Umstieg von Benziner auf Diesel?
Ich habe vor 2 Monaten einen Gebrauchten Toyota Aygo mit etwa 15.600 km finanziert. Jetzt fahre ich berufsbedingt allerdings 125 km täglich (80%) Autobahn. Würde ein Wechsel von Benziner auf Diesel überhaupt Sinn machen?
Beste Antwort im Thema
130-150 km/h... Wie hoch ist die Höchstgeschwindigkeit? 155, 160?
Fahr mal 110-120 km/h und vorrausschauend. Später kommste dadurch auch nicht an, aber erheblich sparsamer.
55 Antworten
Zitat:
@CandyTire schrieb am 9. Oktober 2016 um 14:54:34 Uhr:
Zitat:
130-150 km/h... Wie hoch ist die Höchstgeschwindigkeit? 155, 160?
Bei 150 bin ich bei 4000 U/min, lässt sich ziemlich gemütlich fahren ohne das Gas voll durch zu treten. Wie viel Zeit ich spare oder wie viel Liter ich dabei Verbrauche ist mir eigentlich auch egal. Langsamer als 130 fahr ich auf der Autobahn nicht und wenn der Wagen dann 10 Liter verbrauchen würde.
Die Frage war eigentlich auch nur ob es sich Lohnen würde. Wenn der Wagen neu gewesen wäre natürlich nicht... war mir nur nicht sicher weile der Wagen ja auch vorher gebraucht war und ich ihn nur 2 Monate gefahren bin.
Also 150km/h beim Aygo und das dann mit gemütlich betiteln ist etwas realitätsfremd 😉 schon ab 120km/h wird es sehr laut im Ayo und dauerhaft 150km/h = Tinnitus. Wir hatten auch ein paar Jahre einen Aygo und ich weiß ganz genau, wie er sich so fährt. Stadt + Land = Bombe, aber lange Autobahnetappen = No Go. Nur kurze Strecken, alles andere macht kein Spaß.
Aber sparsam ist er. Jedoch auch nur bis 110-120km/h, danach genehmigt wer sich da auch etwas mehr. Und wenn Du tatsächlich viel und schnell auf der Bahn unterwegs bist, würde ich eher mind. zur Kompaktklasse greifen + Diesel. Ich hätte keine Lust täglich mit dem Aygo 125km zu fahren und dann +überwiegend Autobahn mit rasanten Tempo 😉 … Ein gutes Auto wäre ein 150PS Diesel Golf, Focus, Astra oder von wem auch immer 😉 … Dann bist Du Komfortabel, sparsam und sicher unterwegs.
der TE sprach von einem eher kleineren Fahrzeug als einem T´reg oder einem Pana... Toll wie das Thema wieder entfremdet wird.
Ok, kleiner Autos gibt es zwar, aber machen die wirklich Sinn? Nichts gegen Kleinwagen in der Stadt, da sind die optimal. Aber auf der Bahn? Beim letzten Unfall, den ich zwischen die Finger bekam, hatte ein Golf 4 engeren Kontakt mit einem 3er BMW, auf der Landstraße. Bis auf einen Mitfahrer mit einem Brustbeinbruch hatten alle nur kleinere Blessuren. Und beim Unfall davor hatte ein VW Passat einen VW Tiguan frontal gerammt, ebenfalls auf der Landstraße. Alle nur minimal verletzt. Viermal Totalschaden, aber halt nur massenhaft hergestelltes Blech.
Wie dabei die Überlebenschancen in einem Kleinwagen gewesen wären, möchte ich lieber nicht wissen. Und unsere Abschweifungen sollten nur klarstellen, dass auch ein größeres Fahrzeug relativ sparsam bewegt werden kann. War also keineswegs OT.
Ich kann auch nicht wirklich rauslesen, dass der TE einen Kleinstwagen als Diesel unbedingt haben will.
Ansonsten gehe ich mit, auf der AB ist die Aerodynamik der entscheidende Faktor ... und der Fahrstil.
Unser UP jagt sich bei gleicher Geschwindigkeit auf der AB mehr Energie durch, als die C-Klasse. In der Stadt aber ist der natürlich eindeutig sparsamer. Auf der Landstraße ist es eine Nullnummer.
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Mit dem Aygo hast du im Prinzip ein Auto vor der Haustüre, dessen Existenz man (überspitzt ausgedrückt) nicht im Geldbeutel bemerkt. Anschaffung außen vor gelassen.
Versicherung kostet im Gegensatz zu anderen Fahrzeugen "nix", Steuer sind 20€/Anno und der Verbrauch ist meiner Meinung nach auch sehr gut.
Meiner Meinung nach sollte sich bei der Wegstrecke zum Aygo nicht die Frage stellen: Diesel oder Benziner, sondern...
...möchte ich diese Wegstrecke jeden Tag in einem Hustenbonbon runterschrubben.
Und ich denke man merkt, dass ich selber den (aktuellen) Aygo fahre.
Verbrauchstechnisch gurkt man mit der Kiste auf im Bereich 5,0-5,5 Liter, wenn man im Autobahn-Mix fährt.
Ich eiere meist zwischen 90-120Km/h dahin.
Würde man auf der AB permanent "dahingleiten", dann wäre wohl auch weniger drin.
Aber in der Praxis fängt das Motörchen bei leichten Steigungen schon mehr an zu arbeiten, da bemerkt man mit einem anderen Auto nicht einmal das Vorhandensein dieser Steigung^^
Und - wie bereits angesprochen - ist AB mit dem Aygo halt "so ne Sache".
In der Stadt und auf Land macht er Spaß und ist flink...auf der AB fehlt im einfach der Durchzug.
Hängt man einmal hinter einem LKW, bleibt man da je nach Verkehrsdichte erst einmal hängen.
Ich habe dann teilweise das Problem, dass ich zwischen 2 LKW gar nicht genug Strecke habe um in der Lücke überhaupt auf eine "adäquate Spurwechselgeschwindigkeit" zu kommen. Also wartet man teils, bis man bis zum Horizont kein Auto mehr sieht. Vor allem im dichteren Berufsverkehr ist das keine Freude, und einfach wie ein Assi die Spur wechseln ist auch ein No-Go.
Wie gesagt, nur meine Meinung:
Vom Verbrauch lohnt sich in meinen Augen der Wechsel zum Diesel nicht, wenn dann eher der Klassenwechsel bzgl. Komfort und entspannter Fahren.
Aygo und AB macht einfach keinen Spaß und strengt an, zumindest empfinde ich das so.
Der Aygo hat ganz bestimmt auch so einen Stellhebel vorne mittig, den kann man zum runterschalten benutzen und dann kommt man auch aus einer Lücke zw. 2 Lkws heraus... Es ist vom Gesetz her erlaubt! Es gibt keinen Zwang bei 95 km/h im höchsten Gang zu bleiben...
Bin ich mit 38 so alt? Ich kenne noch Autos mit 34, 40, 45 oder 50 PS, da ist der Aygo schon sehr gut dabei! Natürlich kommt man an nem Lkw spielend vorbei!
Ganz so wild sehe ich das auch nicht, aber man muss sehr aufmerksam fahren. Und das ist schon anstrengend, ansonsten bleibt man hinterm LKW hängen.
Und den Verbrauch sehe ich eher bei 6l/100km (wie der TE), sofern man Tacho 120-130 fährt (was ja noch keine Geschwindigkeit ist).
Wie gesagt wirklich finanziell lohnen wird sich ein Umstieg nicht, vom Komfort her aber schon. Und das gibt es dann doch für "kleines" Geld. Wobei das kleine Geld hier natürlich schon zu viel sein kann.
der TE war seit seinem Eingangspost nicht mehr angemeldet... ich glaube hier können wir es uns sparen, weiter zu diskutieren. Ich bin raus...
Naja, "spielend vorbei" ist sehr optimistisch ausgedrückt 😉 ... man kommt vorbei, aber spielend sieht anders aus, auch wenn man zurück schaltet. Dadurch hat er auch nicht mehr PS 😉 ...
Auf der Autobahn macht ein Aygo definitiv keinen Spaß.
Zitat:
@NeoHazard schrieb am 11. Oktober 2016 um 21:28:59 Uhr:
Naja, "spielend vorbei" ist sehr optimistisch ausgedrückt 😉 ... man kommt vorbei, aber spielend sieht anders aus, auch wenn man zurück schaltet. Dadurch hat er auch nicht mehr PS 😉 ...Auf der Autobahn macht ein Aygo definitiv keinen Spaß.
"Spielend vorbei" ... ist Unsinn!
Macht auf der AB keinen Spaß ... richtig!
Mehr PS durch zurückschalten, ist aber absolut richtig. Im höchsten Gang da zu beschleunigen, da stehen vielleicht 30PS zur Verfügung. Runter schalten bringt einen in Richtung Maximum von rund 70 PS ... das ist ein riesen Unterschied, zumal vielleicht 20 PS einfach weggehen zur Überwindung der Fahrwiderstände. Bleiben also 10 PS vs. 60 PS für die Beschleunigung.
Stimmt und man kann das auch noch etwas einkürzen, aber darum geht es nicht. Es geht um die qualitative Aussage dahinter.
Schade, dass den TE das alles nicht mehr interessiert. Kann hier nur beitragen, dass ich auch 3 Jahre lang einen Aygo als Benziner über etwa 20.000km pro Jahr überwiegend auf Autobahnen bewegt habe. Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich mich danach zurück sehne, aber wenn man bereit ist, die knappe Leistung durch etwas Aufmerksamkeit zu kompensieren, kann der Kleine mit dem fließenden Verkehr stets mithalten. Im Gesamtschnitt lag ich damals bei knapp über 5 Litern, im Sommer auch mal knapp drunter. Ich hatte den Kleinen mit dem MMT-Getriebe bestellt, das war eine Erleichterung die nicht auf Kosten des Wirkungsgrades ging. An längeren Steigungen - das muss man klar sagen - muss man sich mit so einem Auto rechtzeitig einsortieren (ganz links ist kacke *fg*), aber es geht. Tacho 120-125 ist dann eigentlich immer möglich, in seltenen Fällen wurde mal der Vierte gebraucht und zum herausbeschleunigen, wenn man hinter einem LKW festhing, durfte es auch mal der Dritte sein. Der reicht nämlich bis Tacho 135 und bringt die kleine Büchse dann schon auf Trab.
Auf den jämmerlichen 40kW-Diesel habe ich damals gerne verzichtet und bin trotzdem mit € 0,23 je km im Vollkosten-Ansatz nicht teuer unterwegs gewesen. Falls der TE noch mitliest: ich würde das Autochen behalten und ordentlich runterschrubben. Es wird dich nicht im Stich lassen und irgendwann kommt dann halt eine günstige Gelegenheit, um auf einen größeren Wagen umzusteigen.
Die Höchstgeschwindkeit war bei meinem Modell (EZ 2006) mit 157 angegeben, Tacho 175 war mal das Maximum. Das ist dann aber nicht mehr entspannt.
@benprettig: ich stimme dir zu, man kann auch mit noch viel weniger Leistung auf der AB mitschwimmen. Am Wochenende habe ich erst noch unseren Austin mit 44 PS vom Sauerland nach Aachen bewegt und wieder zurück. Bissel laut, aber geht.
Danke.
Ich kenne die Übersetzung vom Aygo nicht, deshalb schrieb ich 1 Gang runter, aber da sieht man ja, sogar der 3. geht und bei hohen Drehzahlen kommt auch so ein kleines Auto gut in Schwung. Nicht viel Höchstleistung aber auch nicht viel Gewicht und einfach mal das Drehzahlband nutzen und nicht bei 70 km/h in den 5. Gang und über mangelnde Leistung klagen.
Auch wenn man in den dritten schaltet, wird der Wagen dadurch nicht wirklich schneller 😉 ... 68PS sind 68PS! Bei einer Steigung links rüber und kurz schnell vorbei geht nicht. Auch wenn man in den 3ten schaltet. Ich muss es ja wissen, bin 3 Jahre den Aygo gefahren :-P ... auf der Autobahn ist der Aygo sehr laut ab 110km/h, vor allem bei Regen. Ist ja NULL Dämmung verbaut (Innen wie Außen). Radkästen blankes Blech! Wer viel Autobahn fährt und den Aygo für gut befindet, hat wohl kein anderes Auto vorher gefahren 😉 oder ist taub, blind und gefühlslos!