Ventilschutzadditiv P1000 von fahrmitgas
Hallo Leute,
wurde das Zeug hier schon diskutiert?
Ich konnte in der Suche gar nichts dazu finden.
Im letzten Autogasjournal steht ein Artikel dazu, dass wohl schon 2 verschiedene Motoren mit bereits begonnenem Ventilsitzverschleiß damit getestet wurden und der Verschleiß damit gestoppt wurde.
Was ist davon zu halten?
Auch Schamanenpipi, oder wirklich ein sinnvolles Additiv?
Gruß
DOIT
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von lncognito
Es ist schon der Hammer wie ein Herr "Incognito" sich als Heckenschütze hinstellt und seriöse Testergebnise als "nichtssagend und BlaBlaBla" darstellt. Es ist einfach unverschämt zu behaupten, dass der Test nur mit 2 Autos gefahren wurde, aber unter dem Deckmantel "Incognito" kann man sich das ja erlauben.Zitat:
Und genau das kann von den P1000-Vertreibern niemand vorweisen, denn dort sind nur zwei unterschiedliche Fahrzeuge gefahren und es gab ein sehr dramatisches Testergebnis. Die eigentlichen Testbedingungen sind nicht online nachlesbar - schade eigentlich, denn dadurch wird der Versuch "nichtssagend" und einfach nur ein bisschen Blablaa ...
Gruß, Frank
Sicher wird sich jeder Leser hierüber sein eigenes Urteil bilden.
Udo Szamatulski
www.fahrmitgas.de
41 Antworten
bleibt eigentlich grundsätzlich mal zu sagen bzw zu klären, ob diese microverschweißungen bzw der materialabtrag an ventilen und sitzen normal ist beim fahren mit LPG und bei allen autos auftritt, die als gastauglich gelten. von nichtgastauglichen brauchen wir nicht sprechen.
was ist dann mit der A-Klasse oben im Thread erwähnten mercedes, der bereits unter benzin schon microverschweißungen aufweist? verstärkt sich vermutlich dann auf LPG....? davon gehe ich aus.
wenn es tatsächlich bei allen autos auftritt, bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger, dann ist das bei einem wenigfahrer wahrscheinlich nicht so dolle verrückt, wie bei einem vielfahrer.
ich mein, der eine wagen wird 10 jahre alt und hat dann 150000km auf dem tacho mit LPG und der ZK hält noch.
meiner wird vermutlich auch 10 jahre alt, allerdings dann mit 300000km auf dem tacho und so wie ich das sehe dann mit dem 3. zylinderkopf... 🙁
Zitat:
Original geschrieben von ICOMworker
Die kleinen A- und B-Klassemotoren gehen damit bereits im Benzinbetrieb defekt.
Mit reinem Benzin hätten wir bei diesen Motoren schon bei 20.000 die Schäden .
... ich denke mal hier geht es um Fahrzeugsegmente.
Zitat:
Original geschrieben von BS-Toni
was ist dann mit der A-Klasse oben im Thread erwähnten mercedes, der bereits unter benzin schon microverschweißungen aufweist? verstärkt sich vermutlich dann auf LPG....? davon gehe ich aus.
... und nicht um spezielle Fahrzeuge, denn die Stadtmotörchen mit Hubräumen, die man beim münchner Oktoberfest mal so eben ext sind nicht auf besonders hohe Laufleistungen bei höchster Belastung ausgelegt.
Und ICOMWorker sprach nicht von Mikroverschweißungen.
Zitat:
Original geschrieben von BS-Toni
bleibt eigentlich grundsätzlich mal zu sagen bzw zu klären, ob diese microverschweißungen bzw der materialabtrag an ventilen und sitzen normal ist beim fahren mit LPG und bei allen autos auftritt, die als gastauglich gelten. von nichtgastauglichen brauchen wir nicht sprechen.
Verschiedene Effekte im Motor führen zur Verringerung des Ventilspiels. Einige Effekte sind nur temporär, wie z.B. die Längung der Ventile durch wärmeabhängige Längendehnung des Materials. Andere Effekte sind bleibend, das sind dann die mechanischen Einschläge in den Ventilsitz als Ventilsitzverschleiß oder Ventilverschleiß.
Es gibt dann noch die mechanische Längung der Ventile, die Stauchung und der Abriss als übelste Variante.
Der Ventilsitz kann sich mit dem Ventil mikroverschweißen, er kann in den Kopf getrieben werden, er kann aber auch einfach so abgetragen werden. Wenn das Ventil zu viel Spiel im Schaft hat, kann es zu weiteren interessanten Schadensbildern kommen.
... das alles kann auch ohne LPG-Betrieb passieren! Und wenn wir mal nur auf die Mikroverschweißungen schauen, kann das auch so im ganz normalen Betrieb durch extrem ungünstige Umstände passieren.
Zitat:
Original geschrieben von BS-Toni
wenn es tatsächlich bei allen autos auftritt, bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger, dann ist das bei einem wenigfahrer wahrscheinlich nicht so dolle verrückt, wie bei einem vielfahrer.
Lässt sich so pauschal nicht sagen. Mir persönlich ist ein Automatik-Fahrzeug bekannt, welches bei gemütlicher Fahrweise und stets mittleren Drehzahlen nach nur 30.000 km einen Ventilsitzschaden erlitten hat. Andere Fahrzeuge, die "ganz normal" gefahren wurden, halten schon 180.000 km im Gasbetrieb durch. Eine Erklärung dafür habe ich nicht.
Zitat:
Original geschrieben von BS-Toni
ich mein, der eine wagen wird 10 jahre alt und hat dann 150000km auf dem tacho mit LPG und der ZK hält noch.
meiner wird vermutlich auch 10 jahre alt, allerdings dann mit 300000km auf dem tacho und so wie ich das sehe dann mit dem 3. zylinderkopf... 🙁
Sobald der Zylinderkpf das erste Mal abgenommen wird, sollte er direkt seine gasfesten Ventile+Ventilsitze bekommen, danach haste ewig lange Ruhe.
Generell rate ich von Motoren ab, deren Ventilspiel von Zeit zu Zeit kontrolliert werden muss.
Gruß, Frank
Zitat:
Original geschrieben von lncognito
So siehts nämlich aus 🙂Zitat:
Generell rate ich von Motoren ab, deren Ventilspiel von Zeit zu Zeit kontrolliert werden muss.
Gruß, Frank
Nur haste dann kaum noch Auswahl an modernen Fahrzeugen....
wer will schon moderne Fahrzeuge fahren die mit Ihren Elektronikproblemen so oder so wirtschaftlich und Nervlich keinen Spaß mehr machen 😕
und gute Motoren sind immer noch Gasfest der Rest incl. der Hersteller ist einfach ramsch *g*
Zitat:
Original geschrieben von mz4
wer will schon moderne Fahrzeuge fahren die mit Ihren Elektronikproblemen so oder so wirtschaftlich und Nervlich keinen Spaß mehr machen 😕
und gute Motoren sind immer noch Gasfest der Rest incl. der Hersteller ist einfach ramsch *g*Der DANKE-Button ist keine Zierde benutzen erwünscht 😛
Stimme zu 🙂
mein 1.8T skoda octavia als RS motorkennung AUQ gilt als gasfest. da gab es nach aussage des werkstattmeisters keine besseren ventile bzw sitze, die man da verwenden könnte, als ich 2008 nach 153000km auf dem tacho den ZK tauschen lassen musste.
ist das korrekt so, oder hätte ich bei einem motorinstandsetzer vorbei schauen sollen?
ich frage deshalb, weil mein problemzylinder, der damals auch abgefackelt ist, bereits wieder 10.5 bar aufweist und die anderen nach wie vor bei 11.0 bar liegen und ich mir wieder nen bissi sorgen mache.
ich bin deswegen jetzt bei 4 (!!!) verschiedenen umrüstern gewesen, habe die schnittstelle und die software angeschleppt und habe die einstellungen checken lassen. alle sagen einstimmig: 1A !!
aber ich verwette meinen ars..., das ich in nem halben jahr nur noch bei 10.0 bar, oder drunter lieg....!🙁
Zitat:
Original geschrieben von BS-Toni
ich frage deshalb, weil mein problemzylinder, der damals auch abgefackelt ist, bereits wieder 10.5 bar aufweist und die anderen nach wie vor bei 11.0 bar liegen und ich mir wieder nen bissi sorgen mache.ich bin deswegen jetzt bei 4 (!!!) verschiedenen umrüstern gewesen, habe die schnittstelle und die software angeschleppt und habe die einstellungen checken lassen. alle sagen einstimmig: 1A !!
aber ich verwette meinen ars..., das ich in nem halben jahr nur noch bei 10.0 bar, oder drunter lieg....!🙁
Kann sein dass auf diesem Zylinder dauerhaft einfach zu wenig Gas eingeblasen / eingespritzt wird. Und da die Werte die das Motorsteuergerät mitprotokolliert nur Summenwerte aus allen 4 Zylindern ist, kann es sein dass es beim messen nicht auffällt.
Interessant wäre mal das Zündkerzenbild speziell von dem besagten Zylinder und von den anderen Zylindern im Vergleich.
Solong
B
Zitat:
Original geschrieben von BS-Toni
mein 1.8T skoda octavia als RS motorkennung AUQ gilt als gasfest. da gab es nach aussage des werkstattmeisters keine besseren ventile bzw sitze, die man da verwenden könnte, als ich 2008 nach 153000km auf dem tacho den ZK tauschen lassen musste.
Ruf mal bei denen an und las für Deinen Motor die Sitzringe in der Datenbank nachschlagen:
http://www.ms-motor-service.com/Zum Thema.
Wer will kann ja etwas experimentieren.
Ein paar tropfen Benzin oder sonstiger zündbarer Beschleuniger in ein Schälchen und jeweils angebotene Mittel dazu .
Mit einem Spiegel oder Glas die Rußeigenschaft auffangen.
Das Gleiche kann man auch mit Mittel experimentieren die in den Gastank eingebracht werden um die Vermischung zu beobachten.
Füllventil oder Brenner von einem durchsichtigen leeren Feuerzeug abschrauben,
Mit einer Spritze eine definierte Menge ( Im Beispiel Flashlube) einfüllen und wieder mit Gas füllen.
Auf dem Bild kann man erkennen, daß sich ein Teil aufgelöst hat und ein Teil sich in Kugelform absetzte.
Schüttelt man, zerschlagen sich die Tröpfchen und formieren sich im Ruhezustand neu.
Nun gehört jetzt Flashlube nicht in den Tank.
Aber wer will kann so sichtbar experimentieren .
Viel Spaß mit dieser Idee.
Grüße
das experiment müsste man mal mit diesem tune up machen, was ja in den tank gedrückt wird, wie sich das verhält.
vielleicht nen tick besser, aber sicher ähnlich.
Zitat:
Original geschrieben von Bandit7311
Kann sein dass auf diesem Zylinder dauerhaft einfach zu wenig Gas eingeblasen / eingespritzt wird. Und da die Werte die das Motorsteuergerät mitprotokolliert nur Summenwerte aus allen 4 Zylindern ist, kann es sein dass es beim messen nicht auffällt.Zitat:
Original geschrieben von BS-Toni
ich frage deshalb, weil mein problemzylinder, der damals auch abgefackelt ist, bereits wieder 10.5 bar aufweist und die anderen nach wie vor bei 11.0 bar liegen und ich mir wieder nen bissi sorgen mache.ich bin deswegen jetzt bei 4 (!!!) verschiedenen umrüstern gewesen, habe die schnittstelle und die software angeschleppt und habe die einstellungen checken lassen. alle sagen einstimmig: 1A !!
aber ich verwette meinen ars..., das ich in nem halben jahr nur noch bei 10.0 bar, oder drunter lieg....!🙁
Interessant wäre mal das Zündkerzenbild speziell von dem besagten Zylinder und von den anderen Zylindern im Vergleich.
Solong
B
das kerzenbild sieht echt gut aus. zwischen rehbraun und hellem braun. also keine auffälligkeiten, daß hier eine zu magere verbrennung stattfindet.
was vielleicht auch noch sein kann, daß der zylinder 3 bei mir irgendwie ungünstige wärmeabgabe, oder ungünstigeres einströmungsverhalten des LPG´s hat...?
das ist bissi, was mich nervt, daß es nur eine lambdasonde gibt, die die summe misst und nicht 4 für jeden topf.
Zitat:
Original geschrieben von BS-Toni
das ist bissi, was mich nervt, daß es nur eine lambdasonde gibt, die die summe misst und nicht 4 für jeden topf.
Neues Auto kaufen mit Breitbandlambdasonden.
Mit ausgeklügelter Technik wird der Abgasstrom gemessen und zylinderselektiv eine Einspritzzeitenkorrektur vorgenommen.😎
Grüße