Verdienst bei ATU?

Hallo,
weis hier jemand was man bei ATU als KFZ Geselle verdient?

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Zitat:

Original geschrieben von Golfinator


3000€ netto und 1500€ brutto oder andersrum? Aber selbst dann wäre es unlogisch oder hast du Steuerklasse 6 ?

Er meint das er 3000 Euro

Verdient

aber nur 1500 Euro

bekommt

Bei Beamten ist es ja andersrum, die bekommen 3000 Euro, verdienen aber meist keine 500 Euro im Monat

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Ich bin der Meinung das man Intelligenz nicht an dem erlernten/studierten Beruf festmachen kann!!! Diesmal nur vorne weg...

Allerdings verstehe ich nicht wie man behaupten kann das für LKW-Fahrer oder KFZ-Mechaniker die gleichen Qualifikationen benötigt werden wie für ein Maschinenbaustudium oder allegmein ein Studium. Ich studiere Medizin und kann nur gequält lächeln wenn hier geschrieben wird das die Anforderungen in der Berufschule schon "sehr hoch" seien. Ich habe davor MTA gelernt und muss sagen, das was man in einem Semester MTA-Schule durchnimmt in 4! Vorlesungnsstunden abgehandelt wird.
Das soll jetzt keineswegs von obenherab klingen, eine Lehre ist sicher nicht einfach, aber keinesfalls mit einem Studium zu vergleichen.

Wenn ich mich als Beispiel nehme:

- 12 Semester Studium
- 3 Jahre Turnusarzt
- 5 Jahre Facharztweiterbildung
----------------------------------------------
14 Jahre Ausbildung

In der Zeit des Turnus und der Fachartzweiterbildung ist der Verdienst mager und die Arbeitszieten hoch. 80-100Stunden sind je nach Diensteinteilung keine Seltenheit, genauso wie 36 Stundenschichten. Aber ich studiere nicht wegen dem Geld, ich möchte später nicht jeden Tag das selbe machen, niemanden der mir sagt was ich zu tun habe. Natürlich werde ich immer einen Chef haben, aber es ist doch deutlich einfacher mal Nein zu sagen als am Fließband!

Mir sagte man bei meinem Praktikum in England:
Man wird bezahlt für Verantwortung oder für Langeweile... da ist aus meiner Sicht einiegs dran!

2005:
Ein Arbeitnehmer mit einem Vollzeitjob hat im vergangenen Jahr in Deutschland brutto durchschnittlich 40.642 Euro verdient. Das waren immerhin 2,1 Prozent mehr als 2004, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Im Jahr zuvor betrug die Steigerung noch 2,4 Prozent.
Quelle: Stern

Das sind Netto ca. 1800€ und hier wird bei einem überdurchschnittlichen Gehalt bereits rumgejammert...

Zitat:

Original geschrieben von S4teufel


Überschätzen hin oder her, ich hätte es wenigstens versucht es in geringst möglicher Zeit zu schaffen. Wenn ich es nicht geschafft hätte, ok, kann ich nicht vorhersehen. Motivation dieses zu machen hätte ich aber auf jeden Fall gehabt, Autointeresse (ich rede hier von Maschinenbaustudium, nicht von Jura usw., sowas würde mich auch langweilen bis zum geht nicht mehr, liegt mir einfach nicht) war schon in der Schule mit 15 Jahren sehr viel vorhanden.

Zitat:

Original geschrieben von ThePilot


Wenn ich mich als Beispiel nehme:

- 12 Semester Studium

- 3 Jahre Turnusarzt

- 5 Jahre Facharztweiterbildung

----------------------------------------------

14 Jahre Ausbildung

14 Jahre dem Bildungssystem auf der Tasche liegen-tsk, tsk. Ich hätte auch gern Medizin studiert, hätte dann aber versucht es in weniger Zeit zu schaffen, denn ich war schon in der Schule sehr gesundheitsorientiert und da war bereits in der 9.Klasse sehr viel bei mir vorhanden 😁

Ironische Grüße an die medizinische Fakultät
probigmac

Zitat:

Original geschrieben von S4teufel


Also findest es wohl gut wie in China so arme Schweine für so gut wie kein Geld arbeiten, andererseits sich andere daran blödverdienen (auch deutsche studierte Manager, aber auch im gleichen Land)? Was anderes ist es auch in Deutschland nicht mehr, vor allem so wie du es darstellst von wegen "Menschenmasse".

Dazu möchte ich gerne etwas sagen, denn ich bin einer dieser studierten Manager, und ich befinde mich gerade in China. Ob ich mich hier blödverdiene, sollen andere entscheiden. Ich empfinde meine Bezahlung angemessen. Sie liegt etwa 25% höher als für einen vergleichbaren Job in Deutschland (Größenordnung Abteilungsleiter).

Dafür habe ich ca. 60 Std. in der Woche zu arbeiten, bei 40°C im Schatten derzeit und 90% Luftfeuchte (Shanghai) und dauernder Erkältung wg. schwankender Klimaanlagen. Meine Familie in Deutschland (Frau und Kind) sehe ich z.Z. äusserst selten.

Ich will hier nicht rumjammern, schliesslich habe ich mich zu diesem Job bereiterklärt.

Ich kenne viele Leute in Deutschland, die meinen, sie verdienen zu wenig. Aber ich kenne kaum Leute, die bereit wären solch einen Job hier zu machen. Im Gegenteil: Ich werde von einigen für bescheuert erklärt bzw. mir wird sogar vorgeworfen, ich würde meine Familie im Stich lassen. So sieht es aus in Deutschland.

Was anderes ist es in Deutschland auch nicht mehr, sagst Du?
Na, dann komm mal bitte hierher! Deutschland ist ein Paradies! Nur die meisten, die dort leben, empfinden es nicht so, da das Alltägliche natürlich als selbstverständlich empfunden wird. Ich meine das über finanzielle Dinge hinausgehend. Dass es reichlich Leute in Deutschland gibt, die sich nach der Decke strecken müssen, bezweifele ich dabei keineswegs. Man muss aber die Relationen sehen. Wenn Du hier nicht mindestens studiert hast und leitender Angestellter bist, brauchst Du nicht anzufangen darüber nachzudenken, ob Du einen A4 1,9 TDI dein Eigen nennen kannst, geschweige denn eine Eigentumswohnung oder sogar ein Eigenheim. In Deutschland ist sehr sehr vieles sehr viel anders, sehr viel besser, und IMHO für viele noch viel zu "komfortabel". Denk' mal drüber nach! Und solltest Du jemals die Möglichkeit haben, Dir ein eigenes Bild zu verschaffen, dann empfehle ich es zu tun, denn das, was in Deutschland in den Medien über dieses Land hier geschrieben und verbreitet wird, ist zum grossen Teil hirnverbrannter Quatsch und Angstmacherei.
Meine Aufgabe hier trägt mit dazu bei, dass hier eine Mittelschicht aufgebaut wird, die sich z.B. Deutsche Autos leisten können. Damit ist auch dafür gesorgt, dass Arbeitsplätze in Deutschland erhalten bleiben, denn wenn es hier eine vernünftig verdienende Mittelschicht gibt, wir der Verlagerungsdruck aus Deutschland kleiner. Denk' darüber auch nach.

@probigmac:
Der Durchschnitt derer die studieren, auch wenn es wie bei Ärzten evtl. 14 Jahre ist, refinanziert die Ausbildung alleine schon dadurch, dass natürlich nachfolgend durch höhere Gehälter entsprechend mehr Einkommenssteuer gezahlt wird. Und dies ist nicht nur ein bisschen mehr, sondern durch die Steuerprogression um einiges mehr. Hier liegt niemand irgendwem auf der Tasche. Ganz anders sehe ich das bei HarzIV empfangenden Schwarzarbeitern. Das sind die Blutsauger des Systems, und davon kenne ich einige. Aber da sollten wir vielleicht lieber nicht drauf eingehen....

Gruß

Stuby

@Stuby: Das die bösen Manager oftmals Reisen müssen, bei Fehlentscheidungen den Kopf hinhalten und auch mal mehr als die 8 Stunden am Tag arbeiten ohne gleich nach Überstunden und Freiziet ausgleich zu schreien will man oft nicht wahrhaben.

@S4Teufel: Arbeitest du in einer Vertragswerkstatt oder in einer freien?

Wenn ich mim Studium fertig bin komme ich auf einen Stundenlohn von ca. 6-7€, dafür studiere ich als 6 Jahre und reise mir jeden Tag in Praktika, Famulaturen und beim lernen den Allerwertesten auf? Manchmal geht mir echt der Hut hoch wenn ich die Ansprüche hier lese!

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Zitat:

Original geschrieben von ThePilot


@Stuby: Das die bösen Manager oftmals Reisen müssen, bei Fehlentscheidungen den Kopf hinhalten und auch mal mehr als die 8 Stunden am Tag arbeiten ohne gleich nach Überstunden und Freiziet ausgleich zu schreien will man oft nicht wahrhaben.

@S4Teufel: Arbeitest du in einer Vertragswerkstatt oder in einer freien?

Wenn ich mim Studium fertig bin komme ich auf einen Stundenlohn von ca. 6-7€, dafür studiere ich als 6 Jahre und reise mir jeden Tag in Praktika, Famulaturen und beim lernen den Allerwertesten auf? Manchmal geht mir echt der Hut hoch wenn ich die Ansprüche hier lese!

Was studierst du denn? 6-7€ ???

Wie du oben lesen kannst studiere ich Medizin. Im ersten Jahr gibt es ca. 2.000-2.400€ je nachdem ob ein öffentliches oder privates Spital, allerdings kannst du von 60-100 Stunden die Woche ausgehen. Ist aber ein Medizinspezifisches Problem, du kannst die Patienten nicht einfach mal liegen lassen wie es bei einem Auto oder in einer Fabrik mal möglich ist. Mir ist klar das des nicht immer geht, aber nicht jeder Auftrag ist so eilig wie ein Patient!
Ich finde es einfach unangebracht hier immer auf die "Studierten" zu schimpfen, auch diese Leute machen einen guten Job und arbeiten nicht nur 35 Stunden die Woche. Es ist eben eine andere Art von Arbeit, aber das war jedem zu beginn seiner Berufsasubildung klar.

Und das Argument das man aus finaziellen Gründen nicht studieren kann zieht bei mir nicht, zuwas gibt es Bafög oder Studienkredite? So läuft es in den als leuchtendes Beispiel präsentierten Ländern auch! Das Problem ist eher das in diesen Familien die Förderung der Kinder nicht so möglich ist weil die Mutter eben auch zum Familieneinkommen beitragen muss, da sidn die Kinder oftmals sich selbst überlassen. Ich will nicht werten damit, aber leider sieht es so aus... Man sieht es schon an der Quote im Gymansium, die meisten Schüler sind Kinder von Akademikern und/oder Besserverdienern.
Hier ist jedoch die Poltik gefragt und die Diksussion würde zu weit führen... ich fühle mich hier zu Unrecht an den Pranger gestellt weil ich studiere und von meinen Eltern geügend Unterstüzung erhalte!

Zitat:

Original geschrieben von ThePilot


Und das Argument das man aus finaziellen Gründen nicht studieren kann zieht bei mir nicht, zuwas gibt es Bafög oder Studienkredite? So läuft es in den als leuchtendes Beispiel präsentierten Ländern auch! Das Problem ist eher das in diesen Familien die Förderung der Kinder nicht so möglich ist weil die Mutter eben auch zum Familieneinkommen beitragen muss, da sidn die Kinder oftmals sich selbst überlassen.

Ich glaube diese Analyse ist ein Schnellschuß und die Realität ist wesentlich facettenreicher. Bafög finanziert die Regelstudienzeit und Studienkredite sind relativ neue Produkte, die im Zuge der Einführung der Studiengebühren entstanden sind. Die Finanzierung eines Studiums ist - sofern keine Regelmäßigen Schecks von Daddy kommen - immer ein Patchwork aus Jobs und Krediten, wodurch das eigentliche Primärziel des Studiums, die Vorbereitung auf das Berufsleben, kompromiittiert wird.

Wer das alles auf sich nimmt, hat sich das Für und Wider eines Studiums in der Regel sehr gut überlegt und trifft eine sehr bewusste Entscheidung. Tragisch nur, daß ein Studium heute keinen sozialen Aufstieg mehr vorbereitet, sondern meistens nur Voraussetzung für den Klassenerhalt - wenn überhaupt - ist.

Bei den Kindern (relativ) wohlhabender Eltern ist die Ausgangsbasis eine ganz andere. Dort legitimiert ein Studium die Verlängerung der süßen Jugend auf Kosten des Elterlichen Bankkontos, mit dem Unterschied daß noch eine eigene Unterkunft und die damit verbundene persönliche Freiheit hinzukommt. Das Studium ist einfach eine Selbstverständlichkeit und dessen Vollfinanzierung ist von den Eltern (moralisch) akzeptiert, wird gesellschaftlich erwartet und formaljuristisch sogar geschuldet.

Oliver

Nunja, allerdings ist es so das ein Sozialeraufstieg durch ein Studium wesentlich erleichtert wird. Was hier viele nicht verstehen, man studiert nicht nur des Geldes wegen, sondern auch der Arbeit. Als Akademiker hat man ein ganz anderes Tätigkeitsfeld im Vergleich zu einem Arbeiter oder Angestellten mit kaufm. Ausbildung...
Natürlich gibt es auch Studiengänge bei denen man sich auf ein Leben als Taxifahrer einstellen kann, aber bei den meisten Studiengängen kommen doch ganz brauchbare Gehälter bei raus und auch Arbeitsaufgaben die einen befriedigen können...

Zitat:

Original geschrieben von ThePilot


Was hier viele nicht verstehen, man studiert nicht nur des Geldes wegen, sondern auch der Arbeit.

Das verstehen auch viele Studierte nicht - eine Kommilitonin von mir war neulich bei einem Bewerbertraining und hat sich in der Abschlussbesprechnung zwei Stunden lang mit ihrem "Betreuer" über ihre Beweggründe zum gestritten. Der Betreuer wollte nicht einsehen, dass die Verdienstmöglichkeiten als Maschinenbau-Ingenieurin nicht der Grund für ihr Studium waren, sondern der Spaß an der Materie. Aber gut, wenn _alleine_ aus der Fähigkeit, möglichst schnell die Zahlen von 1-100 zu verbinden, der IQ des Teilnehmers/der Teilnehmerin ermittelt wird, braucht man sich über den Rest des Trainings kaum Gedanken zu machen 😉

Aber ja, die erste Reaktion im Großfamilien- oder weiteren Bekanntenkreis, wenn ich erzähle, dass ich Maschinenbau studiere, ist auch immer: "Ja, da werden ja auch dauernd Leute gesucht, das ist ein zukunftssicherer Beruf"

MfG, HeRo

(wenn ich gar keine Chancen auf Arbeit nach dem Studium hätte, würde ich vermutlich schon was anderes studieren - aber die besonders guten Chancen sind für mich nicht entscheidend)

Also ich kann nur bestätigen, dass der Stoff aus der Lehre aus sicht eines Studenten Kinder-Kappes ist vom Schwierigkeitsgrad her. Irgendwo muss sich das dann auch im Lohn ausdrücken. Und durch die Steuer kommt am Ende Netto eh nicht mehr viel mehr raus.

Wer mit nur Lehre anderes behauptet, der kann ja gerne mal in Unterlagen einer Mathe-Vorlesung des 1. Semesters gucken in einem technischen Beruf. Er wird genau nichts verstehen, weil er nichtmal die Symbole kennt, geschweige denn, was dahintersteckt.
Ein Tabellenbuch ist doch lächerlich, da steht vereinfachtes Wissen für die Anwendung drin, ohne jegliche Herleitung und auf Mathe-Niveau der 10. Klasse.

Zitat:

Original geschrieben von Battlemoench


Also ich kann nur bestätigen, dass der Stoff aus der Lehre aus sicht eines Studenten Kinder-Kappes ist vom Schwierigkeitsgrad her. Irgendwo muss sich das dann auch im Lohn ausdrücken. Und durch die Steuer kommt am Ende Netto eh nicht mehr viel mehr raus.

Wer mit nur Lehre anderes behauptet, der kann ja gerne mal in Unterlagen einer Mathe-Vorlesung des 1. Semesters gucken in einem technischen Beruf. Er wird genau nichts verstehen, weil er nichtmal die Symbole kennt, geschweige denn, was dahintersteckt.
Ein Tabellenbuch ist doch lächerlich, da steht vereinfachtes Wissen für die Anwendung drin, ohne jegliche Herleitung und auf Mathe-Niveau der 10. Klasse.

Eine Lehre beginnt man normalerweise zwischen 15 u. 18 von daher sollte der Stoff auch so ausgelegt sein das man mit dem Wissen in diesem Alter nicht überfordert wird, also Mathe Klasse 10. Wenn man Studiert ist man ein klein bischen Älter und sollte von daher auch schon etwas mehr im Leben gelernt haben und somit kann da der Stoff auch um einiges Schwierieger sein.

Mag zwar sein das der Stoff an sich im vergleich zum Studium Kinder-Kappes ist, aber nur weil der Stoff einfach ist heist es nicht das das ganze Thema einfach ist. Von daher sollte man nicht sagen Kfz-Mechaniker ist einfach von daher braucht der auch nicht so viel Geld verdienen. Kannst gerne mal bei uns vorbei kommen dann siehst ja wie einfach und lächerlich das ganze Thema ist.

Eine Lehre und ein Studium kann man eh nicht miteinander vergleichen.

Von daher finde ich es Schwachsinn zu sagen eine Lehre ist einfach also braucht der nicht so viel zu verdienen wie jemand der Studiert hat, denn der hat viel härter dafür gearbeitet und von daher darf der auch mehr Verdienen. Klar verdient jemand der Studiert hat mehr als jemand der nur eine Lehre gemacht hat, er hat durch das Studium eine höhere Qualifikation erreicht. Aber trotzdem finde ich das viele Handwerksberufe einfach unterbezahlt sind für das was die Leute dort arbeiten müssen. Man kann den Verdienst nicht nur ans wissen koppeln.

Zitat:

Original geschrieben von Zoker


Eine Lehre beginnt man normalerweise zwischen 15 u. 18 von daher sollte der Stoff auch so ausgelegt sein das man mit dem Wissen in diesem Alter nicht überfordert wird, also Mathe Klasse 10. Wenn man Studiert ist man ein klein bischen Älter und sollte von daher auch schon etwas mehr im Leben gelernt haben und somit kann da der Stoff auch um einiges Schwierieger sein.

Mag zwar sein das der Stoff an sich im vergleich zum Studium Kinder-Kappes ist, aber nur weil der Stoff einfach ist heist es nicht das das ganze Thema einfach ist. Von daher sollte man nicht sagen Kfz-Mechaniker ist einfach von daher braucht der auch nicht so viel Geld verdienen. Kannst gerne mal bei uns vorbei kommen dann siehst ja wie einfach und lächerlich das ganze Thema ist.

Eine Lehre und ein Studium kann man eh nicht miteinander vergleichen.

Von daher finde ich es Schwachsinn zu sagen eine Lehre ist einfach also braucht der nicht so viel zu verdienen wie jemand der Studiert hat, denn der hat viel härter dafür gearbeitet und von daher darf der auch mehr Verdienen. Klar verdient jemand der Studiert hat mehr als jemand der nur eine Lehre gemacht hat, er hat durch das Studium eine höhere Qualifikation erreicht. Aber trotzdem finde ich das viele Handwerksberufe einfach unterbezahlt sind für das was die Leute dort arbeiten müssen. Man kann den Verdienst nicht nur ans wissen koppeln.

Hört sich alles in allem vernünftig an. Allerdings finde ich nicht, dass Handwerksberufe unterbezahlt sind. Ich finde Handwerker verdienen in den meisten Fällen ganz gut und wissen es nicht zu würdigen. Von schwarz verdientem Nebenentgelt, was ja bei Handwerksberufen leicht möglich, ist will ich mal gar nicht reden. Da gibt es Jobs die wesentlich schlechter bezahlt sind. Studierte verdienen sicherlich im Normalfall mehr als Handwerker, was sich aber relativiert wenn man den Netto-Lohn betrachtet und die Arbeitszeit und Verantwortung. Unbezahlte Überstunden und Verantwortung übernehmen für Fehler anderer ist auch nicht etwas was jeder möchte. Ich kenne kaum Fälle wo eine 38Stunden Woche eingehalten wird, eher sind 40-60 Stunden normal. Dazu die 7-10 Jahre mehr, die ein Akademiker nöppes verdient hat. Also man kann immer alles von zwei Seiten sehen. Ich finde eher manche studierte verdienen zu wenig. Ganz schlimm die Ärzte, wie ja auch hier schon jemand aufgeführt hat.

@Zoker: Welche Handwerksberufe empfindest du denn als Unterbezahlt? Mir fällt eigentlich kaum einer ein der mehr verdient hätte, allerdings einige die doch sehr viel bekommen.
Man darf sich bei der Bezahlung nicht an dem orintieren was man für Ansprüche hat sondern wsa man für eine Leistung und Wertschöpfung erbringst. Allgemein muss man sagen das mit Ausnahme weniger Gruppen der Verdienst in Deutschland sehr hoch ist...

Ich würde jetzt nicht behaupten das alle Handwerksberufe generell unterbezahlt sind, außerdem kommt das auch noch auf das Bundesland an. Wenn ich aber Les das in manchen Bundesländern ein LKW-Mechaniker Brutto 8,50 die Stunde bekommt, das kann es ja wohl nicht sein. Ich finde da wird die Arbeit einfach nicht ausreichend gewürdigt, vielleicht hab ich mich da aber auch nur falsch Ausgedrückt. Ich hab zum Glück einen guten Chef der weis meine Arbeit zu schätzen und dementsprechend bekomm ich mein Lohn, daher denke ich auch nicht das ich Unterbezahlt bin. Im Gegenteil wenn ich das mit ehemaligen Klassenkameraden vergleiche die bei großen PKW Automarken arbeiten, da verdien ich sogar richtig gut, wobei ich als LKW-Mechaniker auch Härter dafür Arbeiten muss.

da wird aber auch innerhalb einer firma regionale unterschiede gemacht, eine internationaltätige firma in der automobilindustrie zahlt z.b. in bremen 8,50 € und in böblingen 11-12 € die stunde brutto. für 8,50 die stunde kann man ja kaum leben wenn man noch andere ausgaben hat.
Gruß Christian

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