Vermehrtes Zuparken von Parkplätzen für Behinderte
Meine Frau ist zum Ein- und Aussteigen auf einen breiten Parkplatz angewiesen, das sie die Beifahrertüre weit öffnen muss.
Leider muss ich feststellen, dass die Parkplätze für Personen mit Behinderung vermehrt durch Personen ohne entsprechende Berechtigung zugeparkt werden. Das nervt mich als Fahrer zusehends, da ich ja keinen normalbreiten Parkplatz benutzen kann.
Spricht man Lenker ohne entsprechende Berechtigung darauf an, so werden sie häufig frech und beleidigend. Zudem fällt sprachlich auch meistens auf, dass diese Personen noch nicht lange im deutschen Sprachraum leben.
Ich frage mich, was man (in Deutschland) ohne grossen Ärger gegen das zunehmende Zuparken unternehmen kann.
Beste Antwort im Thema
Sehe ich hier andauernd. Üblicherweise sind es junge Männer im Golf GTI oder 3er BMW.
148 Antworten
Zitat:
@Datzikombi schrieb am 2. Januar 2020 um 18:46:52 Uhr:
Für mein Empfinden gibt es aber irgendwie gefühlt deutlich mehr Parkplätze wie Berechtigte.
Das ist bei "normalen" Parkplätzen genauso geregelt, stellt also keine "Besserstellung" dar.
es sind tatsachen - vorige tage wieder erlebt, wie so ein typ theater machte, weil er wegfahren sollte.
peso
Zitat:
@freewindqlb schrieb am 31. Dezember 2019 um 12:39:36 Uhr:
Zum Be- und Entladen darf man in 2. Reihe halten, wenn man keinen behindert. Da der Verkehr in aller Regel behindert wird, ist das ein sehr schmales Brett. Parken auf Behindertenplätzen ist allerdings mehr als ein Ärgernis, weil es für Behinderte sowieso schon schwer genug ist. Dagegen sind die Mutter-mit- Kind-Parkplätze fast schon problemlos. Neulich habe ich bei uns auf dem Kaufland-Parkdeck die Nutzer eines solchen Parkplatzes gesehen: Mutter über 70, Tochter um die 50.
Was ja auch irgendwie immer noch korrekt ist.
Kinder fahren ihre Eltern zum Einkaufen. Die älteren Leute brauchen schon ein wenig mehr Platz/Zeit beim Aussteigen - aber es ist halt noch nicht "schlimm genug" für einen Ausweis mit entsprechendem Merkmal, dass man andere Parkplätze benutzen dürfte. Da kann ich das schon voll verstehen, dass man dann die breiteren Eltern-Kind-Parkplätze nutzt, wenn sie frei sind.
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Zitat:
@Bernd_Clio_III schrieb am 3. Januar 2020 um 09:33:40 Uhr:
Kinder fahren ihre Eltern zum Einkaufen. Die älteren Leute brauchen schon ein wenig mehr Platz/Zeit beim Aussteigen - aber es ist halt noch nicht "schlimm genug" für einen Ausweis mit entsprechendem Merkmal, dass man andere Parkplätze benutzen dürfte. Da kann ich das schon voll verstehen, dass man dann die breiteren Eltern-Kind-Parkplätze nutzt, wenn sie frei sind.
Und 3 min. später kommt jemand, der diesen Parkplatz wirklich benötigt.
Wie wärs mit aussteigen lassen und einen vernünftigen Parkplatz suchen. 😉
Zitat:
@freewindqlb schrieb am 3. Januar 2020 um 10:28:46 Uhr:
Gibt es denn eine Altersbegrenzung oder eine anderweitige Definition für Eltern-Kind-Parkplätze?
Aus Anstandsgründen benutze ich die nicht mehr, seit meine Kinder dem Kinderwagen entwachsen sind. Obwohl bei meinem Auto (Sharan mit 3 Kindersitzen) wahrscheinlich niemand meine Berechtigung anzweifeln würde...
Leider spielt der Begriff Anstand im heutigen Straßenverkehr nur eine untergeordnete Rolle bzw. ist weiten Kreisen der Bevölkerung gänzlich unbekannt.
Zitat:
@freewindqlb schrieb am 3. Januar 2020 um 10:28:46 Uhr:
Gibt es denn eine Altersbegrenzung oder eine anderweitige Definition für Eltern-Kind-Parkplätze?
Da diese Parkplätze verkehrsrechtlich gesehen nicht in der StVO auftauchen, gibts dafür keine Definition. Hierzulande werden diese als ,sagen wir Service auf Kundenparkplätzen als solche markiert. Und genaugenommen müsste dann bei Markierung eines solchen Parkplatzes ein Aushang gemacht werden, dass auf dem Parkplatz die StVO keine Gültigkeit findet.
Ob man hier mit dem Begriff ,,Anstand,, um sich werfen sollte, lass ich mal dahingestellt. Es gibt ja noch genügend Parkplätze, wo kein solcher Parkplatz ausgewiesen ist. Trotzdem wird alles zugeparkt. Da denkt kaum einer drüber nach, dass man den Platz nahe des Einganges vielleicht für Ältere freihält.
Ich halte es eh für einen Trugschluss, dass Behindertenparkplätze unbedingt in Nähe des Einganges angelegt werden müssten. Was ein Behinderter braucht, ist vor allem Platz. Um eben die Autotüren weit öffnen zu können oder gar einen Rollstuhl zu den Sitzplätzen an einem Auto zu bekommen.
Vielfach werden zwar Behindertenparkplätze ausgewiesen, welche aber genauso gross sind wie ein normaler Stellplatz. Hier hat man es dann zwar gut gemeint, aber eben schlecht gemacht.
Zitat:
@tcsmoers schrieb am 3. Januar 2020 um 14:50:36 Uhr:
ich stelle mich nach möglichkeit nicht neben fahrzeuge mit kindersitzen.peso
Meiner hat hinten Schiebetüren...