ForumVersicherung
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Versicherung
  5. Versicherung über Eltern möglich?

Versicherung über Eltern möglich?

Themenstarteram 28. September 2017 um 11:04

Liebe Motor-Talk-Community,

bei mir ist es jetzt endlich soweit. Ich will mir ein eigenes Auto zulegen.

Da ich allerding noch Studentin bin, versuche ich alle anfallenden Kosten so gering wie möglich zu halten.

Über das genaue Modell bin ich mir auch noch nicht wirklich im Klaren. Aber ich denke, es wird in Richtung Suzuki Swift gehen. Klein und handlich, da ich auch gehört habe, dass die Versicherungsprämie etwas geringer ausfällt, wenn man ein kleineres Modell fährt, oder?

Meine Recherche hat außerdem ergeben, dass es die Option gibt, das Auto als Zweitwagen eines meiner Elternteile anzumelden, da der Schadensfreiheitsrabatt dadurch geringer ausfallen würde. Stimmt das?

Würdet ihr mir auch empfehlen, diesen Weg zu gehen oder gibt es noch andere Tipps und Tricks mit denen man hinsichtlich der Versicherung sparen kann?

LG

Scharli

Ähnliche Themen
23 Antworten

Ich hatte mein erstes Auto damals (übrigens ein Swift) ein paar Jahre über die Eltern versichert und habe dann, als es sich rechnete den SFR übernomen.

Als zweitwagen auf die Eltern wird mit Sicherheit günstiger. Halter und Vers. Nehmer müssen nicht gleich sein. ´Müsstest den auch auf dich anmelden können und über die Eltern als zweitwagen vers.

Wenn die Eltern als Zweitwagen nur SF 1/2 bekommen, kannst es auch gleich auf dich mit SF 1/2 versichern

http://www.autoampel.de/typklassen/liste

Sinnvollerweise klärst du die Möglichkeiten mit der Versicherung deiner Eltern.

Ja, das geht..

doch Obacht, da Du (wahrscheinlich) unter 21 bist, kostet das noch extra.

Daher, am besten mal mit dem Versicherungsvertreter / Makler Deiner

Eltern sprechen und sich ggfls. auch bei anderen Versicherungen

erkundigen.

Denn, nicht immer ist die Versicherung der Eltern "günstiger" als z.b. eine

eigene.

 

Grüße

Zitat:

@Bitboy schrieb am 28. September 2017 um 12:01:48 Uhr:

Als zweitwagen auf die Eltern wird mit Sicherheit günstiger. Halter und Vers. Nehmer müssen nicht gleich sein. ´Müsstest den auch auf dich anmelden können und über die Eltern als zweitwagen vers.

Das ist quatsch.

Als ich mein wagen bei mein eltern als 2t wagen vrrsichern wollte war es 100euro teurer als es selber auf sf 1/2 zu versichern.

Themenstarteram 29. September 2017 um 10:53

Hallo und danke für eure Antworten!

Zitat:

@Bitboy schrieb am 28. September 2017 um 12:01:48 Uhr:

Als zweitwagen auf die Eltern wird mit Sicherheit günstiger. Halter und Vers. Nehmer müssen nicht gleich sein. ´Müsstest den auch auf dich anmelden können und über die Eltern als zweitwagen vers.

Ich habe jetzt gelesen, dass viele Versicherungen da einen Haltertrennzuschlag berechnen, was dann im Endeffekt wieder alles teurer macht, oder?

Ich möchte gern erst mal alle Infos sammeln, die ich kriegen kann, damit ich dann bei der Versicherung auch wirklich weiß, warauf ich achten muss und mich nicht zu einem ungünstigen Vertrag überreden lasse.

Meine Mutter ist aktuell in der SF8. Wäre das dann bei mir trotzdem die Klasse 1/2?

Und gibts da nicht irgendwie noch die Option, dass wir die Klassen am Anfang tauschen und sie dann nach ein paar Jahren wieder ihre alte Klasse bekommt oder irgendwie so?

Tut mir leid, dass ich so viele Fragen stelle. Für mich ist das alles gerade nur sehr verwirrend :confused:

LG

Scharli

Das sind so Fragen, die man am besten mit der Versicherung klärt.

Es gibt grundsätzlich die Zweitwagenregelung bei vielen Versicherern, aber diese wird immer anders ausgelegt. Heisst wenn du einen Zweitwagen auf dich anmeldest ohne vorherigen schadensfreien Verlauf wirst du bei dieser Versicherung z.B. in SF 4 eingestuft, aber solltest du die Versicherung wechseln oder den SF Rabatt übertragen wird nur der tatsächliche Schadensfreie Verlauf übergeben, nicht der Zweitwagenbonus.

Z.B haben wir derzeit die Konstellation mit zwei Fahrzeugen, wobei eins auf meine Frau und eins auf mich zugelassen ist, Versicherungsnehmerin in beiden Fällen ist jedoch meine Frau. Bei unserer Versicherung gibt es jedoch keine "Strafe" wenn Halter und Versicherungsnehmer unterschiedlich sind, sofern es sich um Eheleute handelt.

Aber ich könnte auch nicht den Rabatt übernehmen, weil wir dann für den Zweitwagen 4 STufen im Schadenfreiheitsrabatt verlieren würden. GEnauso schwer gestaltet sich ein Wechsel der Versicherung weil der tatsächliche Schadensverlauf nicht dem aktuell berechneten entspricht.

Ein Tauschen der Schadenfreiheitsklassen ist finanziell in der Gesamtbetrachtung in der Regel nicht wirklich ausschlaggebend. Hatte das auch mal durchgerechnet. Das eine Fahrzeug mit SF11, das andere mit SF5. Wenn wir das tauschen würden von einem auf das andere wäre der Unterschied so marginal, das es sich nicht lohnt das durchzuführen.

Wenn ich deine Mutter/Vater wäre könntest du mir aber auch nen sprichwörtlichen schuh aufblasen. Ich würde nicht den hohen Schadenfreiheitsrabatt gefärden, indem ich es Dir quasi übergebe. Merke, wer niedrig ist, fällt auch niedrig, wer hoch ist fällt auch sehr tief. Die Rückstufungen im schadensfall sind ekelhaft.

Im Endeffekt bleibt dir wohl nur noch, den Wagen als Zweitwagen anzumelden, mit einem gewissen Zweitwagenbonus den du bei der Versicherung erfragen musst und dann ggf. in ein paar Jahren dir den tatsächlichen Schadenfreiheitsrabatt übertragen zu lassen, wenn es auch mit dem Geld besser stimmt. :)

Lass dich einfach bei einem Makler beraten und schau gleichzeitig noch im Internet. Das Bestreben nach kleinen Kosten kann ich gerade als Student gut nachvollziehen, aber bitte behalte neben den sichtbaren Fixkosten auch die Variablen Kosten im Auge: Wartung, Reparaturen, etc. Meiner Meinung nach sind dieses neben den Anschaffungskosten der 2. größte Posten (anders rum macht es nur Sinn wenn das Auto extrem günstig ist :D).

Zur Höhe der Versicherung: die richtet sich nicht nach der Größe des Fahrzeuges sondern nach den Regional und Typenklassen. Wenn jetzt viele junge Leute einen Swift fahren (würden) und diese dauernd vor einen Baum fahren, dann kannst du dir sicher sein, dass der Swift eine extrem hohe Prämie hat. Große Autos, die eventuell kaum gefahren und kaum Unfälle haben, können dann problemlos günstiger in der Versicherung sein. Ein schönes Beispiel für sowas ist immer der Golf. Der ist vergleichsweise teuer, da den Hinz und Kunz fahren, kapuitt tunen und vor den nächsten Baum setzen (ja ist überspitzt, aber ich denke du/ihr weißt/wisst was ich meine).

Wie immer im Leben: sprich mit den Leuten von denen du etwas willst. Dann wirst du die Erleuchtung bekommen :)

Wenn du schon 23 bist, geht vielleicht als Zweitwagen über die Eltern eine SF4.

Sprech mit der Versicherung deiner Eltern

So günstig wie deine Eltern wird es nie am Anfang.

Aber es rentiert sich immer bei den Eltern mit anzufangen. Auch wenn die SF Einstufung eventuell gleich ist - als wenn du selbst eine allein aufmachst.

Du kannst so jederzeit bei einen schaden austreten und eventuell von vorn selbst anfangen oder später die Versicherung auf dich umschreiben.

 

Welche Angebote hier vorliegen, muss du mit der Versicherung direkt klären. Jede bietet hier verschiedene Modelle und Möglichkeiten an.

 

Zum Auto.

Generell kann man nie sagen "kleiner wagen günstig, größer teuer".

Hier gibt es einige Faktoren.

Der Hubraum und die Schadstoffeklasse machen die Steuer aus. Dh umso größer der Motor und schlechter die Schadstoffeklasse umso teurer die Steuer.

 

Bei der Versicherung wird es noch deutlich komplexer.

 

Grundsätzlich hat jeder wagen eine Schadenssklasse. Jenachdem wie die ausfällt wird der Wagen tabellarisch eingeordnet.

 

Danach zählen Fakten wie: vorraussichtliche Fahrleistung (3000,6000km...), Garage oder Stellplatz. Und und und..

 

Auch die Frage ob Haftpflicht, tk, oder kasko ist sehr entscheidend. Eine reine Haftpflicht ist zwar das günstigste, aber selbst verschuldete und umweltvedinge Schäden sind nicht abgedeckt. Muss man schauen wie wertvoll der Wagen ist und ob es sich lohnt.

 

 

Will man alles gering halten, kann man mit sehr wenig geld, auch als Fahranfänger ein Auto bewegen.

Mein Sohn fuhr mit 18 Jahren mit ca 600 Euro im Jahr für steuern und Versicherung als Fahranfänger.

Man sollte auch bedenken, das Eltern über 40 auch schon Risikozuschläge zahlen.

Was für Risikozuschläge? Hab ich ja noch nie gehört. Bin zwar noch 3 Jahre von den 40 entfernt, aber ich schätze mich selbst als überlegten, ruhigen und vorausschauenden Fahrer ein. Alles Eigenschaften die ich vor 20 Jahren nicht hatte. Da war meine Devise eher: Die Straßenverkehrsordnung behindert meinen Fahrstil.

Und es wurde natürlich jeder angepöbelt weil nur man selbst macht ja alles richtig.

Ach waren das Zeiten. 13 Jahre alter Nissan Micra mit 160.000 km. Der war mehr kaputt als das er fuhr. So was nenne ich heute nicht mehr Auto sondern nur noch Karre. Fahr ich nicht mehr. :)

Kenne ich so auch nicht. Wir sind über 40 und zahlen nichts der gleichen.

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Versicherung
  5. Versicherung über Eltern möglich?