Ungenügende Mover-Leistung?

Dethleffs

Hallo, wir sind Camper Neulinge und haben uns einen Dethleffs MK 700 Doppelachser gekauft. An dem Wohnwagen ist ein Mover Truma SE R verbaut. Dem Vorbesitzer hat dieser gereicht. Jetzt haben wir eine wirklich beschissene Einfahrt mit 90 Grad Kurve und der Mover schafft die Drehung nicht und die Steigung nur schwer.
Jetzt meine Frage: Was muss ich tun um einen 2. Mover an die andere Aachwe zu verbauen. Muss ich den selben Mover nochmal kaufen? Gibt es eine Möglichkeit dass ich dann beide Mover mit einer Fernbedienung lenken kann?

Danke für eure Hilfe.

Grüße

62 Antworten

Max Druck sind 65 PSI. Das wären 4,48 Bar. Ich schaue morgen mal nach und fülle Sie mal auf 4,2 Bar.

Danach fahre ich mal zur Dekra und versuche das mit den Reifen zu klären.
Bei den Reifen steht Single 670 kg , DUAL 630 kg. Ist das nicht zu wenig bei einem Doppelachser mit zulässigem Gesamtgewicht von 2000 kg und Leergewicht momentan ca 1800 kg?

Zitat:

@MAURI1982 schrieb am 30. März 2023 um 18:15:22 Uhr:


... Montierte Räder: 165 R13C 94/92 R. ...

94/92 ist der Lastindex (LI) PRO REIFEN

92 = 630Kg
94 = 670Kg

Die Kg mit 4 (Reifen) multipliziert bist Du über 2000 und damit schon richtig

Ob die Reifendimension als solche zulässig ist, ist allerdings unklar

In der Zulassung steht 175/70 R 14 84 K. Darf ich dann einfach so auch kleinere Reifen und Zoll fahren? Habe das Problem bisher nie gehabt, da bei meinen Autos das Problem immer war, dass ich größere Reifen wollte.

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Nein. Aber dadurch, dass in den neueren Zulassungsunterlagen nicht mehr immer alle zulässigen Dimensionen angegeben sind benötigst Du dafür eben die Auskunft von Dethleffs. Die Prüfstellen von TÜV oder DEKRA können es u.U. auch in der Datenbank einsehen.

Zitat:

@MAURI1982 schrieb am 30. März 2023 um 20:07:22 Uhr:


In der Zulassung steht 175/70 R 14 84 K. Darf ich dann einfach so auch kleinere Reifen und Zoll fahren? Habe das Problem bisher nie gehabt, da bei meinen Autos das Problem immer war, dass ich größere Reifen wollte.

Wenn ich das richtig verstehe, ist die idee, kleinere Räder drauf zu machen, damit das Übersetzungsverhältnis zwischen Mover und Rad sich verbessert. Die idee ist nicht schlecht, aber leider leider, verschlechtert sich dabei doch gleich auch das Übersetzungsverhältnis zwischen Rad und Straße, da die Andruckrolle ja gegen das Rad drückt.

Gruß, Martin

Leider falsch verstanden. (Erst mal) Unabhängig von dem Problem mit dem Mover hat der TE (kleinere) Reifen drauf, die weder im Handbuch des Wohnwagens erwähnt werden und auch nicht in der Zulassung eingetragen sind

Also wären größere Reifen besser für den Mover?

Für alle, die es intressiert, oder die es nachbauen wollen, hier mal die ersten Ideen für die Lastkreise einer Mover Steuerung marke Eigenbau, entsprechend massiv ausgeführt hat man hier sehr niedrige Widerstände, was den Strom gut fließen lässt:

Kupferschienen, 12 x 5 mm, 300 mm lang gibt das im Elektrofachhandel schon für rund 5 € oder so das stück. Die Arbeitstromrelais machen den Käse fett. da kostet eines schon mal 20 € Noch kleinmaterial, schrauben, Kabelschuhe etc. könnte man die Leistungstufe für rund 200 € nachbauen. Alles was man dann noch braucht, ist eine Fernsteuerung. geht zur Not auch mit Kabel. also nur ein paar gegen einander sperrbare Knöpfe, eine Steuerkreissicherung etc.

Man kann auch die Endstufe an eine vorhandende Steuerung anschließen. Hierzu müssen die Relais nur einseitg auf masse gelegt werden. die jeweiligen Ansteuerungen für die Antriebe dann entsprechend an die Spulen.

Die Ansteuerung sähe dann ungefähr wie folgt aus:

Motor 1 -> Vorwärts (1) = A + D
Motor 1 -> Rückwärts (2) = B + C
Motor 2 -> Vorwärts (3) = E + H
Motor 2 -> Rückwärts (4) = F + G

Das Ganze mit dicken leitungen (Sicherung nicht vergessen) an der BAtterie anschließen und dann viel Spaß beim Ausnutzen der vollen Leistung.

ein kleines Rechenbeispiel: eine 3,5 m lange Anschlussleitung 2,5 mm² hat einen Widerstand von immerhin 50 mOhm. das klingt erst mal herzlich wenig. aber wenn der Motor mal so 20 Ampere ziehen soll, was bei etwas mehr als in der ebenen hin und her spielen schnell der fall ist, ist schon ein Volt von zwölfen futsch. Klingt auch erst mal nicht nach der Welt.

Sehen wir den Motor in dem Zustand 20 Ampere bei 12 Volt, also 240 Watt mal als Widerstand an. wären das 0,6 Ohm.

Reduzieren wir nun die angelegte Spannung an diesem "Widerstand" auf 11 Volt, sinkt die Leistung hier auf rund 200 Watt.

Wenn wir nun davon ausgehen, dass wir statt den 0,05 Ohm, für das 2,5er Kabel 0,0125 für das 10er, sind wir statt bei 12 volt bei 11,25. Das würde einer Leistungseinbuße von etwa 30 Watt am Motor entsprechen.

die Klemmen am Steuergerät, des Mover, die Platinen in dem Gerät, die vergleichsweise dünne, ggf. lange zuleitung, die kleinen Relais in dem Gerät. Alles das reduziert die effektive Spannung am Motor...

gruß, Martin

Moversteuerung
Ansteuernng

Zitat:

@MAURI1982 schrieb am 30. März 2023 um 20:34:47 Uhr:


Also wären größere Reifen besser für den Mover?

Größere wären eigendlich nur in sofern besser, als dass sie auf Grund ihrer Geometrie natürlich leichter über Hindernisse kommen. das kann man mal mit einer flachen Treppenstufe, einer Sackkarre und einer schubkarre austesten.

an sonsten wie gesagt, macht die Größe des Reifens auf das Übersetzungsverhämtnis und damit die Kraft, die der Antrieb braucht, keinen unterschied!

ein einfahes Beispiel: die Antriebsrolle des Mover hat sagen wir einen Umfang von 10 cm.

jetzt haben wir sagen wir einen Reifen, mit einem Umfang von 40 cm. dreht sich die Antriebsrolle des Mover 20 mal, dann macht das Rad 5 Umdrehungen. der Wagen bewegt sich 2 Meter.

ersetzen wir die Reifen durch welche mit 50 cm Umfang, würde sich das Rad zwar nur 4 mal drehen, der Wagen bewegt sich aber dennoch 2 Meter. du siehst, auf die Kraft bzw. den Weg nimmt das keinen Einfluss.

Was ähnliches hatten wir damals im Physikunterricht. da war ein Flaschenzug mit bemaßten Umlenkrollen. alle haben sie sich die Köppe heiß gerechnet. dabei kommts nur auf die Anzahl der Seile an :-)

Danke dir. Physik war nie meine Stärke und das obwohl ich mal Mathe-Abi gemacht habe :-)

... und da die Umfangsveränderung zwischen dem aktuell gefahrenen C-Reifen und dem in den Zulassungspapieren eingetragenen Reifen nach meiner Berechnung gerade mal 1,1% oder 2cm beträgt ist der Unterschied eh faktisch Null.

Von den - Zitat

Zitat:

Im Hsndbuch beginnen die Reifen mit 215

kennen wir nur diese eine Breite (215) nicht aber die Reifenquerschnitte und können somit auch keine Differenzen berechnen

Ich schaue mir morgen mal den Luftdruck an. Vielleicht bin ich dann schlauer

Wenn ich jetzt wieder auf die in der Zulassung angegebenen 175 70 R14 umsteige, wie finde ich die passende Felgengröße heraus? In der Zulassung und im Handbuch steht nix bzgl Felgengröße

Siehe:
https://blobs.continental-tires.com/.../...eifenratgeber-2022-data.pdf

Reifentabelle.jpg
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