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Versicherung fordert 400% mehr Beitrag

Themenstarteram 6. Mai 2018 um 12:45

Hallo Gemeinde,

ich bin bei allsecure versichert. Als ich den letzten Bankeinzug gesehen habe bin ich fast tot umgefallen.

Aufgrund dessen, dass ich meine Kilometer und meine Gefahrenmerkmale nicht übermttelt habe, stieg mein Beitrag von 189,64 € auf 737,58 €

Es ist schon möglich das ich die E-Mail ( kommt nichts mehr per Post ) von allsecure im Spamordner gelandet ist und ich diese nicht gelesen habe.

Kann die Versicherung diesen Vertrag so ändern ? Ist das nicht Wucher ?

Falls jemand Erfahrung hat, bitte melden .

Vielen Dank

Mario

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19 Antworten

Wenn du keine Merkmale mitteilst, kriegst du halt die schlechtesten.

Ist doch ok.

Übermittle die richtigen Merkmale und der Beitrag wird korrigiert

Die Versicherung kann so handeln. Also schnell tätig werden.

am 6. Mai 2018 um 18:50

Hallo,

warum soll sich der TE jetzt beeilen? Das Kind ist doch längst im Brunnen!

Zitat aus den AKB der Allescur Teil B 13.3 (5)

"(5) Folgen von verspäteten Angaben

Erbringen Sie die Bestätigung oder den Nachweis erst nach Ablauf der von uns gesetzten angemessenen Frist, gilt der Beitrag gemäß den nachträglich bestätigten oder nachgewiesenen Angaben erst zum Zeitpunkt der Fälligkeit des Beitrags für das folgende Versicherungsjahr." ( angemessene Frist der Allsecur = 4 Wochen)

Da wird also auch nachträglich nichts im laufenden Versicherungsjahr angepaßt.

Im Prinzip kann der TE m.E. jetzt nur auf dem Gleis der " nicht zugestellten Benachrichtigung" fahren, wenn überhaupt.

Voraussetzung dafür wäre, dass der Versicherungsnehmer ausschließlich durch Kenntnisnahme der betr. E-mail von der Notwendigkeit einer Datenübermittlung Kenntnis erlangen konnte.

Nur dann kann hier geltend gemacht werden, dass der Versender der Mail nachweisen muss, dass der Empfänger die Mail auch erhalten hat. Für den Nachweis des Empfanges der Email kann möglicherweise eine Eingangs- oder Lesebestätigung dienen.

Ein Beweis des ersten Anscheins für den Eingang in die Mailbox des Email-Empfängers ergibt sich auch nicht bereits dann, wenn der Erklärende die Absendung der Email beweisen kann (LAG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 27.11.2012, Az: 15 Ta 2066/12).

Wäre für mich so der letzte Faden, an den ich mich klammern könnte. Aber... nochmals: der TE darf nicht auf andere vorherige Weise auf die Notwendigkeit seines Zutuns unterrichtet worden sein!

Wichtig wäre auch noch in diesem Zusammenhang, ob der TE von der Allsecur in Textform ( also auch per E-Mail möglich) auf den dann zu zahlenden Beitrag und die dabei zugrunde gelegten Annahmen hingewiesen wurde.

Ist dies nicht geschehen, so ist die Erhöhung unzulässig, da hier der Versicherer gegen die AKBs verstoßen hätte.

AKB allsecur Teil B 13.3 (4)

Gruß vom Asphalthoppler

Ist uns auch passiert allerdings kam ganz am Schluss ein Brief mit der Warnung das der Beitrag sich von grob 50€ monatlich auf 80€ erhöht.

Auf diesem Brief stand dann eine Nummer die man online eingeben konnte um dort den km stand einzugeben.

In dem SpamOrdner hab ich nichts gefunden wer weiß wo die Mail war. Danach war Ruhe.

Der Brief kam letzten Monat und im Februar hätten wir wohl die erste Nachricht bekommen.

Ruf da mal an, obwohl es ewig dauert bis man da mal einen erwischt und auf emailen reagieren die nicht gern.

Ich werde mit meinem Wagen im Juli wechseln allerdings nur wegen der Kommunikation.

Gruß Alex

Bei einer beitragserhöhung von mehr als 20% hast Du ja das recht auf Kündigung.

Such Dir einen andere versicherung.

Das wäre keine Tarifanpassung sondern eine Einstufung anhand der vertraglichen Merkmale. Da gibt es kein Sonderkündigungsrecht.

Ok, dann Kündigung zum Jahresende.

Zitat:

@X6fahrer schrieb am 7. Mai 2018 um 08:58:57 Uhr:

Bei einer beitragserhöhung von mehr als 20% hast Du ja das recht auf Kündigung.

Such Dir einen andere versicherung.

Wenns denn einen Beitragserhöhung wäre, dann sogar ab 1 Cent.

Ist das vielleicht der Quartalsweise Beitrag, den die jetzt einfach auf Jahresbeitrag geändert haben? Die Zahlen wirken so.

Ich würde dann einfach den Unfall melden, den ich mit dem Fahrrad meines Nachbarn hatte, ich bin halt dran gefahren, es ist umgekippt und die Lampe war kaputt...

Du gibst gerade öffentlich eine Anleitung zum Betrug..., seehr dünnes Eis!!! ;-)

Nein - das hat mit Betrug absolut gar nichts zu tun. Ich weise nur auf eine Kündigungsmöglichkeit hin.;)

Ich schlage ja nicht mal vor, dass er morgen das Fahrrad auf´s Korn nehmen soll...:D

Nur so eine Idee:

Wäre es nicht theoretisch möglich das betroffene Fahrzeug abzumelden und dann nach wenigen Tagen oder einer anders definierten nicht zu langen Frist wieder anzumelden? Das kostet zwar auch ein paar Euro, aber keineswegs in der Dimension der besagten horrenden Beitragsanpassung. Dann müsste doch die Beendigung der aktuellen Kfz-Versicherung wegen (vorübergehenden) Fahrzeugstilllegung und dann der legale Wechsel in eine günstigere möglich sein.

Nur so rein theoretisch.;)

Themenstarteram 7. Mai 2018 um 20:04

Zitat:

@Reaver1988 schrieb am 7. Mai 2018 um 12:51:42 Uhr:

Ist das vielleicht der Quartalsweise Beitrag, den die jetzt einfach auf Jahresbeitrag geändert haben? Die Zahlen wirken so.

Nein. Ist der halbjährliche Betrag.

 

 

Habe nun eine E-Mail geschrieben, aber noch keine Antwort.

Habe ich ein Sonderkündigungsrecht ?

Gruß Mario

 

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