierra DOHC (von 89, einer der ersten damals) kommen beim gemütlichen Dahinrollen, wie es etwa in Dänemark der Fall ist, auch nur knapp über 6l auf 100km aus und selbst beim normalen Einsatz, also durch die Stadt zur Arbeit, Wochenden Autobahn mit 160 oder auch mal mehr komme ich nur auf rund 8l. So groß ist der Fortschritt also wirklich nicht, daß ich dafür teuere Reperaturen riskieren wollte.

Das die aktuellen Motoren noch nicht nach Euro5 gelistet sind, liegt sicher nicht bei allen daran, daß sie es nicht einhalten würden. Solange das nicht verlangt wird (vom Gesetzgeber oder vom Markt) werden die vielmehr eben noch nicht danach homologiert. Das macht man eben dann, wenn man sowieso was am Fahrzeug oder Motor verändert. Trotzdem ist es natürlich nicht schön, daß man sich das Geld spart und nicht versucht, hier so schnell wie möglich die neuesten Anforderungen zu erfüllen und dies auch zu dokumentieren.

Aber als echte Alternative, gewissermaßen nach dem Downsizing, finde ich das Konzept des seriellen Hybriden interessant, also wo der Motor nur die Batterien auflädt und der eigentlich Antrieb rein elektrisch ist. Das hat gegenüber reinen Elektroautos den Vorteil, daß man nicht so große Batterien braucht und trotzdem eine enorme Reichweite haben kann. Damit reduzieren sich auch die Kosten für einen ggf. nötigen Austausch des Batteriesatzes. Gegenüber einem Vollhybriden kann man einmal die Kraftübertragung einfacher gestallten und zum anderen den Motor ständig am günstigsten Betriebspunkt betreiben. Außerdem halte ich den Entwicklungsaufwand für so ein Fahrzeug auch nicht für so übertrieben hoch, so daß derartige Autos schon recht bald und ggf. auch in Massen hergestellt werden könnten, sie brachen ja keine besondere Infrastruktur.

Von Nachteil ist natürlich, daß man damit immer noch einen normalen Verbrennungsmotor mit dessen ganzem Auswand für Abgasreinigung und Wartung ins Auto packen muß.

Fraglich bleibt natürlich auch, ob man gegenüber eine Vollhybriden am Ende wirklich Kraftstoff einspart.

Brennstoffzellen zum Auflanden der Batterien sehe ich wenn, dann nur in ganz weiter Ferne.

Für den Durchbruch sowohl von Hybrid- als auch von Elektroautos wären aber genormte, austauschbare Batterien schon mal ein sehr großer Vorteil, denn wenn jeder da seinen eigenen Batteriesatz einbaut und dann womöglich noch für jedes Modell wieder einen anderen, dann wird ein Anstehender Batterietausch zum wirtschaftlichen Totalschaden.

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