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VW - Porsche 356 , Bj.1944

Themenstarteram 11. Februar 2011 um 11:47

Echt oder Fake?

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=150560317167

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16 Antworten

beides :D

Das ist ein echt gefakter Porsche 356:D

Da hat jemand in der Ex DDR ein Kübel Fahrgestell genommen und sich ne sportliche karosserie zusammengedengelt die ein wenig nach 356er aussieht.

Gruß Tobias

am 11. Februar 2011 um 12:39

Nene, der wird schon echt sein!

Echte Geldanlage!

es ist kein Fake. das ist mein Auto. Ihr könnt mir aber mal helfen was für ein Auto das ist Habe das Auto gestern zum laufen gebracht und er lauft super.

Weis aber nicht ob es ein Original ist oder ein Nachbau. Die Karosserie ist aus Stahlblech, mit VW Kübel Fahrgestell Bj 1944 und 1957 in der DDR laut Fahrzeugbrief zugelassen.

Wer kann mir Helfen. Tel. 01723147193

http://www.youtube.com/watch?v=IR939zPR6c0

am 12. Februar 2011 um 9:27

Warum ist es denn bei ebay "rausgenommen" worden und ein Angebot von 220000,- € wurde nicht angenommen?

Ich dachte das ist nur ein Spaßbieter, möchte das Auto noch immer verkaufen

Bei so hohen Beträgen würde ich nicht einfach denken, sondern jede Möglichkeit nutzen, den Bieter zu kontaktieren.

Wenn sich dann herausstellt, dass das Gebot ernst gemeint war, würde ich persönlich jedenfalls ein Faß aufmachen.

nein möchte das auto- an jemanden verkauf der es wieder aufbaut oder an ein Museum

Schon klar.

Aber wer so viel Geld für ein Auto ausgeben will und kann, der sollte doch wohl seriös sein.

Vielleicht ist bei diesen Größenordnungen eBay auch nicht der richtige Platz. Du solltest lieber mal mit rmauctions Kontakt aufnehmen.

Wenn Dein Wagen so wertvoll ist und Du Sorge hast wegen Spaßbietern, dann ist das eher ein Ansprechpartner für Dich.

am 12. Februar 2011 um 11:22

Zitat:

Original geschrieben von thomasivonne

 

Wer kann mir Helfen. Tel. 01723147193

Setz Dich doch mal mit denen in Verbindung, wenn es ein Original ist, müsste der Wagen ja in Gmünd entstanden sein.

Porsche Automuseum Helmut Pfeifhofer

Pfeifhofer GmbH

Riesertratte 4a

A-9853 Gmünd

Tel. +43 (0) 4732 2471

Fax. +43 (0) 4732 2471

e-mail: info@auto-museum.at

... oder man wendet sich an den naechsten Porsche Club - die werden schon recht schnell sagen koennen, was mit dem Karren ist.

... wuerde fuer solche "Unikate" Ebay ebenfalls meiden, waere ja nicht das erste Mal dass nach einer Auktion der Wagen ploetzlich vom Hof verschwand.

Beste Gruesse,

-p

 

PS: Techno Classica ist ja auch demnaechst ;)

Hi,

für mich sieht das einem "typischen" DDR Selbstbau aus. Damit dürfte der Wert nur einen bruchteil dessen sein was da bei ebay geboten wurde.

Wenn das fahrzeug aber wirklich ein Prototyp sein sollte dann sollte man sich vor einem verkauf wirklich die Historie des wagens aufklären.

Gruß tobias

Hallo

1.) Ein Kübel Chassis von 1944 ist defintiv ein VW Chassis und damit ist der Eigenbau primär ein VW...

2.) Porsche hat nie ein VW Chassis verwendet sondern selbst veredelte VW Achsteile an einen selbstentwickelten/gebauten Kastenrahmen angeschraubt bzw verschweisst.

Es gibt den Grenzfall der Berlin/Rom Autos wo bis heute unklar ist ob die als VW oder Porsche betrachtet werden. Generel sind VW ja 100%ige Porsche Konstruktionen und Porsche hatte schon seit 1931 einen Herstellerstatus.........

Die Berlin/Rom Wagen stehen aber nicht auf einem Kübel Chassis nicht mal auf einem VW Chassis sondern auf modifizierten Protoypen VW Chassis die mal in anderer Form bei Daimler Benz gefertigt wurden.... die liefen beim Grossversuch als Porsche KG Autos bzw waren später Autos der GEZUVOR/KDF.

Nach dem Krieg wurden reichlich verfügbare Kübel Chassis oft neu karosseriert oder für Umbauten/Landwirtschaftliche Geräte benutzt. Dafür gibt es auch heute noch einige Zeitzeugen und die ersten Denzel oder der Mathe Fetzenflieger Rennwagen basieren auf Kübelgestellen. Selbst in Italien wurden Kübel mit neuen Karossen versehen aufgebraucht (Unter anderem soll Farina einige Coupes auf Kübel gebaut haben).

Primär hätte man einfach erst mal bei diversen Alt VW Spezialisten anfragen können oder bei VW das Museum bzw bei Porsche das Museum ( Herr Bischoff ) oderr das Archiv ( Herr Landenberger ) ansprechen können (0711 911-0). Oder das Prototypenmuseum in Hamburg.

Bei Rätzelautos hilft auch dass man auf diversen Foren wie Samba, Coachwork oder Car Puzzle aktiv wird.

Andererseits, wenn man auf EPAY ohne grosse Zeitinvestition 200 000€ geboten bekommt ................... fahrende Kübel Chassis werden um 10000€ gehandelt. Denke die 200 000 Summe wirds nicht mal für einen echten Gmünd Porsche geben....

Übrigens nicht nur in Gmünd wurden Porsche nach dem Krieg montiert einige wurden bei anderen Karosseriebauern bestückt bzw bei Porsche in Salzburg gebaut (Mit von Tatra gelieferten Karossen).

Aber Ferry Porsche hätte nie zugelassen das eine optisch dermassen dissproportionierte Bastelarbeit mit seinem Namen angeboten wird.

Übrigens in den 50ern gabs in der BRD eine Zeitschrift die hiess HOBBY dort wurde ein Nachbauanleitung/Bausatz(Spantenmodelmasse) für eine 356er GFK Karosse auf Käfer Fahrgestell vorgestellt (Zuvor gabs einen Kajüten-Bootsbausatz mit GFK Schale als Basis). Wer keine Orignial Porsche Verglasung kaufen konnte/wollte fand dort Zuschnittmasse und alternative Windschutzscheiben.

Will sagen das Auto hat definitiv Geschichte nur gehört die recherchiert und dass kann lange dauern und mit jedem Verkauf geht mehr Information verloren (BZW der jetztige Verkäufer scheint wohl nicht mal Ahnung zu haben weiss nicht mal woher er dass Auto hat und hat auch keine Papiere/Besitznachweiss ? )

Grüsse

ich habe alle Papiere aber leider nur DDR Papiere. und wenn es ein Nachbau ist dann hat der Mann der das Auto gebaut hat Handwerklich richtig was Drauf gehabt.

Zitat:

Original geschrieben von thomasivonne

ich habe alle Papiere aber leider nur DDR Papiere. und wenn es ein Nachbau ist dann hat der Mann der das Auto gebaut hat Handwerklich richtig was Drauf gehabt.

Hi,

naja in den 50er Jahren gabs noch richtige Karosseriebauer die haben dir mit relativ einfachen Mitteln eine komplette Karosserie frei hand gedängelt und zusammengeschweißt. Selbst die Prototypenbauer der Hersteller waren damals im vergleich zu heute bessere Hinterhofwerkstätten.

Heute beherrscht das Handwerk kaum noch jemand.

Gruß Tobias

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