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W123 230 Ce

Themenstarteram 7. Juli 2005 um 0:06

hallöchen an alle!

i hab ma an 230 CE Bj 1981 angelegt und da gibts jetzt folgendes problem : der motor zieht beim gas geben nicht durch und die gänge sind nicht elastisch. die zweite geht nur bis 50kmh, bei 60kmh in der zweiten macht der motor ein geräuscht, dass man angst kriegt er explodiert gleich, die dritte geht bis 90kmh und sollte meines wissens nach locker bis 130 gehn!! beim kaltstart stirbt er sogar ab und ruckelt drei bis fünf minuten herum befor man überhaupt losfahren kann. die einspritz pumpe wurde bereits ausgewechselt, ein mechaniker faselte irgendwas von kaltstartventilen herum...und hier im forum las ich was vom "Ventilspiel Einstellen". hat irgendwer von euch ne ahnung was da beim motor los is?

mit freundlichem gruß

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59 Antworten
am 7. August 2005 um 11:34

Zitat:

Original geschrieben von shesmymachine

learning by doing? geht sowas da?

Selsbtverständlich.

Das nennt man Ausbildung.

Dauert meist cirka drei Jahre...:D

Wie ZbB5e8 schon anmerkte....;)

Ob in der "Bude" als Azubi oder zu Hause, es dauert.;)

CAMLOT

Hi camlot,

Zitat:

Selsbtverständlich.

Das nennt man Ausbildung.

Dauert meist cirka drei Jahre...

Du hast vergessen zu erwähnen, daß das "eigentliche" Lernen erst nach den drei Jahren beginnt und deutlich länger dauert (idealerweise lebenslang!). Sonst könnte ja jeder KFZ-Mechaniker Autos restaurieren ;).

Gruß

Franjo001

am 7. August 2005 um 12:53

@Franjo

Du hast natürlich VÖLLIG RECHT!!!

Aber ich wollte shesmymachine nicht gleich vollends in die Schluchten der Verzweiflung stürzen....:D

Servus,

CAMLOT

Zitat:

Original geschrieben von shesmymachine

learning by doing? geht sowas da?

Wenn Du Anleitung von einem Könner hast, ja.

Ansonsten müßtest Du ja jedes Rädchen neu (er)finden, und so alt wirst Du vermutlich nicht, daß Dir die Zeit dazu reichen würde.

Im Laufe ihrer Entwicklung hat die Menschheit doch auch einige faszinierende Techniken entwickelt, die sich da nutzbringend anwenden lassen und selbst mit diesen ist es kein Spaziergang, was Du vorhast.

Diese Techniken jetzt zu erlernen, bedeutet wertlose (und anfangs sicher schlechte) Übungsstücke zu produzieren.

Du solltest Dir also überlegen, ob Du Dir zum Üben nicht irgendeine 100,- EUR Müllgurke holst, einen völlig vergammelten Corsa oder so was.

Das Problem ist bei diesem Lernen grundsätzlich, daß Du das Ergebnis erst nach einiger Zeit beurteilen kannst.

Mit der üblichen Schundmethode (Blech draufbraten, verspachteln, schleifen und lackieren) sieht´s nämlich anfangs auch gut aus.

Aber nach einem halben Jahr läßt das nach.

Dann kommst Du auf die Idee, daß man den Untergrund mit Rostschutz hätte behandeln können.

Jetzt hält´s ein Jahr.

Dann stellst Du fest, daß man ein Reparaturblech nicht auf ein vorhandenes Blech aufsetzen sollte, weil der Spalt dazwischen eine Aufforderung zum Gammeln darstellt.

Also wird die Reparaturstelle ausgeschnitten und das Ersatzteil Stoßkanten-paßgenau eingesetzt.

Leider kommt nach wenigen Wochen der Rückschlag, daß der Lack an den Kanten reißt und Du lernst, eine durchgehende gasdichte Schweißnaht hinzulegen, ohne daß das Blech sich verzieht.

Jetzt hält´s drei Jahre, dann kommt aus unerfindlichen Gründen doch wieder der Gammel haoch.

Danach weißt Du auch, daß Rost an jeder metallisch blanken Metalloberfläche seinen Weg findet, auch wenn sie nie direkt feucht werden konnte. (Das glaubt man in der Tat erst, nachdem man von der Realität dazu gezwungen wurde.)

Also muß die Oberfläche nach dem Schweißen chemisch in etwas anderes als Eisen umgewandelt werden.

Hier hat sich für lokale Reparaturen Zinn etabliert. (Oder Zink, geht aber nur im Tauchbad mit einer Rohkarosse.)

Danach hält´s sieben Jahre (zehn bei Verzinkung), bis man auch hier wieder die Fehler entdeckt, die man noch übersehen hatte.

U. S. W.

Bis Du also soweit bist, daß Du die sieben-Jahre-Haltbarkeit hinkriegst, hast Du ein halbes Jahr lang die grundlegenden Techniken erlernt, ohne was am Auto gemacht zu haben, und dann noch 5 Jahre und 2 Monate Erfahrungen (Feedback) gesammelt.

Und dieses Feedback ist auch ein ganz wesentlicher Faktor, der nur dann gegeben ist, wenn man sein eigenes Auto in Schuß hält.

Ein Werkstattmensch macht irgendwas dran, so daß der Chef nicht meckert (der guckt sich´s meist gar nicht an) und hat dann Feierabend.

Wenn das Auto in zwei Jahren wieder auf dem Hof steht, weiß er schon gar nicht mehr, was er damals gemacht hatte, und somit auch nicht, was er diesmal besser machen könnte. Wozu auch ?

Das ganze nur mal als Beispiel, wie ein "Learning by doing" hier aussehen könnte.

Die beste Vorgehensweise für Dich wäre die, einen Könner ab und zu mal drüber schauen zu lassen und Anweisungen zu geben.

Die Dreckarbeit machst Du dann, und die Sachen, die Erfahrung und Geschick erfordern, macht er.

M.E. der einzige Weg, wie Du a) dieses Auto b) so schnell wie möglich c) gerettet bekommst.

Rechne mit 2.000-5.000 EUR an Lohn für den Könner und rund 1000 Stunden Dreckarbeit bei Dir.

Material und Fremdarbeit (z.B. Lackieren) noch mal rund 1.000 EUR.

Werkzeug und Verbrauchsmaterial 700,- EUR.

Und einen Arbeitsplatz mieten/klarmachen !

Für ein Jahr ! (Muß nicht, ist aber bei einem Freizeitprojekt wahrscheinlich)

Aber schick doch mal Bilder, damit wir wissen, über welchen Aufwand wir hier wirklich reden.

Vielleicht ist das Gerät ja viel besser als wir denken. :)

 

MfG ZBb5e8

am 8. August 2005 um 10:17

Alles was ZbB5e8 geschrieben hat, sollte DOPPELT unterstrichen werden. Nur geht das hier nicht....*ggg*

Und er hats noch "beschönigt" !

Liebe Grüße an den Restaurator in spe..;)

CAMLOT,

der schon manchmal zu netten Stücken gekommen ist, weil er das fast fertig restaurierte Objekt gekauft hat, nachdem dem jeweiligen Restaurator Haus, Frau, Freunde und letzlich auch der Job abhanden gekommen waren....:(

Themenstarteram 31. August 2005 um 23:28

einspritzanlage

 

weiß wer zufällig ob es hersteller gibt die einspritzanlagen ür den M 102 herstellen die die ps steigern? ich hörte mal was von einer firma namens "frickey" oder so ähnlich....is leider scchon jahre her, kann mich nicht mehr erinnern

tschü...

Wozu ?

Der M102 hat für seine Zeit schon eine recht solide Literleistung.

Erstens ist es nicht zu wenig, was da rauskommt und zweitens würde ich aus dem Motor auch keine höhere Belastung rausprügeln wollen.

Willst Du eine Rakete, dann tausch ihn gegen einen 280CE.

Vgl. auch viele andere Threads zum Thema "Benz-Motortuning".

Es läuft immer darauf hinaus, daß Du mit dem werksmäßig stärker motorisierten Modell erheblich besser bedient bist, als mit einem aufgedröhnten Kleineren.

Der 123er läßt sich auch recht problemlos auf einen anderen Motor umrüsten. (HA-Getriebe, Bremsen, Tacho)

 

MfG ZBb5e8

 

PS:

Kümmere Dich lieber um den Rost !

Da ist die Energie besser investiert.

Themenstarteram 1. September 2005 um 20:52

ich bin monogam....ich mag keinen 280 er und bleibe treu.

wieviel sauft so ein 280er? sicher so um die 15 16 liter oda?

meine priorität is der motor, er nimmt noch immer das gas nicht richtig an...der rost is nicht so arg

tschü...

In welchen Situationen bzw. ab welcher Pedalstellung o.s.ä. nimmt er denn das Gas nicht an ?

Versuch mal möglichst genau zu beschreiben, wie sich das Problem äußert.

Verschlucken ?

Oder einfach keine Leistung ?

Stottern ?

Fehlzündungen ?

Warm oder kalt ?

Bei Feuchtigkeit ?

Immer oder sporadisch ?

.

.

.

 

Dann kann man´s vielleicht eingrenzen.

 

MfG ZBb5e8

Themenstarteram 2. September 2005 um 23:30

beim kaltstart springt er gleich an, aber stirbt gleich ab wenn man nicht gas gibt. außerdem macht er beim anspringen kurz gequälte krächzgeräusche die von unter dem fahrersitz kommen. allerdings nimmt er das gas dann nicht an sondern stottert aufs ärgste ca 45 sec lang. gibt man also gas(im leerlauf) stottert er und nimmt überhaupt kein gas an, lässt man dann gefühlvoll das gas los nimmt er das gas absurderweise(nach ca 10 sec) an und der motor heult langsam auf. also wohlgemerkt beim langsam gas loslassen heult der motor erst auf. das dauert ca halbe minute bis minute dann kann man losfahren. allerdings passierts dann die ersten drei minuten dass man bei eingelegtem gang gas gibt - er fährt kurz an und bleibt dann statt zu beschleunigen konstant auf etwa 8 kmh oder so für ca 2 oder 3 sekunden, dann ruckelt er vorwärsts. wenn er mal warm is, also nach ca 5 bis 10 minuten, ruckelt er nicht mehr beim angasen, dafür hat er nicht die leistung die ein m 102 hat. als beispiel, ich hatte mal nen 230 e. wenn ich auf der autobahnauffahrt in der dritten gas gegeben hab konnte ich die dritte bis ca 135 fahren und hatte eine bescleunigung die sehr komfortabel war. danach die vierte einzulegen ging ganz geschmeidig und auch so gut wie bis 200. nun bei diesem hübschen exemplar das ich grade jetzt fahre gebe ich also gas, der motor wird laut, aber die bescleunigung ist viel zu niedrig. spätesten bei 140 in der vierten nimmt das motorgeräusch eine lautstärke an die signalisiert, dass der motor seine leistungsgrenze erreicht hat. aber auch bei fünfzig kmh dauernd in der zweiten ist das motorgeräusch unangenehm hoch. das gleiche bei der dritten mit 100. auf der autobahn fahre ich meist in der vierten zwischen 80 und maximal 110 und das ist mit sicherheit nicht der sinn des m 102.

beim start mit warmen motor, zündet er bis zu 10 sekunden lang bis der motor überhaupt anspringt.

die derzeitige diagnose lautet, wärmelaufregler(automatischer joker) gehört getauscht, dann stimme angeblich der druck wieder. ich befürchte allerdings dass noch mehr defekt is.

tschü...

Moin!

Also für mich hört sich das irgendwie einfach so an, als ob der einfach nicht genug Kraftstoff kriegt und ständig abgemagert läuft.

Allerdings habe ich den Volkshochschulkurs Ferndiagnostik abbrechen müssen.

Du bist Dir ganz sicher, dass der Kraftstofffilter gewechselt wurde? Der, der hinten an der elektrischen Kraftstoffpumpe sitzt? Oder dass der Wagen nicht mal aufgesetzt hat und eine der Leitungen unterhalb der Karosse gequetscht ist?

Schließlich sollte der Wagen auch bei defektem Warmlaufregler im warmen Zustand gescheit laufen.

bis neulich

dirch

Klingt mir auch danbach, ob mehrere Defekte gleichzeitig aktiv wären.

Vorschlag:

1. Kompression prüfen

2. Zündanlage prüfen (Bosch-Dienst)

3. Einspritzanlage prüfen von hinten bis vorne (Bosch-Dienst)

Die detaillierte Aufschlüsselung von Punkt 3 würde mir jetzt den Rahmen sprengen. Nur ein paar Stichworte: Systemdruck, Mengenteiler, Warmlaufregler, Einspritzdüsen, Lambdasonde, Diagnosesignale

 

MfG ZBb5e8

Themenstarteram 14. Oktober 2005 um 1:53

Zitat:

Original geschrieben von ZBb5e8

Klingt mir auch danbach, ob mehrere Defekte gleichzeitig aktiv wären.

is an und für sich richtig gewesen. nach wärmelaufregler - tausch startet er kalt sehr gut, allerdings braucht er in warmen zustand bis zu 10 sekunden bis er anspringt.

was andres. ich hab den wiesenthal ingenieur gefragt ob man ein schiebedach nachrüsten kann. da meinte er, die originalen kamma ned nachträglich einbauen und bei nachgebauten, oder neuen schiebedächern is die leiste oder irgendwas nicht so stabil und das verzieht sich und wird undicht mit der zeit. außerdem müsse man das dach außen aufschneiden und es bliebe eine naht zurück.

das geht mir nicht ein. es muss doch möglich sein ein original 123er schiebedach nachträglich von innen einzusetzen ohne eine naht außen zu verursachen. scheiße scheiße scheiße......ein schiebe dach is im sommer schon wichtig irgendwie. oda nicht? weiß wer von euch bescheid?

grüße

shesmymachine

Ich glaube, Du hast ein bischen schnell zugeschlagen.

Auto war erst billig; aber jetzt: Motor zu schwach, Schiebedach fehlt, ...

Motor springt warm schlecht an: Leerlaufeinstellung überprüfen.

Es gibt viele Möglichkeiten für Fehleinstellungen, die man nur in bestimmten Betriebssituationen merkt.

Z.B. kann man den Leerlaufluftkanal aufdrehen, um schlechtes Kaltlaufverhalten zu kompensieren.

Dann paßt´s vielleicht kalt, warm wird´s aber schlechter.

Und umgekehrt. So was könnte noch sein.

Die Einspritzanlage sollte mal eine Grundeinstellung bekommen, und zwar von einem, der sie in- und auswendig kennt und nicht nur aus der Werkstattanweisung, die eigentlich für "Doofe" geschrieben wurde.

Such Dir einen KFZ-Spezi, der vor 25 Jahren gelernt hat und der mit der K-Jetronic groß geworden ist.

Manche Mercedes-Werkstätten haben noch so einen.

Zum Schiebedach:

Ich würde nur ein originales verbauen.

Grund: Das ist dicht und bleibt auch dicht.

Zwei Möglikchkeiten:

Entweder:

Eine komplette Dachpartie mit Schiebedach besorgen (neu oder vom Schrott) und das Dach an den Säulen abtrennen und wechseln wie bei der Reparatur eines Überschlagschadens.

Das ist keine Bastlerarbeit !

Das Dach trägt beim Coupé erheblich zu Stabilisierung der Karosserie bei und muß durch die fehlende B-Säule einiges an Kräften führen können.

Wenn da nicht millimetergenau (eher besser) gearbeitet wird, knarzt es hinterher oder die Scheiben dichten nicht mehr oder, oder, oder ...

Vorteil dieser Methode: Das Dach ist hinterher absolut sauber glatt; keinerlei Verzug oder Lichtdellen wenn sauber gearbeitet wurde.

Nachteil: Kosten geschätzt rund 3.000 bis 4.000 EUR.

Oder:

Lediglich eine originale Schiebedachöffnung verpflanzen.

Stoßkantengenau ausschneiden, von unten Blechstreifen zur Stabilisierung drunterpunkten und die Stoßkanten von oben hart verlöten.

Unebenheiten mit 40er Zinn verfüllen.

Nachteil: Es wird sich kaum vermeiden lassen, daß großflächige Unebenheiten in Lichtspiegelungen sichtbar werden.

Vorteil: könnte für etwas über 2.000 EUR zu haben sein.

Beide Verfahren erfordern Restaurator-Qualitäten und werden weder von Mercedes-Werkstätten noch von der Karosseriewerkstatt um die Ecke beherrscht.

Deshalb heißt es dort auch: "Geht nicht."

Einen Murks, der 500,- EUR kostet und von Anfang an nicht dicht ist, wirst Du hoffentlich nicht einbauen.

Für rund 1500,- EUR bekommst Du die originalen Fensterhebermechaniken mit Motorantrieb.

Wenn Du dem Auto was gutes tun willst, dann bau die ein und freu Dich an der B-säulenfreien Rundumsicht und Luftigkeit.

 

MfG ZBb5e8

Themenstarteram 15. Oktober 2005 um 1:15

dank für die info,

grüße,

shesmymachine

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