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Vorstrahldüsen

VW T3
Themenstarteram 23. August 2009 um 23:01

Mahlzeit !

Wollte irgendwann mal meinen Bus pöltauglich machen, also auch die Düsen auf 170 bar einstellen.

Jetzt seh ich bei ebay grad (Artikelnummer: 370220510641) nen Satz Einspritzdüse mit Vorstrahlfunktion.

Welche Vorteile haben Vorstrahldüsen ? Fusseltuning beim Saugdiesel ?

Da es ja nur die einzelnen Düsen sind, muss ich die einbauen lassen oder ?

Könnte ich ja dann eh beim Boschdienst gleich auch machen lassen.

Beste Antwort im Thema

Mahlzeit!Frag mal Henzo!180 is schon OK.ABER FRAGE???Du willst pöllen?

WieWarumWeshalb?

Das bei deiner Abneigung?Grübel!!!

Gruß Frank!

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Mahlzeit!Frag mal Henzo!180 is schon OK.ABER FRAGE???Du willst pöllen?

WieWarumWeshalb?

Das bei deiner Abneigung?Grübel!!!

Gruß Frank!

Themenstarteram 24. August 2009 um 2:32

Wie ?

Werd ich hier mal posten, wenn ich konkret am umbauen bin.

Warum/Weshalb ?

Hab da ne Quelle...

Was für ne Abneigung hab ich denn ?

Ich hab eigentlich nur ne Phobie vor Dieselpreisen über 1 € :)

Wird bei 180 bar nicht die Pumpe schon en bissel arg beansprucht ?

edit:

Hab mal etwas gegoogelt und folgendes rausgefunden. Mit Voreinspritzung wird der Motor leiser und es gibt weniger Stickoxidemissionen, dafür mehr Ruß. Ohne Voreinspritzung gibts weniger Ruß, dafür ist der Motor lauter und es gibt mehr Stickoxidemissionen.

Außerdem soll durch die Voreinspirtzung die maximale Verbrennungstemperatur sinken, was gerade für Pöl nicht gut ist. Von einem Bekannten hab ich gesagt bekommen, das schlecht verbranntes Pöl kristallisieren kann und somit im Brennraum praktisch Quarzsand entstehen kann (natürlich in sehr geringen Mengen), dadurch kann es einen schleichenden Fresser geben. Er kommt aus dem landwirtschaftlichen Sektor und sagte mir das deshalb Pöl dort fast nurnoch in Motoren zum Einsatz kommt, welche fast immer auf Volllast laufen, wie z.B. Maishecksler. Demnach wäre eine niedrigere Verbrennungstemperatur bei Pöl nicht wünschenswert.

Ebenfalls wissen wir alle ja schon, das unverbranntes Pöl auch ins Motoröl übergehen kann, auch nicht gut, also lieber ordentlich verbrennen.

Soweit ich weis stellt man die Einspritzmenge auch nach der Rußgrenze ein, also würde eine Voreinspirtzung und somit mehr Ruß ohne Einspritzmengenveränderung doch die max. mögliche Einspritzmenge (bis es halt rußt) doch auch reduzieren ? Lieg ich mit der Annahme richtig ?

Falls du Frangen zum Pölen hast kannst du mich gerne fragen, bin von 1999 - 2008 mit Pöl gefahren und hatte mienen Bus komplett umgebaut.

Zu den Düsen die DN0SD297 (Vorstrahl) solltest du auf 200 Bar abdrücken lassen, damit lief der Motor deutlich kräftiger und sprang bei kaltem Wetter besser an.

Förderbeginn solltest du auf 1.05 +- 0.05 einstellen.

Du solltest eine Dickere Kraftstoffleitung so wie einen größeren Kraftstofffilter verwenden, ideal wäre noch eine Facet Kraftstoffpumpe.

und den Motor immer schön war fahren!

ich bau meinen jetzt lieber auf Gas um

Grüße,

Stephan

 

Themenstarteram 24. August 2009 um 21:09

Vorab:

Ich will mit Altpöl fahren und immer mit so 20 - 30 % Diesel..

Nachdem ich jetzt gegoogelt habe, sind Vorstrahldüsen jedoch keine Pflicht oder ? Kann ich irgendwie rausfinden, ob ich schon welche drin habe oder wurden die nie im T3 verbaut ?

Ich wollte erstmal die Kraftstoffheizung verbauen oder selber konstruieren.

Ein kleines Element mit Thermoschalter und einer Glühkerze direkt vor der ESP und ein zweites mit Kühlwasserwärmetauscher vor dem Kraftstofffilter.

Kann ich den original Kraftstofffilter weitererwenden ?

Wo setz ich die Kraftstoffpumpe denn idealer Weise hin ?

Soll das nur eine Hilfsförderpumpe sein oder soll die auch Druck aufbauen ?

Fragen über Fragen :)

am 25. August 2009 um 11:32

kurze frage an SThie.

kann man diesel auf gas umbaun:confused:

sorry wenn das vllt ne doofe frage is aber neulich hab ich grad nen bericht gesehn da meinte der typ "man kann so gut wie jeden motor auf gas umbaun.. achja ausser diesel":rolleyes:

oder haste vorher auf benzin umgerüstet? ;)

Hi,

Man kann tatsächlich Diesel auf Gas umbauen, wird auch in der Industrie mit Stationärmotoren gemacht.

Das Ganze hat dann aber mit dem Dieselprozess in der Regel nicht mehr viel gemeinsam.

Fürs Auto gibts das nicht, oder besser gesagt noch nicht, wer weiß, was noch kommt.

Wenn du Gas fahren willst gibts nur einen sinnvollen Weg: Umbau auf 2E oder dergleichen und LPG.

Das ist auch mein Ziel auf langer sicht, aber dafür muss ich erst mal die Teile für meinen AGG zusammenkratzen...

Gruß,

Thibaut

Nabend,

Vorstrahldüsen: die Verbrennung läuft "suaberer" ab, somit kannst du mehr Leistung aus dem Motor holen ohne das du so schnell an die Rußgrenze kommst, erkennen kann man die nicht so leicht ehr über die Nummer identifizieren, ich würde sie aber auf jeden Fall verwenden, mitunter habe ich sogar noch ein paar 180iger hier rumliegen.

Filter würde ich gerade bei Altpöl einen größeren verwenden, bei Carsten alias Sir Mix a Lot kostet der knapp nen 10ner, habe hier aber noch meinen alten mit Filterhalter und 10mm Leitungen (Edelstahlummantelt) liegen, bei interesse kann ich versuchen das in eine dichte verpackung zu hüllen oder du holst den Kram ab sonst geht der Kram eh in die Tonne.

Vorförderpumpe würde ich die Facet 40107 verwenden, gibts auch bei Carsten (nofossil.de) überlege mal deine ESP muss die Suppe im Winter durch den Filter saugen, da entsteht ein imenser unterdruck der zu lasten der Pumpe (ESP) geht, sorgst du nun mittels Vorförderpumpe dafür das genug Kraftstoff zur Verfügung steht hat die ESP es leichter die Suppe durch den Filter zu saugen, ach und je gößer die Filterfläche umsoweniger muss die Pumpe saugen.

Wärmetauscher habe ich nur anfangs verwendet, ich finde man braucht den Wärmetauscher nicht wenn die Pumpe entlastet wird (Vorförderpumpe) in der Pumpe selber entsteht so schnell eine hohe Temperatur das es sich mit der Vorwärmung eh erübrigt, hab da mal ein paar Messungen gemacht.

Diesel kann man auf LPG umbauen, ist aber sehr sehr teuer. Ich habe mir einen 2E eingebaut bzw ich bin gerade dabei, habe aber momentan eigentlich keine Zeit für den Umbau habe gerade ehr am Haus zu tun.

Grüße,

Stephan

Hi,

Bringen Vorstrahldüsen und höherer Druck auch etwas wenn man mit Diesel fährt?

Gruß,

Thibaut

Ja, der Effekt bleibt ja, eine kleine Menge Kraftstoff wird vor der Haupteinspritzung in die Brennkammer gespritzt diese Menge entzündet sich und in diese beginnende Entzündung wird dann die Hauptmenge eingespritzt was zu einer schnelleren und saubereren Verbrennung führt, mitunter klingt der Motor dann weicher, er nagelt nicht mehr ganz so stark, hängt aber noch von der Verdichtung ab die der Motor noch schafft als das Pöl kurzzeitig teurer war als Diesel bin ich auch mit Diesel gefahren, die Leistung war auch da beachtlich.

siehe video

Musste nur zwischenzeitlich durch die Kurve auf die Autobahn da musste ich vom Gas, hatte auch noch die Kamera dabei in der Hand, sonst wäre er noch schneller auf 100 gewesen, Vmax lag übrigens bei 165 laut GPS

Grüße,

Stephan

Themenstarteram 26. August 2009 um 18:10

Soweit ich weis läuft die Verbrennung eben nicht besser ab, sondern gerät sogar schneller ans Rußen.

Man hat eine geringe Menge Diesel die vorab schon verbrannt wird, dadurch wird der Ansaugluft schon Sauerstoff entnommen ( je weniger Sauerstoff im Brennraum ist, desto schneller fängt ja das Rußen an).

Soweit ich das jetzt im Netz gelesen habe, bieten Vorstrahldüsen nur 2 Vorteile, nämlich weniger Nageln und weniger Stickoxide.

Kannst du mir mal Bilder von dem Filterhalter? schicken ?

Moin.

Ich würde mal Henzo fragen. Ich bin auch zwei Jahre PÖL gefahren. Hatte zwei Wärmetauscher drin. Einen vor der ESP und einen vor dem Filter. Soweit ich mich erinnere ist es ein Unterschied, ob du pures PÖL fährst oder mischt. Wenn du nür ab und zu mal PÖL fährst, brauchst du die Düsen nicht so hoch abdrücken lassen, Förderbeginn auf jeden Fall vorstellen. Laut Henzo soll es bei zu weit vorgestelltem Förderbeginn wohl Probleme geben, wenn du längere Volllaststrecken mit Diesel fährst. Ich bin auch im Winter pures Pöl gefahren und hatte keine probleme und ich hatte keine Extrapumpe drin. Ich denke, wenn du eh mischt, kannst du dir die Pumpe sparen. Von der Verbrennung her hatte ich keine Probleme, die Brennräume sahen von innen aus wie neu. Vorstrahldüsen sind schon was feines: wesentlich leiseres Nageln. Achte aber bitte drauf, das du den Motor schön warmfährst.

Gruß

Sauerstoff kann man beim Turbo genug nachliefern. Da der Diesel ja eh mit Luftüberschuss arbeitet ist davon ja eh genug vorhanden und kommt wenn überhaupt nur bei Volllast zu tragen wenn mehr Kraftstoff eingespritzt wird als Luft vorhanden ist und irgendwann ist nuneinmal schluss, ich hatte das aber schon weit ausgereitzt und war so gerade an der Rußgrenze, die Wolke kam immer nur beim Schlatvorgang unter Volllast.

Vorförderpumpe würde ich aber trotzdem verwenden, die löst alle Luftprobleme und schont die Einspritzpumpe (Flügelzellenpumpe) bin übrigens auch im Winter 100% kaltgepresstes gefahren und das ohne diese Wärmetauscher meiner Meinung nach kannst du auf diese ehr verzichten, die helfen dir auch beim Kaltstart nicht und das ist die kritische Phase und selbst wenn du nen Glühkerzenwärmetauscher vor die ESP baust ist das noch ein großer Klumpen Metall der ersteinmal aufgeheitzt werden muss, ich hatte mal ne Induktionsdüsenheizung aber selbst die kannst du vergessen, da dann wieder kalter Kraftstoff durch muss, aber es muss jeder für sich selber entscheiden was er an seinem Motor umbaut.

Ich hatte an meinem Motor zusätzlich noch andere Modifikationen bzgl der Leistung vorgenommen die nicht unbedingt mit Pölen zu tun hatten mein Motor lief nur nachher mit Pöl besser als mit Diesel.

Grüße,

Stephan

da wird dir geholfen -> FMSO.de

Ja, die Kaltstartphase ist eh immer der Knackpunkt. Das bekommt man aber auch nicht in den Griff, es sei denn, man fährt mit nem Zweitanksystem. Meiner lief mit PÖL auch besser, vor allem ruhiger, als mit Diesel. Auch wenn andere, die hinter mir gefahren sind, etwas anderes behauptet haben.:D

am 19. Februar 2017 um 17:38

Vorstrahldüsen sind definitiv die besseren Düsen, wenn Sie einwandfrei sind. Das mit dem Rußen stimmt nicht für einwandfreie Düsen , sondern v.a. für Bosio -Düsen, die so schlecht gearbeitet sind, dass die Motoren rußen müssen und langfristig kaputt gehen. Ich habe von Gatti im Laufe der Zeit 12 Düsen erhalten, von denen insgesamt 2 einwandfrei waren. Selbst bei den kompletten Sätzen war niemals das Schbarrgeräusch gleich. Am Schnarrgeräusch hört man die Menge des Kraftstoffes der bei einem bestimmten Druck durchfließt. Aber auch das Sprühbild war nie gleich. Warum die Bosio - Düsen überhaupt funktionieren liegt am Prinzip der Vorstrahldüsen, das der eingefräste Zapfen, der auch den Vorstrahl freigibt, den Diesel immer etwas vernebelt.

Meine Erfahrung mit neuen DN0SD297 Düseneinsätzen :

Bosio: 2 von 12 sind einwandfrei. Problem: Durchflussmenge und Vernebelung und Pinkeldüsen (Schrägstrahl)

Bosch: 8 von 12 sind einwandfrei. Problem : v.a. Vernebelung, Druckeinstellung

Monarch: 10 von 12 sind einwandfrei. Problem : Herstellungsrückstände, daher Vernebelung, aber reinigbar

JP: 10 von 12 sind einwandfrei. Problem : divers

Leider hat Bosio die 297er voll in Verruf gebracht und nachdem Gatti nach eigenen Angaben zigtausende Bosio Düsen jährlich verkauft, möchte ich nicht wissen wieviele Motorschäden auf sein Konto gehen.

Das Problem ist, dass sich mit der schlechten Vernebelung im Brennraum und an den Kolben mehr und mehr Ruß ansammelt, was irgendwann die Kolbenringe nicht mehr abstreifen können: Kompressionsverlust.

Die Pinkeldüsen zerstören durch die geometrisch ungleiche Verbrennung die Ventile und Kolben.

Die unterschiedlichen Schnarrgeräusche lassen die einzelnen Zylinder unterschiedlich kräftig laufen, was auch wieder zum rußen führt.

Ein echtes Problem aller Vorstrahldüsen (Sätze) ist , durch den geringeren Ringspalt, dass sie schwerer auf gleichen Druck eingestellt werden können. Das bedingt dann unterschiedliche Zündzeitpunkte pro Zylinder, was auch zu rauchen führt.

Ich empfehle daher, die Düsen nach einer Einlaufzeit von 1000 - 2000 km , nochmals auf Druck und Spritzbild zu kontrollieren. Jeder Händler nahm bisher die defekten Einsätze problemlos zurück, ausser Gatti (Bugatti3000) der fand all seinen Schrott perfekt und daher lehnte er Tausch und Rücknahme ab.

Mein Fazit nach Jahren Vorstrahldüsenbau: es sind die besseren Düsen, wenn man sich die Arbeit macht und sie ganz gründlich und sauber einstellt und zusammenbaut, und Düsen, die auch nach Bearbeitung mit (flach)Zahnstocher und Ultraschall nicht sauber laufen, gleich umtauscht.

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