Underdog für schmales Geld

Hey ho,

Ich werde nächstes Jahr ein FSJ beginnen und so pro Tag eine Einfach-Strecke von knapp 30km täglich zurücklegen müssen, Fahrprofil Landstraße, im Winter auch durchaus verschneit.

Ich bin mir noch nicht sicher ob es völlig utopisch ist, sich überhaupt hier ein Auto zu leisten, aber eine entsprechende Busfahrkarte kostest auch über 100€ monatlich und dann fährt man eineinhalb Stunden.

Kaufpreis sollte bei 1500 bis 2000€ liegen un der Unterhalt so günstig wie möglich, weil ich hier nicht elterlich bezuschusst werde. Ich hätte aber große Lust, den Fahrspaß nicht völlig beiseite zu lassen, vor allem weil die kurvige Strecke echt Spaß macht. Es schwebt mir z B. ein Panda 100HP vor, oder ein Suzuki Swift. Was habt ihr hier für alternative Ideen in dieser Richtung?
Er darf also gern klein sein, sollte aber schon 4 Sitzplätze haben.
Alter und Kilometer sind mir eigentlich komplett egal, er sollte halt zuverlässig sein.

Ich bin gespannt auf die Vorschläge, und weil ich noch keinen Zeitstress habe (geht im Sommer los), bleibt auch noch Zeit zum träumen 😁

Beste Antwort im Thema

"Zeit zum träumen" 😁

Rechne es dir mal kurz aus.

Sprit 100€
Versicherung: 100-150€
Steuer 10€
Wartung 50€
Pflege 10€

Insgesamt wirst du wohl auf 250-300€ im Monat kommen. Dazu noch ein Wertverlust vom Fahrzeug von sagen wir mal 500€ im Jahr. Und für 1500-2000€ sollte man froh sein einen halbwegs vernünftigen Wagen zu bekommen. Ansprüche an Sportlichkeit etc sollte man beiseite lassen.

Auto: 250*12+500=3500€ im Jahr
Bus : 120*12= ca. 1500€

Fährst du mit Bus, sparst du rund 2000€ im Jahr.

29 weitere Antworten
29 Antworten

Zitat:

@Muffi1 schrieb am 17. Dezember 2016 um 09:21:25 Uhr:


Die Wartungskosten find ich zu hoch. Sofern nichts Unvorhersehbares passiert.

600,-€ im jahr sind noch gut gerechnet,da darf auch nicht viel "unvorhersehbares" passieren

allerdings is der wertverlust meiner meinung nach quatsch,nen auto für 1.500-2.000,-€ wird eh nicht selten an den endverbraucher verkauft

wenn du das geld hast,dann schau nach einem auto,was vielleicht max. 1.500,-€ kostet & lass dir was im geldbeutel

halbwegs rollbares in form eines alten corsa B,polo 6N,alten fiesta oder twingo findet man immer & an so autos lassen sich kleinere mängel auch oft selbst erledigen,sofern man keine zwei linken hände voll mit daumen hat

vielleicht noch mit maximalen tüv & dann fahren,soweit die räder tragen 🙂

Ich wollte gerade schreiben, dass mein MX-5 nicht viel mehr als 2000€ gekostet hat 😁
Mit etwas Sucharbeit und Zeit lassen sich da tolle Exemplare finden.
Steht hier aber wohl nicht zur Debatte, da ein Viersitzer gesucht ist.

Nun zu den Kosten: Ganz am Anfang lag ich mit meinem Anfangsauto (60 PS, dafür aber Typklasse 19 in der Haftpflicht was ziemlich teuer ist) bei gut 150€ im Monat. Viel mehr als 200€ werden das definitiv nicht, auch nicht bei einem stärkeren Kleinwagen (die Unterhaltskosten steigen dadurch idR nur minimal an).
Womit wir nun beim Problem wären: Spaßige, viersitzige Kleinwagen für 1500-2000€ gibts nahezu nicht, da geht die Reise erst bei 2500€ - 3000€ los.
Außer man hat Glück und findet den ultimativen Schnäppchen- Notverkauf.

Am ehesten zu finden sein dürfte da noch ein Fiat Punto 188 HGT oder Opel Corsa B/C GSI. Oder eben Kleinwagen mit etwas mehr Power aber ohne sonstige sportliche Ambitionen, zB. ein Renault Clio 2 mit 107 PS, ein Ford Fiesta mit 1.6l Motor,...

Das sind allerdings alles keine Ausgeburten an Zuverlässigkeit...und dann noch 15+ Jahre alt mit ~150-200tkm.

Mein PERSÖNLICHER Tipp: Hole dir einen Lancia Y mit 80-86 PS (im Optimalfall als Elefantino Rosso), der geht auf der Landstraße flott vorwärts, wieselt flink um die Kurven läuft zuverlässig und ist sparsam. Da sind sehr gute Exemplare für 1500-2000€ zu finden. Wir haben zwei im Haushalt, einen davon seit über drei Jahren. Der eine hatte noch nie ein Problem, der andere ein Mal ein nennenswertes (Zylinderkopfdichtung).

ZB. sowas hier http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Grüße

ich hatte je bereits mehrfach geschrieben, dass man eventuell eine andere Herangehensweise prüfen sollte... Autos in diesem Preissegment sollte man NICHT nach persönlichen Präferenzen wie zB. Marke oder Leistung kaufen, sondern strikt nach dem Zustand des Wägelchens. Außerdem würde ich persönlich hier den Händler als gewinnorientierten Zwischenfaktor weglassen und von privat kaufen. Da Du (TE) ja hier ein rel. großzügiges Zeitfenster hast, spielt der Faktor Zeit für Dich. Du hast keine Eile, ein sehr gut erhaltenes Exemplar aus erster Rentnerhand zu finden. Hässliche Farben und designunfälle drücken den Preis in diesem Markt erheblich. Ein gelber Corsa Stufenheck ist erheblich günstiger zu bekommen, als das selbe Modell als 3-türer und Silberlackierung. Zudem solltest Du parallel zu mobile, autoscout und Co immer die Seite autoampel.de offen haben und so die Versicherungseinstufungen sogleich prüfen. Ab Mitte 2009 ist die KfzSteuer über den CO²-Ausstoß reguliert, vorher geht es nach Hubraum. Beides steht in 99% aller Verkaufsanzeigen drin, so dass hier später eine Überraschung ausgeschlossen werden kann.
Es wäre, wie bereits gefordert, sehr hilfreich, wenn Du Deine PLZ posten würdest... dann könnte man vielleicht im Detail sehen, wie der Markt in Deiner Gegend zu bewerten ist.

Moin,

Die höchsten Kosten verursachen zum einen Kraftstoff, Wartung- und Erhaltungskosten und bei Beginnern die Versicherung. Wobei hier die Frage ist - musst du in den GANZ sauren Apfel beißen Höchsteinstufung oder hast du den Schein schon 2 Jahre oder kannst als Zweitwagen unterkommen (das macht mal eben zwischen 30 und 70% Reduktion der Kosten aus).

Und natürlich kann man mit Glück auch mal 1 oder 2 Jahre ohne größere Reparaturen fahren - aber darauf wetten finde ich immer mutig. Bei einem Auto im Alter von 10-20 Jahren kann nunmal auch mal nen Stoßdämpfer, ein Querlenker usw. kommen. Und da Werkstätten und Teilelieferanten ihren Service i.d.R. nur bei sofortiger Zahlung anbieten - muss man dann das Geld haben. Bei einem Klein- und Kompaktwagen sollte man für den Worst Case so 500€ auf der Kante liegen haben, wird das Auto größer, dann sollte die Reserve steigen. Wenn man es nicht braucht - ist alles gut - wenn man es braucht ist man froh darum es zu haben.

Klar kann man auch etwas Fahrspaß bekommen - der definiert sich ja oftmals nicht über die Leistung und in vielen Fällen sind 100 PS durchaus bezahlbar. Aber es kommt stark auf das Auto an - sprich muss man durchrechnen.

Nehmen wir als Beispiel den oben genannten Punto 1.8 - bei dem ist der Zahnriemenwechsel eher etwas teuer und man muss öfters den Phasensteller wechseln. Wenn du bis zum nächsten Zahnriemenwechsel 2-3 Jahre hast, sparst du diese Kosten (gut - du bekommst dann beim Verkauf nen Euro weniger, wenn der Käufer das merkt) und der Phasensteller kostet inkl. Einbau etwa 75€ (außer Teilepreise haben sich geändert) - würde ich z.B. Einmal einplanen und wie gesagt - passiert es nicht, dann gehst du halt vom Geld mit der Freundin oder so Pizza essen. Sprich - du hast durchaus etwas Einfluss auf die Kosten. Aber, wenn dir z.B. nach 6 Monaten eine Zündspule um die Ohren fliegt musst Du damit leben, kann halt passieren. Aber - das kann dir auch bei einer 60 PS Kiste passieren.

Und Marke - ist fast egal. Denn zum einen ist jedes Auto ähnlich alt und hatte Vorbesitzer dieses gut oder schlecht meinten und - du musst das Auto ja auch bekommen. Wenn in DE 50 des tollsten Zuverlässigsten Autos im Angebot sind, davon 3 in deinem Budget und das nächste steht 400 km weit weg ... Dann ist diese Info für dich nunja nicht hilfreich.

Kommen wir zum Fahrspaß zurück - bezahlbar gibt es den beim Mazda MX5, beim Fiesta Mk6 und beim Focus - da die Fahrwerke und Lenkung auf Agilität hin abgestimmt sind und es gibt sie für dein Budget. Der MX5 allerdings hauptsächlich in der Kategorie verlebte "Ratte" mit Verbrauchsspuren - aber wenn dir das keine Bedenken macht, kann das passen.

Ums durchrechnen und Risikoabschätzen kommst du nicht rum.

LG Kester

Ähnliche Themen

Also meine Plz ist 87671, die Frage ist, ob sich bei so nem günstigen Auto ein Umkreis von mehr als 200 km lohnt...

Und ja, ich hab den Führerschein bald zwei Jahre, unfallfrei, und ich kann VVersicherungstechnisch bei meinen Eltern unterkommen, die noch nie einen Schaden hatten.

Ein Ford Fiesta/Focus, ein Mazda MX-5 oder ein beliebiger BMW E36 mit solidem Vierzylinder und ein wenig Ausstattung sollten doch gut machbar sein für das Budget, in Bayern gibt es allgemein recht viel Angebot an E36 Modellen, die sind sportlich recht alltagstauglich und nur im Winter mangels DSC (ESP von BMW) im Vergleich zum Nachfolger noch ein klein wenig zickig (mit ABS und Airbags aber jetzt nicht total hinterwäldlerisch). Ein Fiesta ist wohl die vernünftigste Wahl, machbar sollten aber alle drei sein, leicht wirds aber nicht und Pflege sowie Wartung brauchen die auch alle gleichermaßen.

Wie schon gesagt, da spielt die Marke keine große Rolle, weite Entfernungen lohnen sich selten, kannst ja mal ausrechnen was da an Zeit und Kosten jedesmal anfallen und man dann feststellt, das der Wagen mist ist wofür man 400 km Fahrweg und einen halben Tag investiert hat.

Es gibt soviele zuverlässige Autos und ob es dann ein alter 3er, Astra oder doch ein Corolla ist spielt dann auch kaum eine Rolle.

Bei so einem Budget würde ich nicht unbedingt mehr als +50Km gehen.

Anschauen würde ich mir

http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Unbedingt nach Zahnriemen fragen

http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Kein Telefonkontakt möglich, scheint aber seriös zu sein. Hyundai gilt als sehr zuverlässig.

http://suchen.mobile.de/.../details.html?...

Ein Corsa mit ordentlich langem TÜV. Würde ich mir mal anschauen. Die sind meistens stabiler als sie geredet werden und halten noch paar Jahre.

Die Auswahl ist echt besch...eiden in deiner Gegend. Etwas wirklich interessantes habe ich jetzt nicht gefunden. Deswegen würde ich am ehesten zu etwas normalen vernünftigen greifen und folgende Modelle ansehen

Roter Golf : Hier wurden schon einige Teile erneurt, 8fach bereift. Hat aber am nur 3 Monate TÜV. Vielleicht kann man hier mit Verkäufer was aushandeln.

Grüner Golf : mit neuer Bremse, Auspuff und Kupplung. Hier ist auch der Vorteil, dass man 1 Jahr Gewährleistung vom Händer hat.

Blauer Golf : Der jungste der Drei mit wenigsten Kilometerm Hier auch wieder Gewährleistung vom Händler aber nur 8 Monate TÜV. Ein Gebrauchwagencheck wäre deswegen ratsam.

und hier noch eine alternative

Opel Astra hat zwar am meisten gelaufen, schein aber ganz gut gepflegt zu sein. Mit neuen TÜV. Dank des 'Sportfahrwerks kann man den gut um die Ecke bewegen und mit ein paar schicken Radkappen siehr er noch sportlich aus.

Zitat:

Also meine Plz ist 87671, die Frage ist, ob sich bei so nem günstigen Auto ein Umkreis von mehr als 200 km lohnt...

Die Suche nach dem billigen Auto, das gleichzeitig günstig aber auch schön und zuverlässig und bisschen spritzig sein soll, bezahlt man mit seiner Zeit und der eigenen Ausbildung, die man vorher über Jahre erworben hat und dann am Auto einsetzt. Sowie den Prüfleistungen am Auto. 30 raussuchen, dann 10 bis 20 Stück anschauen (allein dafür würden TÜV/DEKRA bei der Gw-Bewertung schon 10x100 bis 20x100 = 1000 bis 2000 EUR, wenn du sie hinbringst), dann 1 nehmen. Solche Autos kann man erst am Auto wirklich beurteilen, das geht nicht in Internet-Anzeigen.

Mein Tipp: geh zu 4-6 Autohäusern in der Umgebung und sage denen in etwa was du willst: kleines Auto, kann alt sein, aber gut in Schuss und frischer TÜV, 1000 EUR. Sowas haben die natürlich erstmal nicht da. Und lass deine Karte mit Telefonnummer da. Nämlich für folgendes Szenario:

WENN die Autos zurücknehmen von anderen, dann sind das manchmal echt gute, gepflegte Stücke mit Scheckheft aus dem selben Autohaus, unfallfrei, gleicher Marke wie das Autohaus (von denen kennen sie die Schwächen). Und ehe sie so ein scheckheft-gepflegtes Teil an den Export-Händler verramschen, sollen sie lieber ein paar Verschleißteile erneuern und dir mit frischem TÜV für 1000-1500 Steine überlassen. Keine Ahnung, ob das jemand mitmacht, aber das Autohaus, wo die Eltern gekauft haben, könnte das schon mal als Gefallen tun. Es ist halt ein sehr abwartender Weg zum Auto, kein besonders aktiver. Und die sollen dir das Teil im Kundenauftrag verkaufen, sonst machen sie die ganze Nummer sowieso nicht.

Und der Lohn für ihre Mühe wäre, dass dieses Autohaus dann auch die Inspektionsaufträge weiter bekommt. Nur schaust du halt, dass du z.B. Öl in den Kofferraum stellst. Oder so Zeug wie Wischer und Filter selbst machst. So ein bisschen halt auch wartungsmäßig mit dem Auto warm werden.

Dieser Weg grast Autos ab, die sonst Oma Erna oder Onkel Fritz nie in mobile.de oder autoscout oder ebay Kleinanzeigen reingestellt hätte. Gerade jetzt vor Weihnachten oder dann mit der Weihnachtskohle ist auch die Autokauftätigkeit recht gut. Und während andere ihre neuen Sandero, Ford Ka+, Citroen C3 und was weiß ich nach Hause rollern (irgendwas wo gerade Schnäppchen-Werbung läuft), bekommst du den schönen Corsa, Polo, Fiesta, Golf III, Yaris, Twingo oder Starlet wieder flottgemacht und aufpoliert.

Mancher wartet auch beim Autoverwerter auf die Schätzchen, die noch auf eigener Achse anrollern und mit Scheckheft (wenn auch mit Lücken) und 1 Jahr Rest-HU kommen und überredet die Altwagen-Abstoßer doch noch zum Verkauf. Die Leute haben sich eh gedanklich verabschiedet und die 75 oder 100 EUR Standard-Angebot des Verwerters übertriffst du schon mit 150 EUR locker. :-) Fraglich ist halt, wieviel Pflege in die Teile zuletzt noch geflossen ist.

Wenn ein AH ein Auto für sagen wir mal, 500-700€ in Zahlung nimmt, wird das Ding schon am Ende sein. Da wird sich niemand die Mühe machen es instand zu setzten, TÜV machen und noch Gewährleistung geben müssen. Solche Fahrzeuge werden meist gleich an Teppichhändler noch am gleichen Tag weiter geschoben

Oder in der erweiterten Verwandschaft fragen, gerade alte Leute, die den Führerschein abgeben oder sich was neues kaufen: irgendwer hat immer ein altes Auto zu verschenken. Und dann was kleines, sparsames, aber für den Verschenkenden mit wenig Aufwand verbunden.

@Grasoman, deinen Vorschlag hatte ich vor 10 Jahren erfolglos versucht.
Den Neuwagenverkäufer bei einem grossen VAG-Haus kannte ich bereits als Kleinkind; selbst 6 oder 7-jährige Fahrzeuge gehen nicht an privat - auch nicht "unter der Hand". Da werden ein paar Händler/Aufkäufer angeschrieben ... und wer als erster antwortet, bekommt das Auto.
Sollte er mehrmals nicht reagieren, wird er aus der Liste gelöscht - kurz und schmerzlos.

Wie schon eben vorgeschlagen:
Verwandtschaft, Bekannte, Nachbarn usw. informieren und vor allem immer wieder(!) nachfragen (ansonsten wird dein Autowunsch ganz schnell vergessen!).

Grüsse, motorina.

Deine Antwort
Ähnliche Themen