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Wann Steuerkette wechseln?

Themenstarteram 5. Januar 2007 um 14:28

Habe einen 9-5 Aero EZ 1999. jetzt 125 tkm gelaufen. Als ich bei der 90.000er Inspektion mal zaghaft beim Schmied angefragt habe, wann denn der Zahnriemen gewechselt werden müsse, grinste der vielsagend und sagte:

"Gar nicht. Hat nämlich ne Kette."

Woraufhin ich mich glücklich geschätzt habe, weil damit eine teure Arbeit ohne sichtbaren Gegenwert wegfällt.

Nun las ich im Forum andeutungsweise, dass auch eine Steuerkette nicht ewig hält. Also: Wann muss/sollte man diese wechseln?

Danke für die Infos!

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35 Antworten

Re: Wann Steuerkette wechseln?

 

Zitat:

Original geschrieben von AeroDoc

Nun las ich im Forum andeutungsweise, dass auch eine Steuerkette nicht ewig hält. Also: Wann muss/sollte man diese wechseln?

Idealerweise, kurz bevor die Kette reisst.;)

Da dieser Zeitpunkt nicht an Kilometerständen gebunden ist, sondern bei jedem Fahrzeug individuell ist...kann man den passenden Zeitpunkt leider nicht festmachen.:D

Sollte Dein Fahrzeug die Motoröl-Wechselintervalle bei 20.000km gehabt haben...ist die Kette garantiert schon tauschwürdig.

Genaue Aussage bringt der Kettenspanner, wenn er ausgebaut wird. Wenn dieser über Gebühr ausgefahren ist, dann wird es höchste Zeit!!!

Wenn die Steuerkette reisst, ist MINDESTENS der Zylinderkopf stark beschädigt, wenn nicht sogar total kaputt. Kostet 2000 Euro!!!...Motor-Totalschaden kann nicht ausgeschlossen werden!!!

Kette tauschen kostet zwischen 200 und 300...je nachdem, welcher Stundenlohn!!!

1700 Euro Unterschied in der möglichen Rechnung...ist für mich ein klares Argument FÜR einen vorzeitigen Kettentausch.

Aber da darf jeder Saabfahrer selber drüber entscheiden. Denn vorgeschrieben ist der Kettentausch nicht!!!

Themenstarteram 6. Januar 2007 um 16:18

Beiden schonmal danke für die Tips!

Da ich erst seit kurzer Zeit im Forum bin, hatte er bisher nur die 20.000er Wechselintervalle, dabei aber fast nur gemäßigte Langstrecke. Und als ich noch nicht wusste, dass man bei manchen Saabs bei jedem Tankstop auch den Ölstand kontrollieren sollte, habe ich in einer rasch gefahrenen Kurve auch schon mal ein DINGDONG gehört - optisch untermalt von einer rot leuchtenden Ölkanne.

Ja, ich habe gesündigt ... Aber das ist nun schon zigtausend KM her, und ich hoffe daher, es hat keine bleibenden Schäden hinterlassen.

Ist es denn tatsächlich meist die Steuerkette, die bei solchen Öl- und Verschleißsünden als erstes die Hufe wirft, oder gehen beim Motorexitus eher andere Dinge kaputt? Pleuellager, Kolbenringe oder was sonst?

Andererseits sind 200-300 € ja nicht die Welt, wenn ich mich recht erinnere, wurden für den Zahnriemenwechsel bei meinen italienischen Bellas über 400 € aufgerufen.

Wie aufwändig (in €€€€ gerechnet) ist der Ausbau des Kettenspanners denn? Könnte man dann ja bei der nächsten Inspektion mal mit machen lassen.

Wenn man den Kettenspanner rausdreht...kann man auch direkt eine neue Kette einziehen.:)

Denn die meiste Arbeit ist dann schon getan.;)

Ich hatte mal von einer anderen Werkstatt gehört, die viel mit MB Taxen zu tun haben, dass die die neue Kette an die alte dran nieten, und dann den Motor langsam mit dem Schlüssel druch drehen, bis das Ende von der neuen Kette wieder oben ist, dann nieten die wieder beiden Enden zusammen, und gut ist.......

Aber ob dsa Bei Saab auch so geht, das weiß ich nciht, villeicht aknn der kater ja mal sagen, wie die das so machen, wiel bei mir hatte ich mal bei dem kaputten Motor versuchen den Stirndeckel ab zu bauen, udn das im eingebauten Zustand nicht geschafft....

Grüße

Kamui ;)

Zitat:

Original geschrieben von Kamui360

Ich hatte mal von einer anderen Werkstatt gehört, die viel mit MB Taxen zu tun haben, dass die die neue Kette an die alte dran nieten, und dann den Motor langsam mit dem Schlüssel druch drehen, bis das Ende von der neuen Kette wieder oben ist, dann nieten die wieder beiden Enden zusammen, und gut ist.......

Grüße

Kamui ;)

Und genau so habe ich inzwischen bestimmt 400 Steuerketten bei Saab´s getauscht.:) ...im Zeitraum zwischen 1990 und heute...sind also 16 Jahre.;)

Im Schnitt also 1 Kette in 2 Wochen.:p

Themenstarteram 16. Januar 2007 um 10:15

Das würde ja erklären, warum der Tausch der Steuerkette

(ca. 200 € - @kater: ist die neue Kette da schon mit drin??)

offenbar billiger ist als der Tausch eines Zahnriemens (der leider keine Nieten hat...).

Hatte eben bei Skanimport geguckt, da kostet eine neue Steuerkette für meinen (B234I Motor) stolze 36 Euro.

Wenn du für so einen verschissenen VW Passat nen Zahnriemenkit kaufst (Zahnriemen mit Umlenkrollen/Spannrollen,... ) dann biste schon mit 150 Euro dabei, und du mußt die ganze Front außeinander bauen (ca. 6-8 Stunden Arbeit)

Grüße

Kamui ;)

Steuerkette einziehen

 

versuche mir die ganze Sache praktisch vorzustelllen. Alte Kette wird geöffnet, neue angenietet. Jetzt mit Schraubenschlüssel an der Kurbelwelle gedreht. Bei zwei Nockenwellen bleibt aber nun unweigerlich eine stehen, so daß die Steuerzeiten nicht mehr stimmen. Gibt es am Zahnrad der Nockenwellen eine OT- oder ähnliche Markierung, damit die Sache wieder ins "Lot" kommt? Ist meine Vorstellung richtig, oder mache ich irgendeinen Gedankenfehler ohne überhaupt ein Werkzeug in der HAnd zu haben? Motor hat fast 180.000 km runter, läuft wie ein Uhrwerk.

Gruß Markus

Ich grüsse Dich!:)

Es gibt ein Spezialwerkzeug zum Trennen der Kettenglieder, zum Zusammenpressen der Kettenglieder...und ein Werkzeug, welches dafür sorgt, das die Kette nicht über die Nockenwellenräder rutschen kann. Über das Kurbelwellenrad kann die Kette nicht rutschen, weil dort ein Blech die Kette eng am Zahnrad führt.

Kettenspanner wird ausgebaut, Kette geteilt, neue Kette angehangen und durch den Motor durchgezogen, anschliessend mit einem neuen Kettenglied vernietet.:)

Danach wird der Kettenspanner wieder montiert und die OT-Stellung sicherheitshalber kontrolliert, fertig!

Die Nockenwellen müssen mitdrehen, sonst gibt´s krumme Ventile!!!

Oder man baut die Nockenwellen aus, dann können keine Ventile gedrückt stehenbleiben.:p

Steuerkette wechseln

 

Hallo,

habe vor knapp 2 Jahren auf Grund starker "Rasselgeräusche" nur die Kette gewechselt. Brachte wie gepostet nicht sehr viel. Habe mich letzte Woche daran gemacht den kompletten Satz Ausgleichwellen und Steuerkette mit Zahnrädern und Gleitschienen zu wechseln. Hab bei mir in der Garage mit Grube ca. 14 Stunden gebraucht um alles wieder zum laufen zu bringen. Dabei gingen fast 3 Std. drauf um einen abgerissenen Stehbolzen vom Abgaskrümmer 4. Zylinder auszubohren. Hab's mir dabei nicht extra leicht gemacht und beim ersten Versuch den Bohrer im Bolzen abgebrochen!!

Dann der erste Start - der Troll schnurrt so toll -

Die Arbeit hat sich gelohnt und hätte sicherlich viel eher erledigt werden müssen. Der Zustand der Kettenräder war schon besorgniserregend (messerscharfe Grate an der Flanken), Gleitschienen spröde und stark eingelaufen.

Habe mir die Werkstattrechnungen (Berlin) von der Vorbesitzerin noch mal angeschaut - wechsel Steuerkette schon bei 90.000 und das ohne großen Erfolg, da bei der nächsten Inspektion wieder auf die Geräusche aufmerksam gemacht wurde.

Habe jetzt 175.000 auf der Uhr und hoffe, das die neuen Teile noch ne Weile halten.

Ansonsten mit dem Wagen voll zufrieden, ein neues Geräusch ist mir aber aufgefallen - Pfeifen des Turbos beim Anfahren... kannte ich so noch gar nicht - da läßt man auch mal die Scheibe unten und genießt...

MfG - Lutterbeker

Hallo Luterbeker

Wenn die Dame nicht bei 90.000km schonmal die Kette erneuert hätte, dann hätte der Motor vermutlich die 130.000km nicht überlebt.

Die Kater-Philosophie hat schon seine Berechtigung. Die Steuerkette reißt und Frieden dem Motor...

Wenn der Kettentrieb der Ausgleichsketten aufgibt, rappelt der Motor, aber er läuft noch.

Hätte die Dame bei 90.000km keine neue Stuerkette einbauen lassen, wäre dein Motor garantiert nicht mehr am Laufen!

Du hast jetzt alles neu gemacht, dann sollte er die 300.000km laufen können.

Wieviel Spiel hatten die Kolben im Zylinder?

Moin Check Diamond,

Das was von unten in den Laufbuchsen vom 2. u. 3. Zylinder zu sehen war gab keinen Anlass zur Sorge - von wegen Laufspuren oder Scheuermarken in den Hohnspuren. Auch waren die Nockenwellen frei von Laufspuren und die Laufflächen an den Ölpumpenrädern und Gehäuse ohne Riefen.

Ich denke auch das von dieser Seite erst mal keine Probleme zu erwarten sind.

Auch der Rest vom Wagen ist, auch was Korrosion betrifft, top in Ordnung - selbst Bremssättel und Scheiben sehen für sein Alter super aus - praktisch Rostfrei. Der TÜV-Onkel schaute beim Baujahr noch einmal nach...

Das einzige was optisch nervt sind die freundlichen Kontaktmarken der Parkplatznachbarn.

Zitat:

Original geschrieben von check Diamond!

Du hast jetzt alles neu gemacht, dann sollte er die 300.000km laufen können.

Wieviel Spiel hatten die Kolben im Zylinder?

Hi Diamond,

mach mir keine Angst, an meinem wurde noch gar nichts gemacht (außer Turbo) und geht jetzt stark auf die 300TKm zu. :)

Die Kette rasselt noch nicht und laut Mech sollte da auch nichts kaputt gehen.

Gruß von einem, der den Saab-Kauf noch nie bereut hat.

lg

Denny

Also ne Kette sollte man Grundsätzlich nie wechseln aber!!!!

Bei Saab hält sowas ungefähr 150000km,dann gibt meist der Kettenspanner(Öldruckgesteuert) nach und das wars.

Dann muß der Motor komplett raus und beide Ketten plus Spanner gewechselt werden.Das ist sehr Kostenintensiv.

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