Verdienst bei ATU?

Hallo,
weis hier jemand was man bei ATU als KFZ Geselle verdient?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Golfinator


3000€ netto und 1500€ brutto oder andersrum? Aber selbst dann wäre es unlogisch oder hast du Steuerklasse 6 ?

Er meint das er 3000 Euro

Verdient

aber nur 1500 Euro

bekommt

Bei Beamten ist es ja andersrum, die bekommen 3000 Euro, verdienen aber meist keine 500 Euro im Monat

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Zitat:

Original geschrieben von S4teufel


 

Nicht wirklich........... Ist meine Meinung und die steht fest, ändern wird die eh keiner, selbst durch noch so tolle Gegenargumente. Und zu unsachlich, von mir aus meinst das, aber wenn hier gegen achsoblöde LKW-Fahrer oder noch blödere Kfz-Mechaniker gewettert wird ......... bei manchen arroganten überheblichen Säcken hörst das "ich bin eh was besseres" raus.

MFG

wo hat denn jemand gegen "achsoblöde LKW-Fahrer oder noch blödere Kfz-Mechaniker" gewettert? ich habe nur Golfinators Reaktion etwas verwundert beantwortet.....und probigmacs Aussagen sind grösstenteils kein "wettern" gegen irgendwas, sondern die schlichte Realität....

...aber mir kann sicherlich dargelegt werden, wo die Qualifikationsanforderungen eines LKW-Fahrer im Verhälttnis zu den meisten Akademikern einzuordnen sind.

Ich habe sicherlich Verständnis dafür, dass jeder seinen Job, seine Aufgabe etc verteidigt und für wichtig hält..oftmals auch zurecht, aber ein wenig nüchterne Betrachtung ist doch wohl nur gesund.

Fakt ist nunmal, dass jeder gesunde Mensch in der Lage ist einen LKW Führerschein zu machen...das heisst ja lange nicht, dass der Job in der Exekution einfachist, aber umgekehrt haben nicht viele das Potential zum Arzt oder Ingenieur.

Ansonsten steht es schliesslich jedem frei, es zu versuchen, entgegen anderslautender Meinungen, ist es nämlich im gegensatz zu vielen anderen Nationen in D relativ günstig zu studieren...es wird sogar für mittellose finanziell unterstützt.

Eltern unterstützen beim Studium nicht, für Bafög verdienen sie nicht genug...sorry, aber das ist doch nen Scherz, die erste Ausbildung muss unterstützt werden, und Studiengebühren gab es bis vor zwei Jahren nichtmal...
😉

LKW Fahren besteht nicht nur darin sich reinzuhocken und gas zu geben. Aber ich denke mal das können die LKW Fahrer besser erklären. Z.b. den ganzen Papierkram oder die Ladungssicherung. Und ich denke mal die ganzen Selbsständigen Unternehmer die einen LKW haben und damit selber fahren haben mehr auf dem Kasten als so mancher Studierte.

Und wenn ich sowas les "recht geringe Qualifikationen" dann denk ich an "achsoblöde"

Ist meiner meinung nach etwas arg Überheblich bzw. von oben herrab.

Aber wenn man dann Sonntags Nachts im Nirgendwo steht und das Auto Streikt und der Studierte sich nicht mehr weiter zu helfen weis dann ist der ach so blöde Kfz-Mechaniker doch recht um ihm zu Helfen.

Zitat:

Original geschrieben von Zoker


LKW Fahren besteht nicht nur darin sich reinzuhocken und gas zu geben. Aber ich denke mal das können die LKW Fahrer besser erklären. Z.b. den ganzen Papierkram oder die Ladungssicherung. Und ich denke mal die ganzen Selbsständigen Unternehmer die einen LKW haben und damit selber fahren haben mehr auf dem Kasten als so mancher Studierte.

Und wenn ich sowas les "recht geringe Qualifikationen" dann denk ich an "achsoblöde"

Ist meiner meinung nach etwas arg Überheblich bzw. von oben herrab.

Aber wenn man dann Sonntags Nachts im Nirgendwo steht und das Auto Streikt und der Studierte sich nicht mehr weiter zu helfen weis dann ist der ach so blöde Kfz-Mechaniker doch recht um ihm zu Helfen.

hmm, seltsam sich gegen vermeintliche Vorurteile wehren zu wollen, aber mit Klischees à la "Akademiker können sich bei ner Panne nicht selbst helfen"argumentieren ....genau, so wirkt es überzeugend 🙄

Und inwieweit müssen LKW Fahrer mehr "auf dem Kasten "haben als Studierte? Sorry, die meisten werden Respekt vor der Arbeitsleistung haben, wie ich auch..aber wenn es nun ins Gegenteil gedreht wird, und so getan wird, als wäre der Durchschnittstrucker hochqualifiziert , dann ist das kein Respekt sondern unrealistisch...

aber sicherlich kann dann auch mal jemand konkret sagen, was ein LKW Fahrer können muss, was nicht 90% aller physisch und psychisch gesunden männlichen Arbeitnehmer sich aneignen können....

im Gegenteil, die Schwierigkeiten den Jobs (Arbeitszeiten, Hygiene, Preise für Mittagessen wurde genannt etc, körperliche Arbeit) würden soch der Logik nach erstmal für eine eher gehobene Bezahlung sprechen...aber warum verdienen die Jungs eher unterdurchschnittlich? Richtig, Angebot und Nachfrage...der LKW-Fahrer ist durch andere ersetzbar, ein Arzt z.B. weniger...

das hat ja nun nichts mit Überheblichkeit zu tun, im gegenteil, wer hier den Job so schönredet ist einfach nicht objektiv, und letztlich widerspricht die Realität ja auch 🙂

Zitat:

Original geschrieben von Jovis


hmm, seltsam sich gegen vermeintliche Vorurteile wehren zu wollen, aber mit Klischees à la "Akademiker können sich bei ner Panne nicht selbst helfen"argumentieren ....genau, so wirkt es überzeugend 🙄

Stimmt schon, ist auch ein bischen ein Vorurteil, aber fakt ist, wenns nicht gerade eine Reifenpanne ist, sondern einfach z.b der Motor streikt und der Akademiker nicht gerade den Ältesten Hobel fährt, kommt er ohne einen Kfz-Mechaniker und dessen wissen meist nicht weit. Die Motorhaube bekommt er auf, und dann?

Ich hab auch nicht behauptet das ein LKW-Fahrer mehr auf dem Kasten haben muss als einer der Studiert. Ich hab gesagt ein Selbstständiger Unternehmer hat mehr auf dem Kasten als so mancher Studierte.

"recht geringe Qualifikationen" hört sich bei mir einfach nach Sonderschule an. Und das stimmt einfach nicht.

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Jungs.... hört doch mal auf mit den Schwanzvergleichen. 😉

Wer Kfz-Mechatroniker lernt/lernen will, aber nur 8,50 € pro Stunde bekommt, soll umziehen. Deutsche Handwerker sind im Ausland mehr als beliebt. Und es gibt teilweise richtig gut Kohle. 🙂

Aber das wichtigste ist ja, dass man mit seiner Beschäftigung zufrieden ist und sein Leben nach seinen Normen lebt. Es gibt wichtigeres als "3000,- € netto im Monat".

Ein (guter) KFZ-Mechaniker ist mit Sicherheit nicht gering qualifiziert (was in manchen Werkstätten so rumläuft ist n andres Thema, aber solche Leute gibt es auch unter Akademikern). Qualifikation bedeuted nicht einfach nur, einen hohen IQ zu haben. Ein KFZ-Mechaniker muß z.B. eine geschulte Feinmotorik und vieles andres haben, das kann/hat eben nicht jeder. Es ist auch wenig hilfreich, hier zu erzählen, das man in der Berufsschule keine tiefgreifenden mathematischen und physikalischen Kenntnisse erlernt: die braucht man auch nicht, oder erwartet hier jemand, das der Mechniker vielleicht nach Feierabend noch ein Auto entwickelt und durchberechnet?
Und wer hier schon als Student rumjammert, das er keine Zeit zum Jobben nebenher hat, sollte sich mal keine Illusionen machen, Leute die so wenig belastbar sind, werden nicht grade händeringend gesucht (Vitamin B macht da leider vieles gut). Ich habe in meinem Freundes-/Bekanntenkreis einige Studenten und Akademiker, die meisten von denen haben es auch fertiggebracht, nebenher zu arbeiten (und es sind keine BWLer oder Geisteswisenschaftler).

Zitat:

Original geschrieben von tyr777


Ein (guter) KFZ-Mechaniker ist mit Sicherheit nicht gering qualifiziert (was in manchen Werkstätten so rumläuft ist n andres Thema, aber solche Leute gibt es auch unter Akademikern). Qualifikation bedeuted nicht einfach nur, einen hohen IQ zu haben. Ein KFZ-Mechaniker muß z.B. eine geschulte Feinmotorik und vieles andres haben, das kann/hat eben nicht jeder.

Das hat alles wenig bis gar nichts mit Qualifikation zu tun - Qualifikation ist das, was man erlernt (ob nun in der Schule, im Betrieb, an der Uni oder während man selbst in seiner Garage schraubt) zusammen mit ein wenig Übung. Und sorry, aber wenn (schlechte) Abiturienten in vielen Ausbildungsberufen innerhalb von zwei-zweieinhalb Jahren auslernen können aber für ein Studium fünf Jahre brauchen, dann sollte man durchaus schon davon ausgehen, dass der Student sich in dieser Zeit mehr Qualifikationen erworben hat.

Zitat:

Original geschrieben von tyr777


Es ist auch wenig hilfreich, hier zu erzählen, das man in der Berufsschule keine tiefgreifenden mathematischen und physikalischen Kenntnisse erlernt: die braucht man auch nicht, oder erwartet hier jemand, das der Mechniker vielleicht nach Feierabend noch ein Auto entwickelt und durchberechnet?

Also sagst du doch selbst: An der Berufsschule werden weniger Qualifikationen erworben als an der Uni.

Zitat:

Original geschrieben von tyr777


Und wer hier schon als Student rumjammert, das er keine Zeit zum Jobben nebenher hat, sollte sich mal keine Illusionen machen, Leute die so wenig belastbar sind, werden nicht grade händeringend gesucht (Vitamin B macht da leider vieles gut). Ich habe in meinem Freundes-/Bekanntenkreis einige Studenten und Akademiker, die meisten von denen haben es auch fertiggebracht, nebenher zu arbeiten (und es sind keine BWLer oder Geisteswisenschaftler).

Das ist auch eine Frage der Prioritätensetzung - ich arbeite durchaus auch ein wenig nebenbei, aber leben könnte ich davon nicht und zeitweise bin/war ich damit gut beschäftigt. Und ich höre auf zu arbeiten (das kann ich mir glücklicherweise leisten) wenn ich anfangen muss zu lernen. Dabei kenne ich einige Studenten, die sich diesen Luxus nicht leisten können oder wollen (und damit etliche Klausuren doppelt schreiben dürfen und auch mit ihrem Schnitt mal runde zwei Noten schlechter sind als ich)

Wer wirklich innerhalb der Regelstudienzeit mit einem guten-sehr guten Ergebnis abschließt (und nicht nur im Hauptdiplom, sondern auch schon im Vordiplom) und sich nebenher noch sein Studium erarbeitet hat, vor dem habe ich allerdings großen Respekt. Der kann nämlich fünf Jahre lang eigentlich nichts anderes mehr getan haben...

MfG, HeRo

Zitat:

Original geschrieben von tyr777


 
Ein (guter) KFZ-Mechaniker ist mit Sicherheit nicht gering qualifiziert (was in manchen Werkstätten so rumläuft ist n andres Thema, aber solche Leute gibt es auch unter Akademikern). Qualifikation bedeuted nicht einfach nur, einen hohen IQ zu haben.

der post ist, so leid es mir tut, bisher der schwächste hier im Thread.....

Niemand hat gesagt, dass Qualifikation nur was mit Intelligenz zu tun hat, im Gegenteil, der Kern der Diskussion war die Aneignung von Wissen und Fähigkeiten. Dass die oftmals nunmal miteinem gewissen Intellekt einhergehen ist ja nun wirklich unstrittig......

Zitat:

Es ist auch wenig hilfreich, hier zu erzählen, das man in der Berufsschule keine tiefgreifenden mathematischen und physikalischen Kenntnisse erlernt: die braucht man auch nicht, oder erwartet hier jemand, das der Mechniker vielleicht nach Feierabend noch ein Auto entwickelt und durchberechnet?

ja also benötigt man jetzt als Mechaniker doch geringere Qualifikationen? Ich bin verwirrt....

Zitat:

Und wer hier schon als Student rumjammert, das er keine Zeit zum Jobben nebenher hat, sollte sich mal keine Illusionen machen, Leute die so wenig belastbar sind, werden nicht grade händeringend gesucht (Vitamin B macht da leider vieles gut). Ich habe in meinem Freundes-/Bekanntenkreis einige Studenten und Akademiker, die meisten von denen haben es auch fertiggebracht, nebenher zu arbeiten (und es sind keine BWLer oder Geisteswisenschaftler)

hast Du in deinem Berkanntenkreis auch Freunde, die mal ein Staatsexamen in Jura oder in Medizin das Physikum erworben haben? Offenbar nicht, 12 Stunden Tage sind da die Regel, und dennoch schaffen einige ihre 400€ Jobs, der Mechaniker hat sein WE und um 18,00 Schluss. Und wer sich (Achtung!) zu höherem qualifizierenmöchte, sprich Topleistungenn liefert, der wird keinen Nebenjob schaffen...Die Art und Weise argumentativ dadurch gegenzuhalten, dass man Studenten prinzipiell geringere Belastbarkeit, mangelndes Geschick (in einem anderen post) etc unterstellt, um in einer Qualifikationsdiskussion Schächen wettzumachen ist wirklich schwach😉

Zitat:

Original geschrieben von Berndkalb



Zitat:

Original geschrieben von S4teufel


 

So, jetzt mal anders ausgedrückt, ihr erwartet immer achsotolle Kfz-Mechaniker und Kfz-Meister. Soll ich euer Auto mal so beschissen reparieren wie mein Lohn ist? Manche denken wirklich "ach das ist der Autodepp, der richtet meine Karre schon, hellsehen kann der auch, zahlen will ich aber nix".

Zu studieren (und vor allem es sich leisten können), sorry, entweder verdienen die meisten Eltern der Herren Studenten hier sehr viel Geld, oder sie verdienen garnix (dann kriegst es vom Staat in den Allerwertesten gestopft). Bevor hier noch kommt "du kannst es halt nicht weil dir das Hirn dazu fehlt", ich habe einen sehr guten Realschulabschluss, FOS hätte ich problemlos bestanden, mit Wille und Motivation auch ein Maschinenbaustudium (und das ruckzuck, in sehr viel geringer Zeit als so Langzeitstudenten). Leider hatte (und hat) mein Vater nicht wirklich viel Kohle, wobei, laut Entscheidungsträgern bei Stelle die Bafög-Anfragen bewilligt wohl doch zuviel. Ich habs nicht probiert, aber ich weiss es weil so Bafög-Antrag meiner Schwester abgelehnt wurde (gleicher Haushalt).

Ja, ich mache meinen unterbezahlten Job gerne, aber so arrogantes und überhebliches Gelaber kann ich echt nicht ab.

MFG

Du schreibst mir aus der Seele, Sponsoring per Daddy war nicht drin, Bafög gab es nicht weil er doch zu viel verdiente.

So arbeite ich jetzt auch ein einer Werkstatt als sogenannter Dienstleister

Mein Vorteil ist aber das ich keine Handwerker oder Werkstätten brauche, meinen Zahnriemen für Materialpreis selber wechsle und mich nicht von "Dummen Monteuren" in Werkstätten abzocken lassen muss.

Ich bekomme das gejammer immer mit wenn ein bekannter erzählt das ein ganzer Monatslohn in die Werkstatt fließt

Da grinse ich nur innerlich

mfg BK

Naja, wenigstens einer hats mal kapiert. Das innerliche Grinsen bekomme ich auch immer wenn wieder ein paar Kunden bei mir mal nen Monatslohn + x abdrücken dürfen. Mitleid hab ich da keines mehr, vor allem wenn ich dran denke wie man von manchen arroganten Arschlöchern angesehen wird, so auf die Art "eh der letzte Depp, gerade mal Hauptschule ohne Abschluss".

Und zu studieren, wenigstens du hast es richtig gelesen und verstanden (andere können da wohl nicht folgen, Eltern geben genug dazu......), das gleiche beschissene Schicksal in der Hinsicht hab ich auch. Klar gehts auch anders, aber dann haben die Eltern viel zuwenig Geld oder man ist sehr gerissen. Hatte da mal so ne kurze Bekanntschaft mit jemandem der studiert, schöne Wohnung gehabt, Telefon, Internetanschluss,genug Geld um wegzugehen usw. Also von Armut hab ich da nix sehen können, arbeiten hatte sie aber nicht nötig, für was denn auch, Staats steckts manchen ja schön in den Hintern. Jeder Hartz IV Empfänger(und selbst viele normal Arbeitslose, wenn ich dran denke was ich bekommen habe, waren nichtmal 700 Euro) lebt beschissener, und die meisten davon haben in ihrem Leben schon mal gearbeitet, die Tussi dagegen nicht. Sowas war auch einer von vielen Gründen für die "kurze Bekanntschaft" (die ich nicht bereue, auf solche Leute kann ich wirklich verzichten)..............

MFG

Zitat:

Naja, wenigstens einer hats mal kapiert. Das innerliche Grinsen bekomme ich auch immer wenn wieder ein paar Kunden bei mir mal nen Monatslohn + x abdrücken dürfen. Mitleid hab ich da keines mehr, vor allem wenn ich dran denke wie man von manchen arroganten Arschlöchern angesehen wird, so auf die Art "eh der letzte Depp, gerade mal Hauptschule ohne Abschluss".

Und zu studieren, wenigstens du hast es richtig gelesen und verstanden (andere können da wohl nicht folgen, Eltern geben genug dazu......), das gleiche beschissene Schicksal in der Hinsicht hab ich auch. Klar gehts auch anders, aber dann haben die Eltern viel zuwenig Geld oder man ist sehr gerissen. Hatte da mal so ne kurze Bekanntschaft mit jemandem der studiert, schöne Wohnung gehabt, Telefon, Internetanschluss,genug Geld um wegzugehen usw. Also von Armut hab ich da nix sehen können, arbeiten hatte sie aber nicht nötig, für was denn auch, Staats steckts manchen ja schön in den Hintern. Jeder Hartz IV Empfänger(und selbst viele normal Arbeitslose, wenn ich dran denke was ich bekommen habe, waren nichtmal 700 Euro) lebt beschissener, und die meisten davon haben in ihrem Leben schon mal gearbeitet, die Tussi dagegen nicht. Sowas war auch einer von vielen Gründen für die "kurze Bekanntschaft" (die ich nicht bereue, auf solche Leute kann ich wirklich verzichten)..............

MFG

Ich wollte eigentlich nichts mehr schreiben, kanns mir aber nicht verkneifen.

Deine "Argumente" sind:

1. Ich bin zu arm zum Studieren. Ich habe keine reichen Eltern. Sonst hätte ich das natürlich auch gemacht. -Ich weiß nicht ganz, ob ich lachen, oder weinen soll 🙁

2. "Ich finds geil, wenn man für meine Arbeit sehr hohe Rechnungen abverlangt, sodass manche einen ganzen Monatslohn hinblättern müssen."- Das ist sooo arm. Das heißt nichts anderes als dass Du Minderwertigkeitskomplexe hast und dich durch diese Sache wieder hochziehst nach dem Motto "jaja, ich bin auch was wert, schaut mal her".

Dass die ganze Argumentation hinkt fällt Dir gar nicht auf, was auf keinen sehr hohen Intellekt deinerseits schließen lässt: Denn Du lässt auch viel Geld beim Metzger liegen- oder schlachtest Du selbst? Beim Bäcker- oder backst Du selbst? Beim Bauern- oder pflanzt Du alles selbst an? Bei IKEA, oder baust Du Deine Möbel selbst? Soll ich weitermachen, oder hast Du endlich begriffen, dass natürlich JEDER Job sehr wohl eine Spezialisierung darstellt, aber eben- und da schließt sich der Kreis- einige Spezialisierungen höhere und andere niedrige Qualifikationen des Individuums erfordern.

3. Lies mal öfter die Zeitung, oder schau wenigstens die Nachrichten. Denn mir ist schleierhaft, wie Du im letzten Teil Deines postings davon reden kannst, dass der Staat Bildung zu sehr subventioniert und Studenten gleichzeitig mit nem Hartz IV Empfänger vergleichst. Deutschland lebt von seinen Menschen ! Und das bedeutet automatisch: Bildung. Wir haben keine Rohstoffe in nennenswertem Umfang. Der einzige Rohstoff, der dieses Land weiterbringt ist Wissen. Und da arbeitet die ganze Welt dran, von China über Russland, bis Polen, auch etwas von diesem Kuchen abzubekommen. Wir müssen aufpassen, hier weiterhin auf hohem Niveau zu bleiben.

So- mehr möchte ich auch nicht mehr sagen. Leider hast Du durch Deine ganzen postings zu diesem topic, die argumentativ schlecht und meiner Meinung nach "unqualifiziert" waren, genau ein Vorurteil in mir erweckt, was ich eigentlich gar nicht hatte. Da ich aber weiß, dass man mit Vorurteilen vielen Unrecht tut, ordnel ich Dich mal bei den traurigen Einzelschicksalen ein 😉

Grüße
probigmac

Zitat:

So- mehr möchte ich auch nicht mehr sagen. Leider hast Du durch Deine ganzen postings zu diesem topic, die argumentativ schlecht und meiner Meinung nach "unqualifiziert" waren, genau ein Vorurteil in mir erweckt, was ich eigentlich gar nicht hatte. Da ich aber weiß, dass man mit Vorurteilen vielen Unrecht tut, ordnel ich Dich mal bei den traurigen Einzelschicksalen ein

Was willst denn haben, Beispiele reichen wohl nicht? In welcher Welt lebst du eigentlich, ich lebe im Gegensatz zu dir in der Realität. Nachrichten und Tageszeitungen (und nö, nicht BLÖD-Zeitung) sind mir nicht fremd.

Zitat:

Denn Du lässt auch viel Geld beim Metzger liegen- oder schlachtest Du selbst? Beim Bäcker- oder backst Du selbst? Beim Bauern- oder pflanzt Du alles selbst an? Bei IKEA, oder baust Du Deine Möbel selbst?

Deren Leistungen erkenne ich ebenfalls an. Mir würde es auch im Traum nicht einfallen denen irgendein mitgebrachtes Material hinzustellen (ala, ich bring das Öl oder auch andere Teile immer mit zu der Werkstatt), ich bezahle das was von denen verlangt wird. Auch wenn ich zum Friseur gehe (kommt eher selten vor *gg*) bekommt derjenige der mir die Haare schneidet IMMER Trinkgeld. Leistungen weiss ich durchaus zu schätzen, andere hier wohl eher weniger.

Zitat:

3. Lies mal öfter die Zeitung, oder schau wenigstens die Nachrichten. Denn mir ist schleierhaft, wie Du im letzten Teil Deines postings davon reden kannst, dass der Staat Bildung zu sehr subventioniert und Studenten gleichzeitig mit nem Hartz IV Empfänger vergleichst. Deutschland lebt von seinen Menschen ! Und das bedeutet automatisch: Bildung. Wir haben keine Rohstoffe in nennenswertem Umfang. Der einzige Rohstoff, der dieses Land weiterbringt ist Wissen. Und da arbeitet die ganze Welt dran, von China über Russland, bis Polen, auch etwas von diesem Kuchen abzubekommen. Wir müssen aufpassen, hier weiterhin auf hohem Niveau zu bleiben.

Also findest es wohl gut wie in China so arme Schweine für so gut wie kein Geld arbeiten, andererseits sich andere daran blödverdienen (auch deutsche studierte Manager, aber auch im gleichen Land)? Was anderes ist es auch in Deutschland nicht mehr, vor allem so wie du es darstellst von wegen "Menschenmasse". Wissen gibts in Deutschland nicht mehr umsonst, das musst bezahlen (da reichen schon Studiengebühren). Komisch ist auch wieso in Deutschland meist nur die Kinder von reichen Eltern studieren, willst mir doch nicht wirklich erzählen dass alle anderen blöd sind? In anderen Ländern ist Bildung dagegen wirklich was wert, dort bekommst aber auch Unterstützung vom Staat, aber in Deutschland sicher nicht.

Deine komischen Unterstellungen gleichen dem was die Medien verbreiten, "Unterschicht" sind eh alle dumm, "Oberschicht" ist die Elite. Dazwischen gibts viele "Durchmogler".........

MFG

S4teufel, teilweise verrennst du dich, teilweise hast du Recht...

Probigmac hat an keiner Stelle etwas von Unterschicht/Oberschicht gesagt oder dass Menschen mit Lehrberufen "blöd" sind oder dass er deren Arbeit nicht achtet, er vertritt nur die - korrekte - Meinung, dass verschiedene Berufe verschiedene Qualifikationen erfordern.
Menschen, die einen Beruf ergreifen, obwohl sie einen mit "mehr Qualifikation" könnten, leisten oft überdurchschnittliches. Das ist der Grund, warum der durchschnittliche Facharbeiter heute nicht mehr so gut ist wie früher. Viele von denen, die früher nicht die Möglichkeit hatten, studieren heute - und sitzen dann zum Teil auf Stellen, für die früher kein Ingenieur, sondern ein Techniker eingestellt worden wäre. Ob das für das Gesamtsystem besser ist, ist eine ganz andere Frage.

Zum Thema Qualifikation: Meinen Job kann zu 75% der Zeit ein technischer Zeichner machen. So einer sitzt mir gegenüber. Der kriegt nie Dinge zu hören wie "kommen Sie mal zum Bohrwerk, wir haben ein Problem mit dem Gehäuse", "erklären Sie die Messwerte, so nehme ich die Anlage nicht ab", "der Lieferant hat das Rohmaterial versaut, können wir es trotzdem verwenden?"
Der Kollege sagt dazu, dass er weiß, wofür ich mein Geld verdiene. Und das er nicht mit mir tauschen will.

Zitat:

Original geschrieben von S4teufel


Also findest es wohl gut wie in China so arme Schweine für so gut wie kein Geld arbeiten, andererseits sich andere daran blödverdienen (auch deutsche studierte Manager, aber auch im gleichen Land)?

Und das hat er nie gesagt! Er sagte, die arbeiten alle - an der Bildung. Und das wir uns warm anziehen müssen, wenn wir nicht von denen überrollt werden wollen.

Und damit vertrittst du eine sehr ähnliche Meinung - dass Bildung bei uns zu teuer (geworden) ist. Studieren können sich unabhängig ihrer Leistung nur noch eher Reichere leisten - das führt dazu, dass Abiturienten verstärkt Lehrberufe ergreifen, dort entsteht ein Verteilungskampf, und "unten" fallen welche 'raus - vor allem die mit schlechten Anschlüssen und die Hauptschüler. Und das ist großer Mist.

Warum weckt das Wort "Elite" in Deutschland einen negativen Beigeschmack? Weil FAST IMMER eine soziale Elite gemeint ist, FAST NIE eine Leistungselite.

Allerdings wäre ich vorsichtig mit Sätzen wie "mit Wille und Motivation auch ein Maschinenbaustudium (und das ruckzuck, in sehr viel geringer Zeit als so Langzeitstudenten)." Dafür habe ich zu viele gesehen, die sich überschätzt haben. Und das waren zum nicht unwesentlichen Teil Leute, die besser waren als ich oder von ihrem Zuhause bessere Voraussetzungen hatten (Vitamin B oder Geld, oft beides).

Zitat:

Original geschrieben von Düsentrieb77


Allerdings wäre ich vorsichtig mit Sätzen wie "mit Wille und Motivation auch ein Maschinenbaustudium (und das ruckzuck, in sehr viel geringer Zeit als so Langzeitstudenten)." Dafür habe ich zu viele gesehen, die sich überschätzt haben. Und das waren zum nicht unwesentlichen Teil Leute, die besser waren als ich oder von ihrem Zuhause bessere Voraussetzungen hatten (Vitamin B oder Geld, oft beides).

So ist es. Es ist nun einmal wie in der Lotterie: Es zahlt jeder dafür die Chance auf eine Milliarde Euro zu bekommen. Jeder hat die gleichen Chancen. Doch nur einer bekommt sie. Und wer sie hat, der predigt, dass die Chance besteht.

Zitat:

Original geschrieben von derWladi



Zitat:

Original geschrieben von Düsentrieb77


Allerdings wäre ich vorsichtig mit Sätzen wie "mit Wille und Motivation auch ein Maschinenbaustudium (und das ruckzuck, in sehr viel geringer Zeit als so Langzeitstudenten)." Dafür habe ich zu viele gesehen, die sich überschätzt haben. Und das waren zum nicht unwesentlichen Teil Leute, die besser waren als ich oder von ihrem Zuhause bessere Voraussetzungen hatten (Vitamin B oder Geld, oft beides).

So ist es. Es ist nun einmal wie in der Lotterie: Es zahlt jeder dafür die Chance auf eine Milliarde Euro zu bekommen. Jeder hat die gleichen Chancen. Doch nur einer bekommt sie. Und wer sie hat, der predigt, dass die Chance besteht.

Überschätzen hin oder her, ich hätte es wenigstens versucht es in geringst möglicher Zeit zu schaffen. Wenn ich es nicht geschafft hätte, ok, kann ich nicht vorhersehen. Motivation dieses zu machen hätte ich aber auf jeden Fall gehabt, Autointeresse (ich rede hier von Maschinenbaustudium, nicht von Jura usw., sowas würde mich auch langweilen bis zum geht nicht mehr, liegt mir einfach nicht) war schon in der Schule mit 15 Jahren sehr viel vorhanden. Wenn ich aber manchmal sehe mit welcher Motivation manche an ihr Studium herangehen ....... unter aller Sau...... Wenn ich nur dran denke mit welcher Einstellung manche (die meisten, und der Grossteil ist gescheitert) ab Realschule auf FOS gingen (auf die Art, keinen Bock zu arbeiten, nochmal zwei Jahre Schule, eh keine wirkliche Vorstellung von Zukunft, aber Papa zahlt schon) kommts mir echt hoch.

JETZT lach ich drüber, aber genau wegen diesen Hintergründen. Manche können sowas wohl nicht nachvollziehen weil sie es nie selbst erlebt haben, aber von Hobbypsychologen lass ich mir sicher nicht unterstellen "Durch das steigerst wohl jetzt dein Selbstbewusstsein oder gar dein Selbstwertgefühl".

MFG

Naja Thema hat sich wohl erledigt für mich. Habe es durch Mitarbeiter erfahren (Gehalt ist schon OK).
Ich sollte da vom A Team aus ein 4 wöchentliches Praktikum machen. Jetzt nach der ersten Woche hab ich schon keine Lust mehr aus Folgenden Gründen: Mitarbeiter habe da nen ca. 8 Stunden Arbeitstag und ich als Praktikant kann da 10 bis 11 Stunden arbeiten für Pausen muss man bald schon betteln, dann mach ich da Zahnriemen und muss mir bei dem 0 8 15 Wrrkzeuge ausleihen, ausserdem die Arbeitseinstellung die von den Mitarbeitern erwartet wird passt nicht zu mir (das will ich jetzt nicht weiter erläutern jedoch von irgenwas muss ja auch der Umsatz da kommen....).

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