Und wieder eine Sperrung für Biker

Der Oberbergische Kreis hat die K19 zwischen Engelskirchen und Lindlar willkürlich für Biker gesperrt!

Der BVDM e.V. veranstaltet am 17.09.2011 einen Motorradcorso von Lindlar nach Gummersbach.

Infos gibts auf www.bvdm.de

Gruß Michael

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Michael Seitenwagen



Der Oberbergische Kreis hat die K19 zwischen Engelskirchen und Lindlar willkürlich für Biker gesperrt!

Gruß Michael

Ein "willkürliche" Sperrung wäre rechtswidrig, weil ein nichtiger Verwaltungsakt. Ich nehme eben eher an, dass "willkürlich" in diesem Fall Deine subjektive meinung ist und der zuständige Landkreis das zweifellos begründen kann.

Ich ärgere mich auch über Sperrungen für Biker, Beispiel Lochenpass oder der Schauinsland, den ich gestern kunstvoll umkurven musste. Keine dieser Sperrungen erfolgte willkürlich, sondern aufgrund der idiotischen Fahrweise unbelehrbarer und hirnloser Motorradfahrer, die ich nicht unter den Begriff "Kameraden" subsummieren will.

Gegen diese Deppen sollte man mal einen Korso initiieren, nicht gegen die Behörden, die letztendlich die Notbremse ziehen. Ich habe mich mal mit einem Anwohner am "Lochen" unterhalten, der mir berichtete, wie ein paar Kranke an Wochenenden -am besten noch mit ausgebautem db-eater - den Pass rauf und runter gerast sind. Immer und immer wieder. da muss man noch froh sein, wenn da keiner zur Schrotflinte greift. Dann noch zwei drei, die sich den Schädel eingerannt haben, schwupps war der Pass dicht. Was ein Wunder... Die nächste Strecke wird das Lautertal auf der Alb sein. Mit großen Plakaten angedroht, nach wie vor wird da (Tempo 60) durchgeheizt, was das Zeug hält, die Anwohner können einem leid tun.
Ich weiß nicht, wo der Oberbergische Kreis ist, aber viel anders wirds da auch nicht gewesen sein. Grundlos und "willkürlich" macht das niemand. Mit diesem Begriff würde ich etwas vorsichtiger umgehen...🙄
Trotzdem viel Spaß beim Korso. Nützt zwar nix, aber wenn's Spaß macht ...

26 weitere Antworten
26 Antworten

Auf diese Sperrung der K19 sind wir gestern auch gestossen. Selbstverständlich standen an beiden Seiten der Sperrung wieder ganze "Hundertschaften" unserer Staatsdiener um ja keinen der Mopedfahrer, die trotzdem durchgefahren sind abkassieren zu können. Wir wurden glücklicherweise von einem freundlichen Autofahrer gewarnt, sonst hätten wir diesen Schwachsinn auch ignoriert.

Wir haben uns dann in einem kleinen Dorf nach einer alternativen Route erkundigt und haben erfahren, daß seit der Streckensperrung dort wohl die Hölle los ist. Von wegen Sperrung wegen Geräuschbelästigung. Das Gegenteil ist der Fall. Seit der Sperrung haben die Anwohner erst recht unter dem zusätzlichen Motorradverkehr in ihrem Dorf "zu leiden". Sperrung wegen Unfallgefahr? Dummes Zeug. Unverbesserliche Raser lassen sich von einer Sperrung nicht vom rasen abhalten. Dann rasen sie halt woanders.

Die Streckensperrungen für Motorradfahrer sind und bleiben Schwachsinn ². Auch wenn manch Obrigkeitshöriger hier versucht das Gegenteil behaupten. Wo wird denn eine Strasse für Autos gesperrt, nachdem sich irgendein Raser die Birne verbogen hat? Habe ich jedenfalls noch nicht gehört.

Wie man eindeutig sehen kann, dient die Sperrung hier einzig und allein als zusätzliche Einnahmequelle für den Staatssäckel.

Wenn ich´s irgendwie hinbekomme, bin ich bei der Demo dabei. Auch wenn´s nichts bewirkt. Aber garnichts tun bringt noch weniger.

Zitat:

Original geschrieben von Schuttwegraeumer



Zitat:

Original geschrieben von ottifant16


Wäre interessant, ob solche selektive sperrungen nicht gegen den gleichheitsgrundsatz verstossen. Entweder ist es eine öffentliche Strasse, dann für alle, oder sie ist gesperrt, dann aber auch für alle.
Genau auf diese Masche hat man in AT viele MR Fahrverbote gekippt und alle Streckenverbote wie Tempobegrenzungen die nur für einspurige Fahrzeuge galten.

Quelle?

So bin Mal wieder da. Ja, man könnte es fast Hobby nennen. Aber nicht alleine das Vorgehen gegen Sperrungen. Sondern auch im Vorfeld. Bestes Beispiel, weil aktuell, ist die B236 zwischen Oberkirchen und Albrechtsplatz im Sauerland. Dort haben wir von Sperrungsabsichten gehört und uns mit den Behörden kurzgeschlossen. Unsere Hilfe wurde gerne angenommen.
Nun gibt es auf der Strecke Rüttelschwellen. Leider ist man (Straßen NRW) nicht auf unsere weiteren Vorschläge eingegangen. Und die Höhe der Schwellen wurde von uns als zu niedrig eingestuft! Wir hätten gerne etwas höhere gehabt. aber die Kosten und andere Faktoren führten eben nur zu einer Höhe von 1,5 bis 2,1 cm! Aber wenn dadurch nur ein Unfall vermieden wird wäre ich zufrieden. Ist aber nicht nachprüfbar.
Die Strecke durfte wegen unserer Initiative auf bleiben. Strecke in Bad Essen / Essener Berg wurde wegen der Landesgartenschau gesperrt. Haben wir wieder auf und nun reden die Behörden mit uns und wir machen gemeinsame Aktionen.
In der Nähe von Michelstadt in Bayern hat man sich auch was tolles einfallen lassen. Ausgefräste Mittellinien in denen Katzenaugen versenkt sind. Eine Todesfalle. Das ist ein weiterer Punkt wo wir mit Behörden reden

Oder dies hier ist uns erst letzte Woche gemeldet worden. Da werden wir aber im Namen aller Verkehrsteilnehmer tätig. Kunst im Kreisverkehr!

Ähnliche Themen

Bild 2

Ajo, da gibts ja schon in allen möglichen Foren threads drüber auch hier. Musst nur mal kurz suchen. 😉

Die ausgefräste Mittellinie ist aber auch voll der Bringer... 😰

In 2011 gabs auf der K19 zwei tödliche Unfälle!
Beim ersten steht mal wieder "nicht angepasste Geschwindigkeit" zur Debatte. Meistens ein Zeichen dafür, dass man nicht weiß was passiert ist.
Danach waren "Rüttelschwellen" ein schwaches Instrument, geplant. Kurz nach Beschluß der Rüttelschwellen ein weiterer tödlicher Unfall! Daraufhin hat man zu unserem eigenen Schutz die Sperrung beschlossen!

Aber schaut mal dies hier an und erklärt mir ob diese Sperrung wirklich noch berechtigt ist!

http://www.oberberg-aktuell.de/index.php?...

Gruß
Michael

Zitat:

Original geschrieben von Michael Seitenwagen


In 2011 gabs auf der K19 zwei tödliche Unfälle!
Beim ersten steht mal wieder "nicht angepasste Geschwindigkeit" zur Debatte. Meistens ein Zeichen dafür, dass man nicht weiß was passiert ist.
Danach waren "Rüttelschwellen" ein schwaches Instrument, geplant. Kurz nach Beschluß der Rüttelschwellen ein weiterer tödlicher Unfall! Daraufhin hat man zu unserem eigenen Schutz die Sperrung beschlossen!

Aber schaut mal dies hier an und erklärt mir ob diese Sperrung wirklich noch berechtigt ist!

http://www.oberberg-aktuell.de/index.php?...

Gruß
Michael

Wo gehts in dem Artikel um eine Streckensperrung 😕

Es geht wohl darum das aufgrund des zweiten Unfalls "zu unserem Schutz" die Strecke gesperrt wurde, dieser Unfall aber evtl eine Folge eines Gegenstands auf der Fahrbahn ist und nicht aufgrund überhöhter Geschwindigkeit, etc. Daher die Frage ob die Sperrung überhaupt Sinn macht.

Ist vielleicht der typische Fehler. Holz auf der Fahrbahn, Fahrer erschrickt und starrt das Holzstück an und fährt natürlich genau in Blickrichtung über das Holzstück drüber. Das man sich da am Riemen reisst und extra neben den Gegenstand schaut ist halt auch ein Automatismus den man erstmal üben muss.

Die Sperrung resultiert daraus das es bei dem Holzklotz Unfall um das auslösende Moment für die Sperrung ist.

Die Behörden hatten Rüttelschwellen vorgesehen, aber nach dem zweiten Unfall(Holzklotz) verworfen und sofort / zeitnah gesperrt.

Dies halte ich für publizistisch und nicht angemessen.

Michael

Stehts jetzt denn fest das der Holzklotz schuld ist? Der Artikel sprach ja nur von einer Vermutung weil man das Ding eben gefunden hat und das es untersucht wird.

Hallo

Ich frage mich allerdings auch warum Biker am WE immer über bestimmte Strecken herfallen? Am Mangel schöner Motorradstrecken kanns wohl kaum liegen?

Deine Antwort
Ähnliche Themen