Vibrationen an Pedalen und am Lenkrad und Krach
Moin.
Langsam verzweifel ich an meiner Schrottmöhre -.-
Zwei Probleme sind jetzt wieder dazu gekommen, nachdem ich wegen dem schlecht laufenden Motor in der Werkstatt war.
1.) Beim Drücken und beim Loslassen des Gaspedals vibriert das sehr kräftig (wie ein Sirren). Das ganze aber nur bis Geschwindigkeiten von ca. 110 km/h. Das Kupplungspedal sirrt auf beim Gangwechsel so komisch mit, aber nur beim Auskuppeln.
Außerdem kommt (schätze ich mal) das gleiche Sirren auch am Lenkrad an. Was könnte das sein?
Bisher ist mir nur aufgefallen, dass der Gaszug nicht richtig befestigt wurde in der Werkstatt. Die Klammern am "Rad" fehlen beide, der "Schlauch" ist falsch eingehängt und das ganze hielt eigentlich nur durch den Pfropfen am Ende des Zuges.
Ansonsten wurde in der Werkstatt eigentlich nur am Vergaser geschraubt, der Rest blieb unangetastet.
2.) Ich habe das Gefühl, dass der Wagen nach dem Werkstattbesuch viel mehr Krach macht, als vorher. Am Auspuff ab KAT kann es nicht liegen, der ist grad mal einen Monat alt. Könnte es sein, dass der Aufpuffkrümmer einen Riss hat? Wie klingt das und macht sich das noch durch andere Phänomene bemerkbar außer gesteigertem Krach?
Geruch im Motorraum nach Abgasen (oder sogar im Fahrzeuginneren) habe ich nicht, selbst bei längerer Standzeit im Stau nach der Arbeit 😛
Ich hoffe, ihr könnt mir da mal kurz auf die Sprünge helfen, damit ich Ersatzteile auftreiben und bei einem Kollegen einbauen kann.
EDIT: Achja, ich sollte vielleicht noch folgendes erwähnen:
- Jetta
- BJ 1991
- MKB: PN
- 70PS
- 2EE Vergaser
42 Antworten
Hat sicher erledigt -.-
Wollte vorhin vom Hof, komme gut 1km ohne Probleme und dann ist er wieder verreckt und kaum an gegangen. Nicht so toll an der CO-Schraube austariert, wie ichs gern gehabt hätte (lief diesmal wohl viel zu mager).
Morgen sagt mir der Werkstattmeister, wie viel die mir berechnen, wenn die den Krümmer wechseln und wenn es günstig genug ist, besorg ich einen und lass die das machen. Bei meinem Glück reißen alle 8 Stehbolzen ab und ich darf 3 Wochen aufs Auto verzichten, bis der Kopf unten war, Dichtungen da sind und mein Kollege Zeit hat mir zu helfen. ^^
Mahlzeit.
Will irgendjemand dieses Stück Dreck haben?!?!?!? Sonst setz ich den gegen die Wand ey -.-
Die haben nach dem Krümmerwechsel (erfolgreich beendet) an der CO-Schaube gedreht und waren sogar am TüV-Abgastester dran zur Kontrolle. Die Lambdasonde hat wohl um 2500 Touren einen Knacks in der Regelung, darum sollte ich eine neue einbauen. Hab ich jetzt gemacht und was ist? Alles wie vorher. Vibrationen ohne Ende in Gas- und Kupplungspedal und das Gefühl man wird beim Beschleunigen am Apschlepphaken festgehalten.
Motorlager können es ja nicht sein, das ist erst nach der ersten Reparatur im Autohaus aufgetreten und ich glaube kaum, dass über ein Wochenende die Lager urplötzlich von "alles super" auf "alles beschissen" umspringen.
Jemand eine Idee, was ich machen soll? Nächste Woche fahre ich auf jeden Fall nochmal zum Autohaus und werde denen das sagen. Weil langsam habe ich das Gefühl, dass das Stg einen weg hat und nicht die anderen Teile.
Nochmal das Problembild zusammengefasst:
- Beim Beschleunigen seltsam verzögert (ähnlich Turboloch bei älteren TDI-Motoren)
- Vibrationen im Kupplungspedal (permanent), am besten spürbar beim Gangwechsel
- Vibrationen im Gaspedal, spürbar bei Bewegung des Pedals (also Drehzahländerung, bei Verringerung der Drehzahl stärker)
- Vibrationen im Gaspedal werden feiner bei höheren Drehzahlen (5. Gang, 110km/h sind die nicht mehr spürbar im Gaspedal
- Vibrationen im Lenkrad, verhalten sie ähnlich denen im Lenkrad
- Vibrationen im Lenkrad und im Gaspedal nehmen bei höheren Drehzahlen wieder zu (5. Gang, 130km/h wieder deutlich spürbar und permanent im Gaspedal und im Lenkrad, auch ohne Bewegung des Gaspedals)
- Motor kommt nur langsam auf Temperatur
- abgeklemmte Lambdasonde macht das Leistungsloch des Motors permanent
Was alles gemacht wurde (auf Grund des Total-Motorausfalls durch defekte Kraftstoffpumpe und sich auflösende Kraftstoffleitungen):
- Vergaserflansch gewechselt
- blauer Temperatursensor gewechselt
- Vergaser gereinigt und neu eingestellt
- neuer Kraftstofffilter
- neue Kraftstoff-Gummileitungen im Motorraum
- Neuer Leerlaufsteller
- Neue Lambdasonde (vor gut 20 Minuten erst selbst gewechselt, Probefahrt auch durchgeführt)
- Abgaskrümmerdichtungen und Ansaugbrückendichtungen fachmännisch selbst gewechselt (inkl. Prüfung der Teile auf Verzug)
- Neue Kraftstoffpumpe (alte war total defekt, Neuteil von Pierburg)
Der DKA kam Anfang des Jahres neu, der DKP vor gut einem Jahr (waren beide im Eimer).
Der Werkstattmeister bescheinigte mir Abgaswerte wie die eines Neuwagens, also alles im grünen Bereich.
Laufen alle 4 Zylinder mit? Du kannst ja nacheinander jeweils einen Zylinder abstecken. Nehmen die Vibrationen dann zu oder nicht? Allerdings hätte das bei der AU festgestellt werden müssen.
Ohne Lambdasonde läuft mein PN genauso gut. Er verbraucht aber etwas mehr Sprit.
Wie gesagt, ohne Sonde zieht er überhaupt nicht, fast so lahm wie der 50PS-Lupo von meinem Vater. Mit der Sonde habe ich so einen Hänger nur im mittleren Drehzahlbereich.
Mitlaufen tun die Zylinder auf jeden Fall alle, sonst wäre der Leerlauf nicht so ruhig. Das ist eigentlich auch das einzige, was sich durch die neue Sonde verbessert hat, der war vorher nämlich auch öfter mal sehr unruhig.
Es geht mit den Vibrationen auch erst richtig los, wenn ich mehr als Standgas (also ca. 800 Umdrehungen) habe.
Mir ist gestern Abend noch in den Kopf gekommen, dass vielleicht der Leerlaufsteller, der neu rein gekommen ist, einen weg hat. Der war in einer Mercedes-Benz-Verpackung drin, als der per Post ankam. Der alte sollte nach Werkstattangaben aber definitiv kaputt sein. Trotzdem werde ich den mal spaßeshalber einfach wieder tauschen um zu gucken, ob sich was tut.
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Ich push mal ganz kurz 😛
Hab mich eben mal ins Auto geklemmt und die neue Lambdasonde mal durchgemessen. Wagen war warm (20km Gemischstrecke von der Arbeit nach Hause) und die Sonde habe ich mit einer Krokoklemme am roten Multimeter-Kontakt befestigt und den schwarzen Multimeterkontakt ebenfalls per Krokoklemme an den Massestern am Zylinderkopf gehaun (- Pol der Batterie hätts auch getan, aber der war zu weit weg).
Das Multimeter hab ich mir hinter die Scheibe geklemmt und mal eine kleine Videoaufnahme gemacht. Leider sind es zwei geworden, weil der Stecker der Lambdasonde immer wieder vom Kontakt gerutscht ist (nach dem Video schnell etwas zugebogen, sitzt jetzt bombe.
Hier mal das Video mit Wackelkontakt: KLICK
Das zweite Video zeigt das Verhalten der Lambdasonde bei ordentlichem Kontaktschluss. Dabei fällt auf, dass diese trotzdem sehr stark schwankt, obwohl die eigentlich im Bereich um 0,5V liegen sollte im Leerlauf.
Kurz nach Videobeginn starte ich die Zündung, bei ca. 7 Sekunden den Motor, welchen ich kurzzeitig im Leerlauf laufen lasse. Die Drehzahlerhöhung kann man recht deutlich hören, erfolgte in zwei Stufen. Erst auf ca. 2000 und dann auf ca. 3500. Diese Drehzahlen habe ich dann jeweils kurz gehalten um der Lambdasonde Zeit zum ausgleichen zu geben.
Video mit Problembefundsbefürchtung: KLICK
Was meint ihr dazu? Die Sonde ist definitiv in Ordnung, ich glaube nämlich nicht, dass eine brandneue Bosch-Sonde schon vor dem Einbau kaputt geht...
Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich glatt sagen, dass das Steuergerät einen weg hat und da rum murkst. Normal scheint mir das jedenfalls nicht.
EDIT: Ich will jedenfalls nicht wissen, wie krass die Sprünge sind, wenn ich ein entsprechend empfindliches Messgerät benutze...
Im Leerlauf ist die Sonde ausgeschaltet.
Die Werte bei hoher Drehzahl werden stimmen (siehe Bosch).
Beim PN ist eine Sprungsonde eingebaut. In dem fast senkrechten Bereich der Kurve (Bosch) ändern sich die Werte schnell.
Wenn du den Motor bei den Vibrationen ausschließt, musst du beim Fahrwerk nachschauen.
Fahrwerk ist es nicht, da bin ich mir ziemlich sicher.
Außerdem merkt man es am Gaspedal ja auch und wenn ich das im Stand bewege, dann merk ich das auch sehr deutlich. Demnach kann ich das Fahrwerk nahezu ausschließen.
Es MUSS irgendwas am Motor sein. Wenn ich auskuppel sind die Vibrationen an Lenkrad und Kupplungspedal ja weg. Daraus schließe ich, dass das ganze vom Motor kommt. Zumal man beim Aus- und Einkuppeln die Vibrationen mehr als deutlich am Kupplungspedal spürt...
Die Motorlager kann ich jetzt auch ziemlich sicher ausschließen, da ich jetzt verstärkt schnelle Kurven gefahren habe um bei Neigung zu spüren. Und da hat sich nix verändert. Auch beim Stehen/Fahren am Hang (sowohl rauf, als auch runter) hat sich recht wenig getan.
Ich guck mal, ob ich bei Ebay einen halbwegs schönen Vergaser schießen kann für einen schmalen Taler und dann probier ich einfach mal einen Total-Tausch aus.
Mal so als Idee, könnte der Motor beschädigt worden sein durch eine defekte Benzin-Pumpe? Die wird ja irgendwie mechanisch angetrieben und wenn die Pumpenmechanik hängt, muss ja irgendwas im Kurbelgehäuse beschädigt werden. Unwahrscheinlich, sicher, aber das ist das einzige, was direkt an der Motormechanik getauscht wurde. Andererseits kann das auch nicht sein, weil vor dem Tausch der Pumpe war das Vibrieren auch schon da.
Vielleicht gar keine so schlechte Idee. Wenn ich morgen daheim bin, probier ich das mal aus.
Noch ne andere Sache. Die Messwerte von mir springen deutlich über und unter die Marken für fett und mager (laut Bosch 0,25 und 0,9V; bei mir 0,09 bis 0,92V). Ok, deutlich ist etwas übertrieben, aber er geht schon Richtung Mager. Außerdem bin ich der Meinung, dass ich einen erhöhten Verbrauch habe. Zudem waren die Vibrationen beinahe weg, als bei der Gemischregulierung "aus Versehen" von der Werkstatt das Gemisch sehr mager gedreht wurde. Das war vor dem Krümmerdichtungswechsel. Der Motor lief dann so mager, dass er nach der Warmlaufphase (also nachdem der KLR nicht mehr eingegriffen hat) nicht mehr lief, weil er ZU mager eingestellt war. Außerdem war der Wagen nach knapp 1km Fahrt ohne Stau und Ampelstops betriebswarm.
Momentan dauert das fast ewig, bis der warm wird und steigt selbst bei längerem Stand kaum über die 90° in der Tmeperaturanzeige.
Es ist halt entweder der Motor oder das Fahrwerk.
Wenn es am Motor liegt, läuft ein Zylinder nicht richtig mit. Dann zündet ein Zylinder gar nicht oder nicht regelmäßig oder am Zylinder ist mechanisch etwas kaputt (Kolbenringe, Ventile). Wenn es nicht an der Zündung liegt, musst du halt eine Kompressionsmessung machen.
Kann so ein Kompressionstest spontan gemacht werden, ohne Termin (sagen wir mal bei AutoPlus)? Beim Freundlichen sind immer so ewige Wartezeiten und die ziehen einem das Geld ganz schön aus der Tasche.
Ich hab mir auch schon gedacht, dass da vielleicht irgendwo der Hund begraben liegt. Darum vielleicht auch das leicht seltsame Ansprechverhalten (manchmal Beschleunigung wie am Gummiband festgebunden) und gelegentliches Ruckeln (wie ein Aussetzer, aber SEHR selten und auch nur schwach).
Kann ein Defekt der Kolbenringe oder entsprechender "Hardware" von vielem Orgeln und Fehlzündungen kommen? Der Motor lief ja zeitweise mehr oder weniger mit Kraftsotff voll und teilweise ja auch leer, weil die Pumpe im Eimer war. Wenn Kolbenringe oder ähnliches im Eimer wäre, wäre das fast der Fahrzeugtod. Tauschen kann ich mit meinen begrenzen Mitteln nicht selber und in der Werkstatt kost das zu teuer...
EDIT: Hat zufällig jemand die Teilenummer vom Transistorzündungssteuergerät? Das meinte der Meister könnte einen weg haben. Vielleicht liegts echt schon dadran...
EDIT2: Gibts da nur eine Sorte mit Nummer 191905351C oder wieder mehrere unterschiedliche Varianten wie beim Motorsteuergerät?
🙂Hallo OneGamer,hattest du rein zufälliger Weise vor der ganzen Arbeit(Vergaser/Pumpe)irgendwann die Kupplung gewechselt?Denn mmn.dennso liest es sich für mich,und das gab mir den Anlass::Beim Aus/ Ein kuppeln::sind die Symptome fast oder ganz verschwunden. dies zu tippseln,nd zwar das sich im Lauf der Zeit eine oder mehrere der halteschrauben der Kupplungsdruckplatte gelöst bzw.verab schiedet hat/haben.Dadurch erfolgt zwangsläufig eine Unwucht,die sich so bemerkbar macht.Ist zwar ungewöhnlich,aber wie vieles im Autofahrer Leben nicht unmöglich.Ebenso möglich,könnte eine lose Antriebswellen halteschraube diese Vibrationen verursachen.Man meint dann,es käme ausm Motor direkt,dabei wars dann "nur"ein anderes Bauteil,weil du ja auch etwas von Rappeln/Vibrieren im Lenkrad schreibst.also checke bitte auch ob wirklich alle Fahrwerks teile ordnungsgemäss fest sind, insbesondere die Lenksäule+deren verbindung zum Lenkgetriebe.Alles/vieles kann,nichts muss,habe aber im Laufe der Zeit die kuriosesten Fehler rein durch Zufall kenngelernt, auf die man "normalerweise"niemals kommt,bzw.erst recht nicht für einen Fehler in betracht zieht.Du erinnerst dich an meinen Sprit pumpen tipp?Hängendes Förderventil?Das dies defekt sein könnte,daran hat selbst der Meister in der Werke niemals dran gedacht,und trotzdem lag es letztendlich daran.🙂
Gruß:
Edelschrauber 01 🙂
EDIT: Ich entschuldige mich in aller Form für den folgenden Roman, aber irgendwie komm ich nicht auf den Punkt und kann das Problem im Kopf nicht weiter eindämmen....
EDIT2: Bevor ihr weiterlest, ich warte erstmal den morgigen Tag ab. Vielleicht habe ich Glück und es lag nur daran, dass der Lambdasondenstecker wieder abgefallen war, nachdem ich den Gummpfropf aufgesteckt habe (darum auch das zweite Video "Wackelkontakt"😉. Unter Umständen lief der Motor einfach nur etwas zu fett wegen "Notlauf". Darum ja das "Nach dem sehr mageren Einstellen war das Vibrieren weg".
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Da die Vibrationen nur kommen, wenn ich Leistung vom Motor verlange (wenn der also mehr als ca. 900 Umdrehungen macht). Ohne eingelegten Gang, egal wie schnell ich bin, vibriert nichts. Weder Lenkrad, noch Kupplungspedal.
Die Einzelteile im Getriebe (nebst der getriebeseitigen Kupplungskomponenten) drehen ja in Fahrtgeschwindigkeit. Daher schließe ich ATW oder andere Fahwerks- und Getriebekomponenten aus. Wenn ich nun den Gaszug bei offener Haube manuell betätige, dann springt mir der Motor fast um die Ohren, um es mal extrem auszudrücken. Und die Vibrationen sind in genau der Frequenz und Intensität, wie ich sie am Gaspedal auch bei der Fahrt spüre.
Also identifiziere ich mal folgendes:
- Mechanische Defizite im Kurbelgehäuse (seien es defekte Kolben, Kolbenrige, kaputte Kurbelwelle, etc.)
- Fehlerhafte Gemischbildung (Klingeln/Klopfen, läuft zu fett/mager, etc.)
- Fehlerhafte Zündung (Zündverteiler, TSZ-Zündmodul, Zündspule, etc.)
- Fehlerhafte Motorsteuerung durch defektes Steuergerät
Die Zündspule ist schon brandneu, kann ich also ausschließen (die alte war auch noch in Ordnung). Gemisch sollte eigentlich nach Werkstatt ordnungsgemäß eingestellt sein, genau so wie der Vergaser selbst. Die elektrischen Teile am Vergaser wurden alle geprüft bei den Werkstattaufenthalte und ein (wohl) defekter Vordrosselsteller getauscht. DANACH ging es mit den Vibrationen eigentlich erst los (bzw. nach der Reinigung des Vergasers und dessen Neueinstellung). Die Zündung sollte eigentlich auch mit Zündbild kontrolliert worden sein. Trotzdem kann da irgendwo noch der Teufel drin stecken. Finger und Kappe vom Zündverteiler sind ebenso neu. Steuerzeiten und ZZP wurden kontrolliert. Demnach sollte die Zündung eigentlich komplett in Ordnung sein.
Wenn ich so nach der Liste gehe, DARF da eigentlich kein Fehler sein. Aber da IST einer.
Morgen werde ich folgende Sachen mal ausprobieren:
- den alten Vordrosselsteller wieder einbauen
- Einzelne Zylinder lahmlegen und den Lauf kontrollieren (Zündung auf allen Zylindern anständig?)
- Evtl. in einer Werkstatt nach einem spontanen Kompressionstest fragen
Im Prinzip dürfte die Zündung einwandfrei funktionieren. Die Kerzen musste ich alle wegen Wasser beim Erneuern der Abgaskrümmerdichtungen rausdrehen, damit die Zylinder trocknen (ist ein bissl Wasser reingelaufen, hatte aber eine Woche Zeit zum trocknen). Dabei habe ich die genauestens beäugt und die sehen eigentlich recht gut aus. Leicht gräulich, nicht verbrannt und auch nicht nass. Dabei habe ich auch gleich mal alle Zylinder so gut es ging von innen beäugt und konnte auch keine Auffälligkeiten feststellen (was nichts heißen muss).
Ein Kupplungswechsel steht ohnehin irgendwann an. Mal sehen, ob ich ein günstiges Werkstattangebot finde, dann lass ich das im Winter machen. Selbermachen ist mir in dem Fall zu aufwändig und ohne Bühne/Auffahrrampen oder Hobbyscharuberwerkstatt ist das ohnehin zu schwierig. Außerdem will mein Kollege (KfZ-Geselle) das nicht mit mir machen, weil er Kupplungswechsel scheiße findet 😁
Und bei Gelegenheit (z.B Winterreifenwechsel) werde ich auch die Fahrwerkskomponenten am Vorderwagen inkl. der ATW auf festen Sitz und angezogene Schrauben prüfen. Nur um auch wirklich sicher zu gehen. An einer kaputten Schwungscheibe kann ich ohnehin so nichts ändern, da muss dann ein Spezialist ran...
Um es nochmal deutlich zu sagen: Von einem Werkstattaufenthalt auf den anderen ist das Problem aufgetreten. Dabei wurden vielleicht 20km Testfahrt gemacht, die Kilometer, die ich halbtot noch zurückgelegt habe mit eingerechnet.