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VW-Crafter Ladefläche durchgebogen

Themenstarteram 14. Dezember 2007 um 12:59

Fahre seit ein paar Monaten eine Crafter-Pritsche: jetzt ist die Ladefläche total durchgebogen, obwohl ich nie überladen habe. Außer gelegentlich Erde (immer höchstens 1,2 t), oder Strauchwerk kommt nichts drauf - also keine Findlinge oder schwere Geräte!

VW empfindet das als ganz normal, ich müsste halt eine weitere Querstrebe einbauen lassen. Bei genaueren Hinsehen stellte sich heraus dass einige Querstreben nur Deko waren und nicht durchgehen, ein Meter Ladefläche - da wo sie sich durchbiegt - hat gar nichts drunter. Wozu kaufe ich eigentlich einen LKW - doch wohl nicht zum Shoppen!?

Unter den mir bekannten Gala-bauern bin ich sicher derjenige der am seltensten den LKW vollladen muß - das bedeutet doch das VW ein Auto verkauft, das für den Einsatz für den es gedacht ist ungeeignet ist. Noch warte ich auf einen Bescheid ob es doch noch was auf Garantie gibt, aber es klingt nicht gut. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Beste Antwort im Thema

Schön das Du ihm nach 8 !!! Jahren noch Deine Meinung sagst, inzwischen ist er entweder pleite oder hat schon drei andere Wagen durchgenudelt.

Schaut doch einfach mal auf's Datum bevor ihr losschreibt, auch wenn ihr meint das eure Meinung noch so wichtig ist.

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Moin.

Ich würde mal nachsehen, wer die Pritsche gebaut hat. Das müsste der Freundliche über die Fahrgestellnummer herausfinden, sollte es eine Werkspritsche sein. Oder es steht irgendwo an Stirnwand oder Hilfsrahmen. Grundsätzlich wird ein Brückenboden wellig, wenn ich zu viel Ladung punktuell zwischen die Stützträger schütte. Die nächste Frage ist, aus welchem Material der Boden besteht und wie stark der ist. Eine übliche Stahl-Kippbrücke in der Gewichtsklasse hat einen 2,5 mm Boden aus StE380 und in den Abmessungen 2,6 x 2,1 x 0,35 wiegt sie gut eine halbe Tonne. Es geht natürlich alles leichter mit Aluwänden und -boden, dann muss man aber entsprechend zärtlich mit dem Teil umgehen. Nicht durchgehende Querträger sind kein Kriterium für eine "gute" oder schlechte Pritsche. Das wird heute alles durchgerechnet. Notfalls würde ich mir einfach eine dünne Hardox HB 450- Platte draufschrauben und gut ist´s (macht man bei schweren Alu-Kastenmulden auch).

gruß f

für mich hört sich das ganz stark nach Problemen bei der Beladung an ....

ich meine wenn man ne Molle Erde vom Radlader 2m in die Pritsche fallen lässt, gibt irgendwas nach .... sicher nicht der Radlader ;)

Themenstarteram 23. Dezember 2007 um 23:15

Danke für die Antworten!

Punktuell kann eigentlich nicht zuviel Gewicht draufkommen bei Erde und aus zwei Meter Höhe schon gar nicht. Die passen da schon auf und wenn ich sage höchstens 1,3t Zuladung, sollten sie das auch im Griff haben. Der Boden sieht aus wie Siebdruckplatte. Natürlich kann ich jetzt was draufschrauben, aber erstmal erhöht es das Gewicht und dann sehe ich nicht so ganz warum man einen gerade gekauften LKW aufrüsten soll. Schließlich fahre ich ja eher leichten Durchschnitt - ich meine wozu braucht man eine Pritsche? Doch eher für Schüttgut, sonst wäre ja ein Kasten sinnvoller.

Ist da eine Klage so wenig aussichtsreich? VW hat ja bisher mit den LT keinen schlechten Ruf gehabt - ich kann vom Crafter jedenfalls erstmal abraten.

Hast du einen Festaufbau oder einen Kipper?

Ist der Boden aus Holz oder Metall?

Themenstarteram 2. Januar 2008 um 10:55

Es ist ein Festaufbau mit einem Boden aus Holz, wie gesagt scheinbar aus Siebdruck oder einem ähnlichen Material. Das der Unterboden ausgerechnet wurde, wie ein voriger Beitrag sagt, kann ich nicht bestätigen. Oder wenn, wohl mit Rechenfehler: genau in den Lücken zwischen den Querstreben senkt sich der Boden massiv nach unten.

Die Rechtsschutzversicherung würde den Fall wohl abdecken, aber es wäre eine Hilfe von ähnlichen Problemen zu wissen, oder andere Einschätzungen zu hören.

Moin.

Wenn Plywoodplatte, dann gibt es folgende Möglichkeiten:

1. Schneidkanten und Bohrlöcher nicht versiegelt. Wasser dringt dadurch in den Kern ein und die Platte beginnt zu quellen.

2. Phenolbeschichtung beschädigt durch Kratzer oder Abschabungen (ist normaler Verschleiß).

3. Wasserschutz-Film der Unterseite beschädigt oder nicht vorhanden (Herstellungsfehler oder "Billigplatte")

4. Falscher Zuschnitt: Pro Meter Plattenlänge muss 1 mm Spiel zu den Einfassprofilen sein und dieser Spalt sollte möglichst versiegelt werden. Ohne Versiegelung wie Punkt 1, ohne Spielraum Wellen der Platte durch Wärmeausdehnung.

gruß f

Themenstarteram 2. Januar 2008 um 12:17

Super, vielen Dank für ein so schön konkrete Auskunft!

Hallo

Hast du mal bei VW gefragt was das nachrüsten von zusätzlichen Streben kosten würde weil zu dem Thema gibts auch ne Info von VW das amn da was nachrüsten kann was aber der Kunde selbst zahlen muss.

Was hast du eigentlich für einen Crafter (Pritsche oder Doka, Kurz, Mittel oder Lang) ?

MFG

Vielleicht mal ne blöde Frage:

Warum kauft man sich überhaupt einen Crafter? Ich meine ist doch weitestgehend baugleich zum Sprinter.

Und ist es nicht sogar so, dass der VW teurer ist?

Früher war das doch zumindest so, soweit ich da im Bilde bin. Aber man kann sich auch irren....

am 10. Januar 2008 um 15:39

wie kann sich holz den so verformen ohne wassereindringung etc????

da musst aber schon ziemlich masse draufladen, bis sich da was verformt ich hab auf meim anhänger auch siebdruckplatten da fahren die mit 5t stapler drauf und es passiert nichts .....

Matze,

die Rede ist hier von 9- 12 mm-Platten und nicht von 30ern, wie Du sie hast.

gruß f

am 10. Januar 2008 um 16:06

12mm sind auch 1,2 cm da kannst auch mitm minibagger drauf-fahren....

aber die platten brechen doch gleich is doch holz und auch noch in längsrichtung und querrichtung verklebt

Themenstarteram 13. Januar 2008 um 19:12

Also: ich fahre eine Doka, die Ladefläche ist also noch nicht mal besonders groß. Umso seltsamer dass sie gleich kaputt geht. Minibagger hätte ich auch so nie draufgeladen. Klar, nachrüsten geht, die Schweinerei ist doch, das man das überhaupt muss (und die Ladefläche geht davon auch nicht wieder grade). Schließlich fahre ich selten schwere Güter. Und wenn man einen LKW verkauft, sollte der auch den Normalgebrauch aushalten.

Im Grunde überladen fast alle Kollegen die ich kenne mal, ohne direkte Folgen (klar, irgendwann merkt man´s..) - bei mir war es einfach nie nötig/bzw. ich passe halt auf, weil ich die Kiste ja noch ein paar Jahre fahren will.

Sprinter habe ich nicht gekauft weil er einfach teurer war.

Jetzt kann ich nur warten was das Gericht sagt und hoffen das die Kiste so lange hält.

normaler weise müsste das fahrzeug auch jeden tag die komplette vom hersteller freigegebene ausladung aushalten.

denn diese zusatzstreben aknn mir ein vw hersteller nicht schmackhaft machen wenn ich dann sowieso nicht mehr laden darf.

kurz: das vom hersteller freigegebene gewicht muss der wagen aushalten!

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