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V max

Themenstarteram 24. April 2003 um 12:09

hi leute ich habe heute meinen eigenen rekord gebrochen satte 170 km/h mit meiner knutschugel. dit ist wahnsinn auf 4 redern und 45ps *g* wieviel bringen eure denn so? muß dazu sagen war bergab aber trozdem sonst hab ic immer so 165 km/h geschafft.

148 Antworten
am 3. Mai 2003 um 11:52

Hi

der ADAC gibt interessante auskunft:

Faktoren, die die Anzeigegenauigkeit beeinflussen

 

 

Die wesentliche Ursache für einen recht großen Spielraum in der Anzeigegenauigkeit ist beim Reifen zu suchen - und der liefert ja, wie erwähnt, durch seine Umdrehung das Ausgangssignal. Produktionstechnisch ist im Reifenbau beim "Abrollumfang" ein Toleranzbereich von + 1,5 % bis - 2,5 % vom sog. Nennmaß zulässig. In derselben Größenordnung liegt dann auch die Geschwindigkeitsabweichung am Instrument - je kleiner der Reifenumfang, desto schneller dessen Drehzahl, desto mehr zeigt auch der Tacho an. Der Abrollumfang verändert sich zwangsläufig auch über den Reifenverschleiß: Eine um 3 mm reduzierte Profiltiefe kann zu 1 % Abweichung führen, auch der Reifenluftdruck sowie der "Schlupf" zwischen Reifen und Fahrbahn können sich messbar auswirken.

 

 

 

Gesetzliche Vorschriften

 

 

Trotz der genannten Ungenauigkeitsfaktoren darf nie weniger als die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit angezeigt werden (wichtig für die Einhaltung von Tempolimits). Der notwendige Toleranzbereich der Anzeige muss also nach "oben" verlagert werden, d.h. angezeigt wird grundsätzlich mehr als die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit.

 

Gesetzlich zulässig ist eine Voreilung von 10 % zuzüglich 4 km/h (§57 StVZO). Bei 50 km/h darf die Voreilung also bis zu 9 km/h, bei Tempo 100 bis zu 14 km/h betragen. Diese recht großzügigen Toleranzwerte sind eine Folge der Angleichung europäischer Bauvorschriften (hier: Richtlinie ECE R-39).

 

Beim Wegstreckenzähler ist (§ 57 StVZO) die maximal zulässige Abweichung auf 4% beschränkt.

 

 

zu findne unter: http://www.adac.de/.../default.asp?...

###########################

Tachovoreilung - Meßtoleranz

 

Nicht voreilig aufgrund der Tachoanzeige aufregen. Die meisten Tachos gehen stark „vor" (sog. Tachovoreilung). Der durchschnittliche Wert liegt bei 4 %, es gibt allerdings auch genauere Fahrzeuge. Laut Richtlinie 75/443/EWG darf ein Tacho bei Fahrzeugen, die nach dem 1.1.1991 zugelassen wurden, maximal 10% plus 4 km/h voreilen. Für ältere Fahrzeuge sind bis zu 7% des Skalenendwertes zulässig. Wer den spezifischen Wert für sein Modell wissen will, sollte in einen Autotest der besseren Motorzeitschriften reinschauen (mot, auto motor und sport, usw.), die testen i.a.R. auch die Tachovoreilung bei verschiedenen Geschwindigkeiten zwischen 30 und 130/160 (Motor und v.a. Getriebeart müssen aber passen !). Auch anhand früherer Messungen läßt sich die Voreilung für den gemessenen Geschwindigkeitsbereich feststellen.

Dazu kommt noch die Meßtoleranz. Diese beträgt bei allen gängigen Geräten außer dem „Provida-System" 3 km/h bis 100 km/h, darüber 3 %, auf den nächsten vollen km/h aufgerundet (also bei 140 km/h 4.2 km/h, aufgerundet 5 km/h Toleranz). Bei den Provida-Fahrzeugen (Zivilfahrzeuge, die nachfahren) sind 5 % abzuziehen (wieder aufrunden; gemessene Nachkommastellen werden vorher gestrichen, also gemessene 140,79 km/h sind 140 km/h, dann Toleranz abziehen); daneben bildet dieses Meßverfahren nur einen Durchschnittswert über eine gewisse Fahrtstrecke (ca. 700 m), so daß Geschwindigkeitsspitzen ohnehin nivelliert werden.

 

http://www.radarfalle.de/recht/hilfe/tacho.php

#########################

im übrigen hab ich gestern ein nettes "foto" von meinen grünen lieblingsfreunden bekommen, dass besagt 95Km/h Abzuglich 3 Km/h --> 92..... und das haut hin mit 95 bis 92....... ich fahre nahezu immer in dem bereich da dort nur 80 erlaubt ist.....

also mein tacho geht bei dieser geschwindigkeit noch recht genau... ich denke mal, das bis zum tachoende dann nurnoch ca. 10 Km/h abweichung zustande kommen können (tachoende 200) wenn ich bei 100Km/h von 5% abweichung mal ausgehe....

das wäre aber wirklich großzügig bedacht, jedenfalls bei meinem, da ich leider schon n paarmal geblitzt wurde und da immer ziemlich genaue werte hatte!

naja aber siehe texte oben...........................................

ich futter jetzt erstma mittag ;)

@Caravan, ich bin mir zu 99,999 Prozent sicher, das ich den Reifenumfang richtig berechnet habe!

denn 185/55R15 heißt, der Reifen ist 185mm breit, die Höhe der Seitenwand beträgt 55% der Breite (muß man 2mal nehmen) R besagt, das es ein Radialreifen ist! 15 steht für den Felgendurchmesser (gemessen in Zoll, 1"=2,55cm)

Laut Archimedes: berechnet man den Umfang wie folgt!

U=Pi*d d=(185mm*0,55*2 + 15*25,5mm)=586mm

U=3,141592654...*586mm=1840,97mm=1,8409m

Moin...

Also Ich komme auf 183,6 cm Reifenumfang (1 Zoll = 2,54 cm, so is der korrekte tabellierte Umrechnungsfaktor). Unter den Bedingungen, das der Reifen völlig auf den Werten liegt, und kein Toleranzabweichling ist. IMHO gesagt, sind die wenigsten Reifen 100%tig auf den Werten, die draufgeprägt sind. Die Reifen eines Herstellers sind über einen größeren Zeitraum zwar "messtechnisch" identisch, aber zwischen den Herstellern gibt es tatsächlich Unterschiede von bis zu 5% (vom Größten zum Kleinsten) wenn ich mich recht erinnere.

Die rechtlich erlaubten Abweichungen von der angegebenen Motorleistung sind 5% Streuung Plus 1% Fehler des Prüfstandes (laut eines Testbreichts über den SL55 AMG in der AMS). In der Regel ist es aber so, das diese Toleranz nur nach unten üblicherweise eingehalten wird (Gewährleistung), hier also 84,6 PS. Eine Abweichung nach oben, bis zu 10% ist rechtlich, wegen der Auslegung von Bremsanlage kein größeres Problem.

Diese Toleranzen waren früher erheblich größer, so das ein mit 131 PS angegebener 2 Liter Alfa auch gut und gerne Real nur über 115 PS verfügen konnte.

Zur Tachoabweichung, muss ich denke ich, nichts sagen, dazu wurde das rechtliche ja schon genauestens auseinandergepflückt. Ich wüßte auch nichts zu ergänzen.

Wenn man jetzt nun das "Pech" hat, einen besonders potenten Motor erwischt zu haben, und einen sehr toleranten Tacho ... kann das schon hinkommen. Die Reale Geschwindigkeit kann man übrigens mit einer guten Stoppuhr recht simpel bestimmen.

Man nehme einen Beifahrer mit, der die Zeit stoppt, fahre auf eine Autobahn (möglichst ein EBENES STÜCK !) Wenn man den Wagen ausgedreht hat, stoppe der Beifahrer die Zeit zwischen einer vorher festgelegten Zahl an "Fahrbahnbegrenzungsmarkierungen" (Diese Pinne mit Reflektoren dran!). Die stehen in einem definierten Abstand zueinander. (Entweder 50 Meter oder 100 Meter, Ich weiß nicht mehr, wo die wie weit voneinander entfernt stehen, kann man aber mit dem Tageskilometerzähler messen ;-) )

Dann kann man aus gefahrener Strecke und Zeit die Durchschnittsgeschwindigkeit ausrechnen und mit dem Tacho vergleichen. Die Genauigkeit ist wesentlich besser als die eines Tachos und hängt im wesentlichen von der Messgenauigkeit oder Qualität des Beifahrers ab ;-)

So wurde die V(max) getunter Fahrzeuge früher auch vom TÜV ermittelt.

Ich für meinen Teil (persönliches Statement) glaube, das Getriebe möglichst oft genutzt werden, ob der Motor sie nun überhaupt real ausdrehen kann oder nicht. Im Antriebsstrang gehen ca. 10-20% der Leistung verloren. Und selbst die Art des Asphalts macht sich in der V(max) bemerkbar.

Merkt man daran, fahre ich über die A1 von Westhofen nach Hamm über das relativ neue Stück nach dem Ende des Tempolimits schaffe ich mit meinen 45 PS nach langem Anlauf schon mal laut Tacho knapp 160. Über die A2 vorm Kamener Kreuz schaffe ich das gleiche Tempo gerademal sehr knapp, trotz Gefälle das dort ist.

Gruß Kester

Man man man ihr habt alle Probleme, das gibt es garnicht, guckt mal auf das was vauxhall corsa geschrieben hat und hört endlich auf damit!!!

Den Reifenabrollumfang kann man sich online berechnen lassen. Man erhält auch den positiven und den negativen Toleranzwert. Egal mit welchem Onlinerechner man das macht, man kommt immer auf einen Mittelwert von 1,78m.

Die Formel von Dir ist richtig. Allerdings führt sie nicht zum exakten Ergebnis. Der Online-Rechner begründet das damit, daß der Reifen aufgrund des Fahrzeuggewichtes nicht ganz rund ist.

Es wird daher nicht mit pi=3.14 sondern mit pi=3.05 gerechnet.

ciao

Hmmm???

Na das sind ja komische Begründungen! Aber der Reifen würd doch dann oval! (ein flachgedrückter Kreis) der sollte aber eigentlich genau denselben Umfang haben! Aber warum die Eine "Naturkonstante" wie Pi neu definieren????

Mal ne andere Frage! Mit zunehmender Geschwindigkeit müßte auf Grund der Fliehkraft, der Reifendurchmesser doch größer werden oder??? (ich erinnere nur mal an Dragsterrennen)

am 4. Mai 2003 um 16:57

@dangermaik

ui ist das so krass?! wusst ich garnet... um welchen wert ändert sich denn bei dragster rennen der umfang?! hört sich interessant an....

trotz physikleistungskurs hab ich das jetzt bei den überlegungen und dem verfolgen des threads absolut nicht beachtet oder in betracht gezogen.....

mfg

christoph

@Scas, haste denn noch nie ein Dragster-Rennen der

Top-Fuel-Klasse gesehen! Möchte fast meinen, das bei denen sich der Durchmesser bei Voller Beschleunigung um die hälfte vergrössert (naja, die rennen ja dann auch die Viertel-Meile in 5 sec. )

am 4. Mai 2003 um 20:40

waaas?! so krass?

ne hab ehrlich gesagt noch net sowas gesehen :o( werd ich mir mal an tun :o)

gruß der christoph

@DangerMaik:

ich denke, man hat sich da schon Gedanken gemacht was den Abrollumfang angeht. Pi wird ja auch nicht neu definiert, sondern statt pi wird einfach ein anderer Wert eingesetzt. Das wird mit Sicherheit seine Bewandnis haben. Wobei auch mir die Sache nicht so ganz klar ist.

Das mit dem größeren Abrollumfang bei höherer Geschwindigkeit stimmt. Allerdings schau Dir mal nen Dragsterreifen an. Der hat schätzungsweise ein Querschnittsverhältnis von mindestens 100%. Dazu kommt weicher Gummi und die schiere Kraft der Motoren. Bei straßenüblichen Reifen kann man das vernachlässigen.

Bei Burnout kann man das bei den Dragstern gut beobachten.

ciao

Moin,

Zur reinen Berechnung des Umfangs muss man wohl pi benutzen. Die Abgeflachte Seite des Teils müßte man theoretisch in betracht ziehen. Klar. Aber die ist nicht zuletzt vom Luftdruck im Reifen und von der Achslast abhängig. Einfach mal so 3.05 einzusetzen halte ich aus wissenschaftlicher Sicht für wenig sinnvoll. Da gehört, wenn überhaupt mit Integralen operiert.

Allerdings sollte man, wenn man Werte ändert, das in seiner Berechnung angeben.

Gruß Kester

P.S. : Gute Nacht

Der Wert 3,05 wird ein Erfahrungswert sein.

ciao

Meine Fresse..........

Ihr solltet das in euerem Klassenzimmer

diskutieren!!!

Zitat:

Original geschrieben von opel-fahrer666

Meine Fresse..........

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Meine Fresse, Du solltest so einen Uralt-Thread nicht wieder ausgraben wenn er Dich schon so annervt! Dafür hab ich jetzt überhaupt kein Verständnis!

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