Wann wäre der richtige Zeitpunkt, meinen 440i zu verkaufen?

BMW 4er F36 (Gran Coupé)

Natürlich hat hier niemand eine Kristallkugel und kann mir die Frage nicht genau beantworten. Aber ihr habt sehr viele Erfahrungswerte, daher hoffe ich zumindest auf eine grobe Einschätzung.

Zum Hintergrund: Mein Auto wurde Anfang Mai 2017 auf mich zugelassen und befindet sich seither in meinem Besitz. Der aktuelle Tachostand beträgt 87.000 km. An dem Auto ist nichts kaputt, fährt praktisch wie am Tag 1. Alle Wartungsarbeiten wurden bei BM gemacht. Der Wagen ist recht gut ausgestattet, Details sind in meinem Profil sichtbar. Durch das Individual-Leder und das belederte Armaturenbrett sticht das Auto schon deutlich aus der Menge heraus.

Recherche bei Mobile ergab, dass es wenige 440i aus 2016 und 2017 mit weniger als 100.000 km gibt. In den gefundenen Inseraten sind keine Autos vorhanden, die in der Ausstattung an meinen herankämen. Der Preis dort liegt zwischen moderaten 29.000 und verrückten 42.000 EUR. Ich schätze den realistischen Verkaufspreis jetzt auf rund 30.000 EUR.

Jetzt die eigentliche Frage:
- verkaufen jetzt mit weniger als 90.000 km und 8 Jahren
- verkaufen nächstes Jahr mit immer noch weniger als 90.000 km, dann aber als fast 9-jähriges Auto
- weitere zwei Jahre fahren und mit unter 100.000 km als 9 bis 10 Jahre altes Auto verkaufen

Mein persönlicher Eindruck ist, dass bis 100.000 km der Wertverlust moderat, danach aber erheblich ausfallen könnte.

Was meint ihr? Danke im Voraus

440i
14 Antworten

Grundsätzlich ist es doch die Frage ob ich mein Fahrzeug noch fahren möchte oder aus einem anderen Grund verkaufe.

Normalerweise wird der Wertverlust mit zunehmenden Alter immer geringer aber ich finde auch das bei vielen im Kopf solche magischen Grenzen sind bei 100 000km oder auch 200000km und es unterhalb dieser Laufleistungen einfacher ist das Auto Privat verkauft zu bekommen.

Als privat Verkäufer sollte man auch günstiger sein wie die ganzen Händler sonst wird es sehr schwer werden mit dem Verkauf.

Zitat:
@JCzopik schrieb am 24. Juli 2025 um 10:14:56 Uhr:
Natürlich hat hier niemand eine Kristallkugel und kann mir die Frage nicht genau beantworten. Aber ihr habt sehr viele Erfahrungswerte, daher hoffe ich zumindest auf eine grobe Einschätzung.
Zum Hintergrund: Mein Auto wurde Anfang Mai 2017 auf mich zugelassen und befindet sich seither in meinem Besitz. Der aktuelle Tachostand beträgt 87.000 km. An dem Auto ist nichts kaputt, fährt praktisch wie am Tag 1.

Hab ich da nicht vor kurzem was gelesen wegen einem Rückwärtsgangproblem?! 🤥😆

Grüße,
Speedy

Zitat:
@66speedy schrieb am 24. Juli 2025 um 12:39:40 Uhr:
Hab ich da nicht vor kurzem was gelesen wegen einem Rückwärtsgangproblem?! 🤥😆
Grüße,
Speedy

Hast Du. Ist wie von Zauberhand verschwunden. Was das war, keine Ahnung. Im Fehlerspeicher nichts diesbezüglich.

Ich frage ja auch hier weniger nach dem Preis, denn diesen kann man ja kaum vorhersagen, sondern eben nach diesen gefühlten km-Barierren.

Mal anders gefragt: Wenn die Wahl zwischen einem besser ausgestatteten Auto mit 100.000+ oder einem schlechter ausgestatteten mit weniger als 100.000 km anstehen würde, was wäre euer Rat an den Fragenden?

Danke

Ich stand kürzlich vor einer ähnlichen Entscheidung. Mein 440i Cabrio ist von 2018 und hat 88.000 gelaufen. Top Auto, sehr gut gepflegt und noch weit weg von irgendwelchen Alterskrankheiten. Deshalb traf ich die Entscheidung, dass ich ihn behalte. Und beim 440i als Topmodell der Baureihe habe ich auch wenig Bedenken betr. massivem Wertverlust, selbst bei über 100tkm.

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Wenn du mit deinem Auto zufrieden bist und er dir weiterhin gefällt, behalte ihn so lange du kannst. Du wirst kein besseres Auto aus neueren Jahren bekommen können. Zudem sind diese alle mit irgendwelchen unsinnigen Assistenten vollgestopft die sowieso nur ewig rumpiepsen und ausfallen können. Selbst in unseren F-Modellen ist da, meines Erachtens, schon zu viel verbaut, wobei man die meisten davon noch dauerhaft abschalten oder deaktivieren kann. Das geht bei neueren Modellen nicht mehr.

Einen 440i von 2017 würde ich so lange es irgendwie geht halten!

Auf keinen Fall für 30k verkaufen. M-Paket, deutsche Version, 1. Hand - der ist sicher noch deutlich mehr wert.

Die 440i sind sehr wertstabil, ich würde den auf jeden Fall noch weiterfahren.

Die 100t-Kilometer-Grenze würde ich nicht überbewerten.

Würde mir ehr die Frage nach der Alternative stellen und dann überlegen ob ich auf ein anderes Fahrzeug heiß bin. Falls das nicht der Fall ist würde ich jedenfalls den Wagen behalten da ein paar Euro mehr oder weniger einen auch nicht glücklich machen werden.

Meinen F33 435i habe ich jetzt seit fast 8 Jahren und ich kenne außer einen 440i oder Z4 M40 keine Alternative außer ich wollte deutlich mehr Geld für ein Cabrio ausgeben.

Das Ding ist mit den Ausstattungen und Extras...das bezahlt Dir irgendwann keiner mehr so richtig. Ab einem gewissen Zeitpunkt, egal ob Laufleistung oder Alter des Fahrzeug, ist der Wert eben echt schlecht und wird nicht mehr besser. Da muß man dann echt überlegen, ob man den nicht bis zuende fährt oder eben entsprechend Verlust verkraften kann.

Ich hatte mir vor längerer Zeit schon ein anderes Auto auf dem Gebrauchtwagenmarkt angesehen, das mit vollmundigen "18k an Extras" angeboten wurde, in der Ausstattungsliste freilich war davon nichts extraordinäres zu lesen, aber man kanns ja mal versuchen. Natürlich würde ich in einer Reihe von Angeboten am Ende das kaufen, was mir am ehesten im Gesamtbild zusagt, aber es gibt eben für alles einen Markt. Meinen F83 bin ich damals sehr gut losgeworden, der hatte eine Vollausstattung und war ohne OPF, war auch n Grund, aber Du mußt eben immer den finden, der auch genau Dein Auto sucht.

Naja, so ähnlich sehe ich das auch. Da ich anscheinend jetzt noch relativ viel Geld für mein Auto bekomme, werde ich wahrscheinlich nächstes Jahr wechseln. Habe ein unschlagbares Angebot für einen M235 bekommen, den ich dann im Mai 2026 zulassen könnte. Und weil wir kein großes Auto brauchen, werde ich den "Abstieg" wohl machen. Meine Tochter fährt einen M235 und ich finde das Auto (trotz nur 4 Zylinder und überwiegend Frontantrieb) wirklich gut. Autos wie meiner F36 sind mittlerweile unbezahlbar geworden, ein ähnlich konfigurierter Biberzahn (G26) kratzt die 90.000 EUR-Marke...

Also ich fahre aktuell auch einen F 36 440 i mit EZ: 04/19 und aktuell 53.000 km mit gehobener Ausstattung Champagnerquarzmetallic ( Individual ), belederter Instrumententafel, Merino Lederausstattung, absoluter Topzustand, NP 77.000 Euro.Im August 2024 wurde ich mit diesem Auto bei 43.000 km bei 2 BMW Händler vorstellig mit der Absicht, einen neuen G 26 440 i zu bestellen. Die Inzahlungnahmepreise lagen zwischen 30000 und 32.000 Euro. Im September / Oktober werde ich einen neuen Anlauf starten, weil ich unbedingt nochmal den B 58 Motor haben möchte und dieses Fahrzeug wohl dann auch ein Oldtimer werden wird /soll. Viel länger möchte ich auch nicht warten, denn was ich so bis jetzt über die " neue Klasse " von BMW gelesen habe, da wird mir Angst und Bange. Elektronic über Electronic, Assistenzsysteme noch und nöcher und ein Amaturenbrett wo Du meinst Du stehst vor einem Flipperautomaten. Ich muß unter allen Umständen versuchen, das Auto privat zu verkaufen, denn für jetzt mal hochgerechnet 26.000 Euro geb ich den nicht in Zahlung. Aktuell steht bei einem der beiden BMW Händler ein 440 i, EZ: 12/19 120.000 km, nur Sportline Ausstattung für 32.930 Euro !!!!!!!!!!!

Der G26 kommt für mich nicht infrage. Selbst Jahreswagen sind mir schlicht zu teuer. Seit Anfang an gefiel mir die Schnauze von diesem Auto nicht. Und jetzt ist der Innenraum auch nicht mehr so toll, wie er am Anfang war. Wir fahren nun wesentlich weniger, so dass das kleinere Auto ausreichend sein wird.

Mir ist natürlich bewusst, dass ich einen Frontkratzer mit 4-Zylindern bekomme. Wenn ich jetzt aber noch länger warte, wird es bei den Neuwagen kaum besser, wenn man nicht wirklich sehr tief in die Tasche greifen möchte. Ein G26 mit Stoffsitzen und Saphirschwarz kommt bei ähnlicher Ausstattung wie mein F36 auf 89.300 EUR. Würde ich Individualleder und das bessere Armaturenbrett nehmen (in Leder gibt es das da gar nicht mehr), bin ich weit über 90.000 EUR! Für einen Mittelklassewagen. Meiner hatte damals schon einen Listenpreis von 74.000 EUR. Das ist einfach nur Wahnsinn.

Heute bekam ich in der NL Dortmund übrigens ein Angebot für einen Neuwagen F74 aus dem Bestand mit einem Nachlass von 27 %. Da zu widerstehen fällt mir wirklich schwer.

Zitat:
@JCzopik schrieb am 24. Juli 2025 um 14:36:39 Uhr:
Hast Du. Ist wie von Zauberhand verschwunden. Was das war, keine Ahnung. Im Fehlerspeicher nichts diesbezüglich.

Wenn Du das dem Käufer verschweigst, können zivilrechtliche Konsequenzen auf Dich zukommen,

ist hier alles dokumentiert und für jedermann nachlesbar.

Er muss es gar nicht selbst finden, es reicht schon, wenn der Freund einer Cousine...

Du weißt, was ich meine.

Danke. Der richtige Zeitpunkt ist jetzt, die Anzeige bei Mobile habe ich geschaltet.

Fehlerspeicher hat dazu keine Einträge und ich kann nicht nachvollziehen, warum das so ist. Aber im Verkaufsgespräch muss ich das wohl erwähnen. Guter Hinweis.

Ich meine, es wäre besser, das Internet vergisst nie.

Wenn Du es unter Zeugen ganz nebenbei erwähnst, kann der Käufer Dir deswegen später nicht mehr an den Karren pinkeln.

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