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Ventildeckeldichtungen Wechsel A6 2,4 bei ATU

Themenstarteram 17. Febuar 2008 um 21:56

Hallo Audi Freunde,

bei meinem A6 2,4 Bj 2000 115.000 km waren die Ventildeckeldichtungen zum Wechsel fällig. Der Wechsel auf beiden Seiten sollte 170, 00 EUR kosten.

Bei der Reparatur war ich durchgehend anwesend, um mir den Motor mal ganauer anzuschauen. Die Vorgehensweise des Mechanikers kam mir etwas seltsam vor aber ich bin nicht vom Fach und wollte mich nun bei den Profis umhören ob das soweit alles o.k. war.

1. Nachdem die Ventildeckel abmontiert waren sprühte der Mechaniker den offenen Motor mit Bremsenreiniger ein, so dass dieser Teil des Motors komplett frei von Öl war.

2. Die Dichtung löste er mit dem Schraubenzieher ab und bearbeitete beide Seiten mit Sandpapier, so dass auch Abrieb in den Motor gefallen ist.

3. Der Nockenwellendeckel hatte auch ein kleines Leck. Dieser wurde aber nicht gewechselt, sonder ausgebaut und mit Silikon bestrichen und wieder eingebaut.

4. Die neuen Ventildeckeldichtungen wurden auch mit Silikon bestrichen und der Ventildeckel montiert. Teilweise wurde das Silikon an den Seiten rausgedrückt, somit vermutlich auch unter den Ventildeckel reingedrückt ins Gehäuse.

Unter anderem wurde der Schlauch für die Gehäuseentlüftung vom Mechaniker beschädigt, ein neuer wurde eingebaut und sollte mir in Rechnung gestellt werden. Wäre ich nicht dabeigestanden hätte ich die 50 EUR bestimmt auf der Rechnung gehabt. Mehrmals fragte ich den Mechaniker und den Meister ob die Vorgehensweise mit dem Bremsenreiniger, dem Silkon und dem Sandpapier dem Motor nicht schaden würde. Ich sollte mir keine Sorgen machen, es wäre alles o.k. waren die Antworten.

Seit der Reparatur scheint noch mehr Öl über den Nockenwellendeckel auf den Krümmer zu laufen. Die Rauchentwicklung ist enorm, sobald ich stehe muss ich vor lauter Gestank die Klimaanlage ausschalten.

Alle die sich auskennen bitte ich um Info.

Vielen Dank im Voraus.

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16 Antworten

Ich kann dir bei deinem Motor nicht weiterhelfen. Aber was auf jeden Fall klar ist das diese Typen vom ATU Pfuscher hoch 3 sind. Mit Bremsenreiniger sauber mach, schon und gut. Solte aber nix davon ins Öl kommen. 2. Mit Sandpapier arbeiten nur Leute die schnell fertig werden wollen, aber das eben "Sand" in den Moter und Dreck reinkommt wissen sie nicht. Was viel schlimmer ist: Wenn man nicht aufpasst und zuviel auf einer Stellen rum reibt ist die Stelle nicht mehr Plan - Sprich: möglicher Ölverlust. 3. Sylikon geht garnicht!!!!! Wenn dann höchstens Dichtmaße, und das auch nur an der Dichtung. Irgendwelche Löcher mit Sylikon verkleben machen nur Bauarbeiter aber keine Mechaniker.

ich frag mich immer warum die leute dahin gehn hat ja nicht umsonst den spitznamen AuTofleischerrei Unger. man kann da vielleicht ersatzbirnen kaufen aber mehr machen lassen ist einfach fahrlässig. gibt ja leider genub beispiele sogar beim werkstätten tests kam da raus dass sie das was sie machen sollten nicht richtig gemacht haben oder nur sehr unprofessionell aber dafür sachen finden die nicht da sind....

Es gibt doch soviele KFZ-Mechaniker aus Vertragswerkstätten die sowas "SCH**Z" machen würden und du gehtst zu ATU ???:(

Professionel war diese Reparatur sicher nicht.

Wenn der den ganzen Motor einsprüht mit Bremsenreiniger dann fehlt der Schmierfilm beim erstmal starten dann.

Mit Sandpapier sauber machen ? der ganze dreck fällt rein, und verursacht langfristig eventuelle Schäden.

Die neue Dichtung kann man leicht bestreichen, dann drückts auch etwas raus beim anziehen.

Themenstarteram 24. Febuar 2008 um 14:54

Hallo Audi Freunde,

nach einer gemäßigten Autobahnfahrt (max.140 km/h), stinkt es bei einem Halt an der Ampel nach verbranntem Öl. Ein Blick unter die Motorhaube bestätigt meinen Verdacht, die gewechselten Ventildeckeldichtungen sind undicht. Morgen geht es zurück zu den "Spezialisten" in die Werkstatt. Ich bin gespannt auf die Diagnose der Fachmänner.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

Die weiteren Folgen dieses Dramas demnächst auf diesem Programm.

Selbst Schuld wenn man zu ATU geht....:rolleyes:

Das wird wohl kein Silikon gewesen sein.

 

Schon einmal etwas von Hylomar und Konsorten gehört?

 

Als ob man das beim Freundlichen anders gemacht hätte. Denke eher das Deine Nockenwellenspannerdichtungen undicht sind. Passiert häufig wenn die schon angeschlagen waren und man den Druck des Ventildeckels abnimmt.

 

 

Themenstarteram 6. März 2008 um 13:57

Hallo Freunde,

bei ATU haben sie sich kulant gezeigt und die Ventildeckeldichtung, sowie den Nockenwellendeckel neu eingebaut, diesmal mit original Audi Teilen. Um eventuellen Verunreinigungen vorzubeugen wurde ein Ölwechsel inklusive Ölfilter gemacht. Jetzt bin ich gespannt wie es weitergeht mit dem Ölverlust.

Bis dann

Zitat:

Original geschrieben von robosmi

Hallo Freunde,

bei ATU haben sie sich kulant gezeigt und die Ventildeckeldichtung, sowie den Nockenwellendeckel neu eingebaut, diesmal mit original Audi Teilen. Um eventuellen Verunreinigungen vorzubeugen wurde ein Ölwechsel inklusive Ölfilter gemacht. Jetzt bin ich gespannt wie es weitergeht mit dem Ölverlust.

Bis dann

Ham sie auch das richtige Öl rein getan? Man weis ja nie!

Themenstarteram 8. April 2008 um 18:31

Und weiter geht es mit dem Ölverlust.

Nach der letzten Reparatur stank der Wagen penetrant nach verbrannter Dichtmasse und Öl. Das hat sich jetzt etwas beruhigt. Aber es muss noch immer das Leck da sein, es stinkt jetzt wenn ich bergauf stehe nach verbranntem Öl. Vor allem wenn ich vor dem Wagen stehe, auf der linken Seite hinten. Auf der vorderen rechten Seite ist der Motor auch ziemlich eingeölt.

Ich werde wohl wieder bei ATU vorbeischauen, sieht alles nach einer längeren Geschichte aus.

Seit der Motor (die Nockenwellen waren komplett entfettet) beim ersten Mal mit Bremsenreiniger entfettet wurde, habe ich das Gefühl, dass er nicht mehr die Leistung wie vorher bringt. Kann das ein schleichender Motorschaden sein? Wie kann ich prüfen oder prüfen lassen ob der Motor einen Schaden davongetragen hat?

Ciao und danke für eure Antworten

Selbiges Problem hatte ich bei meinem 2,4er, Bj. aber 1997, letztens auch.

Ursache war aber weniger die Ventildeckeldichtung (würde man auch sehr gut sehen, wenn es nur dort rausläuft), sondern vielmehr die Nockenwellensimmerringe (zahnriemenseitig) und die Dichtungen unter dem Kettenspanner (von der Nockenwellenverstellung).

Bei Dir wird es mE auch so sein, da die Kettenspanner exakt so seitenverkehrt angeordnet sind, wie Du Deinen Ölaustritt beschreibst.

Mach am besten mal den Zahnriemenschutz ab und schaue nach, ob es darunter etwas ölig ist. Bei mir war es so. Das Öl arbeitet sich dann durch den Fahrtwind Richtung Krümmer und verbrennt.

Bei den Dichtungen vom Kettenspanner handelt es sich zum einen um eine flache Gummi-Metall-Dichtung und eine Halbmonddichtung zwischen Zylinderkopf und Kettenspanner (gibt's bei Audi als Dichtsatz für 7,?? Euro). Für die Simmerringe muss defintiv der Zahnriemen runter. Was den Dichtsatz für den Kettenspanner angeht, ist das ohne Demontage vom Zahnriehmenschutz zwar machbar, aber eine ziemliche Fummelei. Kann mit gut vorstellen, dass eine normale Werkstatt sich darauf nicht einlässt und dazu auch noch die Nockenwellen ausbaut. Wenn das der Fall sein sollte, würde ich vorher nochmal die Kompression messen lassen und vielleicht "bei Gelegenheit" gleich noch die Ventile einschleifen und die Ventischaftsdichtungen austauschen lassen. Mir wurde nämlich nach der Reparatur offenbart, dass meiner nach nach 170 tkm auf einem Zylinder nur noch 5,5 bar habe. Man merkt aber nichts davon (hoffe, dass es eine Fehlmessung war). Aber das hat mit Deinem Ölverlust ja recht wenig zu tun.

Viel Erfolg!

Badula

Themenstarteram 28. April 2008 um 20:43

Hallo Freunde,

ich war wieder bei ATU und es wurden mir auf Garantie beide Ventildeckeldichtungen und die Nockenwellendeckel gewechselt. Ein Mietwagen ist mir kostenfrei zur Verfügung gestellt worden. Der Meister hat sich mächtig ins Zeug gelegt.

Wie es aussieht ist der Ölverlust auf der rechten Bank (wenn ich vor dem Wagen stehe) gestoppt worden, bei der linken Bank hinten muss ich noch mal genauer hinnschauen ( und vor allem riechen), scheint doch noch leicht zu tropfen.

Letztendlich hatte sich ATU sehr service- und kundenorientiert gezeigt, aber ein Gang zu einer Audi Werkstatt wird mir wohl nicht erspart bleiben. Wird wohl der Nockenwellenversteller (Ventilversteller?) oder sonst was sein.

Kennt jemand eine gute und günstige Audi Werkstatt in der Nähe von Stuttgart?

Grüße und Danke

trotzdem würde ich nichtmehr zu atu gehn. schon alleine wegen dem ärger und der zeit die du verplempert hast

such dir ne audiwerkstatt nicht im stadt zentrum tendenziell sind die werkstätten auf dem land günstiger ob es sich dann mit dem spritverbrauch rechnet musst du dann selber rausbekommen

Hallo

 

Also für die Nockenwellenversteller gibts beim freundlichen extra nen Dichtsatz!! Die wissen warum. Und ATU wäre für mich NIE iene Anlaufstelle diese Apotheke, und pfuschen tun sie dazu auch noch aber das weiss ja zum Glück eh jeder!!

Kann dir nur sagen das du wenn du pech hast deine Deckel durch zunahme von Sandpapier ggf. nicht mehr dicht bekommst. Hatte ich auch schon bei nem V6. Da diese sowieso recht anfällig sind im Bereich der Vent.deckel.

Ansonsten ne Frage wer nimmt bei nagelneuen Gummidichtungen denn noch extra Dichtmittel??? Bleibt mir nen Rätsel.

 

Mfg

Hi, das war Murks hoch 7.

Silicon und Sandpapier hat da nix zu suchen. Sauberkeit ist oberstes Gebot. Den offenen Ventiltrieb am besten abdecken, z.B. mit einem fusselfreien Lappen damit nichts in den Kopf fällt.

Die Reste der alten Dichtung werden mit einem Kunststoffschaber vorsichtig entfernt. Man kann anschließend, falls notwendig, mit einem ganz feinen Reinigungspat ohne Druck die Dichtflächen noch nachbearbeiten.

Zum Reinigen den Bremsenreiniger auf einen fusselfreien Lappen geben und nachwischen.

Dichtung auflegen und den Deckel drauf. Zusätzliches Dichtmittel ist normalerweise nicht nötig, außer der Deckel war schon mal runter und ist durch falsche Montage verbogen oder verzogen.

Der Deckel wird über Kreuz, beginnend von der Mitte aus nach außen mit etwa 20 bis 25 Nm angezogen. Wenn kein Dremo zur Hand dann Handfest anziehen, möglichst gleichmäßig.

Wenn Teile des Ansaugtrakts, speziell beim TDI, abgebaut werden sollten natürlich auch hier neue Dichtugen beim Zusammenbau verwendet werden.

Alles in allem, je nachdem wie versiert der Mechaniker ist sollte die Sache in etwa 1,5h bis 2h erledigt sein.

Idealerweise sollte der Motor beim Arbeiten kalt sein. Wenn alles erledigt ist den Motor warmfahren und kontrollieren ob alles Dicht ist. Wenn nötig den Deckel vorsichtig etwas nachziehen, wieder von innen nach außen.

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