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Unterschied Handling Zx6R zu Er6N

Themenstarteram 28. März 2009 um 1:09

Hallo ich habe eine Frage und zwar: Ich fahre seit langem eine Er6N, mein erstes Motorrad.

Mein Traumbike ist natürlich die neue zx6n, wenn ich das nötige Geld habe, werd ich sie mir zulegen.

Nun wollte ich sie mal probefahren im Sommer, aber mein Kawa Händler verleiht nur die zx10, weil er

mit den letzen zx6n oft schlechte Erfahrung gemacht hat. Er meinte es wäre nicht viel Unterschied,

abgesehen von der Lesitung.

Was ich nun wissen wollte. da das nun mein erstes mal mit einem supersportler wird, ist es

schwer sich umzustellen mit einer Rennmaschine zu fahren, als vorher mit einem Naked-bike, wie meiner?

Ich mein, gradeausfahren ist ja nicht schwer, was ich mir schwer vorstelle ist kurvenfahren?

muß man sich da öfters in die kurvenlehnen??auch da wo man mit der er6n noch gemütlich durchfahren kann? kostet es viel überwindung?

wie ist eure erfahrung?

gruß

Stefan

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17 Antworten

du meinst sicher zx6r nicht zx6n ?!

also motorrad fahren kannst du nehm ich mal an, musst dich eben an das neue bike gewöhnen und an die neuen eigenschaften die sie mit sich bringt.

un der sprung von ner naggischen auf nen supersportler ist doch relativ groß.

erstens ma, ganz andere sitzposi, handling usw.

ich finde jeder umstieg auf ein anderes bike ist ein großer unterschied und was neues...man kann zwar motorrad fahrn aber man muss lernen die maschine zu beherrschen ;)

also dein kawahändler ist ja ne marke,:D:D

dich als selbst nennender neuling auf eine zx10r zu setzen und dann behaupten die sind fast gleich:confused::confused:

klar sind die gleich,beide zwei räder,sind beide sportler und meistens beide grün:p:p

das wars aber mit gleich.

kannst doch keinen leichtatlehten mit nem gewichtheber vergleichen;)

ich würde an deiner stelle einfach eine probefahrt machen(irgendein händler hat demnächst bestimmt ne neue 6er als vorführer) und dann lässt du es ganz locker angehen,nehm dir zeit und mach dich mit dem bike vertraut.

hier irgendwelche ratschläge zu geben bringt glaube ich nicht viel,jeder fährt anders und hat andere ansprüche.

viel glück beim probefahren:p

beide gleich...tztztztztztzt

Themenstarteram 29. März 2009 um 0:54

Hallo..erstmal danke für eure Antworten..

stimmt zx6r..habe mich verschrieben!

kawatom68, viell. hab ich mich falsch ausgedrückt, natürlich sind nicht beide gleich..

aber von der Größe ist ja nicht viel unterschied und die 10er ist auch abgesehen von der leistung ein bisserl schwerer. ok ich glaub 12kg..

naja egal..aber vom handling ja sogesehen gleich..

ich werd ma schauen, wer eine anbietet..

freu mich schon..muß leider noch was warten, da ich die drossel erst im mai rausbekomm

am 29. März 2009 um 12:32

Na ja generell kann man sagen nen Sportler musst du schon sehr viel aktiver fahren. Wenn du auf der Zx6r genau so passiv sitzt wie, eventuell vorher auf der ER6, und einfach nur am Lenker ziehst zum kurveneinleiten wirst du es vergeleichsweise schwer haben und das Handling eventuell erst mal als relativ stur empfinden. Mit nem bisschen Körpereinsatz fahren die Dinger sich viel leichter. Ist ein wenig ne Umstellung macht aber, wenn man sich dran gewöhnt hat, viel Spass.

Und wenn ich sage nen bisschen Körpereinsatz dann mein ich nen bisschen! :rolleyes: Du brauchst nicht nen halben Meter neben der Maschiene hocken auf der Landstrasse. Mal die Arschbacken abwechseln und die Schulter nen bischen raushalten reicht für den Anfang. Wirst de schon merken.

...öhm...und vllt beachtet man ja auch noch son bisschen die physik?...eine kurve mit einer bestimmten geschwindigkeit fordert nunmal eine gewisse schräglage...ob naked oder ssp...die unterschiede sind bauartbedingt...die wird man aber nicht darin bemerken, dass man plötzlich keine kurven mehr fahren kann, oder dass es urplötzlich viel riskanter ist, einen sauberen strich zu fahren...der unterscheid der sich am deutlichsten bemerkbar macht ist in der sitzpostition begründet...die ssp saugt den fahrer in eine einzige (hoffentlich richtige) position an...diese position erlaubt eine optimale kontrolle über das vorderrad bei optimaler gewichtsverteilung (naja, was immer als optimal bezeichnet wird)...bei langsamer fahrt hast du dein ganzes gewicht auf den handgelenken...was dazu führt, dass extreme bummeltouren schmerzen und nerven...ab einer gewissen geschwindigkeit unterstützt der fahrtwind und es wird angenehm...hohe geschwindigkeiten erscheinen harmloser, weil ssp's eben genau für diesen fall abgestimmt sind...und auch in kurven lassen ssp's höhere geschwindigkeiten zu...das fahrwerk ist eben auf genau diese eigentschaften abgestimmt...ein tourer muss eben nicht schnell durch die kurve...muss nicht auf der geraden 300 rennen...und deshalb ist sie auch vollkommen anders abgestimmt...motor, getriebe und fahrwerk...völlig unterschiedliche konzepte...weil unterschiedlichs einsatzzwecke...wenn du also eine ssp'ler kaufst, weil sie schön ist, aber du vorhast, ausgedehnte bummeltouren zu machen...und vllt auch noch zu zweit...dann musst du und deine sozia/dein sozius leidensfähig sein...

...aber wie gesagt...ein wenig gewöhnung wirds sein...aber kein komplett anderes motorrad fahren...solange du nicht bestzeiten anstrebst...;)

am 29. März 2009 um 13:31

Nur ne kleine Anmerkung, da ich beide Maschinen nicht kenne:

Ähem, die Fahrphysik...räusper...kann man nicht überlisten.

Ne ZX10 ist für nen Neuling sicher viel zu heiß, um nicht zu sagen völliger Wahnsinn, weil 180PS bei nur 180 kilo Eigengewicht, ein winziges Fehlerchen und die stellt´s vermutlich auf. Aber ne ZX6 ist vermutlich kaum weniger heiß, paar PS weniger und wohl noch leichter. Also Maschinen für Motorradneulinge sind die wohl beide nicht, oder sollen sie noch gedrosselt bleiben ? Von den 34 PS würde ich dann im Mai erstmal keinesfalls über die 98PS drübergehen, schon gar nicht mit derart leichten "Öfen", ist ja auch von der Versicherung etwa die Hälfte im Vergleich zu "offen".

Wie der shakti schon andeutete, sind anfänglich Sporttourer wohl die zahmeren, leichter beherrschbaren und trotzdem viel Spaß-bringenden Maschinen. Mit etwas "Drosseln" kommt man da natürlich auch mit SSPs hin, am besten wäre natürlich zusätzlich immer die "Vernunftdrossel" in der Gashand.

Gruß:)

PS: Oder geht´s um die "alte" 98PS und 250 kilo ZX10 von etwa 1990 ? Die war damals wohl schon mit das heißeste was es so gab, nur so zum Vergleich, was ne neue ZX10 eigentlich ist, ein fast reinrassiges GrandPrix Mopped, das muss man erstmal beherrschen...also Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Hm, ich bin von einer 98er Er-5 auf eine 95er zx6r umgestiegen, von 34 auf 98 Ps und es war, wie soll ich sagen, ein ganz neues Motorradfahren.

Die ER war "nett". Sie lief schön, man konnte nicht viel falsch machen, in der Stadtrumfahren ging super. Niedrige Drehzahlen, Anfahren und Schalten alles leicht und problemlos. Sie war weich und bequem. Ich fand sie gut. Ab 80 km/h wurde es merklich weniger, aber 150 Tacho lief sie, wenn man wollte. War dann nicht mehr schön, der arme kleine Motor. Aber für mich hats gereicht. Wie oft fährt man schon Autobahn.

Dann die zx6r. Man sitzt kompakter, die Beine in nem ungewohnt spitzen Winkel, die Handgelenke belastet. Das Anfahren, das Ding braucht mind. 2000 U/min um ruhig anzufahren, Stadtverkehr ist nervig, der Motor dreht entweder so niedrig das es ruckelt bei 30 km/h oder man ist in einem so niedrigen Gang das man aufpassen muss mit dem Gas. Sonst hat man nen arg unruhigen Fahrstil. Das Fahrwerk um Welten härter! Aber ich fands nicht unangenehm. Im Gegenteil. Ich fühle mich um welten sicherer. Die Bremsen bremsen verglichen mit der Er brutal. Das Federbein taucht viel weniger weg. Man steht gefühlt sofort ;) (Er 5 Vergleich).

Alles ist direkter. Gas, Bremse, Straße. Das Motorrad ist nicht mehr "nett" sondern "total geil!!!" ;)

Zum aktiveren Fahren: War bei mir auch so. Er 5 war irgendwie "lenken". Jetzt ist es eigentlich eher ein leichtes zur Seite lehnen oder mit dem Knie drücken und sie fährt die Kurve wie von selbst. Wieder so ein "total geil" Punkt ;)

Also wenn du Motorrad wegen des Fahrens fährst könnte die zx dir gefallen. Wenn du Motorrad wegen der frischen Luft fährst, du Ruhe und Entspanntheit willst und einfach die Landschaftgenießen, bleib bei der Er6n. Probefahren würd ich sie trotzdem.

Das ist ne 14 Jahre alte zx6r mit 98PS und über 200kg, also wahrscheinlich verglichen mit ner neuen auch noch nen weiches, lahmes, altes Eisen. Aber vielleicht hilfts ;)

Themenstarteram 30. März 2009 um 0:22

Hallo erstmals danke für euren zahlreichen Antworten, also da meine Er6n ungedrosselt 72ps hat, ist ja auch schon ein kleiner unterschied zur gedrosselten version.

wollte auch erstma solang warten, habe sie aber bei der probefahrt schon offen gefahren.

werde mich wohl dann mal umsehen ,wer eine zx6r zur vermietung bereitstellt.

sicher ihr habt recht die zx10r ist schon ein geschoss und ein gewaltiger unterschied zur 6er..

mein kawa händler sagte mir, das bei ihm oft vorgekommen ist, das die leute sich eine zx6r geliehen haben, und nicht viel respekt vor der leistung hatten, und sich dann oft mal hingelegt haben, deswegen verleiht er nur noch 10er.

sonst werde ich mich mal woanders umschauen, und viell. im nachhinein ma die 10er leihen..

also es geht mir nicht um das ruhige fahren, da könnt ich echt bei der er6n bleiben..

aber ich fand die rennmaschinen schon immer geiler, und die ninja war immer schon mein lieblingsmotorrad. es würde mir nix ausmachen , mich mal was in die kurve zulegen.

mir ging es nur darum, ob es halt überwindung kostet, sich mit so ner maschine in die kurve zulegen.

mit meiner hab ich es ja schon versucht, aber natürlich komm ich mit ihr nicht soweit, soll auch nit sein, ist sie ja nicht für gebaut worden.

kann mir denn da jemand tipps geben, bei der ersten probefahrt?wodrauf ich achten muß?wie ich mich am besten bewege oder so?oder wie man sich verhält in kurven mit supersportlern?

gruß

stefan

am 30. März 2009 um 0:36

Ich glaube Du hast da eine etwas heftige Vorstellung vom in-die-Kurve-legen.

Du legst Dich ja nicht weiter in die Kurve als mit Deiner jetzigen Maschine. Es sei denn natürlich Du fährst die Kurve schneller ;)

Eine SSP wird nur weniger mit dem Lenker zum Kurven fahren gebracht als einfach durch in die Kurve legen. Oder drücken, je nach Bezeichnung und Technik.

Der Lenker einer SSP ist ja meistens auch schmaler und die Sitzposition kompakter.

Wegen des Kurvenfahrens würd ich mir keine Sorgen machen. Das passiert eigentlich von allein und klingt hier geschrieben viel Spektakulärer als es in Wirklichkeit ist.

Wie weit in der Kurve liegen bzw. wie leicht das geht... ist ja auch noch eine Frage der Reifendimensionen ;)

 

6er vs 10er - weist, der Punkt ist wohl weniger das Gewicht, das Fahrwerk oder die nominelle Leistung - es ist die Charakteristik des Motors, seine Leistungsentfaltung usw....

Evtl. könnte man in der Tat sagen, dass eine 10er weniger überrascht, quasi "gschmeidiger" ihre Muskeln spielen lässt und so eine harmonischere Fahrweise erzeugt... eher in einen "Flow" bringt. Dafür fordert sie eben im Gegenzug durch gscheid fette Wadel und kann aus jeder Lage fatal mächtig losbrechen.

Ich würde dir zu einer mehr als ausgiebigen Probefahrt raten... denn letztendlich sind beide Sportgeräte, wenn auch auf unterschiedliche Art, aber eben Leistungssportler. Das begeistert im ersten Moment durchaus... die Frage ist wie lange, je nachdem was man so unter Biken versteht....

Glücklicherweise haben Motorräder analoge Gasgriffe und somit bestimmt der Fahrer, wie viel Leistung am Hinterreifen ankommt.

Soll heißen, daß sich die ZX-10R absolut spielerisch fahren läßt......sowohl vom Handling als auch von der Leistungsabgabe. Man darf halt als Ungeübter nicht wie ein Irrer in den unteren Gängen das Gas voll aufreissen........

Einer besonderen Kurventechnik bedarf es bei der 10er auch nicht.

Ich glaub, manche machen sich vorher viel zuviel Gedanken.

Draufsetzten, langsam losfahren und schauen was die Kiste macht. Dann einfach dementsprechend fahren. Der Rest kommt mit der Zeit von allein.

Akrobatik fordert die 10er erst bei forcierter Gangart.

..so mein ich das ja auch sentenced, eine 10er ist im Prinzip ungleich "leichter" zu fahren als meine olle 750er Turbo oder eine RD500 (für die musst schon fitter auf der Backe sein, obwohl sie vglw. nominal eine lächerliche Leistung haben).

Das Risk einer 10er liegt imho einfach in ihrer schieren Potenz... ein "analoger" Fehler, mehr oder weniger egal wo, lässt keinen Spielraum mehr. Und mal unter alten Tussis... wozu eine Granate, wenn ich doch nur Knallerbse abrufen will/kann? ;)

Kracherl machen dafür halt andere Überraschungen... jede Sache hat eben zwei Seiten.

 

Ich persönlich würde mich aus Sicht des TE vermutlich nach einer 750er umsehen, dürfte am ehesten entgegenkommen. Evtl. auch ne ZX9R...

Zitat:

Original geschrieben von tec-doc

Ich persönlich würde mich aus Sicht des TE vermutlich nach einer 750er umsehen, dürfte am ehesten entgegenkommen. Evtl. auch ne ZX9R...

Der TE will sich ja keine 10er kaufen, sondern er wollte ne ZX-6R probefahren und der Händler verleiht nur die 10er. :)

 

 

D.h. für den TE: 10er ausleihen, vorsichtig am Quirl drehen und während der Probefahrt klar werden, ob einem ein Supersportler überhaupt liegt.

Das es am Anfang allerdings ne Umstellung sein dürfte (von Naked Bike auf SSP), wo man sich vielleicht nicht unbedingt gleich pudelwohl fühlt, muß klar sein.

 

P.S.

Die 'unbandige' Leistung begeistert übrigens nach vielen Jahren 900er bzw. 1000er immer noch. :)

Themenstarteram 31. März 2009 um 12:10

Also ich habe jetzt mal in Bergheim bei pbt motorthek nachgefragt, und die verleihen auch die zx6r,

dann werde ich wohl meine erste probefahrt dort machen!!

würdet ihr mir eigentlich empfehlen, erstmal eine stunde zu fahren, und dann eventuell mal 1 tag oder

ein wochenende zu mieten?

reicht eine stunde aus, um sich einen eindruck zu verschaffen?ich weiß nicht ob man das in der zeit schon wirklich drauf kriegt, wie man damit zu fahren hat.

ich denke auch das es sehr viele leute gibt, für die es eine umstellung ist, weil bestimmt nicht bei vielen

das erste motorrad ein supersportler war, auch wenn es das erste ist, muß man sich erst mal drangewöhnen, weil ja auch die fahrschulen meistens eher was zum cruisen haben...also keine supersportler zum üben.

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