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Unfall - Kleiner Kratzer an Stoßstange

Themenstarteram 24. Januar 2007 um 13:36

Tach Leute,

mir is gerade en kleines malheur passiert. Bin einem mit nem Golf IV hinten drauf gefahren... ca. 2 kmh oder so, an ner Kreuzung. Dachte der wäre halt losgefahren... wie auch immer.

Da war halt nur ein recht kleiner (aber gut sichtbarer Kratzer) an der lackierten Stoßstange.

Würde mich mal interessieren ob es da Erfahrungswerte gibt, ob ich jetzt damit rechnen muss, eine komplett neue Stoßstange zu bezahlen, oder ob der Kram wohl einfach nur lackiert wird?

Das Problem war, er war in einem Firmenwagen unterwegs..

Würde das Ganze halt gerne ohne Versicherung regeln, falls der schaden unter 100€ oder um den Dreh ist..

Würde ich dann direkt in der Versicherung hochgestuft werden, falls ich die Versicherung doch in Anspruch nehme?

Ratschläge erwünscht :)

mfg

lucky

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25 Antworten

Re: Unfall - Kleiner Kratzer an Stoßstange

 

Zitat:

Original geschrieben von luckyiam

Würde ich dann direkt in der Versicherung hochgestuft werden, falls ich die Versicherung doch in Anspruch nehme?

Nimmst du die Haftpflicht in Anspruch, wirst du zum 1.1.2008 hochgestuft.

Hast aber die Chance, den Schaden von der Versicherung zurückzukaufen (binnen eines halben Jahres), was natürlich die Stufung hinfällig macht.

Siehe hierzu aber auch mal in die FAQ-Versicherung.

Re: Unfall - Kleiner Kratzer an Stoßstange

 

Zitat:

Original geschrieben von luckyiam

 

Würde das Ganze halt gerne ohne Versicherung regeln, falls der schaden unter 100€ oder um den Dreh ist..

Selbst wenn der Stossfänger nicht getauscht werden muss:

Dafür ist eine Lackierung ( offiziell ) leider nicht machbar.

Auch ich rate Dir, die Sache über deine Versicherung laufen zu lassen und ggfls. deren Aufwendungen nach Abschluss der Sache zurückzuzahlen.

Es wird zu 100% eine neue Stßstange berechnet! Man muss ja niemanden zumuten 2 Schichten Lack auf einer Stoßstange zu haben!

@hansol

Wie kommst du zu der Aussage? Das musst du mir erklären! Warum sollten da 2 Schichten drauf sein?

Guido

Vor kurzem meinem Bruder so passiert. Eine Delle am Kotflügel, so groß wie ein 2-Euro Stück. Schaden lt. Kostenvoranschlag knapp über 800 EUR. Die Teilekosten sind das geringere Problem, Lackierung, Lohnkosten, Fahrzeugverbringung, Vermessung etc.

Dazu kommen dann noch 2-3 Tage Nutzungsausfall ~50 EUR/Tag und die Auslagenpauschale.

Kostet also unterm Strich ca. 1000 EUR - und dabei bleibts auch nur, wenn weder Rechtsanwalt noch Gutachten erforderlich werden.

... einige Fälle verdeutlichen sehr schön, warum unsere Versicherungsprämien jedes Jahr erhöht werden...

Es gibt ja auch keinen Grund dagegen konsequenter anzugehen:

- Versicherung zahlt

- Prämien werden angehoben

= es passt! (der Autofahrer zahlt ja)

Vor Jahren hatte meine Freundin angeblich die Seitentür eines Fahrers getroffen - kleine Beule. Kosten: 3000 DM !!!

bei einem etwa 10 Jahre alten Passat (was da nicht alles angegeben wurde: Sicherheitsleiste erneuert u.a. mehr) - eigentlich hätte man die wegen Versicherungsbetrug anzeigen sollen -- ärgert mich heute noch.

Zitat:

Original geschrieben von horst123

... einige Fälle verdeutlichen sehr schön, warum unsere Versicherungsprämien jedes Jahr erhöht werden...

Es gibt ja auch keinen Grund dagegen konsequenter anzugehen:

- Versicherung zahlt

- Prämien werden angehoben

= es passt! (der Autofahrer zahlt ja)

Vor Jahren hatte meine Freundin angeblich die Seitentür eines Fahrers getroffen - kleine Beule. Kosten: 3000 DM !!!

bei einem etwa 10 Jahre alten Passat (was da nicht alles angegeben wurde: Sicherheitsleiste erneuert u.a. mehr) - eigentlich hätte man die wegen Versicherungsbetrug anzeigen sollen -- ärgert mich heute noch.

Ähhmm... ob der Wagen 1 oder 10 Jahre alt ist spielt bei einer Reparatur GARKEINE Rolle! Oder denkst du die Teile werden billiger desto älter die Wagen werden? 3000DM kommen gut hin für ne Tür!

Original geschrieben von horst123

... einige Fälle verdeutlichen sehr schön, warum unsere Versicherungsprämien jedes Jahr erhöht werden...

und du glaubst wirklich daran, dass die Prämien nicht steigen würden, wenn das Schadenaufkommen für die Versicherer sinkt?

Da spielen aber noch ganz andere Umstände ein Rolle..

generell sofern die eigentlichen Puffer dahinter keinen Schaden genommen haben und die Stossstange nicht defomiert ist kann das ein geschickkter "Lackdoktor" für einen hundertere und einen halben Tag Standzeit beheben fraglich aber ob sich der Gegner darauf einlässt ich persönlich würde es nicht wenn ich auch das volle Programm bekommen kann.

 

man muss aber auch sehen was für ein Aufwand teilweise hinter der Reperatur steckt so komplex wie die Autos heutzutage sind.

Letzte Woche im TV war ein Bericht wo ein Gutachter eine paar CM große Delle an einer hitneren Türe einer aktuellen A Klasse erkärte . Um dieses Teil auszutauschen musste die halbe Tür auseinander gebaut werden das hintere Seitenfenster musste ebenfalls raus (was man laut seiner Aussage nur zerschlagen und ersetzen kann) da wurden mal fix 3000€ draus.

Nochmal die Frage: Warum muss der Stoßfänger ersetzt werden wenn nur der Lack beschädigt ist, also wenn er auch nicht verformt ist und kein Materialabtrag vorhanden ist?

Na ja - das ist schon alles leichter Irrsinn. Da werden nun Stoss(!)stangen wunderschön in Wagenfarbe lackiert und wenn man da mal gegenditscht, dann wird da gleich ne neue Stossstange bzw. mindestens eine Komplettlackierung draus.

Irgendwie fehlt da das Augenmass. Sowas muss man halt mal an seinem Wagen verkraften. Er treibt sich nunmal im öffentlichen Raum rum, da ist das eigentlich ein allgemeines Lebensrisko. Da ist der Umgang mit dem heiligen Blechle in D einfach nicht entspannt genug.

Alex

Zitat:

Irgendwie fehlt da das Augenmass. Sowas muss man halt mal an seinem Wagen verkraften. Er treibt sich nunmal im öffentlichen Raum rum, da ist das eigentlich ein allgemeines Lebensrisko. Da ist der Umgang mit dem heiligen Blechle in D einfach nicht entspannt genug.

Dabei übersiehst Du, daß für den überwiegenden Teil Deiner Mitbürger die Kosten eines Autos durchaus eine erhebliche Investition darstellen. Es ist nur natürlich, daß es ein Interesse am bestmöglichen Werterhalt gibt.

 

Zitat:

Nochmal die Frage: Warum muss der Stoßfänger ersetzt werden wenn nur der Lack beschädigt ist, also wenn er auch nicht verformt ist und kein Materialabtrag vorhanden ist?

Ist tatsächlich NUR der Lack beschädigt, wird auch nur lackiert. erleidet der Stoßfänger strukturelle Veränderungen, so daß seine Schutzwirkung nicht mehr gewährleistet werden kann, wird er erneuert. Ist im Ansatz vergleichbar mit einem Motorradhelm - wenn der einmal seine Pflicht erfüllt hat, wird er ausgemustert. Es kommt auch niemand auf die Idee, einen Airbag wieder zusammenzufalten und 'ne neue Sprengpatrone zu installieren...

Zitat:

Da spielen aber noch ganz andere Umstände ein Rolle..

z. B. werden die Prämien nach dem erwarteten Schadenaufkommen kalkuliert, unter Inanspruchnahme aller Rechte, die dem Geschädigten zustehen. Verzichtet der Geschädigte auf diese Rechte, erhöht er den Gewinn der Versicherung. Das freut die Aktionäre, nicht die Beitragszahler.

@ATJ: Da kann ich dir nicht zustimmen. Mir ist mal jemand ganz leicht gegens Auto gefahren. Der Lack war nur so leicht zerkratzt das es ein Autoaufbereiter wahrscheinlich rausbekommen hätte. Wurde aber auch vom Gutachter der gegnerischen Versicherung eine neue Stoßstange berechnet. Es ist einfach so das man ein Stoßstange maximal 4 mal lackieren lassen kann/sollte. Ansonsten ist die Farbe zu dick und neigt zu rissen!

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