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Vollkaskoschaden sinnvoll oder nicht ?

Hallo zusammen,

Hatte unglücklicher weiße einen Unfall mit einem Radfahrer. Dem Radfahrer geht es soweit gut hat sich nicht verletzt.

Nun zur meiner Frage

Der Schaden an meinem Auto ist ca. 5-6 tausend zurzeit habe ich die SF 4 und zahle 1015€ jährlich . Wie werde ich zurück gestuft ? Die Versicherung sagte mir das ich runter auf sf 1 komme aber er sagte auch über 5 Jahre würde ich 300€ mehr bezahlen was soll das genau heißen ? Wenn ich dann wieder 4 Jahre unfallfrei bin habe ich wieder die SF 4 ? Blicke da nicht so wirklich durch dies war mein erster verschuldeter Unfall und ob es zu 100% meine Schuld war wird auch noch geprüft ich gehe mal vom schlimmsten aus

 

Mit freundlichen Grüßen

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18 Antworten

Die VK wird hochgestufr. Die HP nur dann, wenn der Radfahrer Ansprüche aus dem Unfall ersetzt verlangt.

Mensch 5-6t € Schaden durch ein Radfahrer und ihm ist nichts passiert?

Irgendwie passt das nicht zusammen.

Was hast du den für ein Schaden? Vllt ist eine Reperatur in einer freien Werkstatt sinnvoller, als es über die Versicherung laufen zu lassen.

 

Z.b. Parkrempler bei meinem BMW 320d...BMW Vertragswerkstatt wollte ca. 900-1100€ Brutto, VK ist vorhanden, aber wäre von SF 13 auf SF 11. Freie Werkstatt hat nur 250€ gekostet.

Staune auch über den hohen Schaden!

Ansonsten gilt je niedriger die Schadenfreiheitsklasse (SF) um so höher der Vers.-Beitrag.

Also musst Du bei Rückstufung entsprechend mehr zahlen und darfst Dich wieder

Jahr für Jahr in eine höhere SF-Klasse 'hocharbeiten'.

Ob sich das lohnt oder ob es Alternativen gibt, musst Du selbst überlegen.

Fahre die aktuelle E Klasse mit entsprechender Austattung würde dann alles original bei Mercedes machen lassen wollen dies wiederum würde heißen neue Stoßstange kleiner Riss und Motorhaube eingedellt auch neu

Sinnvoll wäre es, in den Versicherungsvertrag (und deine aktuelle Rechnung) zu schauen, da steht die Rückstufung drin. Dann siehst du auch, wie sich die Prozente ändern. Der Rest ist Rechenarbeit unter Berücksichtigung der ungewissen Zukunft, welche du für dich am besten einschätzen kannst..

Zitat:

@zicke330dTA schrieb am 20. Juli 2018 um 17:04:01 Uhr:

Sinnvoll wäre es, in den Versicherungsvertrag (und deine aktuelle Rechnung) zu schauen, da steht die Rückstufung drin. Dann siehst du auch, wie sich die Prozente ändern. Der Rest ist Rechenarbeit unter Berücksichtigung der ungewissen Zukunft, welche du für dich am besten einschätzen kannst..

Genau;

und zusätzlich mal in einer freien Werkstatt nach deren Selbstzahler- Preis fragen; ohne den Premiumaufschlag von MB .:rolleyes::D

Dann kannst du optimal vergleichen was du machst:

Und: Beim nächsten möglichen Schaden geht`s dann aber richtig rauf!:eek::mad::(

Der Radfahrer hat doch bestimmt auch Schaden... Fahrrad, Kleidung, Schmerzen..... :eek:

Mache drei Kreuze, dass dem Radfahrer nichts weiter passiert ist. "Blechschaden" kann man reparieren. Beim nächsten Mal besser aufpassen. Ja, so was passiert schnell, da ist keiner zu schlau dazu...

Also zu Deiner Versicherung: Du wirst dann zurückgestuft und fängst dann dort neu an, schadenfreie Jahre einzufahren. Entsprechend erhöht sich dann wieder Deine SF-Klasse und die Prozente werden niedriger. Du bezahlst dann wieder weniger, Jahr für Jahr. Aber den Schaden aus dem Jahr 2018 wirst Du dann bis ins Rentenalter mitschleppen. Du erlangst dann die hohen SF-Klassen entsprechend später. Den Schaden und Mehrkosten hast Du also lebenslang. Nicht nur 5 Jahre... eine komische Rechnung.

Daher Dein Auto kostengünstig reparieren und die Kosten selbst tragen ist erheblich preiswerter. Schaue auf Online-Börsen. Da bekommst Du Stoßstange und Motorhaube zu Deinem Modell relativ preiswert. Wenn es passt, gleich in Deiner Wagenfarbe. Da muss man nicht mal was lackieren. Und die Teile baut Dir jeder Mechaniker aus einer kleinen Werkstatt günstig ran.

Du kannst aber auch Dein Auto zum freundlichen Benz-Partner bringen und in der zwischenzeit einen Leihwagen konsumieren und den Kaffe dort schlürfen. Kostet Dich alles Geld. Ich kenne leider keinen, der Geld zu verschenken hat. Manche tun es trotzdem und gönnen sich so eine Reparatur. Der Wert dahinter leuchtet mir nicht wirklich ein... Weil es viele dieser Leute gibt, deswegen geht es dem Autohausbesitzer richtig gut. In Frankreich würde er pleite gehen. Aber in Deutschland brummt das Geschäft mit der Auto-Unfallinstandsetzung. Er hat eine Finka in Spanien und eine Skihütte in den Alpen. Und wenn noch mehr Kunden ihre Schäden reparieren lassen, geht es ihm noch besser und er kann sich ein AMG-Sportboot Zigarette zulegen oder einen noch größeren Dampfer und vor seinen Freunden angeben. So funktioniert diese Gesellschaftsordnung. Wie das seine Kunden bezahlen ist ihm doch egal.

frage ist halt, ob du das auto reparieren lassen möchtest. bei nen 10-12jahre alten auto 5-6000 reinbuttern, wenn es im grunde nur zerkratzte bleche sind macht wenig sinn.

beim neuen auto, insbesondere leasing, macht das schon sinn.

die versicherung wird teurer, aber nicht um 5-6000€.

Such Dir mal eine Versicherung, die weiß, wovon sie redet und lass Dir nicht so einen Mist erzählen, dass Du hier im Forum nachfragen musst und dann genauso wenig hilfreiche Antworten erhältst. Ist doch war!

Aber neue Stoßstange und Delle auf der Haube und die wollen 5-6000€...?

Fahr auch unbedingt mal zu einer freien Werkstatt und frag die mal...

Das ist extrem viel Geld...

-gelöscht-

bei 5000-6000€ macht es doch über Vollkasko immer sinn den Schaden abzurechnen.

Die Problematik bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung einer Versicherung liegt schlicht und einfach darin, dass Du aufgrund einer Hochstufung nicht nur 4-5 Jahre mehr an Beiträgen zahlst sondern Du kannst Dir die KFZ-Einstufung wie eine Leiter vorstellen. Jedes Jahr, welches kein Unfall passiert, kletterst Du eine Sprosse höher - bei den meisten Versicherungen hast Du je nach Tarif bei Sprosse 25-30 die niedrigst mögliche Einstufung erreicht und kannst in den Prozenten nicht mehr günstiger werden. Durch einen Unfall. welcher über die Versicherung abgewickelt wird, gehst Du allerdings nicht nur eine Sprosse runter sondern in deinem Fall von SF 4 über 3,2,1,0 auf SF S - niedriger geht es nicht, Du stehst also wieder vor der Leiter. Das bedeutet, deine Versicherung rechnet entgegen, wie viel du in 32 Jahren zahlst, wenn Du es über die Versicherung abwickelst und wie viel Du in 32 Jahren zahlst, wenn Du es nicht über die Versicherung abwickelst. Die Differenz ist dann der Wert, bis zu welchem es sich rein theoretisch lohnt, es selber zu tragen. Wenn man ganz fair ist muss man aber auch sagen: die Rechnung über 4-5 Jahre, also den Zeitraum, den es braucht, die heutige Einstufung wieder zu erlangen ist für Dich ein etwas greifbarerer Anhaltspunkt, mit was für Mehrbeiträgen Du kurzfristig rechnen kannst. Wenn sich das auf 300 EUR bewegt, würde ich an deiner Stelle den Schaden (gerade bei einem neuen Fahrzeug) über die Versicherung abwickeln.

Aber wie immer: Jeder handelt das so, wie er es für richtig hält.

Und wenn hier einige Mitglieder dazu raten, das mit gebrauchten Schrottplatzteilen instand zu setzen - klar, das ist auch eine Lösungsmöglichkeit - würde ich bei einem in die Jahre gekommenen Wagen wie meinem (2010 Baujahr) auch tun, ich selber würde es aber nicht bei einem 2-3 Jahre altem Auto machen, was ggfls. noch ein Leasingfahrzeug ist - denn wenn der Leasinggeber vom Unfall erfährt, wird er Dir auferlegen, dass vollständig und Fachgerecht in einer Markenwerkstatt zu erledigen

Zitat:

@Relaxolator schrieb am 23. Juli 2018 um 08:26:26 Uhr:

Die Problematik bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung einer Versicherung liegt schlicht und einfach darin, dass Du aufgrund einer Hochstufung nicht nur 4-5 Jahre mehr an Beiträgen zahlst sondern Du kannst Dir die KFZ-Einstufung wie eine Leiter vorstellen. Jedes Jahr, welches kein Unfall passiert, kletterst Du eine Sprosse höher - bei den meisten Versicherungen hast Du je nach Tarif bei Sprosse 25-30 die niedrigst mögliche Einstufung erreicht und kannst in den Prozenten nicht mehr günstiger werden. Durch einen Unfall. welcher über die Versicherung abgewickelt wird, gehst Du allerdings nicht nur eine Sprosse runter sondern in deinem Fall von SF 4 über 3,2,1,0 auf SF S - niedriger geht es nicht, Du stehst also wieder vor der Leiter. Das bedeutet, deine Versicherung rechnet entgegen, wie viel du in 32 Jahren zahlst, wenn Du es über die Versicherung abwickelst und wie viel Du in 32 Jahren zahlst, wenn Du es nicht über die Versicherung abwickelst. Die Differenz ist dann der Wert, bis zu welchem es sich rein theoretisch lohnt, es selber zu tragen. Wenn man ganz fair ist muss man aber auch sagen: die Rechnung über 4-5 Jahre, also den Zeitraum, den es braucht, die heutige Einstufung wieder zu erlangen ist für Dich ein etwas greifbarerer Anhaltspunkt, mit was für Mehrbeiträgen Du kurzfristig rechnen kannst. Wenn sich das auf 300 EUR bewegt, würde ich an deiner Stelle den Schaden (gerade bei einem neuen Fahrzeug) über die Versicherung abwickeln.

Aber wie immer: Jeder handelt das so, wie er es für richtig hält.

Und wenn hier einige Mitglieder dazu raten, das mit gebrauchten Schrottplatzteilen instand zu setzen - klar, das ist auch eine Lösungsmöglichkeit - würde ich bei einem in die Jahre gekommenen Wagen wie meinem (2010 Baujahr) auch tun, ich selber würde es aber nicht bei einem 2-3 Jahre altem Auto machen, was ggfls. noch ein Leasingfahrzeug ist - denn wenn der Leasinggeber vom Unfall erfährt, wird er Dir auferlegen, dass vollständig und Fachgerecht in einer Markenwerkstatt zu erledigen

Vielen vielen Dank für die einzigste ausführliche Erklärung .

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