W124 vs W212 ? Einige Fragen zum W124
Hallo zusammen,
ich stehe vor einer interessanten Entscheidung und hoffe auf euren Rat:
Ich plane, mir einen Mercedes als Zweitwagen zu kaufen – für ca. 10.000-15.000 km/Jahr, hauptsächlich in Stadtverkehr selten auf dem Autobahn. Das Auto soll möglichst lange behalten werden, also langfristig wirtschaftlich, zuverlässig und sinnvoll sein.
Zur Auswahl stehen:
🔹 Mercedes W124 E220, E-280 (Automatik)🔹 Mercedes W212 E200 CGI oder E250 CGI (Automatik, ab 2012)
Mein aktuelles Auto ist ein Golf 5 1.6 FSI, Baujahr 2006, den ich ggf. verkaufen würde.
Normalerweise ist W124 1994 mein Traumauto und möchte gerne so ein Auto haben. Aber ich habe einige Sorgen meistens wegen seines Alters. Und demendsprechend hätte ich ein paar Fragen an euch:
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1. Welches Modell wäre aus eurer Sicht langfristig sinnvoller – W124 oder W212?
• Robustheit, Motor/Getriebe, Elektronik?
• Wartungskosten vs. Anschaffung? Muss man mit dem Werkstatt Partner sein, um ein W124 zu fahren ? Kommt ihr dem Werkstatt zu oft vorbei ?
2. Wie sieht’s mit der Ersatzteilversorgung und Alltagstauglichkeit beim W124 aus?
• Wird es langsam schwierig, oder ist die Lage stabil?
3. Wie zuverlässig ist der W212 CGI (nach MOPF ab 2012) – speziell mit 1.8/2.0 Turbo?
• Kettenspanner, Elektronik, Direkteinspritzung?
4. Ist ein W124 (z. B. E320, E220, E280) als Oldtimer auch ökonomisch sinnvoll, oder eher Hobby? • Lohnt sich das nur mit H-Kennzeichen, oder ist es langfristig günstiger als W212?
⸻
Ich bin technisch interessiert, aber kein Schrauber. Mein Ziel ist ein bequemer, stilvoller Zweitwagen, der auch wirtschaftlich halbwegs Sinn macht – und den ich lange behalten kann.
Vielen Dank schon mal – ich bin gespannt auf eure Erfahrungen!
Viele Grüße
Ömer
18 Antworten
Du schreibst, es soll wirtschaftlich Sinn machen ( bei 10-15 tkm verständlich)
Dann bleibt bein 124er eigentlich nur der 220er, ein echtes Sparwunder, und völlig ausreichend motorisiert. 280er und 320er scheiden da aus, v.a. bei viel Stadtverkehr.
Also ich liebe meinen 124er aber als Alltagsauto für 10-15k km in der Stadt würde ich ihn auf keinen Fall kaufen. Zum einen verspielst du mit der Kilometerleistung den größten Ökonomischen Vorteil, denn soweit ich weiß gibt es keine Oldtimerversicherung, die 15k km im Jahr erlaubt. Meine Angebote waren maximal 9-10k.
Zuverlässig sind die mechanisch schon aber ich habe mindestens für jeden TÜV etwas zu machen was über die normale Wartung hinaus geht.
Es steht und fällt mit dem Rost, die Kilometer sind gar nicht so entscheidend aber die Autos mit wenig Rost oder ohne Rost sind inzwischen auch ziemlich teuer geworden.
Also sinnvoll ist es nicht. Die Frage ist ob der Fakt, dass der 124er dein Traumauto ist das aufwiegt? Es muss ja im Leben nicht alles immer nur sinnvoll und ökonomisch sein.
Ich würde dir dann den E220 empfehlen aber auch der genehmigt sich in der Stadt bei mir so 10l bei normaler Fahrweise.
Hallo.
Vorweg: Ich glaube man vergleicht hier Äpfel mit Birnen. Einen W124 zu fahren und zu unterhalten ist was ganz anderes als einen W212. Viele Fragen von dir zielen darauf ab zu erfahren was "besser" oder sinnvoller" ist. Ich glaube das gibt's in dem Fall nicht. Beide Autos werden Geld und Nerven kosten, jedes halt auf seine Art und Weise. Hast du mal beide Modelle probegefahren? Da liegen mehrere Generationen dazwischen. Entsprechend kann man selbst die Fahreigenschaften kaum vergleichen.
Ich versuche deine Fragen mal etwas zu beantworten, unterm Strich denke ich ist es am besten du fährst beide Autos mal und überlegst ob du eher einen moderneren Zweitwagen suchst oder einen Youngtimer. Das ist imho der größte Unterschied.
Beides wird dich viel Geld kosten, allein Steuer, Versicherung und Stellplatz über die nächsten Jahre.
Zitat:
@Wieder_Cologne schrieb am 21. Juni 2025 um 01:30:29 Uhr:
1. Welches Modell wäre aus eurer Sicht langfristig sinnvoller – W124 oder W212?
• Robustheit, Motor/Getriebe, Elektronik?
• Wartungskosten vs. Anschaffung? Muss man mit dem Werkstatt Partner sein, um ein W124 zu fahren ? Kommt ihr dem Werkstatt zu oft vorbei ?
Mit dem W124 ist man im Oldtimer/Youngtimer Bereich unterwegs. Der W212 ist dagegen eher ein Gebrauchtwagen neuerer Generation. Für den W124 brauchst du eine Werkstatt die Ahnung von der alten Technik hat. Mit dem W212 kannst du von der Sache her in eine X-beliebige Werkstatt.
Der W212 wird die nächsten 10-15 Jahren vermutlich problemloser sein was die Technik betrifft, einfach weil er noch nicht so alt ist.
Wenn der W212 mal in die Jahre kommt wird's spannend. Viel, viel teure Technik drin.
2. Wie sieht’s mit der Ersatzteilversorgung und Alltagstauglichkeit beim W124 aus?
• Wird es langsam schwierig, oder ist die Lage stabil?
Original Ersatzteile werden langsam aber sicher deutlich teurer und/oder manche Dinge gibt's nicht mehr (Innenraumteiler). Verschleißteile sind aber auch im freien Handel gut und rel. günstig verfügbar - viel braucht ein W124 nicht bei normalen Wartungen. Man bekommt auch viele Dinge aus Schlachtautos im Internet. Es ist also kein Thema einen W124 zu reparieren. Alltagstauglich ist ein W124 allemal. Ist ja kein "Oldtimer" mit altersbedingten Einschränkungen.
3. Wie zuverlässig ist der W212 CGI (nach MOPF ab 2012) – speziell mit 1.8/2.0 Turbo?
• Kettenspanner, Elektronik, Direkteinspritzung?
Wohl eher eine Frage für das W212 Forum.
Vom Grundsatz her gilt: Was am Auto nicht dran ist kann nicht kaputt gehen (Turbo, Hochdruckeinspritzung etc - Hat der W124 alles nicht). Erfahrungsgemäß halten die neueren Autos aber trotz der aufwändigen Technik locker ca 250-300tkm und min 20 Jahre ohne viel Reparaturen. Danach geht's irgendwann los
4. Ist ein W124 (z. B. E320, E220, E280) als Oldtimer auch ökonomisch sinnvoll, oder eher Hobby? • Lohnt sich das nur mit H-Kennzeichen, oder ist es langfristig günstiger als W212?
Vorsicht. Man muss unterscheiden zwischen H-Kennzeichen und H-Versicherung. Das Kennzeichen hat nur Auswirkungen auf Steuer und ggf. Einfahrt in Umweltzonen. Eine H-Versicherung kann man dann optional abschließen wenn man möchte. Der Standard-Steuersatz für ein Auto mit H-Zulassung liegt meine ich in ähnlichem Bereich als ein 4Zyl. mit Euro2. Entsprechend ist hier das H-Kennzeichen finanziell gesehen nicht so interessant.
Was langfristig günstiger ist, ist schwer zu sagen. Kommt darauf an welches Auto welche Reparaturen verursacht. Ich vermute dass gaaaanz langfristig der W124 die Nase etwas vorne hat.
Beim W124 muss man einmal einen Recht definierbaren Batzen in die Hand nehmen um gewisse Dinge zu machen und dann hält die Karre wieder 30 Jahre. Es ist einfach nicht so viel dran wie bei einem neueren Auto.
Ich bin technisch interessiert, aber kein Schrauber. Mein Ziel ist ein bequemer, stilvoller Zweitwagen, der auch wirtschaftlich halbwegs Sinn macht – und den ich lange behalten kann.
Vielen Dank schon mal – ich bin gespannt auf eure Erfahrungen!
Viele Grüße
Ömer
Da kommen imho beide Fahrzeuge in Frage.
Zitat:
@Wieder_Cologne schrieb am 21. Juni 2025 um 01:30:29 Uhr:
Normalerweise ist W124 1994 mein Traumauto und möchte gerne so ein Auto haben.
Follow your dreams!
Ciao
Ratoncita
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Zitat:@E300TDT schrieb am 21. Juni 2025 um 08:58:14 Uhr:
Hallo.Vorweg: Ich glaube man vergleicht hier Äpfel mit Birnen. Einen W124 zu fahren und zu unterhalten ist was ganz anderes als einen W212. Viele Fragen von dir zielen darauf ab zu erfahren was "besser" oder sinnvoller" ist. Ich glaube das gibt's in dem Fall nicht. Beide Autos werden Geld und Nerven kosten, jedes halt auf seine Art und Weise. Hast du mal beide Modelle probegefahren? Da liegen mehrere Generationen dazwischen. Entsprechend kann man selbst die Fahreigenschaften kaum vergleichen.Ich versuche deine Fragen mal etwas zu beantworten, unterm Strich denke ich ist es am besten du fährst beide Autos mal und überlegst ob du eher einen moderneren Zweitwagen suchst oder einen Youngtimer. Das ist imho der größte Unterschied.Beides wird dich viel Geld kosten, allein Steuer, Versicherung und Stellplatz über die nächsten Jahre.Mit dem W124 ist man im Oldtimer/Youngtimer Bereich unterwegs. Der W212 ist dagegen eher ein Gebrauchtwagen neuerer Generation. Für den W124 brauchst du eine Werkstatt die Ahnung von der alten Technik hat. Mit dem W212 kannst du von der Sache her in eine X-beliebige Werkstatt.Der W212 wird die nächsten 10-15 Jahren vermutlich problemloser sein was die Technik betrifft, einfach weil er noch nicht so alt ist.Wenn der W212 mal in die Jahre kommt wird's spannend. Viel, viel teure Technik drin.Original Ersatzteile werden langsam aber sicher deutlich teurer und/oder manche Dinge gibt's nicht mehr (Innenraumteiler). Verschleißteile sind aber auch im freien Handel gut und rel. günstig verfügbar - viel braucht ein W124 nicht bei normalen Wartungen. Man bekommt auch viele Dinge aus Schlachtautos im Internet. Es ist also kein Thema einen W124 zu reparieren. Alltagstauglich ist ein W124 allemal. Ist ja kein "Oldtimer" mit altersbedingten Einschränkungen.Wohl eher eine Frage für das W212 Forum.Vom Grundsatz her gilt: Was am Auto nicht dran ist kann nicht kaputt gehen (Turbo, Hochdruckeinspritzung etc - Hat der W124 alles nicht). Erfahrungsgemäß halten die neueren Autos aber trotz der aufwändigen Technik locker ca 250-300tkm und min 20 Jahre ohne viel Reparaturen. Danach geht's irgendwann los Vorsicht. Man muss unterscheiden zwischen H-Kennzeichen und H-Versicherung. Das Kennzeichen hat nur Auswirkungen auf Steuer und ggf. Einfahrt in Umweltzonen. Eine H-Versicherung kann man dann optional abschließen wenn man möchte. Der Standard-Steuersatz für ein Auto mit H-Zulassung liegt meine ich in ähnlichem Bereich als ein 4Zyl. mit Euro2. Entsprechend ist hier das H-Kennzeichen finanziell gesehen nicht so interessant.Was langfristig günstiger ist, ist schwer zu sagen. Kommt darauf an welches Auto welche Reparaturen verursacht. Ich vermute dass gaaaanz langfristig der W124 die Nase etwas vorne hat.Beim W124 muss man einmal einen Recht definierbaren Batzen in die Hand nehmen um gewisse Dinge zu machen und dann hält die Karre wieder 30 Jahre. Es ist einfach nicht so viel dran wie bei einem neueren Auto.Da kommen imho beide Fahrzeuge in Frage.
Herzlichen lieben Dank für sehr detaillierte Antwort. Das hilft mir aber sehr !…
Viele Grüße
Zitat:@Sitzgemuese schrieb am 21. Juni 2025 um 08:11:49 Uhr:
Also ich liebe meinen 124er aber als Alltagsauto für 10-15k km in der Stadt würde ich ihn auf keinen Fall kaufen. Zum einen verspielst du mit der Kilometerleistung den größten Ökonomischen Vorteil, denn soweit ich weiß gibt es keine Oldtimerversicherung, die 15k km im Jahr erlaubt. Meine Angebote waren maximal 9-10k.Zuverlässig sind die mechanisch schon aber ich habe mindestens für jeden TÜV etwas zu machen was über die normale Wartung hinaus geht.Es steht und fällt mit dem Rost, die Kilometer sind gar nicht so entscheidend aber die Autos mit wenig Rost oder ohne Rost sind inzwischen auch ziemlich teuer geworden.Also sinnvoll ist es nicht. Die Frage ist ob der Fakt, dass der 124er dein Traumauto ist das aufwiegt? Es muss ja im Leben nicht alles immer nur sinnvoll und ökonomisch sein.Ich würde dir dann den E220 empfehlen aber auch der genehmigt sich in der Stadt bei mir so 10l bei normaler Fahrweise.
Vielen Dank für deine Antwort !
Das ist hilfreich.
Die Karosserien der beiden Modelle sind recht verschieden, damit werden also auch unterschiedliche Geschmäcke angesprochen.
Nicht überraschend, liegt doch zwischen den Designern Bruno Sacco und Thomas Stopka eine ganze Generation...
Denke, ich muß wohl nicht sagen, zu wessen Design ich neige. 😄
Ciao
Ratoncita
Sehr langfristig betrachtet hat der 124er mehr Zukunft als der 212er. Die moderne Technik in den heutigen Autos ist deren früher Tod. Da bin ich mir sehr sicher. Diese Vielzahl an Ersatzteilen kann niemand mehr bevorraten. Ständig ändert sich was innerhalb der gebauten Serie. Das hat es früher nicht so gegeben. Da gab es kleine kosmetische Mopf Maßnahmen und gut war’s. Selbst wenn man ab und an Geld in den 124er stecken muss, z.B. wegen Rost, so wird er doch billiger zu betreiben sein. Nur ein technischer Defekt beim 212er kann auch gleich mal über 1000€ kosten. Und mein damaliger 212er, irgendwie einer der ersten mit Bau um er 4500 oder so war bei der Technik mangelhaft und dauernd in der Werkstatt. Mein 124 er bekommt ab und an mal Öl und Bremsflüssigkeit gewechselt. Und jetzt gerade mal neue Querlenker. Sonst braucht der nix. Augen auf beim Kauf wegen Rost. Für Stadt würde ich auch den 220er nehmen.
Hallo,
es ist der falsche Ansatz. Fahre deinen Golf weiter im Alltag und in der Stadt, für Ausflüge und weitere Strecken den Benz. Ökonomisch sinnvoll ist ein Zweitwagen nie. Aber ein W124 wäre mir als Alltagsauto zu schade, wenn die Prämisse heißt „möglichst lange behalten werden“.
Und noch was: viele hier schrauben selbst. Für den 124 brauchst eine Werkstatt, die auch ohne Computer ein Auto diagnostizieren und reparieren können. Hast du das nicht an der Hand und kannst dir nicht selbst helfen, nützt oft auch viel Geld nix.
zuletzt Ersatzteile: werden immer weniger und stoßen beim Preis in Regionen vor zum Teil, dass man von wirtschaftlich auch nicht mehr sprechen kann…
Viele Grüße
christian
124 verbraucht für die aktuellen Preise zuviel. Allerdings muss man sich in einem moderneren Auto auch wohlfühlen können. Und ich weiß nicht ob ich das könnte. Stoff Holz und Leder anfassen ist was anderes als Plastik. Und dann der Geruch von Plastik. Ich käme damit nicht klar. Wenn du es kannst bzw dir nichtmal das neuere negativ auffällt ganz klar der neue. Der 124 ist extrem günstig in der Ersatzteilversorgung und dadurch ein Sparwunder für den ders selber kann. Wenn du das Auto eh in die Werkstatt gibst ist egal ob alt oder neu. Für mich zählt auch die Robustheit neben der leichten Reparierbarkeit. Ein neuetes Auto hätte ich schon längst auseinandergenommen bei den Straßen was ich fahre. Oder anders gesagt der 124 muss den Spritverbauch mit anderen Disziplininen ausgleichen und es klingt nicht so das du die hast/brauchst. In deinem Falle würde ich ja für mich W124 auf Elektro umgebaut emtscheiden. Aber das muss man auch erstmal investieren wollen.
Zum Thema Spritverbrauch, gerade der E220 steht im Vergleich so schlecht nicht da. Durchschnittlich auf Spritmonitor grob 9l
Ein E250CGI ist auf Spritmonitor im Schnitt auch mit ca 9l gelistet, ein E200CGI um die 8,5.
Fairerweise muss man beim W212 sagen dass es da eine große Bandbreite gibt und auch Einträge mit 5 vor dem Komma gibt. Da schafft man mit einem CGI, nicht mit einem Saugmotor im.W124.
Trotzdem, so ein wahnsinnigen Unterschied macht das imho nicht und Kraft kommt immer noch von Kraftstoff. Klar kommt es auch sehr auf die eigene Fahrweise und die Strecke an aber anhand der Durchschnittliche auf Spritmonitor kann man verschiedene Autos doch einigermaßen miteinander vergleichen. Die Spritkosten werden daher auf 15tkm gerechnet nicht den riesen Unterschied machen zumindest nicht was man aufgrund des Altersunterschied erst meint.
Zudem sind die Spritkosten aber auch nicht unbedingt der größte Kostenfaktor wenn man einen Zweitwagen realistisch durchrechnet mit allem was dazu gehört. Also auch Wertverlust etc...
Beim 212er darf man sich auf Ärger mit Injektoren, NOx-Sensoren, Hochdruckpumpe, Kettenspanner und einigem mehr einstellen. Das wird jedesmal richtig teuer. Da akzeptiere ich lieber den Mehrverbrauch vom 124er mit seiner KE-Jetronic.
Und der Vorteil ist, hat man die K-Jetronic , KE-jetronic einmal verstanden, ist das kein hexenwerk mehr.