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Vito ohne Leistung

Mercedes V-Klasse
Themenstarteram 28. Juni 2022 um 16:40

Hallo in die Runde,

die ich habe Vito Und 639 CDi 111 und habe folgendes Problem.

Wenn ich Starte hat der Vito bis zum ersten Anhalten/Ampelstopp volle Leistung. Danach dreht der Vito nicht mehr hoch max. 2600 bis 2800. Macht man ihn kurz aus beim Rollen oder anhalten, läuft er wieder normal bis zum nächsten Stopp.

Getauscht wurde der Turbo, div. Fühler ( Orginal von Mercedes) Steuergerät wurde auch überprüft, keine Auffälligkeiten.

Partikelfilter war auch mal kurz im Gespräch aber ich denke eher weniger. Bin gestern ca. 50km Autobahn ohne Probleme immer so zwischen 130-160 km/m. Und das ganze ach wieder zurück. Auch ohne Probleme.

Von der Autobahn runter und angehalten und wieder keine Leistung.

Eventuell hat ja der eine oder andere eine Idee.

Ach ja Ausgelesen wurde der Vito auch und hat immer zwei Fühler angezeigt die aber gegen Febi sowie Orginal von Mercedes getauscht wurden.

MKL ist aus zur Zeit.

Freue mich auf eure Antworten.

Gruß aus Berlin

Claus

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9 Antworten

ich würde auf einen undichten Unterdruckschlauch tippen , vorzugsweise am Turbo

Schon mal das AGR

und / oder

den Ladeluftkreis auf Dichtheit geprüft?

Ersteres ist oft mit Ölkohle und Schmotter zugesetzt und öffnet + schließt nicht mehr richtig. Evtl. auch dessen Ansteuerung / Membran defekt.

Letzteres geht ganz gut mit einem Adapter und gefühlvoll Druckluft (ca. 1,5 Bar) geben, am vom Ladeluftkühler abgezogenem, großen Schlauch-Ende.

moin , ich habe eine sehr einfache metode um das Unterdruck System zu prüfen , einzige Bedingung ist eine Unterdruck messuhr , vor dem Unterdruckspeicher zwischenklemmen , einige male die Bremse betätigen , dann den Motor starten und den anstieg vom Unterdruck beobachten , dieser muß ohne Verzögerung ansteigen , kommt der nicht auf volle leistung mit einer Zange eine leitung nach einander zudrücken( am Speicher) bei der leitung wo dann der Unterdruck schnell und voll erreicht wird ist die ursache , sehr oft das kleine Ventil was für die Dose am Turbo zuständig ist

es grüßt Dieter

Themenstarteram 29. Juni 2022 um 23:03

Danke für die Tipps.

Was ich mich frage, wieso bis zum ersten anhalten volle Leistung vorhanden ist. Sobald man steht ist die weg. Beim Rollen kurz aus/an und bis zum nächsten anhalten ist alles wieder normal.

Wenn es doch ein Unterdruck Problem wäre müsste es doch auch immer da sein oder ?

Auch das mit dem AGR Ventil müsste es nicht ständig sein?

Gruß Claus

Zitat:

@IkkeBerlin schrieb am 29. Juni 2022 um 23:03:15 Uhr:

Danke für die Tipps.

Was ich mich frage, wieso bis zum ersten anhalten volle Leistung vorhanden ist. Sobald man steht ist die weg. Beim Rollen kurz aus/an und bis zum nächsten anhalten ist alles wieder normal.

Wenn es doch ein Unterdruck Problem wäre müsste es doch auch immer da sein oder ?

Auch das mit dem AGR Ventil müsste es nicht ständig sein?

Gruß Claus

Besonders das AGR-Ventil arbeitet, nicht über den gesamten Drehzahl- und Leistungsbreich konstant.

Ist das, wie bereits beschrieben, nur noch zum Teil funktionsfähig, dann gibt es eine Fehler-Meldung an das MSG. Dieses wiederum schaltet in Folge dessen den Turbo ab.

Denn das AGR arbeitet in Abhängigkeit mit dem LMM zusammen. Spinnt das AGR, dann wird oft der LMM als Fehler hinterlegt, weil dieser dann falsche Luftwerte misst, obwohl in Wirklichkeit das AGR die Schuld trägt. Oft schon reichlich erlebt.

Ebenso ist auch gern das kleine Loch, wo der Schlauch von Unterdrucksensor in die Ansaugbrücke führt, verstopft. Unter diesen Umständen kann der natürlich nichts mehr messen, auch wenn das Unterdrucksystem ansonsten dicht ist. Hier hilft ein kleiner Draht, für eine schnelle Reinigung, bis der nächste Schmotter wieder nachrutscht.

Wenn Deiner schon etliche km auf dem Buckel hat und ganz gerne im Kurzstreckenverkehr bewegt wird, dann lohnt sich in der Regel eine Komplettreinigung der Ansaugbrücke und des AGR. Denn letzteres ist oft nur völlig "verdreckt", anstatt wirklich defekt.

Gut möglich, dass auch ein Marder seine Beißerchen in einen Schlauch vom Unterdrucksystem verewigt hat.

Da sucht man oft länger, da der Druckabfall nur zum Teil ist.

Auch ein Druckwandler kann schon mal spinnen. Besonders, wenn deren Kontakte nicht mehr das übertragen, weil verschmutzt, Kabel angebrochen oder ausgeleiert.

Ich an Deiner Stelle, würde das AGR ausbauen. Schaut es darin nach einer Ruß-Kohle-Schmotter-Fabrik aus, dann solltest Du die Fehlerstelle recht sicher haben. Anschließend noch die Ansaugbrücke runter und ebenfalls gereinigt, bringt deutlich längere Nachhaltigkeit, bis zum nächsten Mal...

Prima! Da hat jemand Ahnung und kann es verständlich erklären! Weiter so!

Wie wäre es mit einer zugekokten Bypassbohrung Drucksensor Turbo oder defektem Differenzsensor?

Wie ist denn nun das Fahrprofil, km-Stand?

Bekommst du den Freibrennprozess des DPF‘s mit?

Ich hatte das gleiche Problem.....zum anfang traten die probleme nur sporadisch auf....Turbolader wurde geprüft u.instandgesetzt,alle unterdruckschläuche gewechselt, ladedrucksystem geprüft.... Motorentlüftungsfilter gewechselt usw. Wie Agr...zwischendurch bei mercedes Vertragshändler gehabt nix gefunden

Immer wieder andere Fehler im Speicher gehabt

Fehler gefunden es war der LMM hat falsche Signale zum Motorsteuergerät gesendet.....es war ein LMM aus dem Zubehör verbaut....originalen von Mercedes gekauft....läuft seit 10000km ohne Probleme

Moin An das ARG die schwaze Kappe abziehen den Hebel wieder gängig machen

MFG

Der LMM geht beim W639 so gut wie gar nicht kaputt und wenn doch, müssen die Adaptionswerte per Stardiagnose resettet werden, einfach tauschen ist nicht. Wird dieser bei MB gewechselt, schreibt MB zwingend vor das Reinluftsystem auf Dichtheit zu Prüfen.

Häufigste Ursache für Notlauf bei höheren Laufleistungen sind….

- Ladeluftschlauch Motor-Ladeluftkühler gerissen

- Bypasskabal Abgasgegendrucksensor oben am Turbo zugekokt - Freibohren mit 160mm langen 3,5mm Bohrer

- defekter Differenzdrucksensor, der sitzt in Höhe Querlenker rechts am Unterboden, Schläuche auf Durchgang prüfen.

- zugekoktes:schwergängiges AGR, das zieht die gemeinsame Spannungsversorgung des EAKS und Turbostellers in die Knie.

- allgemein undichtes Reinluftsystem - ggf. LL-Kühler gerissen.

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