unansenlicher Batterieschnee
Guten morgen allerseits !!
An meinem 190er , 1,8 sieht die Umgebung der Batterie irgendwie wie eine Winterlandschaft aus.
An sich eigentlich achte ich immer darauf, dass das Auto sauber durch die Landschaft fährt. Und jetzt so was !
Frage ?
Woher ist das und was kann ich auf Dauer dagegen unternehmen ? Warscheinlich ist das Säure und die ist sicherlich auch nicht unbedingt wohltuend für die Karosserie, oder ?
Wäre schön, wenn Ihr mir ein par Tipps gebt.
Habe Fotos gemacht damit man sich ein Bild von dem Zustand machen kann.
Beste Antwort im Thema
so romantisch Du den Zustand
(Winterlandschaft / Batterieschnee) auch umschrieben hast 😉
hier ist höchste Gefahr im Verzug 😰
vorrangig sollte umgehend das gesamte Umfeld z.B. mit
warmer Sodalösung , ggf. mehrfach gereinigt werden.
Und erst dann sollte die Ursache der Sulfatierung lokalisiert werden,
die evtl. in einem defekten Regler zu finden wäre.
Ladespannung sollte min. 13,8V betragen,
14,4V nicht übersteigen.
Aber wie gesagt, primär erst einmal reinigen,
denn hier zählt jede Minute.
Dann sehen wir weiter, wenn Du magst 😉
Und bitte nicht vergessen,
Schwefelsäure schafft jede Bekleidung,
die Kontamination sieht man leider erst
einige Waschvorgänge später 🙁
21 Antworten
Hi,
nach meiner bescheidenen Werkstatterfahrung soll die ladespannung nicht ueber 13,8 Volt liegen, wobei ich in Deinem Fall auch einen Messfehler vermuten koennte (Schwache Batterie im Messgeraet fuehrt auch zu falschen Ergebnissen). Das Messen an den Batteriepolen ist OK.
Gruss
Harro
hallo mein lieber "Bully-Schrauber" 😉
da Du, wie ich hin und wieder feststelle, schwer zu überzeugen bist,
habe ich da mal was kopiert,
was meine Aussage bezüglich der Ladespannung unterstreichen sollte.
Original aus Wikipedia (Starterbatterie)
Die Ladespannung sollte bei einer Temperatur von 15 bis 25 °C im Bereich von 13,8 bis 14,4 Volt liegen. Der Ladestrom sollte idealerweise ein Zehntel des Wertes der Batteriekapazität betragen (z.B. 4A bei 40 Ah) und bei Schnellladung ein Drittel des Wertes der Kapazität nicht übersteigen. Liegt die Ladespannung über 2,4 Volt pro Zelle (bei 12-Volt Batterien sind das insgesamt max. 14,4 Volt), beginnt die Gitterkorrosion, die sich durch „Gasen“ bemerkbar macht...
So, erstmal bis hier her,
ergänzend möchte ich hinzufügen,
Wikipedia ist etwas in der Art, wie das Pinneberger Wochenblatt,
halt nur einen Tick größer und weniger Bilder 😛
Ein intaktes betriebsfähiges Messgerät ist,
wie Du ja auch schreibst, natürlich Voraussetzung.
Nicht das man erstmal ein Prüfgerät braucht,
um das Prüfgerät zu prüfen, damit man die Batterie im Fahrzeug prüfen kann 😁
Mein FLUKE 77 zeigte letztens auch merkwürdige Werte an,
der Versuch die Batterie im Gerät zu messen schlug fehl,
weil zumindest das FLUKE sich nicht selbst messen kann.
Erst nach dem Wechsel des 9V Blocks konnte ich messen,
das die alte 9V Batterie nur noch 7,12V hatte.
Das Problem war, da es ewig dauerte eine neue 9V zu besorgen,
das ich leider das, was ich messen wollte völlig vergessen hatte 🙁 😁
Hallo,
ich würde die Batterie ausbauen, die Pole reinigen, den Flüssigkeitsstand aller Zellen kontrollieren, die Säuredichte messen (sollte bei allen 6 Zellen gleich sein, die Batterie aufladen und ev. die Kapazität messen und die Batterie auf Selbstentladung kontrollieren. Wenn alles O.K. wieder einbauen (mit Polfett), ansonsten entsorgen.
Bei eingebauter Batterie und laufender Lichtmaschine liegt die Ladespannug bei ca. 14,25V (sollte auf keinen Fall 14,4V überschreiten, da dann die Gasungsspannung beginnt (Knallgas, sehr explosiv)).
viel Erfolg
Hallo Mercedesbiene,
man wird manchmal "schwer ueberzeugbar" wenn man immer wieder im realen Leben mit Schwachsinn der schlimmsten Sorte von Hobbyschraubern konfrontiert wird und das dann richten soll. Da meine Lehrzeit schon verdammt lang her ist und so manches nicht mehr präsent ist, hab ich meine Aussage ja auch nicht als "in Beton gemeisselt" geschrieben, sondern Raum für Optimierungen, gerne auch Deiner, gelassen. Ich lasse mich gerne überzeugen 😉
Gruss
Harro
P.S. Pinneberg ist so klein, das Pinneberger Tageblatt ist eine regionale Beilage des Hamburger Abendblattes, aber keine eigene Zeitung 😉
Zitat:
Original geschrieben von mercedesbiene
......Mein FLUKE 77 zeigte letztens auch merkwürdige Werte an,
der Versuch die Batterie im Gerät zu messen schlug fehl,
weil zumindest das FLUKE sich nicht selbst messen kann.
Erst nach dem Wechsel des 9V Blocks konnte ich messen,
daß die alte 9V Batterie nur noch 7,12V hatte.Das Problem war, da es ewig dauerte eine neue 9V zu besorgen,
das ich leider das, was ich messen wollte völlig vergessen hatte 🙁 😁
Hallo mercedesbiene,
das hast Du nett beschrieben. So sollte man notfalls 2 Multimeter parat haben u. dazu 2 Stück von den zugehörigen Batterien/Akkus.
Dein FLUKE 77 ist aber fast zu schade für so grobe Messungen am Auto.
Viele Grüße
quali
Also n Fluke sollte einem für sowas nicht zu schade sein, weil wer ein Fluke hat hat normal kein andres mehr. Und ich glaub das Fluke kann auch grobe Messungen 😉
Gruß Marc
Zitat:
Original geschrieben von w124kombi/w201
Also n Fluke sollte einem für sowas nicht zu schade sein, weil wer ein Fluke hat hat normal kein andres mehr. Und ich glaub das Fluke kann auch grobe Messungen 😉Gruß Marc
Du hast Recht: Wer sich einmal an Qualität gewöhnt hat z.B. Mercedes/ Fluke o.ä., will nichts anderes mehr.