Verlässliches LKW Navi (wieder)

Hallo liebe Forengemeinde,

Vorab; ich schreibe vom Handy aus, also falls der Beitrag im falschen Bereich gelandet sein sollte, bitte ich um Nachsicht.

Ich bin noch recht neu in der LKW Welt, aber ich habe schon ziemlich früh festgestellt, dass ein verlässliches Navi ein absolutes muss ist, vor allem, wenn man neu ist im Beruf, oder weeeiit weg fährt.

Ich hatte schon das schmerzliche Vergnügen einige Plagen auf dem Markt ausprobieren zu müssen. Darunter fällt auch das Awesafe A2, was mir zur Verfügung gestellt wurde, was aber, meines Erachtens nach, nur durch fehlendes live traffic und veraltetes Kartenmaterial hinterher hinkt. Des weiteren habe ich auf Android Sygic und Road Lords (geiles britisches Englisch) ausprobiert. Aber bei allen fehlt immer etwas. Das jüngste "Desaster", wenn man es so nennen kann, war, dass Sygic mich bspw. von Pirmasens nach Mannheim über eine 120km lange Landstraßen Strecke jagen wollte, obwohl man ganz gediegen die B10 runterfahren und dann auf die A65 kann. Was mich am meisten dabei gestört hat, war der krankhafte Versuch mich ums Verreckens Willen zurück auf den "rechten Weg" zu bringen, was sich derart entstaltet hat, dass es mich versucht hat, mitten auf der Bundesstraße, auf die Ausfahrt der Gegenfahrbahn zu navigieren und das mit einer gediegen frechen Aussage, wie "jetzt scharf links abbiegen".
Zum Großteil sind die anderen auch nicht besser: Navigieren unter 3,5m hohen Brücken, oder durch den Ort, in dem nur 12T max. zugelassen ist und so weiter und so fort. Und das obwohl ich bei allen Geräten vorsichtshalber direkt die Maximalwerte eingegeben hab', nur um sicherzugehen (fahre Container, da variiert das Gewicht).

Nun, dachte ich, ist es so weit; Zeit die Profis zu konsultieren. Womit fahrt ihr? Was sind eure Erfahrungen, oder auch Facepalm-Stories?

Dankende Grüße

31 Antworten

Ich glaube, es gibt kein zu 100% verlässliches Navi....
Ist auch irgendwie gut so. Denn das beste Navi ist immer noch der eigene Kopf!
Das Navi in meinem LKW ist wirklich sehr unzuverlässig und wird nicht benutzt . Ich fahre seit Jahren mit google
Maps und bin sehr zufrieden. Klar ist für Pkw. Aber ich sehe ein Navi eh nur als " Empfehlung" oder " kleine Hilfe" an.
Die richtige strecke ( und rechtlich erlaubte) zu fahren,ist immer noch die Sache des Fahrers.
Dann geht's halt eine Straße oder Ausfahrt weiter.
Bei Maps gefällt mir übrigens gut, daß ich nicht die Straße brauche, sondern über die Firma gehen kann.
Es zeigt meist immer eine oder mehrere Alternativ Routen und es ist wirklich sehr gut, wenn es um anzeigen der aktuellen Stau's usw geht.
Auch gefällt mir, daß es fast immer eine andere Route mir anzeigt, wenn ich durch verbote so nicht fahren darf. Ich hatte mal ein Tom Tom, daß hat mich wahnsinnig gemacht, weil es bei vorbei fahren der vorgenannten Route nur noch eins kannte....bitte wenden!!
Für mich persönlich noch ein plus Punkt, ich sehe bei Neukunden meist schon per Satellitenbild, wo ungefähr der Tank steht ( ich fahre Tankzug ADR) .
Und wir müssen auch in wirklich die letzten Löcher
fahren, wo es zum Beispiel gar keinen Straßennamen oder sowas mehr gibt ( z.b. kleine Wasserwerke ) .
Da hilft Maps auch super. Da kann man sehen, ob am Ende des waldweges wirklich noch was kommt..;-)
Noch eins...einen großen Unterschied zwischen den 70€ teilen in der Bucht ( so eins hatte ich Mal)oder den Sau teuren Markenteile ( was als Neu Fahrer mitbringen, die Ich zur Ausbildung dabei habe) konnte Ich nicht wirklich feststellen.
Ich würde jedenfalls nicht mehrere hundert Euro für ein Navi ausgeben.

Zitat:

@hon-da15 schrieb am 11. September 2022 um 06:34:08 Uhr:


Ich glaube, es gibt kein zu 100% verlässliches Navi....
Ist auch irgendwie gut so. Denn das beste Navi ist immer noch der eigene Kopf!
...

...zum Glück sonst könnte man ja jeden auf einen LKW setzen, der dann wie so ein dressierter Affe den Anweisungen des Navis folgt.

Irgendwie muss man sich als Berufskraftfahrer ja von der Masse der Laien abheben.

PS:... wer die Ironie im ersten Satz findet darf gerne etwas schmunzeln.

Zitat:

@Magouman schrieb am 11. September 2022 um 22:41:21 Uhr:


...zum Glück sonst könnte man ja jeden auf einen LKW setzen, der dann wie so ein dressierter Affe den Anweisungen des Navis folgt.

Irgendwie muss man sich als Berufskraftfahrer ja von der Masse der Laien abheben.

PS:... wer die Ironie im ersten Satz findet darf gerne etwas schmunzeln.

Ironie?

Öööhm ... im ersten Satz könnte man bei etlichen Unternehmen statt des Konjunktivs getrost den Indikativ verwenden. Um mal keinen einheimischen Betrieb aus D/A/CH zu nehmen, empfiehlt sich der Blick nach H.

https://is.gd/PhsO8F

Ist wohl so'n typisches, eitles Männergebaren, aktuelle Navis als Teufelswerk zu betrachten und sich stattdessen mit Landkarten & Atlanten verzetteln zu wollen?

Keine KOM-Fahrt im Gelegenheits-/Ausflugs-/Fernzielreiseverkehr ohne Google Maps auf meinem Mobiltelefon!
Natürlich steuere ich mit 3,85 m Bushöhe und bis zu 24 t nicht geistig umnachtet auf Unterführungen oder Brücken mit Gewichtsbeschränkung zu. Doch gibt die Google-App mir Straße & Richtung vor.

Ähnliche Themen

Zitat:

@ConvoyBuddy schrieb am 12. September 2022 um 07:09:11 Uhr:


...
Ironie?

Öööhm ... im ersten Satz könnte man bei etlichen Unternehmen statt des Konjunktivs getrost den Indikativ verwenden.
...

...versteh mich doch, ich kann doch nicht schreiben wie es wirklich ist... sonst geht doch das Gezeter gleich wieder los, wie bei jedem der kein Blatt vor den Mund nimmt und die Wahrheit sagt / schreibt. 😉

...hehehehe... die optimum Solution mit der Sonne... die beste Spedition überhaupt 😁 https://www.youtube.com/watch?v=4GhUA8p2oDc , https://www.youtube.com/watch?v=V8NhSHH51sE

Falls der ursprüngliche Fragensteller noch auf der Suche ist:

Schau Dir mal "Osmand" an. Steht für "Open Streetmap for Android". Die App gibt es in zwei Versionen: als kostenlose und für ein paar Euro als "+"version, in der Du unbegrenzt RegionaI-Karten offline speichern kannst. In der kostenlosen Version ist diese AnzahI auf 5 begrenzt, und es gibt keine Zusätze wie Höhenlinien oder Skipisten. Also Dinge, die man beim LKW Fahren eher weniger braucht. 😉

Beiden Versionen gemeinsam sind folgende Eigenschaften:

- OpenSource
- Karten können auf dem Gerär gespeichert werden, es ist also keine permanente Datenverbindung nötig
- Karten werden mindestene 1x monatlich aktualisiert
- beliebige Fahrzeugprofile definierbar, inkl Geschwindigkeiten, Maße, zu meidende Strecken, etc

Das wichtigste aber: das Projekt lebt vom Mitmachen der Benutzer! Jeder Benutzer kann jederzeit, also auch von unterwegs, Fehler und Hinweise in den Karten oder der Routenführung melden, entweder anonym oder mit einem eigens eingerichten Konto, was dann die Kommunikation mit den Entwicklern erleichtert.

Als ich vor Jahren anfing, die App zu nutzen, befand sich der LKW-Modus noch unter den "Entwickleroptionen", aber soweit ich weiß, ist der inzwischen in den voreingestellten Standardprofilen enthalten. Diese App, von vielen als "Frickellösung" verachtet, da OpenSource, hat mich im Gegensatz zu sündhaft teuren sogenannten Profi-Anwendungen noch nie in die Irre geführt, egal ob beim Wandern, mit dem Rad, mit dem Auto, mit 12 Tonnen oder mit 40 Tonnen. Die einzige Option, die in noch vermisse, ist die Routenführung für Gefahrguttransporte. Ich vermute, dafür gibt es unter den Entwicklern einfach zu wenig Fachwissen. Aber auch hier gilt: meldest Du unterwegs einen Tunnel oder eine Straße als ADR-relevant, so verstaubt diese Information nicht in einer Schublade wie bei großen Konzernen, sondern Du kannst sicher sein, daß es jemand auswertet.

Die Bedinung ist etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man von TomTom, Navigon o.ä. kommt. Außerdem sollte man sie nicht auf einem Gerät mit weniger als 2GB RAM und weniger als 4 Prozessorkernen laufen lassen, dann ist es etwas zäh. Aber das sollte heutzutage kein Problem mehr sein.

So weit dazu. Ich bin übrigens nicht finanziell am Verkauf der App beteiligt, ich bin nur ein begeisterter Benutzer! 🙂

Ich muss aber auch noch einmal das wiederholen, was schon andere gesagt haben: Fahrten von einem Ort zum anderen sollten NUR nach den Straßenschildern erfolgen, denn diese berücksichtigen auch stets kurzfristige Sperrungen, die ein Navi nicht kennen kann! Ein Navi, egal welchen Herstellers, sollte nur zum Finden von Adressen innerrhalb von Orten benutzt werden. Ich habe es mir schon lange angewöhnt, beim Start einer unbekannten Route das Ziel einzugeben, um mir den Streckenverlauf und die voraussichtliche Dauer anzusehen, dann die Routenführung zu stoppen, den Straßenschildern zu folgen¹, und erst ca 5km vor dem Ziel wieder zu aktivieren. (¹ Das beinhaltet auch die Benuttzung von Umgehungsstraßen, egal, ob diese 5km mehr bedeuten oder nicht! Abzüglich der Ampeln, Engstellen und sonstigen Hindernissen in den Orten bist Du da immer schneller!)

Ich weiß, ich hab' lange gebraucht und in der Zwischenzeit auch LKWs gewechselt, wie Socken. War etwas schwieriger ein Garmin aufzutreiben (leihweise, versteht sich, bevor man dafür 's Geld ausgibt).

Mein persönliches Fazit (natürlich mit Vorsicht zu genießen, je nach dem, wo man alles rumgurkt):

- Garmin fand ich tatsächlich so toll, wie es angepriesen wurde, hab' mich am Ende aber doch für eine andere Lösung entschieden. Wenn, dann definitiv nur in Verbindung mit Live-Traffic.

- TomToms Routenführung per se fand ich eigentlich ganz Klasse, aber hin und wieder fiel es negativ mit den hier bereits erwähnten "bitte wenden" Problemen auf, was sich natürlich als besonders nervig herausstellt, wenn gerade gebaut wird und es nicht anders geht. Außerdem sind für TomTom Geräte scheinbar auf allen Landstraßen 80 erlaubt! Definitiv auch nur mit Live-Traffic.

- Die Billignavis punkten mit dem Preis. Zugegeben; das Awesafe, was wir hier rumflattern haben, kann man kostenlos updaten (ich frag' nicht wieso), zeigt sogar die Schilder an und im Gegensatz zu TomTom weiß es, dass auf Landstraßen nur 60 erlaubt sind!
Kann aber sein, dass es dich dann und wann mal in die Pampa navigiert und Live-Traffic kannste knicken.

- Die Einbaunavis bloß ums Himmels Willen meiden! Die sind selbst im Neuwagen veraltet und Live-Traffic kennen die nicht!

- Meine Lösung besteht (gerade durch das viele Wechseln) aus Sygic für's Handy (wenn man mal in Land und Tal landet und man sieht schon, hier wird's langsam eng für die üblichen Stunts), Google Maps, weil es definitiv den verlässlichsten Live-Traffic Dienst anbietet (bei Stauumfahrung über Land natürlich die eigene Rübe UND Erfahrung einsetzen. Wenn man 'n bisschen unterwegs war, kann man schon in etwa an den Ortschaften abschätzen, ob's später mal eng und haarig wird, oder eben nicht) UND zu guter Letzt BlitzerPro, wenn man's mal eilig hat (nicht falsch verstehen, passiert bei mir für gewöhnlich nur, wenn ich hart auf's Klo muss 😁).

Zu guter Letzt noch zwei Beispiele aus meinen ersten zwei Wochen, wieso ich mich überhaupt auf die Suche begeben habe (im vorigen Post ging's nicht mehr, sorry):

Ich war bei einem Kunden in der Pampa auf'm Berg, bei dem genau 5Km vor Erreichen des Ziels gebaut wurde --> 45min. Umleitung gefahren! Beim Kunden angekommen, hab' ich vor Abfahrt die ortskundigen Leute nach dem kürzesten Weg auf die Autobahn gefragt und hab' gute Tipps bekommen. Leider sollte sich herausstellen, dass auch da gebaut wurde und nicht alles ausführlichst ausgeschildert war! Den Schildern schön brav gefolgt, bis auf einmal eine Straßensperrung kam und ich nur noch nach rechts konnte. Den schmalen Bergpfad hochgeschlängelt, kam nur noch 500m vor der Ortseinfahrt!!! (und durch den Ort ging es ohnehin nirgendwo mehr weiter, aber die Schilder haben sie sich auch gespart) ein Schild mit Höhenbeschränkung 3,7m. Kein Empfang, kleiner Ort mit wahrscheinlich nur 8 Häusern, also zu Fuß reingelatscht und die guten Nachbarn rausgeklingelt, um mich dann den Berg runter im Rückwärtsgang einweisen zu lassen!

Das zweite Mal war auch ein klitzekleines Dorf, aber am Ende doch entspannter, weil: ich wieder gemütlich am hellichten morgen über Landstraße durch den Ort und wieder 'sselbe Spiel: Straßensperrung, ohne Vorwarnung! Glücklicherweise ist aus dem Haus rechts eine junge Dame mit den Kindern raus, also ich Motor aus, Fenster runter und nachgefragt. Sie hat mir meinen Verdacht bestätigt: Bei kleineren Dörfern spart man sich scheinbar hin und wieder ein paar Straßenschilder. Und das in BaWü! Frevel! Also zwei Optionen sagt Sie mir: entweder ich dreh' 'ne Runde um den Block, wird aber sehr Pro-Style und -Outfit, da sehr eng, oder hat Sie gesagt, wenn's mir nichts ausmache, dass der LKW ein bisschen dreckig wird, statt Links, Links, nur einmal Links und dann kerzengerade durch die Felder brettern. Da am helllichten Morgen so gut, wie nichts los ist und die Straßen wirklich sehr schmal waren, habe ich mich für die Felder entschieden und bin dann 5min. später heile beim Kunden angekommen.

Am Ende lassen sich ortskundige Menschen natürlich durch kein Navi der Welt ersetzen, aber, wer von uns kann schon behaupten, er kenne jede Ecke Deutschlands? Um genau meine zwei Fiaskos zu vermeiden wäre ein gutes Navi Gold wert gewesen, aber man lernt ja auch.

Zitat:

@SuDoDmz schrieb am 18. September 2022 um 20:27:05 Uhr:


im Gegensatz zu TomTom weiß es, dass auf Landstraßen nur 60 erlaubt sind

Die neue Generation - TomTom Go Expert - weiß es dafür viel zu gut. Dieses Navi kennt nämlich die 7,5 t Grenze nicht. Auf der Landstraße zeigt es stets Tempolimit 60, ganz egal, was man vorher als zGG eingibt. Genauso berechnet es komische verzwickte Routen, um Mautgebühren zu sparen, obwohl das Fahrzeug gar nicht mautpflichtig ist.

Gleichzeitig will es mich auf die angeblich mautpflichtige A99 rund um München schicken, wenn sowohl Start als auch Ziel in München selbst liegen. Ja, die Stadt ist für Durchgangsverkehr gesperrt, aber wenn Start, Ziel oder beides in München liegen, ist es eben keine Durchgangsfahrt.

Ich sehe also keine Verbesserung gegenüber TomTom Professional (5250, 6250, 7250 etc.), außer dass Expert etwas schneller reagiert.

Zitat:

@creasot schrieb am 8. Juni 2023 um 13:36:43 Uhr:



Zitat:

@SuDoDmz schrieb am 18. September 2022 um 20:27:05 Uhr:


im Gegensatz zu TomTom weiß es, dass auf Landstraßen nur 60 erlaubt sind

Die neue Generation - TomTom Go Expert - weiß es dafür viel zu gut. Dieses Navi kennt nämlich die 7,5 t Grenze nicht. Auf der Landstraße zeigt es stets Tempolimit 60, ganz egal, was man vorher als zGG eingibt. Genauso berechnet es komische verzwickte Routen, um Mautgebühren zu sparen, obwohl das Fahrzeug gar nicht mautpflichtig ist.

Gleichzeitig will es mich auf die angeblich mautpflichtige A99 rund um München schicken, wenn sowohl Start als auch Ziel in München selbst liegen. Ja, die Stadt ist für Durchgangsverkehr gesperrt, aber wenn Start, Ziel oder beides in München liegen, ist es eben keine Durchgangsfahrt.

Ich sehe also keine Verbesserung gegenüber TomTom Professional (5250, 6250, 7250 etc.), außer dass Expert etwas schneller reagiert.

Ja es ist eine Verschlechterung da es das Go Expert auch nicht mehr mit einer Eingebauten SIM gibt obwohl diese angekündigt wurde... war für mich ein Grund beim 6250 zubleiben

Zitat:

@gabberman schrieb am 8. Juni 2023 um 13:50:35 Uhr:



Ja es ist eine Verschlechterung da es das Go Expert auch nicht mehr mit einer Eingebauten SIM gibt obwohl diese angekündigt wurde... war für mich ein Grund beim 6250 zubleiben

Heißt; das Gerät kann technisch kein live-traffic, oder? Ist das nicht ein Feature wofür TomTom bekannt und womit die groß rausgekommen sind? Warum dann jetzt liegen lassen ??

Live Services inkl. Traffic funktionieren jetzt nur mit einem per Bluetooth verbundenen Smartphone mit Internet-Tarif. Wer allerdings schon sowas hat, kann damit auch gleich navigieren.

Ich persönlich brauche solche Dienste im Nahverkehr nicht, wer aber darauf angewiesen ist, bekommt mit Expert eine klare Verschlechterung. Der Hersteller sagt, die geplante 4G-Version würde wegen angeblichem Chipmangel gar nicht mehr kommen.

Was mir noch einfällt. Die Bedienungsanleitung ist extrem karg verfasst. Bedeutung von bestimmten neu gekommenen Symbolen und Markierungen kann ich bis heute nicht erraten.

Außerdem ist der SD-Kartenslot weggefallen. Interner Speicher von 32 GB soll ausreichen, zumal kaum jemand braucht die ganze Welt gleichzeitig gespeichert auf dem Gerät.

Aktualisierung über WLAN funktioniert tadellos, übers USB-Kabel und MyDrive Connect hingegen überhaupt nicht.

Wir fahren seit neusten mit Google map, empfehlen kann ich es eigentlich nicht, Punkt 1 es ist für alles andere als lkw gedacht. Punkt 2 wenn man damit fahren will, muss alles andere aus sein,sonst hört man nicht viel. Punkt 3 .Die Größe, das Gerät ist ein Scanner mit GPS und Telefon und Navi, einfach nur sagen wir, handlich, mehr nicht. Muss allerdings sagen wir fahren immer die selben Kunden an, immer vom zentralen Lager, zu den Häusern. Zum Teil täglich. Da ist das Navi nicht so wichtig.

Das beste was ich jemals hatte, war von Becker, wenn das Ding sagte Ankunft 6,45 Uhr und man war noch 150 Kilometer weit weg,dann war man um 6.45 Uhr dort. Allerdings ging es nicht ohne Vorsicht, wenn die Straße nicht mehr nach lkw aussah, habe ich es auch mal gelassen . Das schlimmste war ein Tom Tom, mitten in einem 4 Spuren Kreisverkehr, hieß es plötzlich, jetzt links abbiegen und danach bitte wenden. Einmal 399.00 für etwas was kein Mensch braucht. Als ich noch bei meiner letzten Firma war sind wir einmal die Woche zu 2 unterwegs gewesen, war ein spannendes Ding, jeder sein Navi dabei, das gequatscht hat einen verrückt gemacht, und bei Kreuzungen, wollte das eine geradeaus, das andere wollte rechts abbiegen. Das beste Beispiel war worms die b9 ,das Navi sagt links abbiegen, und die b9 verlassen, um etwas durch die Stadt zu fahren und 500 Meter weiter wieder auf die b9 drauf zu fahren. Oder ein Dorf mit Umleitung ins Industrie Gebiet, nein ich fahre nach Navi, im Schritt Tempo durch das Dorf durch, aber die Umleitung war auch erst seit 10 Jahren dort. Fürs Navi, abseits der Straße.

Mir fällt es etwas schwer hier ein Fazit zu fällen, was aktuell verfügbare Navis anbetrifft.

Hab den Arbeitgeber gewechselt und jetzt nen Uralt-FH mit ebenso altem Navi, was anscheinend seit mindestens 10 Jahren kein Update mehr bekommt. Ich werde dann in nächster Zeit ein neues beantragen, die neueren LKW haben TomTom drin, die auch OK zu sein scheinen. Oder gibt es aktuell bessere?

Zurzeit nutze ich vor allem die App "OsmAnd", das funktioniert gerade so akzeptabel. Es scheitert aber schonmal an dem Verbot +7,5t.

Deine Antwort
Ähnliche Themen