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Unfallwagen

VW Phaeton 3D
Themenstarteram 3. Juli 2016 um 12:02

Liebe Gemeinde, ich hab großen Kummer mit meinem Dicken.

Ich hab das Auto vor einem Jahr in Peine vom VW Händler gekauft und war sofort mit dem Phaetonvirus infiziert. Nach kurzer Zeit nervte der Wagen mit Dröhngeräuschen im Leerlauf. Also ab zum freundlichen und das Problem ( Unterdruckleitung für die hydr. Motorlager undicht ) auf Garantie behoben. Doch die Freude hielt nicht lange... kurz darauf ein ähnliches Geräusch mit Vibration im ganzen Fahrzeug knapp über Lehrlaufdrehzahl aber nur bei eingelegter Fahrstufe!??

Diesesmal hat mein Freundlicher Probleme, findet keine Ursache.

Da wird ein Techniker aus Wolfsburg geschickt und der befindet, es ist die Servopumpe und Serienstand - also keine Garantie und ein Tausch würde auch nichts bringen ! D.h. ich müßte damit leben ??? Ein netter VW Mitarbeiter hat dann mal in die Rep.historie geschaut und meinte das währe auch kein Wunder es ist ja auch ein Unfallwagen !?? Als ich ihn fragte ob er mir davon einen Ausdruck machen könnte sagte er nur, er möchte noch länger bei VW arbeiten und er könne mir da nicht helfen. Alle Anfragen beim Händler, bei der Kundenbetreuung und beim VVD verliefen im Sande. es scheint alle hätten Sich abgesprochen. Ich bekomme nichts schriftliches.

Zuletzt hat mir mein Freundlicher ne

Reparatur sogar umsonst gemacht

um mit keinen Beleg ausstellen zu müßen !? Was soll ich tun bzw. wer kann helfen ? Für euren Rat oder euere Erfahrungen wäre ich dankbar !

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40 Antworten

erst einmal würde ich mir den Kaufvertrag genau ansehen, ob unfallfrei/ Unfallfahrzeug oder ähnliches irgendwo erwähnt ist.

Dann kann man weiter sehen

Gruß Wolfgang

Welche Hilfe möchtest Du denn konkret?

Soll jemand für dich herausfinden, was es mit dem Unfall auf sich hatte, welche Reparaturen deshalb gemacht worden sind? Oder nur die grundsätzliche Bestätigung anhand der Historie, das der Händler den Unfall beim Kauf verschwiegen hat?

LG

Udo

Themenstarteram 3. Juli 2016 um 12:36

Hallo Wolfgang, ist natürlich kompliziert. Der Verkäufer hat in 2015 die Türen und das hintere Seitenteil lackiert und das als Unfallschaden ausgewiesen obgleich es sich angeblich um Korrosion der Türen bzw. um leichte Kratzer handeln sollte. Der eigentliche Unfall soll aber 2011 stattgefunden haben. Da war das Auto noch auf VW zugelassen.

Themenstarteram 3. Juli 2016 um 12:39

Hallo Udo, na letztlich beides. Ich habe die Hoffnung ich kann denen irgendetwas beweisen um den Kauf rückgängig zu machen !

was steht im Vertrag, das ist wichtig. Wenn es 2011 einen Unfall gibt, muss das im Vertrag stehen.

Diese "komischen" Schäden hat man bei meinem auch beseitigt bzw. neu eingebaut.

Gruß Wolfgang

am 3. Juli 2016 um 14:21

Naja, wenn das Fahrzeug als Unfallwagen bezeichnet ist, wirst Du mit der Erkenntnis aus der Reparaturhistorie keinen Blumentopf gewinnen. Verschwiegen wurde Dir ja nichts.

Selbst wenn Du nachweisen könntest, dass die Vibrationen von dem Unfall kommen.

Du hast den Wagen so gekauft. Das Risiko für "Spätschäden", für den Dir vermutlich auch ein Preisnachlass eingeräumt wurde, liegt bei Dir. Kaufvertragliche Ansprüche sehe ich hier daher nicht. In den Garantieversicherungen sind in der Regel Schäden durch Unfälle ausgeschlossen.

Allerdingsfinde ich es schon hanebüchen, dass ein Techniker aus Wolfsburg "Vibration im ganzen Fahrzeug knapp über Lehrlaufdrehzahl" als Serienzustand beschreibt.

Hier würde ich ansetzen und das andere im Hinterkopf behalten. Ich würde einfach mal nach WOB direkt an den Vorstand schreiben. Den Vorfall und die Erkenntnisse schildern. Dann erklären, dass Du Dich in zwei andere baugleiche Fahrzeuge gesetzt hast und dort die Vibrationen nicht vorkommen.

--> Dann fragen wir das Mängelbild Serienzustand sein kann, wenn es nicht in Serie vorkommt.

Das lackieren der Türen ist ja kein Unfall. Wenn es in 2011 tatsächlich einen Unfall gab und der in der Historie bei VW abgelegt ist, hätten die in Peine Dir das sagen müssen. Wollte auch schon bei denen kaufen, hab dann aber doch einen von Privat genommen.

Kennst keinen der in die Historie gucke kann und Dir nur sagen kann,wann und genau was da defekt war. Ausdrucken wird Dir das keiner,die Programme sind so ausgelegt,dass immer identifiziert werden kann,wer es ausgedruckt hat. Und für den gibt's sicherlich dann Ärger.

Wenn es explizit ein UnfallFahrzeug ist,ab zum Anwalt. Im Falle eines Rechtsstreit wird dann auch der genaue Umfang festgestellt werden.

Und bei arglistiger Täuschung gibt's das Teil wieder zurück.

Ich würde meinen auch liebend gern zurückgeben, aber leider privat gekauft.Nach nur 5 Wochen hab ich die Nase schon voll. Rückleuchten defekt , knarren beim fahren und das bei etwas über 90tkm . Fahre ich in 2 Jahren. Dachte das ich erstmal nicht schrauben muss an dem Ding.

Wenn Du auf die Schnelle nicht an genaue Daten zum Unfall kommst, kannst ja noch mal in Peine vorsprechen, sie sollen Dir die komplette Reparaturhistorie ausdrucken. Wenn sie es nicht machen, nimm die Rechtschutz in Anspruch und suche Dir einen guten Anwalt

Gruß Martin

Martin, der Händler wird Historie nicht ausdrucken und übergeben. Er darf es aus Datenschutzgründen nicht.

Der Datenschutz bezieht sich auf den/die Vorbesitzer.

Wenn er nichts zu verbergen hat, darf er aber sagen, was gemacht worden ist.

Bei meinen Phaeton lief das jeweils so, unaufgefordert.

LG

Udo

Themenstarteram 3. Juli 2016 um 15:52

Tja , dann muß doch der Anwalt rann. Peine mauert wie die anderen.

Mit dem Vorbesitzer hab ich gesprochen, der hatte keinen Unfall, hat das Fahrzeug aber erst 12 von seinen Händler bekommen.

Na ja ,offenbar haben die alle was zu verbergen.

Erst mal Danke an alle

 

Lg Heiko

lieber Heiko,

was steht in dem Vertrag ?? wenn da Unfallfahrzeug steht, kann auch ein Anwalt nichts machen.

Nur wenn da unfallfrei drin steht, hast Du eine Chance.

Gruß Wolfgang

Recht hin oder her. Vielleicht lohnt ein Besuch bei Zottel, der kann vermutlich sagen welche Schraube angefasst wurde und welcher Typ Einkaufswagen wo gegen gefahren wurde :-)

Die Idee ist zwar gut um zu wissen was der oder die Fehler sind, aber leider nützt es Heiko herzlich wenig da Zottel leider kein anerkannter Sachverständiger ist und darüber hinaus vermutlich auch nicht auf die Historie zugreifen kann.

Themenstarteram 3. Juli 2016 um 20:35

@wolfgang :

Es steht Unfallschaden Türen und Seitenteil hi. im Vertrag .

Die Lackierung ist dort auch dicker.Aber in der Historie war zb. Frontscheibe, Reserveradwanne und Verkleidung diverser Säulen ( A & C- Säule ) vermerkt. Die Felgen sind älter als das Auto. Ich denke Tüv oder Dekra können da vielleicht noch was finden ...

Zitat:

@windelexpress schrieb am 3. Juli 2016 um 14:28:14 Uhr:

 

[...]

Ausdrucken wird Dir das keiner,die Programme sind so ausgelegt,dass immer identifiziert werden kann,wer es ausgedruckt hat. Und für den gibt's sicherlich dann Ärger.

Wenn es explizit ein UnfallFahrzeug ist,ab zum Anwalt. Im Falle eines Rechtsstreit wird dann auch der genaue Umfang festgestellt werden.

Und bei arglistiger Täuschung gibt's das Teil wieder zurück.

[...]

Wenn nur das Ausdrucken aber nicht das Aufrufen / Anzeigen protokolliert wird, gibt es noch die Option die Historie vom Bildschirm abzufotografieren. Da nicht nachvollziehar, findet sich eventuell ein netter VW-Mitarbeiter der hilft. So hätten Sie wenigstens etwas in der Hand, was Sie erst einmal mit einem Anwalt analysieren können (= gibt es eine Diskrepanz zwischen dem beim Verkauf zugesicherten Zustand oder nicht?)

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