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Was bedeutet Ansprechverhalten

Themenstarteram 20. Dezember 2012 um 11:09

Hallo community

Ich schreibe aktuell eine wissenschaftl. Arbeit und tue mich schwer das Wort Ansprechverhalten zu recherchieren. Ich weiss, dass es bedeutet, wie schnell das Fahrzeug auf Gasbefehle reagiert. Weiss einer von euch evtl. Ob es noch ein synonym für dieses Wort außer Gas Annahme gibt? Danke euch schon mal im voraus

Beste Antwort im Thema

Synonyme für Ansprechverhalten wären noch: Agilität, Spontaniteit, (Sportlichkeit).

"Ansprechverhalten" (engl. response behaviour) erscheint mir aber noch am geeignesten, da man über die Messung der Ansprechzeit (engl. response time) auch gleich einen objektiven Wert zuordnen kann.

 

Im strengen Sinne schließe ich die genannten Einflüsse der Elastizität aus, da es beim Ansprechverhalten darum geht, wie schnell das Fahrzeug auf eine Gaspedaländerung reagiert. Nicht die Höhe der Reaktion, sondern ihre zeitliche Verzögerung soll bewertet werden. Deshalb kann (theoretisch) ein VW Lupo ein besseres Ansprechverhalten als ein Porsche haben.

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Zitat:

Original geschrieben von Provaider

Das soll den Motorschaden bei Turboladerschäden verhindern.

Wenn das wirklich stimmt: So viel zum Thema, der Hersteller hat keine Angst vor einem (selbstverständlich enorm unwahrscheinlichen) Turboschaden. Eine extra Drosselklappe nur für den Fall der Fälle verbaut man ja nicht ohne Weiteres. Das ist ja das gleiche, als würde man einen Schleudersitz verbauen, nur weil man befürchtet, dass die Bremsanlage ausfallen könnte. :D

Zitat:

Original geschrieben von Provaider

von welchen BJ sprichst du gerade? Heute geht sowas über eine Servomotor. Da gibt es kein Gestänge, auch Bowdenzüge sind stark auf dem Rückzug.

"Hartgummifelge" ist beim Wissensstand der Motorentechnik irgendwo Ende der 80er / Anfang der 90er Jahre stehengeblieben. Das war ungefähr die Zeit, in der man beim Dieselmotor auf elektrisch gesteuerte Verteilereinspritzpumpen ohne Fliehkraftregler umgestellt hat. ;)

Anderes hat auch keinen Sinn, wenn man die Verbräuche moderner Dieselmotore mit denen der 90er Jahre vergleicht.

Man wird für 30-60 % mehr Leistung mit einem Mehrverbrauch von bis zu 120 % belohnt.

Abgesehen von Folgekosten bei Defekten an der Pumpe oder Injektoren die oft einen neuen Motor beinhalten.

Zitat:

Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb

Zitat:

Original geschrieben von Provaider

Das soll den Motorschaden bei Turboladerschäden verhindern.

Wenn das wirklich stimmt: So viel zum Thema, der Hersteller hat keine Angst vor einem (selbstverständlich enorm unwahrscheinlichen) Turboschaden. Eine extra Drosselklappe nur für den Fall der Fälle verbaut man ja nicht ohne Weiteres. Das ist ja das gleiche, als würde man einen Schleudersitz verbauen, nur weil man befürchtet, dass die Bremsanlage ausfallen könnte. :D

Du siehst etwas falsch.

Ein "Turboschaden" ist vorprogrammiert, die Dichtungen im Turbolader sind extrem belastete Verschleißteile.

Ja sie halten auch mal 250-300tkm. Nur im Falle eines Defekts der Dichtung ist ohne Klappe das ganze Auto Schrott.

Der Motor dreht dann bis an das physikalische Maximum bis a) der Motor mechanisch blockiert oder b) das Öl alle ist.

Wenn bei einer Bremse die Dichtung am Kolben undicht wird, sifft es erstmal nur und die Bremse fühlt sich gummiartig an, sie bremst aber noch und das Problem kann jeder direkt sehen.

Beim Turbolader ist es für die meisten Menschen nicht ersichtlich ob die Dichtungen noch funktionieren.

Ganz dicht ist das eh nie es gelangt immer etwas Öl in den Abgaskanal.

Nur wenn es dort halt zur richtigen Undichtigkeit kommt, dann ist es zuspät.

Daher finde ich den Schleudersitz übertrieben, es ist eher so als würde man zusätzlich zum Sicherheitsgurt noch Airbags verbauen ;)

mehrverbrauch?

damals hatte ich einen transit (4.genaration) als firmenfahrzeug.

2.5l und wahnwitzige 85PS.

maximaltempo 135km/h auf der autobahn, tinitus inklusive.

verbrauch: sparsame 18l/100km

Mein MK IV hat mir nur 71 PS und kommt nicht mehr über 6 L/100km Diesel, egal, ob mit 1900kg schwerem Anhänger am Haken, Transit MK V, Golf V oder mit Nasenbären (Passat) im Schlepp..

Wie wäre es mal mit einem Besuch bem Bosch-Dienst gewesen, um die Pumpe vernünftig einstellen und das System auf Dichtigkeit prüfen zu lassen? Der Besuch hat sich gelohnt, von ~9,5 L Diesel/100km gings runter auf 6L/100km im Maximum :)

Die Autos sind heute schwerer(weil sicherer und mehr Komfort) und haben wesentlich mehr Abgastechnik an Bord. Z.B. Schon mal was von der Ruß - NOx Schere gehört? Du kannst nicht einen Super Verbrauch haben aber dafür auch so gut wie keine Schadstoffe. Das ging früher mit den alten Abgasnormen noch anders.

Diese Klappen gibt aber nicht unbedingt in jedem Diesel. Bei kleinen lässt man die evtl weg. Das man die zum Ausschalten u.a. bei Turboschäden nimmt haben ich von einem Ingschenöör bei Audi NSU, der den 3.0 V6 TDI vorgestellt hat. Selber war im Bereich Abgas/DPF und SCR tätig. Das war übrigens der interessantest Teil des Besuchen ins NSU. So eine Werksbesichtigung von einer Produktionsstraße werde ich nie wieder (freiwillig) mitmachen.

Ich kenne diese Klappen nicht.

Was alte Technik anbetrifft kann ich bestimmt noch aelter wie Hartgummifelge. ;)

 

Zitat:

Snoopy365:

Beim Turbolader ist es für die meisten Menschen nicht ersichtlich ob die Dichtungen noch funktionieren.

Ganz dicht ist das eh nie es gelangt immer etwas Öl in den Abgaskanal.

Das glaubst Du doch selbst nicht? Oder gilt das nur fuer die Mini-Diesel fuer Kleinst-PKW?

Unsere Ansaugkanaele (Verdichterseite) sind in der Regel sauber (trocken), und nur die interessieren im Zusammenhang mit "Motor davonrennen".

Es interessiert den Motor herzlich wenig was im Abgaskanal ist...

 

Gruss, Pete

http://data.motor-talk.de/.../3l-v6-tdi-21552.jpg

Da ist so ein Motor. Die sind nicht notwendig für einen diesel, aber evtl sinnvoll. Durch androsseln kann man die Abgastemperatur erhöhen um den DPF zu erwärmen, beim Schließen geht der Motor sicher aus. Das alles kann das Steuergerät regeln. So was macht keiner mehr Mechanisch.

http://data.motor-talk.de/.../drosselklappe-2704317562869751717.jpg

http://www.volkspage.net/technik/ssp/ssp/SSP_350.pdf

Das scheint mehr mit EGR und Emissionen zu tun zu haben als irgendwelche "Turbo fliegt in die Luft" Sicherheitsvorkehrungen. ;)

 

Gruss, Pete

Zitat:

Original geschrieben von Reachstacker

Ich kenne diese Klappen nicht.

Was alte Technik anbetrifft kann ich bestimmt noch aelter wie Hartgummifelge. ;)

Zitat:

Original geschrieben von Reachstacker

Zitat:

Snoopy365:

Beim Turbolader ist es für die meisten Menschen nicht ersichtlich ob die Dichtungen noch funktionieren.

Ganz dicht ist das eh nie es gelangt immer etwas Öl in den Abgaskanal.

Das glaubst Du doch selbst nicht? Oder gilt das nur fuer die Mini-Diesel fuer Kleinst-PKW?

Unsere Ansaugkanaele (Verdichterseite) sind in der Regel sauber (trocken), und nur die interessieren im Zusammenhang mit "Motor davonrennen".

Es interessiert den Motor herzlich wenig was im Abgaskanal ist...

 

Gruss, Pete

Beim Diesel wirst du das aufgrund der russig-matschigen Ablagerung nicht sehen, beim Benziner-Turbo ist das durchaus üblich.

Ich rede hier von größen die wenige Tropfen auf 1000km betragen, oft in Abgas und frischluft zu finden. Klar oftmals kommt das Öl auch über Kurbewellenentlüftungen dort hin, aber da man ein drehendes System abdichtet ist "etwas" feucht durchaus normal.

Im Ansaugtrakt fällt es eher auf weil schläuche und verbindungen einen leichten Ölfilm haben, im Abgastrakt verbrennt das Öl natürlich.

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