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Was beachten beim Autoverkauf

Themenstarteram 24. Oktober 2005 um 16:56

Hallo Leute,

ich werde leider schweren Herzens meinen geliebten 4er Golf Sport Edition verkaufen müssen, da ich nun in der Stadt lebe. Meine Frage ist jetzt, was ich alles beim privaten Verkauf beachten sollte?

(z.B. Garantie, Abmeldung, sonstige Risiken)

Laßt euch einfach mal aus, ich bin für jeden Kommentar dankbar... :-)

Tschau

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9 Antworten

Erstmal waschen, dann anständige Fotos machen.

Online anbieten und möglichst ausführlich beschreiben.

Keine Preisverhandlung am Telefon.

Beim ersten Interessenten grundsätzlich nicht weit mit dem Preis nachgeben.Am besten einen dabei haben, der wat von Autos versteht und kontern kann, wenn einer anfängt sich Mängel zusammenzuspinnen.

Nichts konkret verheimlichen (Ach ich hab total vergessen, dass der mal im Sumpf lag). Damit schenkst du dem Käufer n Rücktrittsrecht.

Wenn die Antriebswelle knackt, würd ich das nem Käufer aber nicht auf die Nase binden, sowas muss der auf ner Probefahrt schon selber merken.

Garantie gibts nicht. Wenn der vom Hof rollt und auseinanderfällt isses nich mehr dein Problem.

Lass was im Tank, damit man ne Probefahrt machen kann ohne ständig auf die Nadel zu achten.

Sorg dafür, dass die Standardsachen am Auto in Ordnung sind (Füllstand Kühlwasser, Scheibenwasser vorhanden, Reifenluftdruck, innen sauber)

Mach bloß keine Motorwäsche. die bringt nix ausser dass der Motor etwas besser aussieht, aber dafür kannst du dabei ziemlich viel kaputt machen.

Wenn es zum Verkauf kommt, kannst dem Käufer den Wagen auch angemeldet mitgeben (habs bisher zweimal gemacht und keine Probleme). Sollte der den Wagen nicht in der im Vertrag festgelegten Frist um/abmelden, gehst zu den Bullen. Wenn der umgemeldet is, kriegt deine Versicherung n Schreiben von der Zulassungsstelle und du musst dich um nix weiter kümmern.

Als Vertrag nimmst am besten von irgendwo nen Standardvertrag. Autoscout hat einen. Die meisten KFZ-Versicherer auch. Natürlich Perso zeigen lassen und vor Probefahrt am Besten auch den Führerschein.

Letztendlich die wichtigste Regel: nur Bares is Wahres.

Wenn einer den Wagen oder die Papiere vor vollständiger Bezahlung haben will, dann stimmt da was nicht. Das bedeutet nur Scherereien. Wenn einer nich das Geld hat, kann er den Wagen nicht kaufen. fertig.

MfG

PS: Sicherer ist es natürlich den Wagen abgemeldet zu übergeben. Im Fall eines Unfalls oder irgendwelcher Straftaten/Ordnungswidrigkeiten kriegst du natürlich erstmal Post, wenn der noch auf deinen Namen läuft.

Zitat:

Original geschrieben von timmf

Garantie gibts nicht. Wenn der vom Hof rollt und auseinanderfällt isses nich mehr dein Problem.

Hallo !

Die Gewährleistung sollte man dann aber auch im Vertrag ausschliessen ;)

Themenstarteram 25. Oktober 2005 um 10:51

Vielen Dank, dass hilft mir ja schon mal um einiges weiter...

Super Jungs, ist ein echt gutes Forum hier.

Also bis dann

Moin

Grundsätzlich nur abgemeldet verkaufen, ist besser als hinterher zulaufen.

Und Du haftest für alles was noch mit dem Auto passiert, solange es auf deinen Namen zugelassen ist.

Und den preis setze im Inserat max 500 Euro über dem gefordertem Preis an

gruss Mickie

ADAC !

 

Beim ADAC gibt es Musterverträge und Tipps zum Privatverkauf:

http://www.adac.de/.../default.asp?...

schick mir mal deine email adresse. Ich werde dir dann 2 oder 3 verschiedene kaufveträge zusenden.

Gruß

sobald der verkauft wird sollte der abgemeldet sein. läßt du den käufer mit noch angemeldetem auto wegfahren und baut er nen unfall, ratmal welche versicherung dafür aufkommen muß? deine nämlich.

ich fänds auch superfreundlich wenn mir jemand nen angemeldetes auto verkauft und ich damit wegfahren kann, spart mir nen rotes kennzeichen oder ne umständliche anhängerabholung, aber selber machen würde ich das nie.

legt sicher keiner drauf an nen unfall zu bauen, aber vorsicht ist besser als nachsicht :)

Barzahlung ist wie gesagt schon pflicht.

Da man nicht jeden Tag mit soviel Geld hantiert ist vorsicht vor Falschgeld geboten. Es gibt 3 Methoden die dadurch sinnvoll sind

->Geldscheinprüfgerät (umständlich und überflüssig, da man es nicht ständig braucht)

->man läßt sich das Geld direkt auf der Bank des Käufers auszahlen (bank sollte also beim Kauf offen haben)

->man läßt sich das Geld direkt vom Käufer auf dem eigenen Konto einzahlen (die Bank prüft eh die scheine und außerdem hat man dann das Bargeld nicht erst zu Hause und muß es nicht selbst noch zur Bank bringen)

->Gewährleistung sollte man ausdrücklich ausschließen. Die setzt natürlich voraus, daß man bekannte Mängel nicht verschweigt (unfall sowieso nicht und auch alles was einem sonst so aufgefallen ist). Sind Mängel da sollten diese Grundsätzlich im Kaufvertrag festgehalten werden. Möglichst immer ein oder zwei Zeugen beim Verkauf dabei haben - und diese nach Möglichkeit nicht aus der eigenen Familie oder dem selben Haushalt. Käufer tritt in der Regel auch nicht alleine auf, daher sind für dich zwei Zeugen besser als einer.

->es gibt Anlagen zum Kaufvertrag wo auch die angemeldete übergabe und die dauer bis zur Abmeldung geregelt ist. Verkauft man an Ausländische Mitbürger würde ich grundsätzlich nur abgemeldet verkaufen. An nicht EU Bürger würde ich überhaupt nicht verkaufen (auch wenn sie in Dtl leben). Wenn man den Käufer irgendwie komisch findet auch nur abgemeldet - lieber noch 50 oder 80 EUR für das Kennzeichen nachlassen und darür im nachhinein nicht als Halter an irgendnem dicken Unfall mit verletzen oder versicherungsbetrug schuld sein.

->waschen und schicke photos machen

->evtl einen Kostenlosen webspace nehmen, denn dort kann man so viele Bilder einbauen wie man will(als Galerie) und eine sehr lange Beschreibung hinterlassen

->auf diesen webspace dann in der Kurzanzeige per Mobile.de, Autoscout usw dann hinweisen - nicht im Volltext die Webadresse erwähnen, denn die haben Filter dafür und löschen sonst deine Anzeige - sonder den name des Webspace einfach unten in jedes jpeg Bild als Text einbauen!!!! ->ist zwar nicht erlaubt aber die von Mobile merken es in der Regel nicht und wenn du als privatmensch ein seriöses Angebot mit detailierter Beschreibung hinterlegts wird dir deswegen niemand ans Bein pinkeln. Manchmal werden sogar die Bilder nach webadressen gefiltert - also nehmt keine Standardschriftart und evtl 2 Farbige Schrift

->in der langen Beschreibung auf dem Webspace dann Daten und ausstattung aufzählen

->die Bilder am besten per Galerie zum weiterblättern

->gab es in der letzten Zeit höhere Rechungen oder Reperaturen dann diese Summenmäßig benennen in der Beschreibung (zB "1500EUR Werkstattrechnungen in 2005")

->falls man alle oder fast alle Werkstattrechungen hat, sollte dies auch erwähnen, denn ein vernüftiger Autofahrer hebt sowas auf - dies wirft also ein gutes licht auf dich und dein Auto

->das gleiche gilt fürs Tankheft

->wenn es fahrzeugspezifische Internetforen gibt, das Fahrzeug auch dort inserieren

->bei Ebay kostet das Inserieren und der Eventuelle verkauf ne Stange Geld. Möchte man diese Plattform trotzdem mit nutzen (dort tummeln sich ja doch ne Menge Leute), dann einfach nen Photo vom Auto oder sowas versteigern und darauf hinweisen, das es zu haben ist. Man muß dann natürlich in einer Kategorie einstellen, wo das einstellen nicht schon 50EUR kostet. Über die Suchfunktion die ja doch einige Ebayer benutzen ist das Fahrzeug(das zu verkaufende Photo) dann trotzdem zu sehen. Man ristkiert zwar ne abmahnung durch ebay aber wenn das nicht ständig passiert sollte es kein problem sein.

Evtl mal zu ein oder zwei vertragshändlern gehen und dort sich den Preis für das Fahrzeug nennen lassen und dabei quasi kostenlos einen check in der Werkstatt mitnehmen

Keine Preisverhandlung am Telefon->seh ich auch so. Die Frage ob noch etwas luft nach unten ist, kann man ruhig positiv beantworten. Versucht einer vor kauf am Telefon den Preis schonmal zu drücken, kannst du davon ausgehen, dass er so dreist ist und dies bei besichtigung nochmals tut und ihr dann nur noch über den abstand zum telefonpreis redet.

->bei der Probefahrt Führerschein zeigen lassen oder sogar in gewahrsam nehmen. Am besten am Anfang selbst fahren und den potentiellen Käufer dann die gleiche Strecke zurückfahren lassen (dem Käufer vorher sagen daß ihr genau die gleiche strecke zurückfahrt - möchte er nun eine ganz bestimmte strecke fahren, kann er ja schon hinzu sagen wo es langehen soll)

->ob man sich mehere Kaufinteressenten gleichzeitig auf den Hof holt oder nicht sollte man voher gut durchdenken

 

Wie gesagt die Sache mit dem Webspace und wie man auf diesen auch in Mobile, Autoscout usw verweist(ohne das das inserat gelöscht wird) ist echt nen Geheimtipp von mir.

Je detailierter und besser deine Beschreibung und die Photos sind, desto höher wird letzendlich das Interesse am Wagen und somit auch der Kaufpeis sein

will natürlich niemanden dazu animieren gegen die Regeln von mobile.de, autoscout, ebay usw zu verstoßen :)

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