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Grüße und Hilfe von Bikern

Themenstarteram 7. November 2005 um 5:27

Da dem Grüßen der ZUSAMMENHALT damaliger und natürlich heutiger Biker zu Grunde liegt, finde ich es lächerlich darüber zu diskutieren wer wen warum grüßt oder auch nicht (wenn es sich dabei um Krads handelt), wenn man an nem Biker der OFFENSICHTLICH eine Panne hat und am Straßenrand stehen einfach vorbeifährt!!!

Klar könnte man jetzt argumentieren dass bei Autopannen auch keiner anhält ausser der ADAC vielleicht - ABER diesen Zusammenhalt gab es bei Dosenfahrern ja auch nie!

Selbiges ist mir damals bei Kauf meines aktuellen Moppeds passiet.

Durch einen besch...eiden verlegten Benzinschlauch (170° Knick) am Anschluß des Benzinhahns auf On-Stellung war der Betrieb nur auf der Reserve-Stellung möglich.

Da ich mich bereits auf der Überfühungsfahrt befand und mich der Vorbesitzer nicht darüber informiert hatte stand ich nach dem Volltanken und umschalten auf On-Stellung (Probefahrt war mit fast leerem Tank auf Reserve-Stellung) ziemich schnell auf ner Verkehrsinsel mit abgenommener Sitzbank und hab mal geschau was Sache ist.

In der Zeit sind mindestens ein halbes Dutzend Motorradfahrer vorbei gekommen und KEIN EINZIGER hat gehalten um zu Fragen ob ich Hilfe brauch...

Offensichtlicher gehts ja kaum noch, dass es sich hierbei wohl um ein Moppedfahrer mit Panne handelt. Denn welcher Biker stellt sich inmitten einer 4-spurigen Fahrbahn auf die Verkehrsinsel und genießt die gute Verkehrsluft bei abgenommener Sitzbank???

Nochmal zum Thema:

Bikergruß is ne feine Sache! Aber ich würde es lieber in Kauf nehmen dass mich kein einziger Biker grüßt wenn er dafür bei OFFENSICHTLICHEN Pannen beim nächsten Mal anhält und sich danach erkundigt.

Seit diesem Erlebnis halte ich grundsätzlich an wenn ich sehe dass jemand am Straßenrand steht und es nicht den Eindruck erweckt dass hier nur jemand ne Pause macht...Die Rede ist natürlich von Motorrädern:-)

Einmal wars zwar umsonst, aber darüber kann ich dann auch hinweg sehen.

In diesem Sinne.

Gruß

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14 Antworten

Tsss, kann ich nicht bestätigen.

Nachdem ich mit hustendem Möp (Unterdruckschlauch vom Vergaser gefallen) stehen geblieben bis, hat der Erste der vorbeikam sofort kehrt gemacht, der Zweite hat auch noch gehalten.

War zwar alles nicht nötig (Schlauch draufgesteckt, auf Reserve gestartet, umgeschaltet, hust hust bröpöpöpöpöp, alles OK), aber doch sehr freundlich.

Ich verstehe deine Verärgerung wegen deiner misslichen Lage.

Aber ganz ehrlich, mit meinen beiden linken Händen könnte ich weder bei einer Auto- noch Motorradpanne helfen. Dass heutzutage jeder ein Mobiltelefon hat, setze ich mal voraus, sodass nur "seelischer Beistand" übrig bliebe.

Mit dem Auto könnte ich wenigstens noch jemanden zur nächsten Tankstelle oder Werkstatt fahren, aber mit dem Mopped ...

Sorry, aber wenn ein Kollege am Straßenrand steht (und es ist nicht unter der Brücke bei strömendem Regen) und man kann noch ohne nennenswerte Verkehrsgefährdung anhalten, dann macht man das. Und auch einen Biker kann man auf dem eigenen Bike problemlos bis zur Tanke und zurück fahren (es sei denn man hat keinen Soziusplatz...).

Und das mit den zwei linken Händen gilt nicht. Mal eben festhalten, schieben oder aufheben kann man immer. Und vielleicht hat man ja gerade den fehlenden 12er Maulschlüssel im Bordwerkzeug...

am 7. November 2005 um 10:22

ich stimme HDAP voll und ganz zu! Wenn ein Motorrad mit Panne dasteht hält man an. Zumal das ja nicht heissen muss, dass ich auch auf dem Mopped sitze. Ich kann auch mit dem Auto anhalten wenn da ein Motorradfahrer steht ;) (wegen mitnehmen oder mal eben schnell Sprit holen)

Den Vorwurf von Kolben-freser verstehe ich allerdings nicht.

Zitat:

Seit diesem Erlebnis halte ich grundsätzlich an wenn ich sehe dass jemand am Straßenrand steht ...

Soll jeder erst anhalten, wenn er/sie selbst schon mal ne Panne hatte?

Gruß

Tommy

Themenstarteram 7. November 2005 um 11:07

@Thommy 68

Und ich kann deinen Einwand gut verstehen...

Nein, ich wollte damit nur verschweigen, dass ich auch schon mal an einem Biker vorbeigefahren bin der in einer Landstraßeneibuchtung stand und ich mir nicht ganz sicher war ob das jetzt ne Pause ist oder nicht.

Allerdings stand er ein einer engen Kurve und in der kurzen Zeit die mir blieb um mir ein Bild von der Sache zu machen (wäre fast noch rausgetragen worden durch den langen Seitenblick) waren keine Tatsachen erkennbar dass er ein Problem hätte. Ich war mir auf jeden Fall aber nicht sicher und habe es unterlassen anzuhalten bzw zu wenden, obwohl das ja nur ne Minute dauert nachzufragen ob alles klar ist oder ob man irgendwie helfen kann.

Ich bin noch nie an einem Biker mit Panne vorbeigefahren, dass will ich hier doch nochmal zum Ausdruck brigen!

Aber wenn ich mir nicht 100 % sicher bin dass da nichts ernstes dahinter steckt, dann vergewissere ich mich auf jeden Fall.

Auf der Autobahn hab ich Mal "umsonst" angehalten, da der EU-Biker nur ein kleines Päuschen auf dem Seitenstreifen gemacht hat :-) War für mich zwar unverständlich warum man dann nicht einfach noch ein paar Kilometerchen bis zum nächsten Rastplatz fährt und den Seitenstreifen verbotener Weise zuparkt, aber ok.

Mal zum grüssen, früher war das so das mehr als 90% gegrüsst haben, heute sind es nicht einmal mehr 50%, finde ich traurig.

Zum Thema, als ich meine gekauft habe und von Thüringen richtung NRW unterwegs war, bin ich wg. Sicherungsfall liegen geblieben, es war recht kalt und keine Moppeds auf der Autobahn unterwegs, einer mit einem Lieferwagen hat angehalten und gefragt ob er mich und mein ZX9R mitnehmen kann, er war selber Biker und hatte auch eine Ladevorrichtung für Moppeds drin. Ich selber hab mal angehalten weil da wer mit seinem Mopped auf der Fahrradweg stand, er wollte aber nur Fotos machen, ich hab ihm dann geholfen und ein Foto von ihm und seinem Motorrad gemacht. Ein anderes mal auf der A2 stand einer da mit Benzinhahnproblemen, aber er wollte nicht geholfen werden.

Naja. ich finde das mit dem Grüßen und der Hilfsbereitschaft sind 2 par Schuhe.

Grüßen tu ich auch nich immer, find ich mittlerweile albern aber gut, zurückgrüßen kann man ja...

Anders bei der Hilfsbereitschaft. Wenn ich jemand rumstehen sehe, egal ob er nu ne Panne hat, sich verfranst hat oder was auch immer, dann halt ich kurz an und frag nach. Klar kann der oder die einfach nur ne Pause machen, aber was solls, dann fahr ich eben weiter. Muss ja aber garnicht was im Eimer sein, mir wurd so auch schon einige male von "Eingeborenen" geholfen wenn ich so garnicht das Ziel meiner Tour finden wollte. Und das kann wirklich jeder, vorrausgesetzt man kennt sich in der jeweiligen Gegend etwas aus.

Fazit: Ich muss nicht erst ein brennendes Moped am Straßenrand sehen bis ich anhalte, nachfragen kostet nix und schlimmeres als "Danke, ich komm schon klar" kann nicht passieren. Selbst wenn man keine Zeit hat, kurz anhalten und nachfragen dauert nicht länger als die nächste rote Ampel...

Chrom

Auch ich mußte mich über genau die gleiche Situation schon maßlos ärgern.....

Zum Fall ich mit der "neuen" Ninja mitten in der Pampas alleine mit Frustriertem Gesicht und Riesen Wut im Bauch das von mehreren bikern keiner anhielt um nur zu fragen ob ich als Frau Hilfe gebrauchen könnte.

Mein Mann war mit meiner Maschine schon unterwegs Hilfe holen aber das konnte keiner wissen, meine WUT war wirklich groß und deshalb würde ich immer anhalten um zu fragen, sollte doch selbstverständlich sein.

Wie gesagt seis das man hilfe holen kann den jenigen ein Stück mitnehmen oder nur ein Handy reichen ein AKKU kann alle sein oder man hat wie ich ein Sch.... O2 Vertrag mit miserabelen Empfang.

Einfach mal drüber Nachdenken ;)

hmm auch wenns seltsam klingt, ich freu mich richtig drauf wenn ich endlich mitm bike unterwegs bin, und ich freu mich besonders auch auf das helfen und grüßen! halt dieses Gemeinschaftsgefühl.. und ich werde in jedem Fall anhalten, auch wenn ich Null Schrauberahnung hab, aber eben aus den schon genannten Gründen ;-)

Es war im Januar dieses Jahres, hatte gerade meine nagelneue Fazer1000 abgeholt und natürlich die gute Spiegelreflexkamera dabei, um das neue Teil bei herrlichem Sonnenschein ins rechts Licht zu setzen. Dafür stoppte ich südlich von Berlin auf der 246 in einem Waldstück, wo die Sonne geile Schatten warf.

Es dauerte nicht lange, da standen dort 5 oder 6 andere Motorräder , die helfen wollten....

Moin,

auch ich habe ( noch ) keine Ahnung vom Schrauben, halte aber jedesmal an wenn nen Biker am Straßenrand steht, kann ja sein, daß er einfach nur nen Handy für den ADAC oder andersweitig benötigt und keines mithat.

Grüßen tue ich eigendlich alles ab 125ccm wenn es nicht gerade wie ein Roller aussieht, vor allem im Winter.

mfg chaosprod

Anhalten bei einer Panne ist ja wohl Ehrensache, auch wenn man keine Ahnung hat!!

Das Grüßen?? Naja, ich grüße auch meist, nur wenn ich dann z.B. auf einen Moppedtreff komme, kennt mich keiner und ich ernte zum Teil blöde Sprüche, da frag ich mich doch manchmal warum grüße ich eigentlich!!??

Ach ja, fahr ne Harley.......

am 12. November 2005 um 22:00

Das mit dem nicht anhalten hatte ich auch schon zweimal.

Einmal ist mir der Benzinschlauch eingerissen da hätte ich nur

ein Taschenmesser gebraucht um ein Stück vom Schlauch

abzuschneiden,aber keiner hat es für nötig gehalten .Im Gegenteil haben im Vorbeifahren noch gegrüßt,und beim zweiten mal hätte mir nicht eimal eine vollausgerüsstete

Werkstatt geholfen das war nämlich ein kapitaler Motorschaden hat aber wieder keiner gehalten.

Ich bleib trotzdem bei jeden stehen und frage wenigstens ob ich helfen kann.

Gruß Reik.

nur ganz kurz da es ja hier schon öfter behandelt wurde

grüßen tu ich eigentlich immer, wenn die situation es zulässt

und zum thema panne

hab auch mal anner bushalte außerorts auf n paar kollegen gewartet, und da hat auf der anderen seite schon nach ca 5 minuten ne gruppe motorradfahrer angehalten un sin rübergekommen, gefragt obs irgendwelche probs gibt...

habs aber auch schon erlebt, dass ich (damals noch die kleine) die karre aufgrund von spritmangel geschoben hab, un alle sin vorbei gefahrn...

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