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Verständnisfrage zur Bodenfreiheit eines PKW

Themenstarteram 10. Dezember 2016 um 22:09

Hallo Gemeinde,

ich möchte kurz mein Problem schildern,

an meiner Grundstückseinfahrt habe ich ein neues zweiflügliges Drehtor angebaut.

Da die Zufahrt leicht ansteigt wurde der Mittenanschlag etwas höher gesetzt, insgesamt Betonsockel mit Aluminiumblock ca. 10 cm, allseits flach abgeschrägt.

Alle Mieter passieren die Zufahrt problemlos außer dem Besitzer eines tiefliegenden OPEL Kombi, der sich daran aufhängt.

Ist es normal, dass ein handelsüblicher OPEL bereits bei 10 cm Hindernis kapituliert.

Was meint ihr ? Danke für eure Tipps, Grüße

 

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@zille1976 schrieb am 12. Dezember 2016 um 08:44:18 Uhr:

Trotzdem ist natürlich der TE schuld, zu blöd, zu geizig, zu unfähig, usw.

Wie soll man es auch sonst beschreiben, wenn sich jemand (freiwillig) einen 10cm Absatz in die Hofeinfahrt mauern lässt... :confused:

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Die Dekra schreibt:

Zitat:

Zur Orientierung schlagen sachverständige Gremien beim Bundesverkehrsminister für Verkehr folgende Richtwerte (VdTÜV- Merkblatt 751) vor: Ein tiefer gelegtes Fahrzeug mit vollem Kraftstofftank und mit einem Fahrer besetzt, muss ein Hindernis von 800 mm Breite und einer Höhe von 110 mm mittig überfahren können, ohne es zu berühren.

Das gilt aber wohl für ebene Hindernisse, je nach Rampenwinkel und Achsabstand können deine 100 mm für den Opel zu viel sein. Dann hat er eben verloren, das ist dann nämlich sein Problem. 100 mm sind aber auch eher nicht handelsüblich …

...10 cm, da würde ich Dir bzw. dem Hindernis mitm Vorschlaghammer oder nem Stemmhammer auch auf die Pelle rücken, allein schon wegen der Reifen, wenn man das Ding mal erwischt - und ich hab kein tiefergelegtes Auto.

Auch wenn die übrigen Mieter da vielleicht bedenkenlos drüberballern möchte ich nicht sehen, was da an den Unterböden schon so alles gelitten hat.

PS: ...nur 5 cm mehr und es hätte selbst bei meinem damaligen LKW (klick (Bild)) ausgereicht um sich die original ab Werk montierte Frontschürze abzufahren. Von irgendwelchen Fahrwerksteilen & Gleitkufen möchte ich gar nicht reden... wobei die so stabil ausgelegt sind, dass es da wohl eher dein Hindernis aus der Verankerung gerissen würde.

So sah das z.B. aus (klick), als unser "Rentner-Aushilfsfahrer" versucht hat mit meinem niegel-nagel neuem Zug vom Hof zu fahren (gerade einmal 4 Wochen hatte ich ihn ohne einen Kratzer)... beim Spruch "bin ich doch mitm PKW auch drüber gekommen über den Schneehaufen" bin ich explodiert und hätte ich ihn am liebsten gepackt und kopfüber in einen der Haufen gesteckt.

Themenstarteram 11. Dezember 2016 um 8:45

Danke für eure Bemühungen.

Mit der Ausführung der Dekra wäre ich einverstanden, ich weiß auch, dass so ein Anschlag nicht das Optimale ist.

Andererseits wüsste ich jetzt auch nicht, wie das Problem technisch gelöst werden sollte. Auf einen Anschlag kann nicht verzichtet werden, da die Torflügel bei Wind umherschlagen würden. Passender wäre ein Schiebetor, der finanzielle und bauliche Aufwand dafür war mir allerdings zu hoch.

Ob man allerdings brutal mit einem Hammer nachhelfen sollte ?? Ich vermute, in dem Fall sollte mein Mieter auch besser gleich den Möbeltransport mitbestellen ...

Grüße

Kannst Du mal ein Bild davon einstellen?

Hast Du ein Bild von dem Teil? Ich kanns mir aktuell nur schlecht vorstellen.

Gruß

Jürgen

Ich bin bei meiner ersten Wohnung sogar an einen 3 cm Anschlag hängen geblieben ;)

 

Es gibt durchaus auch Lösungen das ganze ohne ein solches Hindernisse zu gestalten.

 

Z.b. könnte man ab einem torflügel eine bewegliche Stange montieren die dann in einem Loch im Boden einrastet.

 

Gruß Tobias

Zitat:

@Turbotobi28 schrieb am 11. Dezember 2016 um 10:14:29 Uhr:

 

Es gibt durchaus auch Lösungen das ganze ohne ein solches Hindernisse zu gestalten.

Z.b. könnte man ab einem torflügel eine bewegliche Stange montieren die dann in einem Loch im Boden einrastet.

Gruß Tobias

Genau so!

Zitat:

@berlin11 schrieb am 11. Dezember 2016 um 08:45:17 Uhr:

Auf einen Anschlag kann nicht verzichtet werden, da die Torflügel bei Wind umherschlagen würden.

Das mag wohl sein, aber 10 Zentimeter, da hat der Erbauer des Tores ganz schön gepfuscht.

Bei unserem Tor sind es gerade mal 3 Zentimeter, 1 für die Grundplatte und 2 Zentimeter der Anschlag.

Eine günstige Lösung wäre unten zwei Laschen an die jeweiligen Flügel anschweißen oder anschrauben, und den Bock tiefer einbetomieren.

Wieso gepfuscht? Eine normale Parkplatzsperre (Absperrpfosten oder Parkbügel) hat auch seine 8–10 cm Höhe liegend, das passt bei jedem Serien-Pkw.

Zitat:

@birscherl schrieb am 10. Dezember 2016 um 23:25:17 Uhr:

Die Dekra schreibt:

Zitat:

@birscherl schrieb am 10. Dezember 2016 um 23:25:17 Uhr:

Zitat:

Zur Orientierung schlagen sachverständige Gremien beim Bundesverkehrsminister für Verkehr folgende Richtwerte (VdTÜV- Merkblatt 751) vor: Ein tiefer gelegtes Fahrzeug mit vollem Kraftstofftank und mit einem Fahrer besetzt, muss ein Hindernis von 800 mm Breite und einer Höhe von 110 mm mittig überfahren können, ohne es zu berühren.

Das gilt aber wohl für ebene Hindernisse, je nach Rampenwinkel und Achsabstand können deine 100 mm für den Opel zu viel sein. Dann hat er eben verloren, das ist dann nämlich sein Problem. 100 mm sind aber auch eher nicht handelsüblich …

In der Ebene!

Das es gerade uneben ist, hat der TE ja selbst geschrieben.

Hast du wahrscheinlich überlesen.

 

Zitat:

@birscherl schrieb am 11. Dezember 2016 um 16:54:04 Uhr:

Wieso gepfuscht? Eine normale Parkplatzsperre (Absperrpfosten oder Parkbügel) hat auch seine 8–10 cm Höhe liegend, das passt bei jedem Serien-Pkw.

Ein Absperrbügel ist aber stets auf ebenen Gelände.

Da kann man natürlich drüberfahren.

Die Pfuschlösung des Stahlbauers wurde aber erforderlich, weil das Gelände ansteigt.

Dort gibt es aber auch andere Lösungen.

Beim Haus meiner Eltern war ursprünglich auch so ein Metallklotz installiert.

Dies wurde seitens des Metallbauers als unbedingt nötig und technisch nicht anders möglich dargestellt.

Das überfahren war jedoch mit Fahrzeugen mit langem Radstand nur mit "Aufsitzen" möglich.

Plötzlich wurde eine Lösung installiert, die nur noch ca. 2cm aufträgt.

Dazu wird an dem Metallstab, der das Tor verankert nach unten ein Blech angeschweißt (ca. 5mm dick).

Das sieht in etwa aus wie ein Skistock.

Diese Metallstange kann am Tor in der Höhe fixiert werden.

Alles in allem eine Lösung, die dort auch gehen müsste.

Ein 10cm Hindernis kann jedes Serienfahrzeug problemlos meistern.

Wenn jemand halt kein Serienfahrzeug fährt, muss er mit Einbußen rechnen. Fahr ich Wohnmobil kann ich nicht in Parkhäuser, fahre ich ein Fahrzeug was breiter als 2,10m ist muss ich in Baustellen rechts bleiben, fahre ich tiefergelegt, komm ich nicht auf den Hof des TE.

Persönliches Schicksal, welches man sich selber ausgesucht hat.

...10cm muß nicht sein, da gibts bessere Lösungen... ergo ists gepfuscht.

1. Eine zwar teure aber machbare Lösung wäre, die den Toranschlag umgebende Fläche (Pflaster, Asphalt) entsprechend z.B. um 6-8 cm anzuheben.

2. Die schon vorgeschlagene Lösung wäre den Anschlag tiefer zu setzen und entweder die Torflügel ebenfalls tiefer anzuschlagen oder entsprechende Aufnahmen an den Türflügeln anzubringen. Bei dieser Lösung gibts dann bei einer innen ansteigenen Einfahrt das Problem, dass die Flügel beim Aufmachen auf dem Boden aufgehen.

Dafür gibts wiederum entweder die Lösung die Pflaster / Asphaltfläche dort entsprechend flach umzubauen oder die Torangel so (schief) anzuschlagen, dass die Flügel beim Aufmachen nach innen entsprechend dem ansteigenen Gelände ebenfalls ansteigen -diese Lösung sieht man immer wieder.

Hat je nach Standpunkt den Vor - bzw. Nachteil, dass die Torflügel von selbst zufallen... ergo in der geöffneten Position verankert werden sollten.

3. Das schon vorgeschlagene einfache Loch im Boden, wo man so einen Riegel reinsteckt ist eignetlich die beste Lösung, da komplett bündig ohne hochstehende Bauteile... hat aber den Nachteil, dass nicht sichergestellt ist, dass das Tor unbeabsichtigt nach außen auf die Straße, etc. durchschwingt. Dies wiederum könnte man z.B. durch eine einfach Kette oder Stahlseil erreichen, welches 1. an der Innenseite an den Torflügeln und 2. an einer Verankerung auf Höhe der geöffneten Position verankert ist. Über die Länge der Kette / Stahlseil kann man einstellen wie weit das Tor zu bzw. nach außen über die geschlossene Position hinaus kann.

 

Zitat:

@zille1976 schrieb am 11. Dezember 2016 um 17:22:05 Uhr:

..., komm ich nicht auf den Hof des TE.

Persönliches Schicksal, welches man sich selber ausgesucht hat.

...na dann hoffe bloß, dass Du nie einen Geländewagenfahrer als Vermieter hast... ggg :D

Wobei ich als Vermieter / Hausbesitzer sehr vorsichtig wäre mit solchen Hindernissen, wenn sich da einer die Ölwanne aufreißt, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass man da mit so mancher Schadensersatzforderungen konfrontiert werden wird... wobei das nicht billig wird, allein die Ölsauerei - Pflaster raus, Schotter / Erdreich austauschen, Pflaster neu, dazu nbest Gutachterkosten die Reparaturkosten am Fahrzeug, evtl. Nutzungsausfall, usw.

Oder im Sommer -daran denken wohl die Wenigsten- laß mal einen Rad- oder Motorradfahrer durch so ein blöden Klotz unglücklich zum Sturz kommen.

Die Einfahrt gehört übrigends bei geöffnetem Tor... also genau dann, wenn das Hindernis freiliegt zum öffentlichen Verkehrsraum und als Eigentümer hat man die Verkehrssicherungspflicht entsprechend am Hals... und zwar gegenüber jedem auch fremden Verkehrsteilnehmer, nicht nur gegenüber seinen Mietern, die man meint aus seiner Machposition als Vermieter "drücken" zu können.

10 Zentimeter in der Ebene zu überfahren sollte in der Tat kein großes Problem darstellen. Befindet sich das Hindernis auf der Kuppe (z. B. oben bei einer Tiefgaragenausfahrt), dann dürften 10 Zentimeter für relativ viele Autos problematisch werden - je nach dem, wie stark die Krümmung der Kuppe ist. Mit meinem Vectra C Caravan hatte ich aufgrund des langes Radstandes relativ oft nur noch sehr wenig Platz bei solchen Ausfahrten. Ein Hindernis mit 10cm Höhe reißt einem da den gesamten Wagenboden auf. Ähnlich siehts bei einem Hindernis an der Böschung aus. Da ist die Schürze schneller weg als man denkt.

Kommt also immer drauf an. Ohne ein aussagekräftiges Bild ist hier alles reine Spekulation.

Gruß

Jürgen

 

Und wenn es halt nicht geht, dieses 10cm-Hinderniss zu vermeiden (was mir aber ohne Bilder des Aufbaus nicht logisch erscheint), dann sollte man als Hausherr darüber nachdenken, die Fahrspur sanft höherzulegen (so ca. 3-5cm) und die moderate Steigung bei dem Hindernis über eine sinnvolle Strecke in eine horizontale Ebene zu verwandeln.

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